Ludertum und anderer Irrsinn

Nur wenn wir uns entschließen, uns unseres Verstandes zu bedienen und unsere induzierte moralische Apathie überwinden und nicht mehr bereit sind, die Illusion der Informiertheit, die Illusion der Demokratie, die Illusion der Freiheit, uns mit diesen Illusionen zufrieden zu geben, haben wir eine Chance, diesen Manipulationstechniken zu entgehen.

Zitat Rainer Mausfeld

So pessimistisch beurteilt also sogar ein Professor den Zustand — sogar den der ihm zuhörenden Studenten, also den Zustand der Menschen, die immerhin an einer deutschen Universität ausgebildet werden. — Und das will schon was heißen, hoffentlich nicht „Verzweiflung“!

Scheinbar hat dieses WIR keinen Verstand, denn sonst würden wir ja die Verbrecher fortjagen. Aber für Menschen, die erst anfangen, die Scheiße um sich herum wahrzunehmen, ist es natürlich erst einmal erforderlich, den Manipulationstechniken zu entgehen, sonst fallen die vom Regen in die Traufe, sprich von den Quaksalbern in die Hände der Scharlatane und die würden dann am Ende möglicherweise noch glauben, dass Freund Wladimir aus Russland Deutschland an unserer Stelle von der BIZ in Basel, der BRD, der Stratokratie des Vatikans und seinem Kapitalismus befreien könnte.

Nieder mit dem Ludertum

„Krieg mit Rom auf’s Messer! Friede, Freundschaft mit dem Islam“: so empfand, so that jener grosse Freigeist, das Genie unter den deutschen Kaisern, Friedrich der Zweite.

Gesetz wider das Christenthum.

Gegeben am Tage des Heils, am ersten Tage des Jahres Eins

(— am 30. September 1888 der falschen Zeitrechnung)

Todkrieg gegen das Laster: das Laster ist das Christenthum.

Erster Satz. — Lasterhaft ist jede Art Widernatur. Die lasterhafteste Art Mensch ist der Priester [PfaffeIn]: er lehrt die Widernatur. Gegen den Priester [und die Pfäffin] hat man nicht Gründe, man hat das Zuchthaus.

Zweiter Satz. — Jede Theilnahme an einem Gottesdienste ist ein Attentat auf die öffentliche Sittlichkeit. Man soll härter gegen Protestanten als gegen Katholiken sein, härter gegen liberale Protestanten als gegen strenggläubige. Das Verbrecherische im Christ-sein nimmt in dem Maße zu, als man sich der Wissenschaft nähert. Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph.

Dritter Satz. — Die Fluch würdige Stätte, auf der das Christenthum seine Basilisken-Eier gebrütet hat, soll dem Erdboden gleich gemacht werden und als verruchte Stelle der Erde der Schrecken aller Nachwelt sein. Man soll giftige Schlangen auf ihr züchten.

Vierter Satz. — Die Predigt der Keuschheit ist eine öffentliche Aufreizung zur Widernatur. Jede Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff „unrein“ ist die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist des Lebens.

Fünfter Satz. — Mit einem Priester [einem Pfaffen oder einer Pfäffin] an Einem Tisch essen stößt aus: man excommunicirt sich damit aus der rechtschaffnen Gesellschaft. Der Priester [die Pfäffin] ist unser Tschandala, — man soll ihn verfehmen, aushungern, in jede Art Wüste treiben.

Sechster Satz. — Man soll die „heilige“ Geschichte mit dem Namen nennen, den sie verdient, als verfluchte Geschichte; man soll die Worte „Gott“, „Heiland“, „Erlöser“, „Heiliger“ zu Schimpfworten, zu Verbrecher-Abzeichen benutzen.

Siebenter Satz. — Der Rest folgt daraus.

Der Antichrist

Friedrich Nietzsche

unvollendetes Gespräch mit Nietzsche: (Download)

Der Antichrist und sein Widersacher

Autor: jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

Seine Göttliche Gnade H.E. GD HRM HMSG CT MMM georg löding राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu Magistra Magnificus Metamagicus Würdenträger ewiger Unantastbarkeit *05.06.1962 Freie und Hansestadt Hamburg Staatsangehörigkeit: Deutschland zwei Töchter, sechs Söhne, zwei Stieftöchter, vier Enkelkinder, eine Schwiegertochter, einen Schwiegersohn http://www.seidenmacher.com

