Wir wollen Frieden

Wie es aussieht hat Dominik 16 Jahre benötigt, um dieses Foto zu veröffentlichen. Mittlerweile sind seit der Veröffentlichung 10 Jahre vergangen und gar nichts ist auf dem Weg der so seit 160 Jahren gepredigten „Reform“ der Sozialdemokratie, die mal als Sozialistische Bewegung anfing, geschehen. Weitere 24 Jahre gar nichts. Weiter mit den Kapitalisten fressen, ficken, fernsehen.

Sie (62): „Bist du jetzt Kommunist geworden?“

Ich (52): „Ja.“

Sie: „Das Schlimmste, was einem passieren kann.“

Ich habe geschwiegen und in mich hineingeschmunzelt.

kpd stern

Wir wollen Frieden

dies sagen dir auch der Waffenhersteller, die Waffenhändler und Priester und Pastoren und Kirchen, die sie segnen tun und der Politiker bei seiner Sonntagsrede bei der er immer wieder das Wort „Recht“ in seinen Lügen-Mund nimmt und die Arbeiter, die die Minen herstellen, die wie Spielzeug aussehen, weniger als ein Mahlzeit in Afrika kosten und kleinen Kindern, die – weil das so schön bunt aussieht – anfassen:

Bumm, das Ärmchen ist ab, in den Mund stecken: Bumm, der Kopf ist ab – Glück gehabt, kleines Mädchen, kleiner Junge – musst nicht als Krüppel weiter leiden, mit dem Fuß darauf getreten: Bumm, Fuß ab, Bein weg – Pech für dich, Krüppel. Glück für uns. Bumm, Bumm-Bumm, immer wieder Bumm-Bumm!

Dein Unglück schafft und sichert unsere Arbeitsplätze, denn ein Teil der Gewinne, fließt in Hilfsorganisationen, die Opfern wie dir helfen. Leute habe gelernt, wie Prothesen gebaut werden. Die Unternehmen und Arbeiter, die dein Spielzeug herstellten, sind selbstverständlich an den Unternehmen beteiligt, die Prothesen herstellen. Und mit dem Geld, welches als Spende“ an die Hilfsorganisationen geht, bezahlen sie, gut wie sie sind, deine Prothese.

Eine bestens funktionierende Perversion. Und weil es so gut funktioniert, wird es Kapitalismus genannt, der auf dem Faschismus beruht: das harmonische ineinander greifen von Staat, Kirche, Wirtschaft und Banken, die die drei festgefügt zusammenhalten.  Alle haben Arbeit – vor allem mit dir, Krüppel – und der Rubel kann rollen, weil der Taler wandern muss.

Denn wir sehen die Welt mit den Augen der Wahrheit – und die Wahrheit sieht links so aus $ und rechts sieht sie so aus $

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© Dominik Landwehr
20.06.2004 um 20:10 Uhr
Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender.
All pictures © by the senders

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/1510848

„Er hütete Ziegen in Afghanistan. Der Gegenstand, den er vom Boden auflas, explodierte in seinen Händen. Es war eine Mine. Der Junge verlor beide Hände. – Das Foto entstand während meiner Zeit als Delegierter für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz im Jahr 1988 im pakistanischen Quetta, nahe der Grenze zu Afghanistan. Für mich ist dieses Foto das erschütterndste Dokument, das ich je aufgenommen habe.

[Wie es aussieht hat Dominik 16 Jahre benötigt, um dieses Foto zu veröffentlichen. Mittlerweile sind seit der Veröffentlichung 10 Jahre vergangen und gar nichts ist auf dem Weg der so seit 160 Jahren gepredigten  Reform“ der Sozialdemokratie, die mal als Sozialistische Bewegung anfing, geschehen. Weitere 24 Jahre gar nichts. Weiter mit den Kapitalisten fressen, ficken, fernsehen.]

Menschen erfinden Minen, Menschen produzieren sie, Menschen verstecken sie, Menschen nehmen Schaden! Tolle christliche Nationen! Präsident Bush bekennt Gott als seinen Herrn, Obama muss das auch sagen und nimmt derartiges in Kauf. Bis heute hat sich die USA nicht verpflichtet, keine Minen mehr herzustellen und zu verwenden!

