Was geschah während Befreiung Polens im Jahre 1944?

Sascha's Welt

Befrpol1 Nach der Befreiung Lublins am 23./24.7. 1944 begrüßen Einwohner die Einheiten der polnischen Armee

Der Warschauer Aufstand gegen die faschistischen Okkupanten im Jahre 1944 hatte unter äußerst ungünstigen Bedingungen begonnen und endete tragisch. Als Racheakt dafür wurde die Hauptstadt Warschau von den Nazis fast vollständig zerstört.Dabei kamen etwa 200.000 Einwohner Warschaus ums Leben, und es fiel auch der gesamte Warschauer Stab der polnischen Volksarmee (AL). Mit Intrigen und hinterhältigen Machenschaften hatte die Londoner Exilregierung versucht, die Macht in Polen an sich zu reißen, was ihr aber mißlang.Die polnische Volksarmee (AL) und das nationale Befreiungskomittee (PKWN) verbündeten sich mit der siegreichen Roten Armee und befreiten gemeinsam mit ihr Polen von den faschistischen Okkupanten.Hier nun der Bericht des polnischen Historikers Prof.Dr.Władysław Góra

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Huraaa-aa-a, die Fliege ist auf der End-Taste gelandet!

Sascha's Welt

mucha(End-News) Wenn es sonst schon nix zum Feiern gibt, dann wollen wir wenigstens DAS begießen! Nach jahrzehntelanger Umkreisung des Lampenschirmes konnten sich die Spezialisten des Endzeit-Team nun freuen: Mit Hilfe eines Fallschirms und mit Bremsraketen landete die Fliege planmäßig auf der bereitstehenden End-Taste. Auch wenn die Landung nicht ganz einfach war und die Fliege sich beim Landen ein Bein brach, haben die Fachleute doch allen Grund zum Jubel. Die Entfernung vom Lampenschirm bis zur End-Taste betrug immerhin ganze 4,851 Meter. Da feiern wir gerne kräftig mit! Ist auch egal, jedenfalls haben wir nun die Gewißheit: Das Ende ist ebenso erreichbar wie einst der Mond, bei dessen Besuch sich einer der Astronauten aber ganz kräftig ans eigne Hosenbein pinkelte. Mögen die Probleme hienieden auf Erden auch noch so schwierig sein – das Ende des Kapitalismus wird kommen, der Fortschritt ist unaufhaltsam! Und eines Tages wird auch über uns die Sonne wieder…

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Krimbrücke: Was ist eigentlich los im Schwarzen Meer?

Sascha's Welt

krymskijmost

Wie sich leicht erraten läßt, hat die ukrainische faschistische Regierungsmafia den Auftrag stets nach neuen Konfrontationsmöglichkeiten gegenüber Rußland zu suchen. Das zeigt sich in der ständigen Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu Beilegung des Konflikts Ukraine-Donbass und dem unverminderten Beschuß ziviler Siedlungen der selbsterklärten freien Donez-Republiken durch ukrainische Banditen. Und es war schon das Bestreben des USA-Faschisten McCain, der sich nicht nur mit den IS-Banditen, sondern auch mit den ukrainischen Faschisten verbündete. In der Hölle soll er schmoren…!

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Worum es wirklich geht!

KAPITALISMUS: Die Aufrechterhaltung der seit vielen tausend Jahren bestehenden Sklaverei. Wer gezwungen ist, seine Arbeitskraft verkaufen zu müssen, damit er überleben kann, ist ein Sklave.

SOZIALISMUS: Die Abschaffung der seit vielen tausend Jahren währenden Sklaverei.

Beides steht sich wie Licht und Dunkelheit, wie Gut und Böse, Feuer und Wasser unversöhnlich gegenüber: 
Ein Kompromiss ist unmöglich; denn entweder ist ein Mensch Sklave oder er ist ein Freier. Dazwischen gibt es nichts.

KANN MAN GRENZEN IGNORIEREN?

Sascha's Welt

So ist das alsoAnfang September 1976 wurde vom DKP-Bezirksvorstand Bremen/Niedersachsen-Nordwest ein kleines Heftchen gedruckt, das zahlreiche Fakten und Argumente zu den Grenzprovokationen der westdeutschen BRD gegenüber der souveränen Deutschen Demokratischen Republik enthielt.

