Die mißachtete Logik – oder: Warum sind die Aussagen bürgerlicher Ideologen oft so widersprüchlich?

Danke für die erhellende Zusamemnfassung!

[…] nein – auch in ganz alltäglichen Fragen werden die elementarsten logischen Regeln verletzt.

Dies möchte ich an zwei Beispielen verdeutlichen.

1. Es wird behauptet, daß es in der Atmosphäre 0,04 % CO₂ gibt. Die Begründung dafür ist, daß auf einem der aktivsten Vulkane der Erde, dem Mauna Loa auf einer Hawaii-Insel, dieser Wert gemessen wird.

Dann wird das Gewicht der Atmosphäre von etwa 5.150.000 Gt mit 0,04 % multpliziert = 2.060 Gt. Da nun CO₂ ’schwerer‘ als die Luft ist,  »ergibt sich scheinbar folgerichtig („logisch“), daß in der Atmosphäre ~3.000 Gt CO₂ vorhanden sein müssen.«

Mit der Volumenformel für eine Kugel V = 4/3 π r³ kann nun das Volumen der Atmosphäre berechnet werden

A.) Erdradius (r) mit Atmosphäre (nur bis 160 km üNN berechnet):

r = 6.531 km; r³ = 278.573.019.291 km³

V= 278.573.019.291 km³ * 4/3 * π = 1.166.883.934.524 km³ (gerundet)

B.) Erdradius ohne Atmosphäre:

r = 6.371  x  6371    x    6371   x    3,14   x   1,33 = 1.083.206.916.845  km³

V = 6.371³ km * 4/3 * π = 1.083.206.916.845  km³ (gerundet)

A.) – B.)

=> Das Volumen der Atmosphäre beträgt: V = 83.677.017.679 km³ 

83.677.017.679 km³ * 0,04 % = 33.470.807 km³

1.000 g CO₂ im gasförmigen Zustand nehmen ein Volumen von 50 m³ ein. 33.470.807/50 = 669.416

In der Atmosphäre können sich also gerundet 700 Gt CO₂ befinden.

Der gesamte CO₂-Kreislauf auf der Erde wird mit 750 Gt angeben. Rechnet man die 36 Gt anthropogen durch Verbrennung freigesetzten CO₂ zu den 669 Gt = 705 Gt, weicht der „grob“ berechnete Wert um 45 Gt ab. Bezogen auf die Atmosphäre hat das CO2 also einen maximalen Anteil von 0,00003646 %.

Da sich jedoch in der Troposphäre (einem Teil der Atmosphäre) bis 10 km Höhe etwa 41 Gt „ständig“ befinden, liegt der Anteil des CO₂ an der Atmosphäre bei 0,00000175 %; für die Troposphäre („in der das Wetter, bzw. Klima stattfindet“) beträgt der Volumenanteil des CO₂ ~ 1/250.000 = 0,0004 %, der Masseanteil ~125.000 = 0,0008 %.

2. Es wird behauptet, dass es nichts „schnelleres“ als die Lichtgeschwindigkeit gibt. Das Alter des Universums wird mit ~14 Milliarden Jahren angegeben. Mit anderen Worten konnte sich das Licht 14 Milliarden Lichtjahre ausbreiten.

„Seltsamerweise“ wird der Radius des Universums jedoch mit 45 Milliarden Lichtjahren angegeben; das bedeutet ja nichts anders, als dass das Universum 2Φ (Phi) mal schneller gewesen sein muss als das Licht.

Als Begründung des Widerspruchs zwischen der Naturkonstante c (Lichtgeschwindigkeit) und dem Radius des Universums, wird allen ernstes mit dem geometrischen Abstraktum (also etwas, was es materiell nicht gibt) „argumentiert“: Es wird ihm eine materielle Eigenschaft angedichtet, nämlich schneller als das Licht zu sein!

Wenn jedoch das Universum nur 14 Milliarden Jahre ist, kann es auch nur einen Radius von 14 Milliarden Lichtjahre haben.

Unsere ach so gebildeten Physiker, Mathematiker und Wissenschaftler glauben aber an den Urknall. Würden Sie jedoch einsehen, dass der von ihnen behauptete Radius des Universums gar kein Radius, sondern eine Strecke ist und das Universum eben geometrisch keiner Kugel gleicht, sondern einem geometrischen Fibonacci-Jauhuchanam-Spiral-Raum (ähnlich einem Schneckenhaus), löst sich der konstruierte Scheinwiderspruch zwischen der Konstanten c und dem falschen Radius auf.

Das ist jedoch nicht gewollt, denn damit wäre ja die Urknall-“Theorie“ ihrer Grundlage beraubt, die einem geometrischen Abstraktum – nämlich dem Raum physikalische und materielle Eigenschaften andichtet.

Sascha's Welt

Logik_AristotelesBestimmt ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß bürgerliche Politiker sich in ihren Reden und Erklärungen oft mehrfach selbst widersprechen. Nicht nur, daß Lügen benutzt werden, um bestimmte politische oder militärische Absichten zu rechtfertigen, nein – auch in ganz alltäglichen Fragen werden die elementarsten logischen Regeln verletzt. Kein Wunder, wenn nach dem berüchtigten XX.Parteitag der KPdSU in der gesamten Sowjetunion das Unterrichtsfach Logik in den sowjetischen Mittelschulen abgeschafft wurde. Logisches Denken war nicht mehr gefragt. Interessant ist vor allem auch jene Beobachtung, daß untergehende Gesellschaftsklassen, deren reale Basis abbröckelt, ihre Existenz nicht mehr durch Berufung auf Seinsgesetze, insbesondere gesellschaftliche Gesetze, rechtfertigen können. Sie sind beim Versuch ihrer ideologischen Rechtfertigung gezwungen, reale Zusammenhänge durch eingebildete, unwirkliche zu ersetzen. Der marxistische Philosoph Georg Klaus erklärt, warum das so ist:

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Autor: jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

Seine Göttliche Gnade H.E. GD HRM HMSG CT MMM georg löding राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו ram avatara krishna jauhuchanam ulijauhu Magistra Magnificus Metamagicus Würdenträger ewiger Unantastbarkeit *05.06.1962 Freie und Hansestadt Hamburg Staatsangehörigkeit: Deutschland zwei Töchter, sechs Söhne, zwei Stieftöchter, vier Enkelkinder, eine Schwiegertochter, einen Schwiegersohn http://www.seidenmacher.com

2 Kommentare zu „Die mißachtete Logik – oder: Warum sind die Aussagen bürgerlicher Ideologen oft so widersprüchlich?“

  1. eine gute Erklärung mit dem CO2. Viele wissen gar nicht, dass dieses Gas schwerer als Sauerstoff ist oder dass es daher eine Baumgrenze gibt, und somit ab einer bestimmten Höhe auf der Erde keine Bäume mehr wachsen können wegen der fehlenden CO2 Konzentration. Danke

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