Zeitungsfritzen

Sascha's Welt

journalistZeitungsfritzen, vor allem auch jüngere, sind nicht immer mit jener Klugheit begabt, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden weiß. Man gewinnt vielmehr den Eindruck, sie seien oft nur dazu da, um ranzige, westliche Vorurteile über die DDR zu bestätigen. Und die finden dann ihren hämisch-geistlosen Ausdruck in solchen Sterotypen wie „DDR-Überwachungsstaat“ oder „DDR-Erziehungmethoden“. Mag sein, vielleicht hilft es auch der eigenen Karriere, solches nachzubeten. Zumal westlich geprägte Überväter in den Chefsesseln der Redaktionen, von deren Zuspruch man ja abhängig ist, noch immer vom Adenauerschen Haß auf die „Soffjetzone“ und von einer für den gebildeten DDR-Bürger unerklärlichen Borniertheit beseelt sind.

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