Kinders Kinderkram

LOL, natürlich bin ich immer im „Recht“, denn du bist auch immer im Recht – schließlich ist das die „philosophische“ Kultur in der wir leben – jedenfalls nach Auffassung der Schuldkultur des Christentums.

Genau das sollen wir eben denken: diese „Kultur“, diese falsche und verkehrte Welt, „unsere“ Welt für wahr und richtig halten, obwohl sie nur eine von vielen Wirklichkeiten ist, denen wir Menschen „ausgeliefert“ sind, und zwar je nach Ort und Zeit in die wir ALS BIOLOGISCHE LEBEWESEN hineingeboren wurden.

Und so bin ich nun einmal von der christlichen Kultur – nach anthropologischer Definition: Schuldkultur – dressiert worden !!! und zwar in meinem Denken !!! Frei nach Decartes „Cogito, ergo sum“ muss ich also, dass, was ich denke, zunächst einmal nicht nur für wahr halten, sondern auch für die Wirklichkeit selbst.

Doch ist doch „mein“ Denken selbst bloß „Idee“ und meine Umgebung, die ich wahrnehmen kann, besteht nur aus Dingen, denen kein „Was“ anhaftet und Lebewesen, die keine wahre Wirklichkeit besitzen [können!], weil jedes „DA-SEIN“ doch nur sich bewegende Teil-Erscheinung der GANZ-Realität ist und es folglich gar kein So-Sein als solches geben kann.
Wenn ich denn den Gautama Buddha nicht falsch verstanden habe, und ich damit einem Fehlschluss aufgesessen bin [in diesem Fall einem „cum hoc ergo propter hoc“ („mit diesem, folglich wegen diesem“ statt einem „post hoc ergo propter hoc“ (‚danach, also deswegen‘)], hat er das unter den – selbstverständlich im westlichen Sprachgebrauch umdeutbaren – Begriff „Illusion“ zusammengefasst.

Und doch BIN ICH DA und all die Menschen, denen ich begegne[(t) (bin)], SIND DA – also: die sich bewegenden Teil-Erscheinungen der GANZ-Realität, sind mit meinem Wahrnehmungsapparat „Körper“ für einen längeren „Zeitraum“ wahrnehmbar, beobacht-, tast-, fühl-, hör- und sichtbar oder können mittels technischer Apparaturen wahrnehmbar gemacht werden, indem sie mit Hilfe der Geometrie und Mathematik gemessen werden können, die ein neutrales Bezugssystem liefern, um die „Wirklichkeit“ oder „Realität“ in logischen Vergleichsmodellen „dastellen“ zu können.

Nun hatte ich mich aber mit meinem 13.Lebensjahr diesem „Jesus Christus“ un-be-DING(t) an-ver-traut und zwar der Gestalt, dass ich vollkommen alleine war und mithin davon ausgehen musste und auch davon ausgegangen bin, dass dieser „Jesus“ gar nicht Da-Sein kann, wusste ich doch noch nicht einmal „welches“ So-Sein er denn überhaupt hat oder ist, obwohl mir selbstverständlich in unserer Kultur nicht entgangen war, was alles so über ihn geredet wurde (und immer noch wird).
Kurz: „Stimmt es, daß er hingerichtet, beerdigt und von den Toten auferstanden ist?“ „- schließlich: ich war nicht dabei, Leute erzählen viel, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden – wie soll ich schon wissen, ob das „wahr“ ist und ob das überhaupt eine Bedeutung für mich und mein Leben hat“, (wie ja im Kontext von der Gesellschaft als solcher behauptet und Gesamt-Kultur ideologisch-religiös gefordert wird, obwohl alles, was sie so redet, fordert aber vor allem tut und damit hervorbringt, nicht nur in einem totalen Kontrast zu ihm und seiner Lehre steht, sondern ein Totaler Gegensatz, ja einen Widerspruch darstellt.)

Nun, dass irgendjemand hingerichtet worden sein soll, der dann auch beerdigt wurde, ist ja wohl nichts wirklich „besonderes“, in unserem Kulturkreis zumindest nicht. Die „intellektuelle“ Herausforderung ist doch nichts als die „Auferstehung von den Toten“ selbst!

– Mann kommt doch – vor allem, wenn sich mit Philosophie, Religion und Theologie beschäftigt wird – nicht umhin zu fragen, welche sonderbare Märchengeschichte einem da als Wahrheit vermarktet werden soll, ist doch schon die Religion selbst schon längst zu einem Geschäft verkommen, dem Geschäft der Lüge und des Betrugs, dem es darum geht, wie ich einem anderen Menschen sein Eigentum stehle, ohne das er es überhaupt bemerkt, dass ich ein ganz gemeiner Dieb bin, ein Schmarotzer eben, der sich auf Kosten anderer Menschen bereichert, einem gigantischen Jahrmarkt gleich, einem dauernden Karneval ähnlich, der das Sein zum Schein und das Scheinbare zum Wahren macht.