Das Abendland-Christentum kann keinen Sieg über das Böse System erringen. Es ist Teil dessen, was ich den Todeskult nenne. Als vernünftiger Mensch, besser gesagt als ein von Gott mit Vernunft begabtes Lebewesen, bleibt da gar keine Wahl, als sich für den Sozialismus zu entscheiden und Kommunist zu werden. Deshalb habe ich mich für das Original entschieden, deshalb gleich:

kpd stern fahne 1

vortex

Autor: jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

Seine Göttliche Gnade H.E. GD HRM HMSG CT MMM georg löding राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu Magistra Magnificus Metamagicus Würdenträger ewiger Unantastbarkeit *05.06.1962 Freie und Hansestadt Hamburg Staatsangehörigkeit: Deutschland zwei Töchter, sechs Söhne, zwei Stieftöchter, vier Enkelkinder, eine Schwiegertochter, einen Schwiegersohn http://www.seidenmacher.com

5 Kommentare zu „Wir wollen Frieden“

  1. @ jauhuchanam, ich sehe im Aufsatz von La Boëtie eher eine Bestandsaufname als Schuldzuweisungen zum kleinen Arschloch. Könnte es sein, daß er mit seiner eigenen Kaste, dem Adel abrechnen wollte, sich darin selbst unwohl fühlte und das kleine A – nennen wir es ab sofort Sklave – bittet, endlich aufzustehen und die Welt zum Guten zu verändern?

    Ich denke, er wird so mißverstanden, wie Machiavelli, der nur die Mechanismen aufzeigte und nicht eine Anleitung zum Bösen gab. Beide waren Zeitgenossen.

    Bei Kant finden wir auch andere Worte, die der große Meister vor zweitausend Jahren genauso gemeint hat. Das ist es, was ich zum Thema meine.

    Es gibt genügend Zeitgenossen, die danach furchtlos Leben. Sie halten die Welt aufrecht. Sie ist immer noch ein bißchen besser als schlecht, sonst gäbe es sie nicht mehr.

    Seltsamerweise verfallen die meisten Menschen lieber in Schuldzuweisungen als im Bessermachen. Ich habe es aufgegeben, irgend jemandem eine Schuld dafür zuzuweisen, egal auf welcher Ebene er steht. Mir bleibt also nur noch eine Bestandsaufnahme. Sie hilft vor allem mir, meine Rolle im großen Spiel zu finden. Alles andere würde mich in der gleichen Falle festhalten, die so viele beklagen. Jede Art von Missionierung hat bisher nur eine Verdichtung des Leids gebracht.

    Deinem Kommentar bei Dude / Irrlogik kann ich ohne Wenn und Aber zustimmen.

    „Natürlich muß niemand ein “Sklave” bleiben, der sich als solcher hier in der Gegenwart “etabliert” hat – denn jeder kann sich davon frei machen, indem er sich von der Ursache “entprogrammiert.
    Und das kann jeder nur selber tun. Das nimmt ihm niemand ab. Kein Gott, kein Jesus, kein Heiliger Geist. Keine Religion oder Philosophie. Kein Krishna, Guru oder sonst Jemand. Niemand außer einem selber.“

    In diesem Kontext kann man meinen vorg. Kommentar verstehen.

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    1. Ja, mir ist natürlich klar, dass nach ihrem Tod, viele Aussagen genauso missbraucht wurden, verdreht und entsprechend uminterpretiert wurden. „Die“ haben ja vor nichts halt gemacht – nicht mal vor den heiligen Schriften – die so umgeschrieben übersetzt wurden, dass es schon in ihren Todeskult passt. Ist ihnen zwar nicht wirklich gelungen, dafür sind sie dann doch nicht intelligent genug, aber es hat schon gereicht, damit die halbe Welt Irre daran werden konnte.

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  2. Solange sich das kleine Arschloch noch für ein paar € prostituiert, wird sich hier nichts ändern. Es will seinen erbärmlichen Besitzstand um jeden Preis wahren, muß es auch noch so kriechen dafür.

    Étienne de La Boëtie bringt es mit seinen Gedanken „Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen“ bereits vor knapp 500 Jahren auf den Punkt. Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen.

    „…O ihr armen, elenden Menschen, ihr unsinnigen Völker, ihr Nationen, die auf euer Unglück versessen und für euer Heil mit Blindheit geschlagen seid, ihr laßt euch das schönste Stück eures Einkommens wegholen, eure Felder plündern, eure Häuser berauben und den ehrwürdigen Hausrat eurer Väter stehlen! Ihr lebet dergestalt, daß ihr getrost sagen könnt, es gehöre euch nichts; ein großes Glück bedünkt es euch jetzt, wenn ihr eure Güter, eure Familie, euer Leben zur Hälfte euer Eigen nennt; und all dieser Schaden, dieser Jammer, diese Verwüstung geschieht euch nicht von den Feinden, sondern wahrlich von dem Feinde und demselbigen, den ihr so groß machet, wie er ist, für den ihr so tapfer in den Krieg ziehet, für dessen Größe ihr euch nicht weigert, eure Leiber dem Tod hinzuhalten. Der Mensch, welcher euch bändigt und überwältiget, hat nur zwei Augen, hat nur zwei Hände, hat nur einen Leib und hat nichts anderes an sich als der geringste Mann aus der ungezählten Masse eurer Städte; alles, was er vor euch allen voraus hat, ist der Vorteil, den ihr ihm gönnet, damit er euch verderbe. Woher nimmt er so viele Augen, euch zu bewachen, wenn ihr sie ihm nicht leiht?…“

