Wenige freie Geister – das Land in dem wir leben…

Oder wie die Chefin des CDU /CSU-Meinungsforschungsinstitutes in Allensbach es heute nennt, dort wo die Menschen „abstrakt verstehen sollten“, werden von der „Bevölkerung … die Dinge aus ihrer Küchenperspektive beurteilt“ [4].

„Die Falschheit eines Urtheils“, heißt es bei Nietzsche, „ist uns noch kein Einwand gegen ein Urtheil … Die Frage ist, wie weit es lebenfördernd, lebenerhaltend, Art-erhaltend, vielleicht gar Art-züchtend ist; und wir sind grundsätzlich geneigt zu behaupten, dass die falschesten Urtheile uns die unentbehrlichsten sind, dass ohne ein Geltenlassen der logischen Fiktionen, … ohne eine beständige Fälschung der Welt durch die Zahl der Mensch nicht leben könnte, dass Verzichtleisten auf falsche Urtheile ein Verzichtleisten auf Leben, eine Verneinung des Lebens wäre.“ [5]

Wenn wir die Abstraktionen des Philosophen beiseite lassen, dann heißt das, die falschesten Urteile über den Menschen und die Gesellschaft sind für den parasitären, faulen, sterbenden Kapitalismus die unentbehrlichsten, ohne eine beständige Fälschung des gesellschaftlichen Lebens könnte der Imperialismus vor dem Volke nicht bestehen, so daß ein Verzichtleisten auf falsche Urteile eine Verneinung des Imperialismus, sein Todesurteil sein würde.

Sascha's Welt

PhilosophieJede Gesellschaftsordnung benötigt zu ihrer Existenz und Entwicklung ein historisch bestimmtes Bewußtsein und bringt dieses auch hervor. Heute herrscht in der BRD sozusagen ein Bewußtsein des „Geldverdienens – möglichst rasch und möglichst viel!“ und ein Bewußtsein des „Genießens und Entspannens“, der „Unterhaltung“. Die Entpolitisierung hat weite Kreise der Bevölkerung erfaßt. Es gibt nur wenige „freie Geister“, die sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, nur wenige, die sich darüber wundern, woher der ganze Reichtum in diesem Land wohl kommt. Und es ist wiederum eine Masse, die gedankenlos nachplappert, was ihnen die bürgerlichge Medien vorsagen. Ob wir es nun wahrnehmen oder nicht: Es herrscht psychologischer Krieg!

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Das KPD-Verbot und die Situation 1956

… die große Schande der BRD!!! Menschen, die vorher in KZs saßen — und nur knapp dem Tode entronnen waren — wurden in der BRD für Jahre in Zuchthäuser gesperrt. … und das die Nazi-Justiz weiterhin funktionierte, belegen die mehr als 200.000 Strafverfolgungen gegen die Mitglieder der KPD.

Sascha's Welt

Flag-KPD-2013Kommunistenverfolgung in der BRD. Am 10. September 2016 werden wir mit einer Demonstration in Karlsruhe daran erinnern, dass das KPD-Verbotsurteilvom 17. August 1956 immer noch nicht aufgehoben ist. Es besteht jetzt seit 60 Jahren. Die BRD hat sich immer als Rechtsnachfolgerin Nazi-Deutschlands bezeichnet. Diesem Anspruch hat sie vollauf Genüge getan, von der Gründung an, die die Spaltung Deutschlands besiegelte, bis heute. In den 1950er und -60er Jahren waren Kommunisten und andere Demokraten einer Massenverfolgung ausgesetzt und wurden von oftmals denselben Nazi-Staatsanwälten und -Richtern angeklagt und abgeurteilt, die sich schon vor 1945 einschlägig hervorgetan hatten.

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Dmitri Orlow: Die Macht des „Njet“

Ohne die Mafia-Organsiation RKK: keine USA.

Clausewitz:
Pp 127-47. (Page references are to the Howard/Paret translation, Princeton edition.)
• War is fighting and operates in a peculiar element—danger. But war is served by many activities quite different from it, all of which concern the maintenance of the fighting forces. These preparatory activities are excluded from the narrower meaning of the art of war—the actual conduct of war, because they are concerned only with the creation, training, and maintenance of the fighting forces. „The theory of war proper, on the other hand, is concerned with the use of these means, once they have been developed, for the purposes of the war.“
• „Tactics teaches the use of armed forces in the engagement; strategy, the use of engagements for the object of the war.“
• „In tactics the means are the fighting forces . . . the end is victory.“ „The original means of strategy is victory—that is, tactical success; its ends . . . are those objects which will lead directly to peace.“ Strategy . . . confers a special significance . . . on the engagement: it assigns a particular aim to it.“
• The activities characteristic of war may be split into two main categories: those that are merely preparations for war, and war proper.
• Earlier theorists aimed to equip the conduct of war with principles, rules, or even systems, and thus considered only factors that could be mathematically calculated (e.g., numerical superiority; supply; the base; interior lines). All these attempts are objectionable, however, because they aim at fixed values. In war everything is uncertain and variable, intertwined with psychological forces and effects, and the product of a continuous interaction of opposites.
• Theory becomes infinitely more difficult as soon as it touches the realm of moral values.
• Thus it is easier to use theory to organize, plan, and conduct an engagement than it is to use it in determining the engagement’s purpose.
• Theory then becomes a guide to anyone who wants to learn about war from books; it will light his way, ease his progress, train his judgment, and help him to avoid pitfalls.
• „Theory need not be a positive doctrine, a sort of manual for action. . . . It is an analytical investigation leading to a close acquaintance with the subject.“