Was tut ein normaler Mensch, soweit er nichts auf dem Kerb­holz hat, wenn ihn ein Polizist oder ein Grenzschutzbeamter auffordert stehenzubleiben? Er bleibt natürlich stehen. Denn er weiß ja, daß ihm ein Nichtbefolgen dieser Aufforderung un­ter Umständen übel bekommen kann. Das ist so üblich. Überall. In jeder Stadt, in jedem Dorf, erst recht an jeder Grenze. Deshalb gibt es Gesetze und Bestimmungen. Das, ist klar. Je­dem einzelnen, jeder Zeitung oder Rundfunkstation wenn es sich um die Grenze zu Belgien handelt, oder zur Schweiz, oder Frankreich. Oder um die Grenze zwischen den USA und Mexiko.

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Die »Abwehr« – Drei Fälle aus drei Jahrzehnten

Der Faschismus, die terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals – wie ihn Georgi Dimitroff definierte –, begann unmittelbar nach dem 30. Januar 1933 in Deutschland die brutale Unterdrückung durchzusetzen und Kurs auf die Aggression nach außen zu nehmen. In dieser Zielsetzung waren sich nicht nur die Vertreter des Monopolkapitals mit den Nazi­führern einig, sondern auch die Generale und Admirale der Reichswehr. In seinem Buch „Hitlers Spionage-Generale sagen aus“ beschreibt Julius Mader drei charakteristische Fälle aus einer Zeit, die wir in der DDR längst der Vergangenheit zugehörig glaubten. Doch nun hat uns diese Zeit längst wieder eingeholt … und wieder tanzen die Puppen nach der Pfeife der Militaristen und ihrer monopolkapitalistischen Auftraggeber. Doch nicht für immer – dessen sind wir gewiß!

Sascha's Welt

abwherDer Faschismus, die terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals – wie ihn Georgi Dimitroff definierte –, begann unmittelbar nach dem 30. Januar 1933 in Deutschland die brutale Unterdrückung durchzusetzen und Kurs auf die Aggression nach außen zu nehmen. In dieser Zielsetzung waren sich nicht nur die Vertreter des Monopolkapitals mit den Nazi­führern einig, sondern auch die Generale und Admirale der Reichswehr. In seinem Buch „Hitlers Spionage-Generale sagen aus“ beschreibt Julius Mader drei charakteristische Fälle aus einer Zeit, die wir in der DDR längst der Vergangenheit zugehörig glaubten. Doch nun hat uns diese Zeit längst wieder eingeholt … und wieder tanzen die Puppen nach der Pfeife der Militaristen und ihrer monopolkapitalistischen Auftraggeber. Doch nicht für immer – dessen sind wir gewiß!

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Die ukrainisch-faschistischen Massaker in Wolhynien und Ostgalizien (1943-44)

Man findet keine Worte und mag die grausigen Bilder nicht sehen, die von den Progromen und Massakern zeugen, die während der faschistisch-deutschen Okkupation durch die ukrainische Organisation der Nationalisten (OUN) und ihre sog. Ukrainische Aufständische Armee (UPA) in Wolhynien und Ostgalizien begangen wurden. Ihre Nachfolger, ebensolche Massenmörder wie jene, sind die heutigen faschistischen Machthaber in der Ukraine, die nach ihrer Einsetzung nichts Eiligeres zu tun hatten, als die Anführer von OUN und UPA, Bandera und Schuchewitsch, zu Nationalhelden zu erklären.

Auf einer Gedenktafel für die Opfer dieser Massenmorde steht der Spruch:

„Jeśli zapomnę o nich – ty, Boże na niebie, zapomnij o mnie“ (A.Mickiewicz)
„Wenn ich sie vergessen sollte, dann, lieber Gott im Himmel, vergiß mich!“ (Adam Mickiewicz – polnischer Nationaldichter)

Sascha's Welt

wolhynienMan findet keine Worte und mag die grausigen Bilder nicht sehen, die von den Progromen und Massakern zeugen, die während der faschistisch-deutschen Okkupation durch die ukrainische Organisation der Nationalisten (OUN) und ihre sog. Ukrainische Aufständische Armee (UPA) in Wolhynien und Ostgalizien begangen wurden. Ihre Nachfolger, ebensolche Massenmörder wie jene, sind die heutigen faschistischen Machthaber in der Ukraine, die nach ihrer Einsetzung nichts Eiligeres zu tun hatten, als die Anführer von OUN und UPA, Bandera und Schuchewitsch, zu Nationalhelden zu erklären. 

