BRD verweigert den Opfern des deutschen Faschismus in Griechenland die Wiedergutmachung


„Damit diese Gelder in der deutschen Staatskasse bleiben können, setzt Berlin auf die Resignation der Opfer: In Thessaloniki haben sie über Jahrzehnte für ihre Rechte gestritten, aber wurden (nicht nur von deutschen Gerichten) abgewiesen. Auf ihr fortgeschrittenes Alter, auf ihre körperliche und moralische Erschöpfung zu spekulieren, ist das Geschäft der deutschen Außenpolitik. Aus den Gläubigern, den Opfern, sollen Bettler werden – so auch jetzt in Thessaloniki.“

Sascha's Welt

673_36Opfer des deutschen Faschismus in den Straßen von Athen

Den Opfern des deutschen Faschismus bietet die Bundesrepublik seit Jahrzehnten Geschäfte an: Schuldenerlaß für den deutschen Staat und seine materiellen Verbrechen – im Tausch gegen „humanitäre Hilfe“; Rechtsverzicht der Opfer – gegen Schweigegeld der Tätererben. Deutschland versucht mit allen Mitteln seinen immensen Schulden zu entkommen: in Thessaloniki geht es nicht nur um die Rückzahlung der Fahrtkosten nach Auschwitz und Treblinka (89 Millionen Euro); auch erpresste „Lösegelder“ (im heutigen Wert von über 200 Millionen Euro) sind der Jüdischen Gemeinde nie erstattet worden.

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