Kurt Gossweiler zum KPD-Verbot in der BRD (17.10.1956)

Sascha's Welt

Gossweilerbild Kurt Gossweiler

Einer der schon damals unüberhörbar und furchtlos seine Stimme erhob gegen das Verbot der Kommunistischen Partei in der Bundesrepublik Deutschland, war wiederum Genosse Dr. Kurt Gossweiler. Eindringlich warnte er vor den gefährlichen Folgen der Wiederaufrüstung in der BRD und den in der Folge dessen bevorstehenden Kommunistenverfolgungen. An Hand eines Beispiels aus den Anfang 1930er Jahren belegt er eindringlich, mit welcher Härte die Bourgeoisie bereit ist, gegen jeden nur denkbaren Widerstand im Volke vorzugehen. Erschütternd deshalb, weil nicht nur „Andersdenkende“ oder „Protestierende“ davon betroffen waren, sondern sogar unschuldige Kinder und ein junger Lehrer, der völlig grundlos den tödlichen Schüssen einer Polizeieinheit zum Opfer fiel…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.078 weitere Wörter

Gründung der Polnischen Volksrepublik

Sascha's Welt

UIG Initial HDD July 2014 SovFotoDie Geschichte der Gründung der sozialistischen Polnischen Volksrepublik ist beispielhaft für die Gründung eines sozialistischen Staates.  Bereits im Vorfeld hatten sich progressive Kräfte des Landes zusammengeschlossen und das Nationale Befreiungskomitee (PKWN) gegründet. Die reaktionäre Exilregierung in London und die volksfeindlichen Kräfte im Lande versuchten alles, und eine solche Entwicklung zu verhindern. Auf Grund des großen Rückhalts, den das PKWN im Volke genoß, und Dank der Unterstützung durch die Sowjetunion waren alle diese Versuche zum Scheitern verurteilt. Aus den bitteren Erfahrungen der faschistischen-deutschen Besatzung heraus stimmten mehr als drei Viertel aller Einwohner Polens für ein unabhängiges, sozialistisches Polen. Der Kommunist Bolesław Bierut wurde der erste Staatspräsident.

Ursprünglichen Post anzeigen 1.001 weitere Wörter

Künstler in der DDR: Manfred Neumann

Sascha's Welt

WomackaWalter Womacka – Am Strand

Werke der Kunst und Literatur vergangener Gesellschaftsepochen entstanden sehr oft im Auftrag der jeweils herrschenden Klasse. Die Künstler waren weitgehend von ihr abhängig. Befanden sich diese Klassen in ihrer aufstrebenden Entwicklung und stimmten ihre Ziele im humanistischen Sinne mit denen der Künstler überein, konnten auch unter diesen Bedingungen weitgehend unvergängliche humanistische Kunstwerke geschaffen werden. Ein Beispiel bildet die Entwicklung der Künste in Deutschland zur Zeit des progressiven Bürgertums. Mit der weiteren Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaft veränderten sich diese Schaffensbedingungen. Unter imperialistischen Verhältnissen werden Künstler durch Aufträge der herrschenden Klasse zur geistigen Manipulierung der Werktätigen mißbraucht und oft in ihrem eigentlichen humanistisch-progressiven Anliegen entfremdet. – Im Sozialismus, in der DDR, hatte sich ein ganz neues, ein produktives, ein fortschrittlich-humanistisches Verhältnis von Kunst und Gesellschaft herausgebildet. Wieviel Ehrlichkeit, welches Vertrauen in unsere sozialistische Gesellschaftsordnung spricht doch aus dem folgenden Beitrag jenes DDR-Künstlers…

Ursprünglichen Post anzeigen 519 weitere Wörter