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Gibt es verschiedene „Sozialismus-Modelle“ oder ist das ein antikommunistischer Betrug?

Sascha's Welt

Hände weg von Stalin Keine Umschreibung der Geschichte – Hände weg von Stalin!

Die Revisionisten sind eine furchtbare Brut. Sie kamen aus ihren Löchern hervor, als der Sozialismus massiv angegriffen wurde. Ihr Handeln war von Feigheit bestimmt, sie paßten sich den Spielregeln der Ausbeuterklasse an und verrieten alles, was während der Oktoberrevolution 1917 zum Sieg der Arbeiterklasse über ihre Ausbeuter geführt hatte. Sie versuchten, zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie zu vermitteln, wo es nichts zu vermitteln gab. Sie fälschten den Marxismus und nahmen ihm seine revolutionäre Kraft. Im folgenden nun so ein „Modell des Sozialismus“, welches auch heute noch vorzufinden ist. Der französiche Philosoph Roger Garaudy (1913-2012) ist hier einer der Fälscher des Sozialismus. Lesen Sie nun, warum seine Theorien falsch sind und der Arbeiterklasse großen Schaden zufügen. Garaudy ist ein Handlanger der Bourgeoisie und ein Antikommunist!

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abseits des Mainstream: Wirklichkeit auf den Punkt gebracht

WOW!!! Sehr selten!!!

Der Nachrichtenspiegel

Deutschlands Weg in den Krieg: eine Zwischenbilanz
VON EIFELPHILOSOPH ⋅ 22. NOVEMBER 2018 ⋅

Donnerstag, 22.11.2018. Eifel. 
Die Kriegsvorbereitungen laufen. Der Krieg selbst auch. Wie immer, wenn der Kapitalismus an sein Ende gekommen ist, braucht er im Land Faschismus und außen Krieg, nach dessen Ende alles neu anfangen kann. Jedenfalls für die, die überlebt haben – was den Reichen recht leicht gelingt.

In China wird offen darüber geredet: das südliche Kommando soll sich auf Krieg einstellen (siehe Heise). Hört sich harmlos an weil: ist ja weit weg. Was interessieren uns Kriege im Pazifik.

Allerdings: mit Sicherheit wird es wieder so dargestellt werden dass wir die angegriffenen Opfer sind (waren wir immer) und deshalb der Bündnisfall eintritt: Deutsche Soldaten können dann im Pazifik Paderborn verteidigen.

Nun schauen Sie nicht so, wir sind genau deshalb in Afghanistan – und darüber berichten die Medien ja nur sehr verhalten. Man würde sie auch bei kriegsähnlichen Zuständen im Pazifik vor der Brutalität des Krieges verschonen, so wie man Sie generell vor der Realität verschont.

Nehmen wir Syrien. Da ist schon Krieg – wir nennen es nur nicht so. Da geht es irgendwie gegen Assad und der ist böse, was man ganz genau weiß. Was man auch wissen kann: erst kürzlich haben amerikanische Flugzeuge 43 Zivilisten getötet, darunter 17 Kinder (siehe Spiegel).

Da sind wir auch dabei.

Deutschland führt Krieg gegen Syrien (Codename: Counter Daesh – falls Sie noch nicht davon gehört haben) – wir nennen es nur nicht so. 
Wir können es ja auch so nicht nennen, weil in einem Krieg normalerweise Staaten gegeneinander kämpfen, also auch mal syrische Bomber amerikanische Schiffe im Mittelmeer angreifen müssten – was die nicht tun.

Die Hochrüstung der NATO – vor allem der USA – erlaubt mittlerweile wieder Zustände wie zu Zeiten des Kolonialismus: wir schlagen zu – aber die anderen können sich nicht wehren.

Und das ist ja dann auch kein richtiger Krieg, das ist … was anderes, worüber man am besten auch gar nicht spricht.

Es ist halt normal, dass US-Bomber immer und überall zuschlagen können, wo sie wollen, immerhin waren das ja Megaopfer.

