Organisationsprinzipien einer marxistisch-leninistischen Partei


Theorie & Praxis

komintvon Jürgen Lloyd

„Die kommunistische Partei ist Teil der Arbeiterklasse (und nur der Arbeiterklasse, also nicht bürgerlich-demokratische Sammlung beliebiger Wähler). In ihrem Handeln verwirklicht sich die wissenschaftliche Weltanschauung, die im dialektischen und historischen Materialismus ihre Grundlage hat. Ihre Erkenntnisse und ihr Handeln sollen so in die Arbeiterbewegung rückgekoppelt werden, dass sie zur Herausbildung und Weiterentwicklung des Klassenbewusstseins der gesamten Klasse beitragen. Ihrem Wesen nach ist die kommunistische Partei nicht ein beliebig austauschbares Instrument der politischen Auseinandersetzung im Kapitalismus, sondern sie ist die institutionelle Daseinsform, in der die geschichtliche Bewegung, die (wenn sie erfolgreich ist) zur Aufhebung der Klassengesellschaft führen wird, ihre bewusste (reflektierte) Gestalt gewinnt. Das ist eine geschichtsphilosophisch-kategoriale Bestimmung, keine empirisch-beschreibende; sie gilt also auch dann, wenn kommunistische Parteien hinter ihr zurückbleiben – sei es aus Inkompetenz der Funktionäre, sei es aus strukturellen Widersprüchen in der historischen Situation.“ [1]

So bestimmte Hans Heinz Holz 1991, was er die „geschichtliche…

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