Worum geht es eigentlich dem Sozialismus?

Zunächst einmal geht es dem Sozialismus um den Menschen im Allgemeinen;

doch dann geht es ihm vor allem anderen um den — und zwar von Seinesgleichenausgebeuteten, unterdrückten und betrogenen Menschen im Besonderen!

Wegen all der Lügen, die von den Religionen — vor allem dem Christentum — und dem Kapitalismus mit seinen Parteien über den Sozialismus verbreitet werden, bedarf es jedoch einer steten Aufklärung. Eigentlich bedürfte es heute keiner »Erklärung«durch eine Wenigkeit – wie meiner einer – mehr, da das Wesentliche bereits von Karl Marx, Friedrich Engels, W. I. Lenin (Uljanow), Walter Ulbricht, Josef Stalin (Wissarionowitsch),  Mao Zedong u.v.a.m. wissenschaftlich erarbeitet und veröffentlicht wurde.

»Der Mensch ist ein biologisches Lebewesen und gehört zur letzten überlebenden Art der Gattung homo, die  zur  Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae) gehört. Er ist ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates).« — Carl von Linné in Systema Naturae um 1758/59

»Der Mensch macht die Religion!«

„Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat.

Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen.

Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind.

Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr encyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur, ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund.

Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks.
Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. 
Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammerthales, dessen   Heiligenschein die Religion ist.“

– Karl Marx: Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie;

in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f.

Als Lebewesen der Gattung homo, bedürfen wir der Gemeinschaft anderer Menschen! Ohne sie kann er nicht überleben, während gleichzeitig ohne ihn keine Gemeinschaft entstehen kann!

Der Mensch als biologisches Sein bedingt Gemeinschaft, die ihm wiederum hilft, sein Überleben zu sichern! Oder – wie es in einer englischen Redewendung heißt: No man is an Island.

Vermutlich, weil der Mensch nicht ergründen kann oder verstehtWER er ist, und dies, obwohl ihm diese Information seit Jahrtausenden überliefert wird, „sucht er sein Glück im Haben und nicht im Sein!“

Dies musste, m.A.n. dazu führen — jedenfalls kann ich das in allen menschlichen Gesellschaften, Kulturen und Religionen, die wir vorfinden, beobachten — daß sich die Menschen *in Habende und Seiende* “aufspalten“ mussten! Die “Habenden“ — irgendwie ‚klüger‘ als die “Seienden“, hatten vor zwölf bis fünfzehn tausend Jahren begriffen, dass sich der Natur  nicht nur bedient, sondern auch  dienstbargemacht werden kann! … Zur Natur gehört aber nun auch einmal der Mensch!

Und so finden wir nun einmal eine Welt vor, in der die einen “Haben“, während die anderen nur ihre Arbeitskraft ihr Eigentum nennen können, welche sie an die “Habenden“ verkaufen müssen …

Den Menschen, die dem Sozialismus *zugeneigt sind* und aus guten Gründen für eine Verbesserung der Zustände der Eigentümer der Arbeitskraft kämpfen, haben bis heute nicht verstanden, dass es um die Überwindung des herrschenden Systems geht, in welchem der Mensch gezwungen wird, seine Arbeitskraft verkaufen zu müssen,

es dem Sozialismus jedoch darum geht, dass sich kein Mensch mehr an die “Habenden“ verkaufen, verdingen, prostituieren, verhuren, ausbeuten und unterdrücken lassen muß!!!

… und die ewig ausgebeuteten Menschen erkennen, dass sie SELBER die Seienden sind und ihr

„Schicksal“, sprich ihr eigenes LEBEN endlich selber in die Hand nehmen (müssen)!!!

Gott segne uns!

Autor: jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

Seine Göttliche Gnade H.E. GD HRM HMSG CT MMM georg löding राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu Magistra Magnificus Metamagicus Würdenträger ewiger Unantastbarkeit *05.06.1962 Freie und Hansestadt Hamburg Staatsangehörigkeit: Deutschland zwei Töchter, sechs Söhne, zwei Stieftöchter, vier Enkelkinder, eine Schwiegertochter, einen Schwiegersohn http://www.seidenmacher.com

2 Kommentare zu „Worum geht es eigentlich dem Sozialismus?“

  1. Lieber Jauhu,
    so sehr ich mit großem Gewinn diesen Artikel gelesen habe, so sehr verunsichert mich, daß die Beseitigung der Religionen, die ich bisher auch immer für verzichtbar gehalten habe (genau wie die meisten Ideologien), eines der nächsten Ziele der NWU (neue Welt-Unordnung) ist – natürlich NACHDEM man damit nochmals eine Menge Menschen aufeinander gehetzt hat, auf daß sie sich gegenseitig umbringen…
    Wie wäre es, wenn man einfach jedem seinen Glauben belassen würde und versuchen würde, sich auf Kant kategorischen Imperativ (oder Omas Spruch: „Was du nicht willst…“) als kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen?
    Ob wir die Zeit haben werden, bis alle Menschen ihre religiösen Überzeugungen loslassen können?

    Und die neue Menschen-Gemeinschaft (egal ob man sie dann Sozialismus oder wie auch immer nennt) darf keine Glaubens-Gemeinschaft sein, sondern sie muß eine Wissens-, Ethik- und Taten-Gemeinschaft werden…

    Liken

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