Doch – denken Sie an „nine-eleven“. Aber bitte nur kurz, die über diesen Anschlag kursierenden amtlichen Verschwörungstheorien halten einer längeren Betrachtung nicht stand: da versagt einem dann doch der Verstand und man betritt schnell das Reich, der nicht von der Regierung abgesegneten Wahrheitstheorien, der zum „verbotenen Denken“ gehört.

Der Krieg im Außen kann sich jederzeit schnell und umfassend ausweiten lassen: noch ein „nine-eleven“ – „eindeutig“ von Russland oder China oder beiden zusammen veranlasst: schon sind wir dabei, als Hilfstruppen für ein US-Imperium, das sich gegen jeden Gedanken des Völkerrechts ständig weiter ausbreitet – eine Tatsache, die wir schon als Naturgesetz hingenommen haben und gar nicht weiter hinterfragen. Wo früher das CIA noch hinter den Kulissen finstere Taten stricken musste, wird heute ganz offiziell gebombt, Tausende sind schon gestorben, weitere Tausende werden noch sterben – und wir schweigen.

Die Anzeichen für ein Ende des Casino-Kapitalismus mehren sich – mal wieder (siehe z.B. Handelsblatt). Die „Märkte“ sind am Ende ihrer Existenz angekommen, übrig ist ein System, dass zehn Prozent der Bevölkerung ohne großartige Arbeit immer reicher macht und neunzig Prozent immer ärmer – wobei viele Wissenschaftler sich bemühen, allen vorzurechnen, das wir gar nicht ärmer werden sondern eigentlich superreich sind – verglichen mit den Ärmsten der Welt, von denen gerade schon eine Million auf dem Weg zu uns in der Sahara verreckt sind (siehe Handelsblatt).

Also: seien Sie froh, dass die Mächte und Gewalten dieser Welt Sie noch nicht in die Sahara gejagt haben! Wir haben auch gerade einen schönen Einblick darin, wie die Mächte und Gewalten sich selbst sehen: Millionär Friedrich Merz zum Beispiel, der Mann der mächtigsten Vermögensverwaltung der Welt auf dem Weg ins Kanzleramt, sieht sich selbst nur als Mitglied einer gehobenen Mittelschicht (siehe Manager-Magazin).

Diese Menschen haben jeglichen Kontakt zur Realität schon lange verloren. Sie fühlen sich nicht reich, sind es aber. Wir sind arm, sollen uns aber nicht so fühlen. Verrückte Welt, oder?

Natürlich brauchen wir die harte Hand nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren. Hier gewöhnen wir uns langsam daran, dass die Nachrichten von erfrorenen Obdachlosen den Winter ankündigen – so wie die von Biggi, 64, Tote Nr. 3 seit Oktober (siehe Hinz und Kunzt). Hinz und Kunzt ist ein Obdachlosenmagazin, dass es schon seit Jahrzehnten in Hamburg gibt – Obdachlose mit eigener Schreibkultur … aber ohne Wohnraum.

Berlin möchte nun die Sterberate von Obdachlosen drastisch erhöhen – sie schließen die Bahnhöfe im Winter, die vielen verlorenen Menschen noch Obdach und Schutz boten (siehe Taz): 
Menschen mit maximaler innerer Kälte jagen Menschen in die äußere Kälte, damit die es auch nicht warm haben.

Dortmund beteiligt sich an der Hetzjagd auf die ärmsten der Armen, von denen manche nur gemacht haben, was Volker Pispers in seinen Programmen in Bezug auf zukünftige Rentner mal scherzhaft angekündigt hatte: sich bei der Wahl zwischen Essen und Wohnen halt eher fürs Essen entschieden und aufs Wohnen völlig verzichtet … weil man es sich finanziell nicht leisten kann.

Dortmund verteilt jetzt an hunderte Obdachlose Knöllchen, wer nicht zahlen kann (oder will) kommt in den Knast (siehe Welt). „Der Markt“ hat natürlich noch eine andere Verwendung für Obdachlose: sie können für einen bekannten Paketdienst arbeiten. Das Geld reicht zwar nicht für eine Wohnung, aber die können ja im Auto zwischen den Paketen schlafen (siehe WDR).

Ekelhaft, ja: aber bringt Traumrenditen. Und: schafft Arbeitsplätze.