6 Kommentare zu „Ludertum und anderer Irrsinn“

  1. Menschen, welche sich an unverfälschten Aussagen von Joshua / Mohammed orientieren, haben keine Mühe im Zusammenleben.
    In Syrien lebten Muslime, Christen und Menschen anderer Religionszugehörigkeit friedlich fruchtbar neben- und miteinander.
    Ich lebe zusammen mit Muslimen und Hindus. Gegenseitig werden die verschiedenartigen Rituale respektiert und geachtet. Zusammen leben wir in Frieden und Eintracht.
    Wirklich, ich möchte das betonen.
    Ich war schon an vielen vielen islamischen wie auch hinduistischen Hochfeiern zu Gast. Jeder sah mir den „Ungläubigen“ von Weitem an. Nie, never wurde ich unfreundlich behandelt oder gar ausgeschlossen, im Gegenteil, herzlich eingeladen war ich immer.
    Das Umgekehrte findet statt: An Ostern und vor allem an Weihnachten kommt ein jeder Muslim und ein jeder Hindu auf mich zu und wünscht mir gesegneten Tag. Wenn ich an unserer privaten Weihnachtsfeier um einen Moment der Besinnung bitte, einige Worte des Dankes an Mutter Erde, an die Schöpfung, an Alles – Was ist richte, dabei selber tief gerührt bin, dann was? Tränen in aller Augen. Ja.

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  2. ichbin 06:51

    Du sagst, dass du keine höhere Schule besucht habest, darum Nietzsche nicht dir präsentiert worden sei.

    Zum Ersten: Du sprichst die Sprache eines selbständig denkenden Menschen. Gerne lese ich deinen Text. Ich erkenne darin etwas von dir, stosse mich nicht an Vorgekaut-Wiedergebenem. Schön, das! Freut mich immer, solchem Zeitgenossen zuzuhören!

    Zum Zweiten.
    Bah. Geh ins Buchantiquariat. Ich habe mir neulich durch einen Freund Goethes Faust II im Antiquariat in Basel posten lassen. Tadellose Ausgabe, gebunden, für CHF 5.- Der Antiquar wird dich auf Händen tragen, wolltest du bei ihm das, was du lesenderweise nachholen willst, bei ihm posten.

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  3. Wie ist das > „…Freundschaft mit dem Islam“ mit diesem > „Jede Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff „unrein“..“ vereinbar ? Hat Nietzsche etwas übersehen ?

    „Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph.“ War er nicht selbst einer, oder hab ich etwas nicht verstanden ?

    Warum diese Widersprüchlichkeit ?

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    1. Hast du denn das „Buch“ von Nietzsche schon gelesen? Es sit doch eine „Streitschrift“ eine „Polemik“ (von griechisch πολεμικός polemikós ‚feindselig‘ bzw. πόλεμος pólemos ‚Krieg, Streit‘)

      Nun, der Islam kennt diese typisch „christlich-katholisch-protestantisch-bigotte“ Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff „unrein“ überhaupt gar nicht. Das geschlechtliche Leben ist dort Freude nicht Verunreinigung; nicht unrein, sondern heilig. — Der Islam ist (hat vorgefunden) eine Schamkultur und hat von daher schon einen ganz anderen „Zugang“ zur „Welt“ – mit unserer Kultur fast gar nicht vergleichbar – auch wenn es Überschneidungen gibt, haben beide Kulturen sich ja gegenseitig beeinflußt. Von unserer Kultur durchweg negativ: es geht ihr um die Vernichtung, die TOTALE Auslöschung des Islam als ihres Hauptfeindes, weil nun einmal die zentralen Aussagen des Islam echte Wahrheiten sind, die den LÜGEN des TODESKULTES diametral entgegen stehen. Nur ein Beispiel: „Gott ist eine aus drei Blutwürmern (=Person) bestehende Gottheit“ => da kann man doch als vernünftiger Mensch nur den Kopf schütteln, oder? Schon deshalb muss ein Muslim die „Abendland-Christen“ für Balla-Balla, Plemm-Plemm halten, weil: „Gott ist nicht Person“ („Person“ = Blutwurm)

      Ich kenne nur dieses eine Buch von Nietzsche. Er erklärt einem nicht die Welt. Von daher ist er für mich kein Philosoph. Ich bezeichne ihn als einen Großen Weisen (okäi! ich gebe es zu: den echt aller Größten Weisen) und für einen „Seher“ halte ich ihn: „einfach grandios„, denke ich über das, was er da in diesem Buch mit sowenigen Seiten auf den Punkt gebracht hat.

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    2. Leider muss ich zu meiner Schande,…wie auch immer, gestehen das ich nicht besonders viel in meinem Leben gelesen habe. Aber wenns denn eine Streitschrift als solche von Nietzsche ist, dann ist meine fragerei, oder was das sein soll, doch genau richtig, oder ?

      Naja die Bedeutung „Unrein“ lässt eigentlich keine andere Interpretation zu. Der Sinn liegt im Wortwörtlichen des Wortes „Unrein“. Und Unrein bedeutet eben Nicht – Rein, also Unsauber, Schmutzig, Ekelhaft usw. ansonsten müsste ein anderes Wort dafür gefunden werden wenn es für „Freude“ stehen soll. Was aber Praktisch schon durch Un… ausgeschlossen wurde. Den Un… bedeutet immer etwas schlechtes.

