Das Böse in der Welt

1.) Eine Private Bank gibt die Währungen an die Staaten heraus;

2.) Die Produktionsmittel, um daraus Güter herzustellen, die zu Überleben benötigt werden,
das Land, um Lebensmittel anzubauen und Wälder anzulegen,
die Luft zum Atmen,
das Wasser zum Trinken und Waschen,
die Rohstoffe der Erde
sind nicht vergesellschaftet;

3.) Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist immer noch nicht beendet — und wir leben bereits im 21. Jahrhundert!!!

In 500 Jahren wird man das 20. und 21. Jahrhundert als
Das Mittelalter 2.0 bezeichnen.

Heinrich Heine: Deutschland hat ewigen Bestand, Es ist ein kerngesundes Land

Nachtgedanken

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

Die Jahre kommen und vergehn!
Seit ich die Mutter nicht gesehn,
Zwölf Jahre sind schon hingegangen;
Es wächst mein Sehnen und Verlangen.

Mein Sehnen und Verlangen wächst.
Die alte Frau hat mich behext,
Ich denke immer an die alte,
Die alte Frau, die Gott erhalte!

Die alte Frau hat mich so lieb,
Und in den Briefen, die sie schrieb,
Seh ich, wie ihre Hand gezittert,
Wie tief das Mutterherz erschüttert.

Die Mutter liegt mir stets im Sinn.
Zwölf lange Jahre flossen hin,
Zwölf lange Jahre sind verflossen,
Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.

Deutschland hat ewigen Bestand,
Es ist ein kerngesundes Land,
Mit seinen Eichen, seinen Linden,
Werd ich es immer wiederfinden.

Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben.

Seit ich das Land verlassen hab,
So viele sanken dort ins Grab,
Die ich geliebt – wenn ich sie zähle,
So will verbluten meine Seele.

Und zählen muß ich – Mit der Zahl
Schwillt immer höher meine Qual,
Mir ist als wälzten sich die Leichen,
Auf meine Brust – Gottlob! sie weichen!

Gottlob! durch meine Fenster bricht
Französisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

Heinrich Heine (Entstehungsjahr: 1843)