Spannend eben auch, dass sich viele brave, ordentliche Bürger an den Anzeigen gegen Obdachlose beteiligen – anstatt mit Suppen, Decken und einem Wurstbrot bewaffnet gegen das Elend zu kämpfen, kämpft man gegen die Armen – und freut sich wohl klammheimlich über die Minusgrade, die uns – ganz ohne Lager und Öfen – von den Ballastexistenzen befreit?

Wieder mal zu böse formuliert?

Übernachten Sie mal bei Minusgraden im Freien – nur eine Nacht.
Dann reden wir mal darüber, wie böse sich das anfühlt.

Und wissen Sie, wie ich das gerne nennen möchte?

Einfach, um mal klare Worte in die Welt zu setzen?

Ganz einfach: Bürgerkrieg.

Den brauchen die Speichellecker des Kapitals dringend, um die Beute in Sicherheit zu bringen. Und ich spreche deshalb auch von Krieg, weil die Sache System hat.

Aktuell gibt es in Berlin gerade ein Gerichtsurteil, dass erlaubt, dass tausende von Kranken sofort gekündigt werden können (siehe Deutschlandfunk): die landen dann auf der Straße, weil die Mieten in Berlin sowieso schon kein normal Sterblicher bezahlen kann. 
Immer mehr Haushalte in Deutschland sind überschuldet (siehe Spiegel), niemand erwartet da eine Trendwende, wenn jetzt Strom – und Heizkosten wieder steigen, werden noch mehr auf der Straße landen. 
Zudem beteiligen sich ja auch „die Märkte“ begeistert am Krieg gegen die Armen: Vonovia, Dax-Konzern und größter Vermieter Deutschlands plündert laut Presseberichten seine Mieter nach Strich und Faden aus (siehe Spiegel). 

Was bekommt man eigentlich so als „Gehalt“ als Chef von Vonovia? 5,67 Millionen Euro – 2017 (siehe haufe.de). Ein Jahr arbeiten – schon ist man durch, kann von den Zinsen leben und ewig am Strand in der Sonne liegen, während die Mieter in feuchten, kalten Wohnungen hausen und sich täglich vor neuen Rechnungen fürchten. Muss schön sein, von der Elite erwählter Leistungsträger zu ein.

Organisiertes Verbrechen – fällt mir dazu ein. Und das ist ja das, was Gewalttaten in Krieg und Frieden unterscheidet: im Krieg ist die Gewalt perfekt organisiert. Vonovia hält sich Mietsklaven, die noch dankbar sein müssen, dass sie keine Obdachlosen sind: so läuft das System.

Jeder, der nicht zum Merz´schen „Mittelstand“ gehört, muss fürchten, bald unter die Räder zu kommen – Möglichkeiten dazu gibt es reichlich: Krankheit zum unpassenden Zeitpunkt reicht schon aus. Schon mal daran gedacht, dass „Sozialstaat“ eigentlich hieß, dass es gar keine Räder mehr gibt, unter die man kommen kann, dass die Gemeinschaft aller alle vor solchen Rädern schützen sollte?

Und wie soll man das nennen, wenn manche die Gemeinschaft zu eigenem Vorteil beenden, den Zusammenhalt aufkündigen und gegen die anderen, zeitweise schwächeren vorgehen? Ich würde sagen:

!!! wir nennen das Bürgerkrieg.
Ende der Beschönigungen. Schluß damit!!!

Auch betroffen vom Krieg gegen die Armen: die Jugend. 3,4 Millionen der unter 25-jährigen leidet inzwischen unter Armut – und werden dafür vom Staat drangsaliert (siehe junge Welt).

Wir führen Krieg gegen die Armen. „Low Level“-Krieg, könnte man sagen, um die moderne Sprachverwirrung mal günstig einzusetzen. 
Natürlich könnte man was gegen die Armut tun – man könnte allein schon was gegen die Obdachlosigkeit tun.

Berlin, die gleiche Stadt, die Obdachlose in den Kältetod jagt, hat Massen an leer stehenden Flüchtlingsunterkünften … doch da dürfen die Armen, die das Pech hatten, hier geboren worden zu sein, nicht ´rein (siehe Morgenpost).

Die sind vorbehalten für Arme, die aus dem Ausland kommen. Edelarme, sozusagen.

!!! Eingeladen von der Elite, die Fahrer für ihre Paketdienste braucht. !!!

