USA-Kriegsrhetoriker Kirby
Mit einer zynischen Kriegserklärung trat kürzlich erneut ein Regierungssprecher der USA vor die Presse. Er sagte, man könne auch russische Städte bombardieren und die Russen müßten bald ihre Soldaten bald in Leichensäcken aus Syrien zurückschicken. Schärfer kann man es kaum formulieren. Doch warum gibt es diese Kriegsrhetorik?
Es wäre weit gefehlt, wollte man die Kriegsvorbereitung daran messen, wie laut die Trommel gerührt wird. Nicht indem lauthals nach Krieg gerufen und die Gewalt als solche propagiert wird, geschieht seine Vorbereitung, sondern dadurch, daß dafür alle wirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, wie etwa durch die Notstandsgesetze, und dadurch, daß die Menschen systematisch darauf eingestellt werden, und zwar – so absurd es erscheinen mag – reifgemacht werden für den Krieg selbst (wie kürzlich in der BRD – rät die Bundesregierung wieder zur „Bevorratung für den Notfall“) und gerade mit Friedensbeteuerungen auf den Lippen. … Der psychologische Krieg gilt nicht…
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