Didaktische Konzeptionen der politischen Bildung in der BRD

Wer nichts versteht, wird es nicht begreifen. Leider werden die meisten Menschen Dumm geboren; so ist das halt. Aber dumm bräuchte der Mensch nicht bleiben, doch gibt es nur wenige gute Lehrer und diese enden meistens auf dem Scheiterhaufen, weil dies eben eine Notwendigkeit ist, um die Sklavengesellschaften selbsttragend als solche zu erhalten.

Sascha's Welt

von Ursula Drews

Die Widerspiegelung neuer taktischer Varianten imperialistischer Globalstrategie zeigt sich in der Pädagogik der BRD besonders sinnfällig am Beispiel einiger Tendenzen in der Didaktik der politischen Bildung. Die Propagierung einer tiefgreifenden Ideologisierung, eines verfeinerten Antikommunismus und neuer Positionen zur Unterrichtsgestaltung verbinden sich hierbei zu einem brauchbaren Konzept für die umfassende Manipulierung der Kinder und Jugendlichen durch den „politischen Unterricht“ in der BRD.

Die neue Erziehung: „mit klassischem Salz

Die neuen Bemühungen sind teils mit einem Abrücken von alten Positionen, teils mit einer Modifizierung ihres Inhalts verbunden. Letzteres gilt auch für einen der tragenden Gedanken imperialistischer Erziehungskonzeptionen, die Erziehung zur Partnerschaft. So sah Oetinger in der Partnerschaft „die aussichtsreichste Möglichkeit … , … eine politische Gesellschaft zu bilden, die haltbarer ist als die staatsbürgerliche und menschlicher als die kommunistische“ [1]. Seit kurzem wird nun aber der Gedanke der Erziehung zur Partnerschaft in der von Oetinger u.a…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.160 weitere Wörter

Autor: jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

Seine Göttliche Gnade H.E. GD HRM HMSG CT MMM georg löding राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu Magistra Magnificus Metamagicus Würdenträger ewiger Unantastbarkeit *05.06.1962 Freie und Hansestadt Hamburg Staatsangehörigkeit: Deutschland zwei Töchter, sechs Söhne, zwei Stieftöchter, vier Enkelkinder, eine Schwiegertochter, einen Schwiegersohn http://www.seidenmacher.com

3 Kommentare zu „Didaktische Konzeptionen der politischen Bildung in der BRD“

  1. Lenin äußerte sich 1909 zu den Philosophen: „Man beurteilt einen Menschen nicht danach, was er über sich spricht und denkt, sondern nach seinen Taten. Man darf auch über die Philosophen nicht nach den Aushängeschildern urteilen, die sie sich selber umhängen, … sondern danach, wie sie die theoretischen Grundfragen tatsächlich lösen…“ [24] Gleiches gilt heute noch.

    Nur, welche Taten das denn sein sollen, bleibt ein Rätsel, und wie die theoretischen Grundfragen tatsächlich gelöst werden sollen auch. Aber wozu theoretische Fragen überhaupt gelöst werden müssen, hat sich mir bis heute nicht erschlossen, da ja kaum die praktischen beantwortet werden.
    Was sind denn diese “theoretischen” Grund-Fragen, sind es die Fragen nach den Gründen und Ursachen oder solche der Philosophie?

    Mir ist diese Sprache der der Juristen elitär, fast bin ich geneigt zu sagen, zu okkult, ja gnostisch: schwammig und diffus, wie es ja der ganze Katholizismus aus dem sich die Philosophie mit Namen RECHT weiter entwickelte, um ein weiteres Mittel zu haben, um die Sklaven zu beherrschen.

    Mir zeigt die Äußerung von Lenin – ja, ich weiß, er war erst 39 Jahre alt als er sie machte – dass er selbst die Philosophie Recht – damit das eigentliche Machtmittel des Papsttums gegen areligiöse Menschen – wohl nicht überwunden hatte. Er lebte also in seiner Ideen- und Vorstellungswelt mit einem Trojanischen Pferd des Imperialismus in seinem Denken und war damit selbst Gefangener und Gebundener des Schuld-Kultes aus Rom, welcher die Sprache und damit das Denken und darüber die Vorstellungen und Wahrnehmungen beherrschend, die Philosophie und das Bewusstsein unterjocht, geprägt und geformt hat – neben der tatsächlichen Sklaverei des Menschen, die er seit mindestens 2041 Jahren betreibt und in Gestalt der “Katholischen Kirche” als “Religion” seit dem Untergang der Spätantiken Welt kontinuierlich fortsetzt.