=> => Wer so handelt, will Radikalität und Ausländerfeindlichkeit schüren – und das klappt ja ganz hervorragend – das klappt so gut, dass Mittelstand-Merz nun sogar das Asylrecht in Frage stellen kann (siehe Spiegel): die strikt logische Folge einer völlig undurchdachten, willkürlichen und teilweise realitätsfremden Willkommenkultur ist, dass jene, die wirklich verfolgt werden, bald einen ihrer letzten Häfen in der Welt verlieren – so wie wir im Taumel des Gefühls der absoluten Überlegenheit unseres „gut seins“ den letzten Rest an Anstand verlieren. <= <=

Und wie funktioniert das alles? Wieso kann das alles so weiterlaufen wie es läuft? Haben wir nicht gesellschaftliche Regelmechanismen entwickelt, die uns vor solchen Entwicklungen schützen sollten?

Ja – haben wir. Über diese Mechanismen wachen … die Beamten. Treue Wähler der Groko. Viele von ihnen sind auch Abgeordnete des Bundestages. 
Und für ihre staatlich angeordnete Treue bekommen die auch Geld. Viel Geld. „Für fünf Jahre Arbeit 1573 Euro Pension“ – so titeln gerade die Medien (siehe Zeit).

Treue – ist käuflich – und wer jetzt als erster „Korruption“ brüllt, ist links- oder rechtsradikal (entscheidend ist – heutzutage – hier die Frisur: lange Haare: linksradikal, Glatze: rechtsradikal).
Die Summe der bisher anstehenden Beamtenpensionen beläuft sich auf 690 Milliarden Euro (siehe Handelsblatt).

Schon seit meinen Studienzeiten ist bekannt, dass das niemand mehr wird bezahlen können – und das war in den achtziger Jahren. 35 Jahre lang ist nichts weiter passiert, außer dass man die Kaste der Beamten weiter mit Geld überschüttet hat- und hier natürlich eine gewissen politische Einstellung einkauft.

690 Milliarden Euro … ist ihnen klar, was geschehen wird, wenn wir das auszahlen müssen?

Hartz IV kostet den Bund 22 Milliarden Euro. Lesen Sie ruhig mal im Detail, was da an Kosten anfällt – und wie schnell die von Jahr zu Jahr steigen: Ihnen wird übel werden.
Wer ein bedingungsloses Grundeinkommen für unmöglich hält, sollte sich einfach mal diese Zahlen zu Gemüte führen … und dabei handelt es sich nur um 600 000 Menschen, die versorgt werden.

Aber man braucht diese Beamten: sie tragen die Politik der „Mittelstandsmerzer“ – und sollen ihren Anteil am Kuchen bekommen. 
Sie sollen immerhin weiter Sanktionen gegen Arbeitslose aussprechen – oder dafür sorgen, dass die Mitarbeiter mit Zeitverträgen beim Jobcenter Sanktionen aussprechen … und diese bei Weigerung notfalls auf die Straße setzen.

In Kriegszeiten brauchen wir Menschen, die hart zupacken können, die bar jeder Sozialromantik wissen, was zu tun ist.

Die Pöstchenkultur wird gerade auch aufgeblasen – nicht nur in den Ministerien. Da wird mobilisiert – für eine Zukunft, die nicht mehr zu bezahlen ist. Jedenfalls – von den meisten nicht.

Die Unterschicht – seit der Selbsteinschätzung von Friedrich Merz können wir erahnen, wie groß die in Wirklichkeit nach „deren“ Maßstäben ist: für „Mittelstand“ braucht man schon eine Million, darunter herrscht nackte Armut – und über eine Million Deutsche haben es ja geschafft, über zehn Millionen leben ganz gut von den Aufträgen der Millionäre … nur die anderen 69 Millionen faulen, trägen, ständig besoffenen Minderleister machen noch Probleme.

Deutschland ist auf dem Weg in den Krieg. Im Inland und im Ausland. Noch: Low Level. Aber trotzdem – langsam aber unaufhaltsam – für immer mehr Bürger tödlich.

Reden wir doch mal darüber.

Ohne schöne Worte.

NACHRICHTENSPIEGEL.DE
Donnerstag, 22.11.2018. Eifel. Die Kriegsvorbereitungen laufen. Der Krieg selbst auch. Wie immer, wenn der Kapitalismus an sein Ende gekommen ist, braucht er im Land Faschismus und außen Krieg, n