Tja, und ich „mache es mir da wohl etwas sehr einach“, oder?:
Ist „Jesus“ von den Toten auferstanden, dann muss seine Auferstehung praktisch konkret in meinem Leben sein, aber doch zumindest werden.
Denn wenn er tatsächlich von den Toten auferstanden ist, dann kann dies doch nichts anderes bedeuten, als dass er JETZT in diesem Moment und daher Immer-Während Gegenwärtig Da-Ist und LEBT – und zwar nicht bloß in meiner Phantasie, in meinen von außen oder von mir selber produzierten Gedanken-Halluzinationen, die meine Welten der Illusionen aufrechterhalten.
Was soll ich denn auch mit irgendwelchen Gottheiten, Göttern, gar einem „Gott“ oder einer Göttin anfangen, der/die weder mit sich selber, noch mit mir etwas anfangen können??? Solche Gottheiten, Götter, gar „Gott“ oder Göttin hat es niemals gegeben, sind jetzt nicht da, geschweige denn existent oder vorhanden (außer in der Phantasie als Ideen) und wird und kann es auch nicht geben. Erfindungen von Menschen sind es, „Machwerke“ menschlicher Phantasien zur Unterhaltung der „Massen“, um sie ähnlich dem Vieh Halten zu können, um sie auszubeuten.

Außerdem frage ich ja weiter: „Wenn „Jesus“ nicht von den Toten auferstanden ist – und das wird ja als Tatsache eines vor „langer“ Zeit geschehenen Ereignisses als Wahrheit bekanntgemacht –
Was bitte soll mir auch schon seine LEHRE der AGAPE und WAHRHEIT?, [-Butters bei die Fisch, bitte!-] die doch GEGEN diese Schuldkultur als solcher, diese Christliche Religion als solcher, das „Gesellschaftliche Sein“ als solches, diese Philosophie „RECHT“ selbst [nichts als einer Erfindung aus dem Hause „Feg&Feuer“], gegen die „die Welt des Menschen, [also] Staat, Societät [Gesellschaft], die die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein produzieren, weil sie eine verkehrte Welt sind“ [Marx] STEHT – und nicht nur als „Kontrast-Programm“, sondern als das GROßE NEIN „Gottes“ zum Tod, als der WIDERSPRUCH zum KULT des TODES, den die christliche Religion – und keine andere – aufgerichtet und ausgebreitet hat, um den Menschen dumm und arm zu HALTEN, damit sie ihn ausbeuten und ausplündern kann.

Die LEHRE der AGAPE und WAHRHEIT, wird in einem Wort „Evangelium“ genannt.

Diese Lehre ist unmittlebar an den Menschen „Jesus“ gebunden: „Wenn ihr schon meinen Worten nicht glaubt, dann vertraut doch wenigstens, dem, was ich tue.“

Seine LEHRE der AGAPE und WAHRHEIT, Evangelium genannt, gibt es und kann es nicht „gegen“ ihn oder ohne seine Auferstehung [nämlich sein TUN] geben; es wäre bloß reine Fantasie, wie sie sich schon viele Milliarden mal von uns Menschen ersonnen wurde. Ohne sein TUN ist das Evangelium hohl und leer, nicht der Schatten eines leeren Gespenst, tot und absurd.

Seine LEHRE der AGAPE und WAHRHEIT, Evangelium genannt, ist aber das EINE EINZIGE GROßE JA! zum LEBEN, zum Menschen, zum Mensch-Sein: denn diese Lehre sagt dem Menschen die einzige Wahrheit, die es tatsächlich, wirklich und real gibt: der Mensch IST GUTES-SEIN!

… und deshalb übe ich mich – wenn überhaupt nötig – das Denken und Tun der Menschen zu „werten“ und darüber zu „urteilen“, aber ein anderes „Urteil“ als jenes, dass „Gott“ gefällt hat, maße ich mir eben nicht (mehr) an. Und dieses Urteil lautet: JEDER Mensch IST GUTES-SEIN, das ist die LEHRE der AGAPE und WAHRHEIT, Evangelium genannt und wird durch sein TUN – seine Auferstehung von den Toten – BEZEUGT. Und dies wird eben durch „Vertrauen“ erfahren, so dass auch in der „Neuheit des Lebens“ gelebt werden kann, ohne dass sich Menschen weiter ihre Beine raus reißen oder sich von Religion verblöden lassen zu müssen, indem sie irgendwelchen Unsinn zu glauben oder irgendwelche kultischen Rituale zu vollziehen hätten.

… und wenn irgendein Mensch Scheiße frißt, werde ich ihm sagen, dass dies verkehrt ist und ihm schadet – deshalb ist und bleibt er ja trotzdem mein Bruder, meine Schwester, ein Mensch, mein Gegenüber, worin ich sein GUTES-SEIN erfahre und durch alle Leiden hindurch, die einen Menschen erschüttern und trotz aller Irrtümer, die einen Menschen täuschen können, selber gewahr werde, dass ich selbst GUTES-SEIN BIN, so dass ich eben „diesen Leiden und Irrtümern entgegehe, die mich erschüttern und täuschen können.“[Augustinus, Glaube, Hoffnung und Liebe 16.]

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