N.I. Kondakow: Lenin und der Wert des logischen Denkens


Der Einfluß der Ideen von Lenin auf die Entwicklung der Wissenschaft vom logischen Denken ist gewaltig. In Anlehnung an ein Wort von Lenin über MARX kann man sagen: Lenin hinteriieß ebenso wie MARX keine „Logik“, d.h. keine spezielle Arbeit zur Logik und kein Lehrbuch der Logik, aber er hinterließ die Logik seiner Werke. 1908 schrieb Lenin sein philosophisches Hauptwerk „Materialismus und Empiriokritizismus“, in dem er nicht nur die theoretischen Grundlagen der marxistischen Partei – den dialektischen und historischen Materialismus – im Kampf gegen den reaktionären subjektiven Idealismus durchsetzte, sondern auch die marxistische Philosophie und ihre Erkenntnistheorie weiterentwickelte.

Sascha's Welt

Lenin_sIn der Zeitung „Arbeiterstimme“ war 1903 ein Artikel erschienen, mit dem W.I. Lenin sich in der „Iskra“ kritisch auseinandersetzte. Bekanntlich maß Lenin dem logischen Denken eine außerordentlich große Bedeutung bei. Und Lenin zitiert (auch noch auf Deutsch) den folgenden Satz aus Goethes „Faust“: „Mein teurer Freund, ich rat‘ euch drum zuerst Collegium Logicum!“  – In dem folgenden Aufsatz untersucht nun der sowjetische Philosoph und Logik-Professor Nikolai Iwanowitsch Kondakow an Hand zahlreicher Beispiele, wie sich Lenin die Gesetze der Logik zunutze machte, um Widersprüche und Denkfehler in verschiedenen Veröffentlichungen seiner Gegner aufzudecken und Klarheit über Fragen des Marxismus zu schaffen. 

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