• „The degree of force that must be used against the enemy depends on the scale of political demands on either side. . . . But they seldom are fully known. Since in war too small an effort can result not just in failure, but in positive harm, each side is driven to outdo the other, which sets up an interaction.“
• The aim of war should be the defeat of the enemy. But what constitutes defeat? The conquest of his whole territory is not always necessary, and total occupation of his territory may not be enough.
• Out of the dominant characteristics of both belligerents „a certain center of gravity develops, the hub of all power and movement, on which everything depends. That is the point against which all our energies should be directed.“
• „The acts we consider most important for the defeat of the enemy are . . .
– Destruction of his army, if it is at all significant
– Seizure of his capital if it is not only the center of administration but also that of social, professional, and political activity
– Delivery of an effective blow against his principal ally if that ally is more powerful than he.“

!!!„a certain center of gravity develops, the hub of all power and movement, on which everything depends. That is the point against which all our energies should be directed.“

… und dieses „Center of Gravitity, the hub of all power and movement“, liegt nun einmal in unserer Schuldkultur dort, wo sie entwickelt wurde: Im Zentrum jener Stratokratie, die von der RKK im Völkerrechtssubjekt PAPST repräsentiert wird, der durch ein weltweites Netz von 23 Kirchen und 33 Orden der „Eigentümer“ aller ‚westlichen‘ Kapitalgesellschaften ist, die über sein Banken Syndikat (die BIZ in Basel) entsprechend zentralistisch gesteuert werden.

Sascha's Welt

kerryputinlavrovVorbemerkung der Redaktion: Natürlich ist es stark übertrieben, wenn diesem „Njet“, dieser Absage an die Vormachtstellung der USA, hier eine solche große Bedeutung beigemessen wird. Denn bekanntlich sucht der Imperialismus immer seinen Ausweg aus der Krise im Krieg. Ebenso gut wissen wir auch, daß allein das revolutionäre Proletariat in der Lage ist, eine Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse herbeizuführen. Solange jedoch in der werktätigen Bevölkerung weder Klassenbewußtsein, noch eine revolutionäre Stimmung vorhanden sind, wird es keine proletarische Revolution geben, mag die Unzufriedenheit auch noch so groß sein. Doch jeder Klassenkampf, jeder Kampf der ausgebeuteten Volksmassen gegen ihre Unterdrücker, führt zu neuen Erkenntnissen und beschleunigt den Untergang des Kapitalismus. Nur eine eine marxistisch-leninistische Kampfpartei vermag den Weg in die Zukunft zu weisen! 

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Im Dienste des Friedens: Auslandsnachrichtendienst der DDR

Der französische Sozialist Jean Jaurès (1859–1914) sah nicht als erster und einziger den kausalen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Krieg, aber er kleidete diesen in ein sehr überzeugendes Bild: »Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.« Womit gesagt ist: Solange es Kapitalismus gibt, solange wird es auch Kriege geben.

Sascha's Welt

mfs-fahneIn einem neu aufgelegten Band zur Geschichte des DDR-Auslandsnachrichtendienstes berichten Agenten der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) über ihre Tätigkeit an den Schaltstellen westdeutscher Politik und Wirtschaft. Im Vorwort zu diesem Buch schreiben die Autoren Werner Großmann und Wolfgang Schwanitz: „Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert ist die DDR Geschichte. Ihr Auslandsnachrichtendienst und alle anderen Institutionen sind es damit auch. Wer bei politischem Verstand ist, hat viele Gründe, dies zu bedauern. Der wichtigste Grund ist die Tatsache, daß inzwischen der Krieg wieder als eine normale Fortsetzung der Politik praktiziert wird.“

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Putin war schuld-Die Wahrheit über die Friedensmärsche in der Ukraine-Danke Herr Präsident Putin

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Quelle: Putin war schuld-Die Wahrheit über die Friedensmärsche in der Ukraine-Danke Herr Präsident Putin