Zitat: „Bleiben Sie dem Marxismus-Leninismus heute noch treu, bezeichnen Sie sich weiter als Kommunistin, und, wenn ja, warum?
Ich bezeichne mich nicht nur so – ich bin Kommunistin. Treue ist wohl nicht der zutreffende Begriff. Es geht beim Marxismus-Leninismus um Weltanschauung, um eine Methode, die Welt zu erkennen, zu begreifen, nach welchen Gesetzen sie sich bewegt, damit man sich in dieser Welt orientieren kann. Die einen glauben an einen göttlichen Willen, die anderen an ein vorherbestimmtes Schicksal. Wir Kommunisten sind Materialisten, folgen einer wissenschaftlichen Weltanschauung, die davon ausgeht, dass die Gesellschaft und alles, was darin vorgeht, Menschenwerk ist. Ausbeutung und Unterdrückung sind weder gottgewollt noch sind diese Übel hinnehmbar. Für eine menschliche, gerechte, friedliche Welt muss man kämpfen, und das ist heute dringender denn je. Es muss verhindert werden, dass die Völker an Kriegen, Hunger und Seuchen zugrunde gehen und die Naturressourcen, die Lebensgrundlagen der Menschen, durch den kapitalistischen, ausschließlich am Profit orientierten Raubbau verbraucht oder zerstört werden. Wenn die Menschheit eine Zukunft haben will, muss die Macht der Banken und Konzerne gebrochen werden. Freiwillig werden diese ihre Macht aber nicht hergeben.“ Margot Honecker *17. April 1927
»Die Vergangenheit wurde zurückgeholt«
Über die Konterrevolution 1989 in der DDR, die Wiederkehr der kapitalistischen Unordnung nach deren Untergang, über wissenschaftliche Weltanschauung und den Kampf des griechischen Volkes gegen die Diktatur der Monopole.
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