    Ich habe mit Erschrecken das Geheul um die Schließung von Kasernen verfolgt. Statt vor Freude zu jubeln, kämpfen alle – fast alle – im Dorf um den Erhalt und Standortsicherung.
    Man stelle sich vor, es würde von der ‚Kanzlerin‘ angeordnet, alle Waffenfabriken im Land zu schließen. Wir wollen fortan in Frieden leben und mit gutem Beispiel vorangehen. Sie wäre ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Straße wäre sofort voll mit Demonstranten einschließlich Mistgabeln. Dem kleinen Arschloch ist es egal, ob es Industriefraß, Schweinegulasch für zwei € das Kilo oder Tretminen herstellt, solange am Monatsende noch ein bißchen Netto vom Brutto übrigbleibt.

    Um wirklich etwas zu verändern, reicht es nicht Kommunist zu werden. Ich gehe da noch einen Schritt weiter und behaupte, nur gelebte Anarchie kann uns noch retten.

    Mein Großvater hatte mir schon früh den Respekt vor den Oberen ausgetrieben. Bub, stell dir diese Idioten nackt beim Scheißen mit Durchfall vor und du siehst, was sie für eine Macht haben. Das sitzt bis heute.

    Wo sind all die Großväter, die wie meiner alle das unsägliche Kriegsleiden durchlebten. Warum haben die aus ihrem eigenen Leid nichts gelernt?

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    1. Ich habe den Todeskult verworfen. Meinen Fluch darüber ausgesprochen.

      Daher halte ich sowohl den „Spruch“ „Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen“ für verwerflich, wie auch die absurde Behauptung dieser Funzel der Aufklärung Emanuel Kant von der „selbst verSCHULDeten Unmündigkeit“.
      Schließlich wird der Mensch in „seine“ Kultur hineingeboren – das hat sich eben niemand ausgesucht, denn wir sind alle lebendige biologische Lebewesen, Leben Atmendes Sein – die demzufolge von der Umgebung, zunächst der rein biologisch-natürlichen und dann der künstlich-gesellschaftlichen, der künstlich-religiösen – eben der KULTur – geprägt werden.

      Und in Europa hatten wir halt Pech-Gehabt: sind von Menschen-Jägern überfallen worden, die ihr Überleben mit Menschen-Handel und Sklaverei sicherstellten und dazu eine „Religion“ erfunden haben, die sie Christentum* nannten, die den Menschen als Böses Sein und damit Schuldig verdammten. Dadurch wurde vor Jahrhunderten das Denken gefangen genommen, eingekerkert. Fast alle die aus dieser Mentalen Sklaverei ausbrechen wollten und die meisten derjenigen, die es schafften, wurden Jahrhundert um Jahrhundert in die Hundert Millionen abgeschlachtet. Alle Kriege der letzten 1400 Jahre hier beruhen alleine darauf, den Machterhalt dieser abscheulichen Schuld-Kultur zu erhalten.

      *Christentum:
      dieses hat selbstverständlich rein gar nicht mit dem zu tun, was in der „Bibel“ oder im sogenannten „Neuen Testament“ unter Christentum verstanden und ausgesagt wird oder steht.
      Denn in den dort enthaltenen Schriften geht es immer und ausschließlich um die Befreiung von und aus der Sklaverei des Menschen und der Schaffung einer Agape-Kultur = „Liebes“-Kultur, in der es kein SCHULDEN-GEBEN, kein SCHULDEN-HABEN, kein FORDERUNG-HABEN, kein Zinsen-Nehmen, kein Opfer-Nehmen oder Opfer-Geben gibt, weil das alles absonderliche, absurde, entartete und irre wahnhafte Erfindungen von Menschen sind, die auch noch behaupten irgendwelche Götter, Außerirdische oder ein Gott habe das so bestimmt, festgelegt oder verordnet, was dann noch von einer Priester-, Pastoren- und Philosophen-Kaste – wie etwas den Juristen – bestätigt wird – schließlich leben die alle nicht schlecht von uns Doof und Dumm GEHALTENEN Deppen-Doofen-Bunzeln, also Sklaven.

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