Rassismus


Rassismus

»In dem merkwürdigen Buche von H. St. Chamberlain über „Die Grundlagen des neunzehnten
Jahrhunderts“, einem Hohenliede der dilettantenhaften Oberflächlichkeit und der hohlsten
Selbstüberhebung, spiegelt sich, sowohl was die Form, wie auch was die materielle Seite betrifft,
am deutlichsten jene bequeme Weltanschauung wieder, die unsere Zeit beherrscht. Sie verachtet die individuelle Arbeit an sich selber und die persönliche Tüchtigkeit, sie erwartet alles Heil nur aus der Rassenveranlagung, die wie ein unabänderliches Fatum des Menschen Denken und Handeln leitet und beherrscht.
Es gibt hervorragende und inferiore Rassen. Unter jenen soll die germanische die erste, unter diesen die jüdische die letzte sein. Jene sei der Inbegriff aller Erhabenheit, Großzügigkeit und Tugend, diese dagegen der Tummelplatz aller Laster und bar jeder Tüchtigkeit. 

Religiöse und wirtschaftliche Menschenfeindschaft sind mehr äußerlicher Natur; sie gelten der Natur und der Anschauung und dem Wirken, nicht aber der Person.


Der Rassismus jedoch zielt unmittelbar auf den Menschen persönlich!


Er hat aus einer Gegnerschaft, bei der beide Seiten sich durch Argumente zu überzeugen suchten, einen Rassismus gemacht, der Verachtung des minderwertigen Bolschewisten, Chinesen, Indern, Juden, Kommunisten, Muslime, Roten und Negern und die völlige Trennung von ihnen auf allen Gebiete der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens eindringlich predigt. Mit welchem Erfolg ist bekannt!

Wenn das „völkische“ Moment eine Bedeutung erlangt hat, der gegenüber alles andere, Verdienste, Tugenden, Strebung und Gesinnung nichts gelten, wenn der Mensch geächtet wird, wenn man ihn in eine Pariastellung herabdrücken will, so ist das ein Erfolg, die die nationale Weltanschauung, der chauvinistische Rassenwahn unserer Tage, in emsiger Arbeit errungen hat.

Und dieser chauvinistische, nationale Rassenwahn ist die theoretische Grundlage, der geistige
Nährboden des Zionismus! Ihm hat er die spezifischen Züge seines Wesens und seiner
Wirksamkeit entlehnt!

Schon das Aussprechen dieser unbestreitbaren und unbestrittenen Tatsache enthält die
vernichtendste Kritik dieser pseudomessianischen Bewegung.

Mit aller Deutlichkeit muß man es sich in den letzten Konsequenzen ausmalen, was es für das Wesen und die Erscheinungsformen des Zionismus bedeuten muß, daß er auf demselben Sumpfboden erwachsen ist wie der Rassenanti-Semitismus, diese Geißel, unter der wir Juden so entsetzlich leiden. Und es ist immer dasselbe Wasser, mag es nun arisch-antisemitisch, mag es nun jüdisch-national gefärbt sein, daß aus einem Giftbrunnen stammt, und daß keine Färbung der Welt zu einem gesunden Trank machen kann.

Wer sich auf dem Standpunkt stellt, daß die nationale Verhetzung und der Rassenantisemitismus ein Verbrechen an der Kultur sind – und wer täte das nicht – der muß auch den Bruder in jüdischem Gewande, den nationalen Zionismus, verdammen, weil er ebenso verderblich wirken muß wie jene.« [*1]

Was hat Karl May zum Rassismus gesagt?

Und über die Undankbarkeit des Abendlandes gegenüber dem Morgenlande, dem es doch seine ganze materielle und geistige Kultur verdankt, machte ich mir allerlei schwere Gedanken. Das Wohl der Menschheit will, daß zwischen beiden Friede ist, nicht länger Ausbeutung und Blutvergießen. Ich nahm mir vor, dies in meinen Büchern immerfort zu betonen und ihn meinen Lesern jene Liebe zur roten Rasse und für die Bewohner des Orients zu erwecken, die wir als Mitmenschen ihnen schuldig sind.“ [*2]

Ein hartnäckiger Feind der nichtweißen Rassen, Old Wabble behauptet: »Ein farbiger Mensch ist nie ein richtiger Mensch, sonst hätte ihn Gott nicht farbig gezeichnet!« Woraufhin ihn Old Surehand zurückweist: »Mit ebenso großem Recht könnte ein Neger sagen: Ein Weißer ist kein richtiger Mensch, sonst hätte ihn Gott nicht ohne Farbe geschaffen.« [*3]

[*1] N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“; Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913; S. 5-6

[*2] Karl May, Mein Leben und Streben, Herrsching 1983, 151 (*A)

[*3] Karl May, Old Surehand, München 1977, 1,133 (*B)

(*A und *B) zitiert aus Rassenideologie, Heidi Beutin, Hans-Ernst Böttcher, Uwe Polkaehn (Hrsg.) Ossietzki Verlag GmbH, 1. Auflage 2015, S. 68,69 ISBN 978-3944545-06-6

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s