A.A. Smirnow: Eigenschaften des Verstandes

Eine echte Herausforderung, der sich scheinbar nur wenige stellen können oder wollen (?).

Doch um dies Herausforderung anzunehmen, bedarf es zunächst einmal der Erkenntnis, dass das Denken, wie alle anderen Tätigkeiten des menschlichen Gehirns: das Sehen, Hören, Sprechen, Riechen, Schmecken und Fühlen erlernt werden muss.
Beim Erlernen des Denkens hat der Mensch zwei großartige Helferinnen: Die Geometrie und die Mathematik [Mathematik: altgriechisch μαθηματική τέχνη mathēmatikē téchnē ‚die Kunst des Lernens‘, ‚zum Lernen gehörig‘)]

Und zweitens bedarf es dazu, zu akzeptieren, dass nicht alles, was man selbst für das eigene Denken hält, überhaupt als Denken bezeichnet werden darf und es sich öfter als man “denkt“ um ein übernommenes Denken handelt, auf das der Mensch abgerichtet und dressiert wurde.
Stichwort: Indoktrination: *Es wird einem eine falsche religiöse und/oder philosophische “Lehre“ beigebracht, die, weil der Mensch zunächst nichts anderes “erfährt“ oder kennt, von ihm nicht nur für wirklich, sondern für wahr gehalten wird.

Sascha's Welt

DenkerAuch wenn vielleicht einige der Gedanken des Autors im nachfolgenden Beitrag nicht so ganz dem heutigen Verständnis entsprechen – immerhin liegt die Entstehung des Buches bereits 70 Jahre zurück – so ist doch die Systematik seiner Herangehensweise durchaus auf unsere Zeit übertragbar. Es gilt aus der Fülle der Informationen, mit der wir uns tagtäglich konfrontiert sehen, Wesentliches  herauszufiltern, Unnötiges zu löschen und dabei so manche Verwirrungen und Ablenkungen zu beseitigen, um aus marxistischer Sicht zu einem klaren Ergebnis zu kommen. Unabdingbar ist es, in steter Verbindung zur Praxis zu bleiben, damit sich die Suche nach Lösungen nicht in Illusionen oder Wunschvorstellungen verliert.

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