      Man kann nicht einfach Un… durch Heil… ersetzen. Das geht nicht.

      Also ich bin mir da nicht sicher ob der Islam nicht auch genauso wie die anderen Religionen, einen Todeskult aufrechterhält. Uniformismus bedeutet aus meiner Sicht immer eine hinwendung zum Tod. Und Religion, egal welche, stellt Uniformismus (=Soldatentum, Militarismus) zur Schau.

      Wenn man Frauen Steinigt, sehe ich in diesem tun ganz sicher keine „Freude“, und kein Freudiges ereignis für die betroffenen die nur ihr Recht auf Menschsein in anspruch nahm aber dafür vom Irrsinn des Islamischen Todeskultes verurteilt wurde. Denn wenn eine Tötung regelmässig ausgeführt wird, ist es ein Kult dem sich die Merhrheit unterworfen hat und ihn per Unterwerfung aufrecht erhält da sie ihn verinnerlicht hat. Der Mensch an sich wird also zum Todeskult der über jeden der sich dem Todeskult verweigert und sein Menschenrecht welcher Art auch immer in Anspruch nimmt, als eine Art Menschliches Damoklesschwert schwebt.

      Ich sehe eher das sich jede Religion selbst Diametral entgegensteht indem sie den Todeskult verinnerlicht hat. Gerechtigkeit und Liebe wie sie von den Gläubigen vermutet ! wird, existiert nicht und ist nur eine Illusion die durch die Bedrohung durch Tod erzeugt wurde.

      Das mit den „Blutwürmern“ verstehe ich nicht. Was soll dass den
      sein ? Das klingt natürlich ziemlich schräg. Ich bin ja nicht geeignet mich diesen „Blutwürmern“ zu unterwerfen, lol, deswegen sage ich ja auch immer, das die Religion ein Trojanisches Pferd ist. Wird ja nicht verstanden wenn ich das mal hier oder da sage. Die halten sich alle am Christentum/Islam fest und verstehen gar nicht dass es ein Programm zur Unterwerfung des Menschen ist. Wer die Schrift beherrscht, der gibt den Namen. Und wer den Namen gibt, der hat die Macht. Alles Leben hat also Namen in Latein. Latein ist also gar keine so tote Sprache. Sie ist nur verdeckt und niemand versteht dass dahinter der Papst als alleiniger Besitzer, also gleich Gott, aller Namen ist.
      Homo Sapiens = Latein = NICHT Griechisch oder Deutsch oder japanisch.

      Schlimmer noch…wer den Namen ANNIMMT (Er MUSS es ja denn er ist der Sprache als Baby nicht mächtig) der unterwirft sich (oder wird Unterworfen) AUTOMATISCH denen die den Namen gegeben haben. Läuft alles unterbewusst ab und ist also auch schon Jahrtausende geübt worden sodass es gar nicht mehr als Programm zur Unterwerfung erkannt werden kann.

      Ja, ich bedaure es sicher, oder auch nur vielleicht, dass ich nicht gebildet genug war eine Schule höher zu erreichen um dort den Nietzsche angeboten zu bekommen. Ist ja auch „prima“ die Intelligenz nach unten abzustufen. Aber ob es immer sicher ist dass alle in einer Schule höher gekommenen den Nietzsche auch wirklich verstanden haben, ist wohl nicht so leicht herauszufinden. Kastendenken ist nicht so mein Dink.

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    3. Also, das Buch von Nietzsche habe ich erst vor ein paar Monaten gelesen und außer Negativem vorher gar nicht über ihn gehört oder gelesen, war also ganz „unbedarft“ herangegangen und war erstaunt, wie er der „Programmierung“ (durch Religion/Kultur) entgangen ist. Du hast natürlich Recht, was du allgemein über Religion sagst. Marx nennt es „die phantastische Verwirklichung des Menschen, weil der Mensch keine wahre Wirklichkeit besitzt.“ Also: den Versuch den Menschen – nach eigenen Vorstellungen – zu verwirklichen. Eben das, worauf ich immer wieder zurückkomme: Die Haltung des Menschen, ähnlich anderer Säugetiere, was von den wenigsten überhaupt wahrgenommen, geschweige denn „erkannt“ wird, weil der Zustand, welcher der Illusion bedarf, als wahr empfunden und wirklich wahrgenommen wird. Weder fühlen noch denken sich die Menschen, dass sie Gehaltene sind, schließlich leben sie in der Höhle des Herrn Plato und halte die Schatten an der Höhlenwand für die Realität des (eigenen) Lebens.

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