Wer gehört eigentlich zur Arbeiterklasse?

Zitat aus Saschas Artikel: Wer unterstützt denn z.B. die Streiks der Fluglotsen, der Lehrer oder der Verwaltungsangestellten? Oder wird da nur gemeckert über die Verspätung, über den Stundenausfall, die Behinderungen? Und woher kommt denn diese Feindschaft zwischen der Arbeiterklasse und den Kapitalisten? Keine Frage: Sie ist einfach da. Niemand hetzt die Arbeiter auf. Nur irgendwann haben sie einfach die Nase voll von der täglichen Ausbeutung, vom Sozialbetrug. Diese Feindschaft resultiert aus den unüberbrückbaren Gegensätzen dieser kapitalistischen Gesellschaft. Überall auf der Welt. Und daran hat sich seit Marx’ Zeiten nichts geändert. Absolut nichts…

Sascha's Welt

ArbeiterManchmal muß man wirklich beim „Urschleim“ anfangen. Da liest man solche dummen Bezeichnungen, wie „emanzipatorische“ oder „interventionistische“ Linke. Und da fragt man sich, was diese Leute eigentlich wollen. Ein wahrer WortSCHATZ ist das, und ein DENKEN der Bourgeoisie. Wo stehen denn diese „Linken“ und diese falschen „Kommunisten“, wie Gysi, Stehr, Meyer, Steigerwald und Co. – stehen sie am Rednerpult oder auf der Seite der Arbeiter. Oder sitzen sie vielleicht genüßlich beim Hummeressen im Adlon und zahlen (selbstverständlich!) ihren Champagner selbst? (Man ist ja nicht käuflich!) Und warum gibt es eigentlich immer wieder diese Klassenauseinandersetzungen zwischen Arbeitern und den Kapitalisten? Wer gehört denn nun heute noch zum Proletariat? Diese „Linken“ etwa? Oder gehören ein Programmierer, ein selbständiger Handelsvertreter, ein Postbote oder eine Mitarbeiterin beim Finanzamt etwa nicht zur Arbeiterklasse? Wie verhält es sich eigentlich mit dem Klassenbewußtsein, mit der Klassensolidarität?

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