Bruchstücke einer Reise auf die Karibikinsel Hispaniola

Bruchstücke einer Reise auf die Karibikinsel Hispaniola

Auf dieser Karibikinsel befinden sich zwei Staaten: Haiti und die Dominikanische Republik; letzteren habe ich vom 01. Januar bis 13. Januar 2019 besucht. Nein, es war kein Urlaub, sondern bloße Erholung, in der ich mir die Zeit nahm drei Bücher zu lesen. Von Land und Leute habe ich nur wenig mitbekommen, außer, was ich von andren Reisen schon kannte: Alle sind auch dort nur Menschen, die unter absurden Bedingungen überleben wollen.

Bruchstück I. Das Primat des Seins, das Primat der Materie

„Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.“ Karl Marx

„Vom Staub der Erde bist du genommen; dahin kehrst du zurück.“ Genesis 3


[„Staub“ = „Dinge, Sachen“ = Bestandteile der Materie, des Seins]

Das Sein – also die Materie ist!

Aufgrund ewiger Bewegung der Materie entstehen durch die Fliehkräfte und die Gravitation stets neue Formen aus den Teilen der Materie, die in einem unendlich lange währenden Prozess mittlerweile „das“ Universum mit seinen Galaxien und in ihnen Sonnen und Sonnensystemen und andere Objekte geformt haben:
Licht und Ton und auf unserem Rotationsellipsoiden Erde genannt – zur Bildung von lebendigen Dingen – also den Pflanzen und Tieren sowie anderer Lebewesen und Lebensformen führte.

Das Bewußtsein geht als komplexe Seinsform aus der Materie hervor und entsteht aus sich bildenden neuronalen Netzwerken im Gehirn, die in rein materieller Form vorliegen, die durch elektromagnetische und chemische Prozesse, die in unserem Körper stattfinden, entstehen und den physikalischen Gesetzen der Materie unterworfen sind.

Diese Prozesse werden durch die Umwelt, in der ein Mensch zubringt, ausgelöst. Licht und Bilder haben dabei ‚visuelle‘ Verknüpfungen; Töne und Laute haben ‚auditive‘ Verknüpfungen von Neuronen und auf den Körper einwirkende Dinge („Kälte, Wärme, Druck“) haben ’sensuelle‘ Verknüpfungen von Neuronen zur Folge.
Das Zusammenspiel von Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben führt zur Bildung neuronaler Netzwerke im Bereich des Frontalcortex, wodurch das – was als Denken bezeichnet wird – bedingt wird. Ich verzichte auf die Erwähnung von Motorik, die Instinkte, die mannigfaltigen Organ- und Stoffwechseltätigkeiten sowie den Sexual- und Fortpflanzungstrieb, die alle primär dem Erlernen der Sprache und damit des Denkens vorausgehen, aber darauf keinen entscheidenden Einfluß haben.

Zuerst sind zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts, die Sex miteinander haben und sich dadurch möglicherweise fortpflanzen erforderlich, damit ein neuer Mensch entsteht und geboren werden kann. Diese beiden Menschen unterschiedlichen Geschlecht „hocken nicht irgendwo außerhalb der Erde“, sondern leben auf der Erde – meistens in Familien, Gruppen, Klans, Stämmen und Völkern in Gesellschaft mit ihren verschiedenen Sprachen, ihren Religionen und Philosophien, ihren Gewohnheiten, Traditionen, Vorstellungen, Riten und einem überkommenen und übernommenen Wissen, mit einem Wort:

Der Mensch lebt in Gesellschaft in einer bestimmten Umwelt und einer Kultur, die sehr prägend für das menschliche Tun und Handeln und damit auf die Sprache ist, die das Denken erst möglich macht und schließlich zur Bildung eines Bewußtsein führt.

Einem Inuit wird es wohl nie eingefallen sein, sich darüber Gedanken zu machen, wie mittels Kühlung die Lebensmittel haltbar gemacht werden können; sprich auf die Idee zu kommen, einen Kühl- gar Gefrierschrank zu erfinden – zumal ihm dafür ja auch überhaupt nicht die Rohstoffe und die dazu erforderliche Technik zur Verfügung stehen, ein solches Gerät bauen zu können – selbst wenn er auf eine solche Idee kommen kann:

Denn das Sein – die Umwelt, in der er lebt – bestimmt zwar eine hochkomplexe Sprache und einen gewaltigen Wortschatz über die verschiedenen Formen und Zustände des Schnees, des Eises und des Wetters und hat ihm ermöglicht das Iglu zu erfinden. Aber zu Erfindung einer Schrift oder der Beschäftigung mit Geometrie und Mathematik konnte er nicht kommen, weil ihm dazu seine Umwelt gar keine Zeit ließ, die ihm einen Überlebenskamm aufgezwungen hat.

Es fehlt dem Inuit also nicht die Sprache, das Denken oder das Bewußtsein, sondern die materiellen Grundlagen (die notwendigen Bedingungen) sowie die Erfordernisse (hinreichenden Bedingungen) überhaupt einen Kühlschrank bauen zu müssen. Schließlich ist seine Umgebung ein riesiger Naturkühlschrank, in dem der seine Lebensmittel (Fisch und Fleisch) – die er jagen muss, um überleben zu können – haltbar halten kann.

Hört nun das individuelle – materielle Leben auf – was als Tod bezeichnet wird, hört auch sein ganz spezielles, einmaliges materielles Sein auf. Alles, was er jemals tat, sprach, dachte und zu seinem eigenen Bewußtsein führte, ist damit zu Ende.
Durch Symbole, Buchstaben, Wörter und Sätze und durch dingliche Hinterlassenschaften können von ihm aber Informationen erhalten bleiben, selbst wenn er selber nicht mehr als lebendes Individuum existiert.

Hört damit denn nun die Materie – also das Sein auf zu existieren? Doch wohl keineswegs. Fast jeder kennt doch Menschen, die gestorben sind: Das Leben, die Materie, das Sein – die Existenz anderer Lebewesen gehen weiter; „wenn auch ohne den Verstorbenen, sein Fühlen, Sprechen, Denken, Handeln und Bewußtsein.

Das Sein, die Materie ist also primär, alles andere ihr unterstellt und nachrangig; das Bewußtsein ist dem zur Folge sekundär – aus dem Sein, der Materie hervorgegangen. 

Das Sein, die Materie bleibt, das Bewusstsein ist vorrübergehend!

 

Das Universum gab es schon lange vor jedem menschlichen Bewusstsein°

Autor: jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

Seine Göttliche Gnade H.E. GD HRM HMSG CT MMM georg löding राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu Magistra Magnificus Metamagicus Würdenträger ewiger Unantastbarkeit *05.06.1962 Freie und Hansestadt Hamburg Staatsangehörigkeit: Deutschland zwei Töchter, sechs Söhne, zwei Stieftöchter, vier Enkelkinder, eine Schwiegertochter, einen Schwiegersohn http://www.seidenmacher.com

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