    Tja, und alle Taten der Welt, an denen “man” mich dann seiner Meinung nach beurteilt – und da ist es wurscht, ob das Urteil dann “gut” oder “böse” (schlecht) ausfällt – sind egal, wenn das eigentliche Grundproblem nicht beseitigt ist. Und dieses ist nun einmal die “Matrix”, dass der Mensch ein Böses Sein wäre und die daraus abgeleitete Lehre seiner Schuld – einer Schuld, die es nicht gibt, weil “Schuld” ein religös-philosophisches Gedankenkonstrukt ist, mit dem aber die Menschen, die ihm ausgeliefert sind, sehr effektiv beherrscht werden können.

    Und diese “Matrix” wird gemeinsam mit dem Paradigma “Schuld” von der “Schuld-Religion” des Westens gelehrt, ob sie sich da nun katholisch, lutherisch, anglikanisch, calvinistisch, reformiert, protestantisch oder allgemein christlich nennt – es kommt ja nicht auf den äußeren Zauber oder die theoretisch-theologischen Überlegungen an, sondern um das Wesen dieses Wahns, der sich eine Religion nennt, ohne überhaupt ein Religion zu sein, von “Kirche” oder Christentum ganz zu schweigen.

    Und diese “Matrix” wird gemeinsam mit dem Paradigma “Schuld” von der “Schuld-Philosophie” RECHT des Westens gelehrt, ob sich das nun bürgerliches, ziviles oder römisches Recht, Strafrecht oder Völkerrecht nennt – es kommt ja nicht auf den äußeren Zauber oder die theoretisch-juristischen Überlegungen an, sondern um das Wesen dieses Wahns, der sich eine Philosophie nennt, ohne überhaupt ein richtige Philosophie zu sein, von Gleichheit und Gerechtigkeit gleich mal ganz zu schweigen.

    Denn über die Gedanken entstehen die Vorstellungen eines Menschen und darüber werden seine Entscheidungen zum Tun geformt. Damit können dann sowohl religiöse, aber VOR ALLEM die areligiösen Massen am besten und sichersten manipuliert werden, was zu einer sich selbst tragenden Sklaverei führt, die kaum noch überschaut, geschweigen denn hinterschaut werden kann, weil damit das Bewusstsein vernebelt ist und meistens auch bleibt und die eigentliche Wirklichkeit, in der ein Mensch lebt, nicht mehr von ihm wahrgenommen werden kann. Aber das Beste, es führt im Widerstand des Menschen, den er natürlicherweise gegen jede Form der Sklaverei hat, entweder zum Hedonismus und damit zum Mitmachen an der imperialen Herrschaftsform, zur Apathie und zur Gleichgültigkeit oder dem großen Egal, das im Nihilismus enden muss.

    But that’s just my opinion

    Ansonsten fand ich die Darlegungen sehr treffend und bedanke mich für die Vertiefung in die Analyse, die dieser Beitrag mir ermöglicht hat.

    Als Antinihilist grüße ich mit Ágápé

    Liken

    1. sascha313 schreibt:
      29. März 2014 um 22:30

      Nunja, die theoretischen Fragen …wenn es um die Philosophen geht, dann sind es allerdings die theoretischen Fragen, welche da zu lösen sind. Und nehmen wir Marx, Engels, Lenin oder Stalin – die allesamt keine ausschließlichen Philosophen waren -, so ist es doch die Praxis, welche uns immer wieder bestätigt, daß ihre Theorien richtig waren und immer noch sind. Oder nehmen wir die Pädagogen (um die es hier geht), so ist es doch die Frage, wozu und wem die Erziehung in der BRD letztlich dient.

      Indem sie die Falschheit und den versteckten Antikommunismus der bürgerlichen Pädagogik entlarvt, trägt die Autorin U.Drews doch bei zur Klärung der Angelegenheit: Nämlich, daß die didaktischen Konzepte der BRD-Pädagogen eben nicht zu kritischem und letztlich revolutionärem Denken führen, sondern zur Anpassung, und zu dem, was man gern der DDR vorzuwerfen pflegte, zur “Beruhigung des Volkes” und zu “politischer Ergebenheit” – und das ist ja bisher größtenteils auch gelungen…
      Darin liegt der versteckte oder auch offene Antikommunismus!
      Antwort

      Liken

    2. jauhuchanam schreibt:
      Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.
      30. März 2014 um 2:23
      Vielen Dank für deine Antwort sascha313!

