„Digitalisierung“


Theorie & Praxis

Zur Entwicklung der Produktivkraft im gegenwärtigen staatsmonopolistischen Kapitalismus

Werbebanner der Bundesregierung - www.digitale-agenda.de Werbebanner der Bundesregierung – „Digitale Agenda 2014-2017“

von Stephan Müller

Olaf Harms rechnet zu Recht den Komplex „Digitalisierung der Arbeit“ zu den Themen, die die Arbeiterbewegung für eine längere Zeit vor Herausforderungen stellen wird und fordert auf, Grundpositionen dazu zu bestimmen [1]. Die folgenden Überlegungen sollen dazu beitragen, entsprechende Fragestellungen zu entwickeln – im Anschluss an die Diskussion gegen die Thesen vom Zusammenbruch des Kapitalismus, „dem die Arbeit ausgeht“ (zuletzt in T&P 38) und die folgende Diskussion im April zur „Allgemeinen Krise“ im Rahmen der Marx-Engels-Stiftung (im MEZ, Berlin). Einigkeit besteht, dass mit der Digitalisierung ein Entwicklungsschub der Produktivkraft der Arbeit unterwegs ist, der umfassende Veränderungen für den Klassenkampf zur Folge hat. Die Frage ist, wie diese Produktivkraftentwicklung in den Gesamtzusammenhang einzuordnen ist. Dass die Fragestellung weit über das Regierungsprojekt „Industrie 4.0“ hinausgeht, hat das weite Spektrum der Beiträge der Marxistischen Blätter…

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