      Vielleicht sollte ich zunächst vorausschicken, dass ich vom Kommunismus nichts weiß. Sicher, ich habe von Marx, Engels, Nexø, Lenin, Pieck, Stalin, Thälmann, Ho Chi Minh, Ulbricht, Mao, Pol Pot und Castro gehört und vernommen, dass die Menschen gewesen sein sollen, die als Kommunisten oder Revolutionäre bezeichnet werden. Ich habe zwar keine Schriften oder Bücher von ihnen gelesen, aber einiges, was diese Leute so als “Politiker” “gemacht” haben. Ohne wirklich zu wissen, was denn Mao wirklich wollte, habe ich ihn innerlich seit meinem 15. Lebensjahr irgendwie “bewundert”. Ich habe eine kindliche Affinität zu China seit dem ich 12 bin und hatte mich in der Schule deshalb zu einem Referat, das ich mit einem Freund drei Wochen lang erarbeitete, entschieden.
      Nun hier in der BRD habe ich in meiner Schulzeit nicht mitbekommen, dass da mal irgendetwas über Philosophie im Unterreicht dran kam und wenn, nur, dass es “so etwas wohl auch noch gibt.”

      Der letzten Kommunistin bin ich 1983 begegnet. Ich kann mich an sie erinnern, weil sie mir Ditte Menschenkind von Martin Andersen Nexø zum Lesen gab, während ich meinen Kriegsdienst (als sogenannter Zivi) im Krankenhaus-Nachtdienst leistete. Von einem im Krankenhaus hieß es “Der sei ein Kommunist”. Vermutlich war er einer, aber so wurde auch einer auf dem kleinen Dorf in Hessen, wo ich aufwuchs, genannt. Ja, und dann hatte ich mal eine Frau zu einem Treffen überlebender Gefangener eines Konzentrationslagers bei Bergen Belsen begleitet. Da sollen auch Kommunisten gewesen sein, die sich einer Gruppierung, die sich ANTIFA nannte, organisiert hatten.

      Gut, jedenfalls haben die mir auch nie erzählt, was denn der Kommunismus überhaupt sei. “Man” redete zwar über den und warnte auch, wie gefährlich das sei, aber ich hielt das irgendwie für eine Art Gerücht über Menschen oder Anschauungen, die ich nicht kenne und habe das unter “Propaganda” gegen andere Menschen mit anderen Auffassungen “abgelegt” und mich weiter nicht darum gekümmert. Irgendwann in den letzten 12 Monaten, dachte ich mir, dass es wohl mal Zeit wird, “mich mit deren Ideologie zu beschäftigen”, von der ich annahm, dass es sich wohl um eine Philosophie handeln muss, weil es wohl keine Religion sein kann, obwohl ich rein äußerlich viele Parallelen beobachtet habe, was mich jedoch gefühlsmäßig abstieß.

      Von daher sagen mir die Begriffe, wie Klassengesellschaft, Klassenkampf, revolutionäre Theorien oder Kommunismus eigentlich so gut wie gar nichts. Ich würde sagen, da handelt es sich in meinem Denken darüber, um bloße Vermutungen und das meiste dabei werden sicher reine Fehlannahmen sein, weshalb ich da dann auch gar nicht weiter drüber nachdenken wollte. Tja, hinzukommt außerdem, dass ich, soweit ich mich erinnern kann, weiß das ‘Gott’ ist und versucht wurde, mich sehr stark in meinem Denken “religiös” zu manipulieren (was sicher auch zu einem nicht unerheblichen Teil gelungen war), was aber nur bedingt gelang, da ich wohl schon seit dem 13. Lebensjahr die Bibel lese, was aber zu logischen Widersprüchen in meinem Denken führte, die mich zu der Frage veranlasste, “wie so etwas denn überhaupt sein kann.”

      Und, wenn es stimmt, dass die Lehre von Marx, “keinen ‘Gott’ oder keine ‘Metaphysik’ nicht mal als Annahme oder theoretische Möglichkeit zulässt (soweit jedenfalls, dass was von der Propaganda hängengeblieben ist), ist es natürlich überhaupt schon schwierig mit Menschen, die eine grundsätzlich andere Auffassung von der Realität haben, überhaupt ins Gespräch zu kommen, weil – das ist meine Erfahrung – sich der eine dann schnell in der Position des dummen ahnungslosen Deppen wiederfindet, während der andere recht schnell die arrogante Art eines Klugscheißers bezieht, was leider jede fruchtbare Diskussion oder Argumentationsanalyse von vornherein verhindert – ich bin ja zudem meistens in meinem Leben ausgesprochenen Propagandisten des Schuld-Kultes begegnet, wobei ich mich immer fragte, “ob die eigentlich wirklich nicht merken, was sie denken und sagen“ und dass das meiste jeder Logik entbehrt, weil es sich – meiner Auffassung nach – doch nur um Hirngespinste, also Denk-Halluzinationen, handeln kann.

      Ich will das an einem Zitat, dass ich hier auf dem Blog gelesen habe, verdeutlichen.
      “Wie der Wilde mit der Natur ringen muss, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, um sein Leben zu erhalten und zu reproduzieren, so muss es der Zivilisierte, und er muss es in allen Gesellschaftsformen und unter allen möglichen Produktionsweisen. Mit seiner Entwicklung erweitert sich dies Reich der Naturnotwendigkeit, weil die Bedürfnisse sich erweitern; aber zugleich erweitern sich die Produktivkräfte, die diese befriedigen. Die Freiheit in diesem Gebiet kann nur darin bestehen, daß der vergesellschaftete Mensch, die assoziierten Produzenten, diesen ihren Stoffwechsel mit der Natur rationell regeln, unter ihre gemeinschaftliche Kontrolle bringen, statt von ihm als von einer blinden Macht beherrscht zu werden;”

      Mir fallen dabei sofort die Worte “Wilder” und “Zivilisierter” auf.
      Damit assoziere ich “Freie” und “Sklaven”, also den in der Natur überlebenden Menschen und den in der aufgezwungenen Gefangenschaft zum Überleben gezwungen Menschen.

      Welche “Entwicklung” da stattfinden soll, welches “Reich” (meint er die verschiedenen Gesellschaftsformen der Sklaverei, die sich herausbilden oder entwickeln müssen mit ihren unterschiedlichen Produktionsweisen oder das “Naturreich”?)

      Was soll “Naturnotwendigkeit” sein? Es ist doch alles “physikalisch-materielle” vorhanden, was für die Natur notwendig ist, was soll sich da “erweitern”? – Alles ist doch da; es wird nichts dazu kommen, da wird nichts von weggehen. Kein Mehr, kein Weniger. Wie kann sich da was “zugleich erweitern”? – Und in meinem Denken, beginnt sofort ein “Gedanken-Wurm”: so ein Quatsch mit Soße, Käse-Kram, albern, absurd …

      Und wenn ich “vergesellschaftete” Mensch lese, fallen mir nur die Leute ein, die doch schon von der Religion versklavt wurden, das ist doch auch nichts anderes als Viehhaltung, Menschen-Dressur – das ganze jetzt “wissenschaftlich” “philosophisch” gerechtfertigt, weil es “keinen Gott mehr gibt”, der einem die Viehhaltung, sprich die Herrschaft des Menschen über den Menschen gestattet???

      Und bei mir schleicht sich da sofort der Verdacht ein, dass es sich bei dieser “wissentschaftlichen” Philosophie dann doch um gar nichts anderes handeln kann, als die Leugnung dessen, dass ich ein Lebewesen aus dem Tierreich bin von dem doch spätestens seit den Veröffentlichungen des Carl von Linné bekannt sein muss, dass der Mensch ein biologisches Lebewesen aus der Familie der Menschenaffen sein muss.

      Welche Religion, welche Philosophie, welche Wissenschaft soll das den überwinden und unter Kontrolle bringen, außer eben eine perfekte Menschenhaltung, also dem Grunde nach Schweinehaltung. “Vergesellschaftete” Sklaverei, würde ich das nennen, wenn ich denn jetzt überhaupt die theoretischen Ansätze von Marx verstanden habe. Ist das mit der Freiheit des Kommunismus gemeint, oder liegt es schlicht an der Sprache, wie sie vor 200 Jahren gesprochen wurde?

      Die sogenannten “modern denkenden” Menschen, wissen doch heute schon nicht mehr den Unterschied zwischen “das Gleiche” und “DASSELBE”, wie sollen die da überhaupt ein solches Zitat analysieren? Denen kann der Kommunismus doch geradezu nur um etwas total verstaubtes vorkommen. Selbst ich werde doch schon von meinen eigenen Kindern, die studieren all drei, darauf aufmerksam gemacht, dass das doch keine Rolle spiele, “da doch jeder wüsste, was gemeint ist.”

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.