Ringo Ehlert: „Eine Stellungnahme zu 30 Jahren Annexion der DDR…

roprin: „Was den einen kaum berührt kann einem anderen sehr schmerzen.“

Ja, da hast du selbstverständlich recht mit. Mich hat es aber sehr berührt und geschmerzt. Ich kenne jenes, was dich schmerzt, nur allzu gut. Nun habe ich selber — zugegeben in einem jahrelangen Prozeß — aus solchen Schmerzen herausgefunden

Vielleicht habe ich mich gerade deshalb mal wieder in meinem „Übereifer“, einem anderen Menschen – in diesem Fall dir – zu versuchen zu vermitteln, sich seiner Wirklichkeit bewußt zu werden, unglücklich und ungeschickt ausgedrückt. Ich weiß, daß das oft bei anderen Menschen arrogant, korinthenkackermäßig und besserwisserisch rüberkommt.

Insofern ich dich mit meinem Kommentar gekränkt habe, bitte ich dich hiermit aufrichtig um Entschuldigung.
———————
Ringelnatz, Joachim (1883-1934):

Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen
Schenken

Ich habe dir nichts getan
Nun ist mir traurig zu Mut.
An den Hängen der Eisenbahn
Leuchtet der Ginster so gut.

Vorbei – verjährt –
Doch nimmer vergessen.

Ich reise.
Alles, was lange währt,
Ist leise.

Die Zeit entstellt
Alle Lebewesen.
Ein Hund bellt.
Er kann nicht lesen.
Er kann nicht schreiben.
Wir können nicht bleiben.

Ich lache.
Die Löcher sind die Hauptsache
An einem Sieb.

Ich habe dich so lieb.

Dieses: „Vorbei – verjährt – Doch nimmer vergessen. Ich reise. Alles, was lange währt, Ist leise“, geht mir oft durch den Sinn, wenn ich von Menschen lese, die den Untergang ihrer DDR erlebt und damit emotional ihre Heimat verloren haben und daran bis heute leiden, als ob sie ihren Mann, ihre Frau oder ihr Kind verloren hätten. Ich kann das in einem übertragenen Sinn vollkommen nachvollziehen, wenn ich es auch ganz praktisch nicht wirklich verstehen kann, da ich selber nie eine Heimat hatte …
und als „Deutscher“ in „meinem“ eigenen Land stets ein Ausländer und Fremder war — jedenfalls wurde ich vom Tage meiner Geburt unter der BRD so behandelt, nämlich als Person mit Nummer und von den Menschen der Umgebungen, in denen ich aufgewachsen bin, eben als Fremder ohne Rechte, aber eigentlich – so hatte ich es von Kindertagen an bis zum jungen Erwachsenen (22) jedenfalls empfunden – als Ausgestoßener – als ein Mensch unter Menschen, aber trotzdem nicht dazugehörend. Selbst die christliche Taufe als Siebenjähriger, daß ich mich „zu Jesus bekehrte“, ich konfirmiert wurde und ich mich mit 23 Jahren bewußt dazu entschied, mich Taufen zu lassen – ich blieb „der Fremde“ – „der Ausgestoßene“:

Die BRD wollte mich nicht, die Kirche wollte mich nicht, das Gymnasium wollte mich nicht, die Berufsausbilder wollten mich nicht, die Demokraten, die Gewerkschaft, die Nazis und Sozialisten wollten mich nicht … und 1980 wollte mich nicht mal die UdSSR an den Olympischen Spielen in Moskau teilnehmen lassen – obwohl ich damals auf 3.000, 5.000 und 10.000 Meter schneller gelaufen bin, als jeder davor von Läufern aufgestellte Weltrekord.

NUR!!! Ausbeuter, Kriminelle, Luden (Zuhälter), „gewisse“ – falsch: „bestimmte“ *Politiker* und *Sektenführer* wollten mich – aber nur, um mich für ihre Zwecken einzuspannen. Davor hatte mich jedoch mein Vater (offiziell: mein Stiefvater, der mich an meinem 5. Geburtstag „als seinen Sohn“ anerkannte) stets gewarnt. Eigentlich habe ich es allein ihm zu verdanken, daß „Ich“ ‚mich‘ als „ich-Selber“ wahrgenommen habe.

Ich weiß das noch als ob es Gestern war – meinem 5. Geburtstag 1967; er sprach mit mir über „den Schein (die Schatten) der Wirklichkeit und die Realität. Das war am Abend meiner Geburtstagsfeier. Er ging mit mir Spazieren. (Auf seinem linken Knie – 20 Jahre davor hatte er als 17. Jähriger beide Beine „verloren“.)
Er stellte mir Fragen zu Erde, zur Sonne und dem Mond.
„Georg, wie sieht denn die Erde aus?“ — Ich: „Rund und flach“. — „Und wo geht die Sonne auf?“ — Ich: „Natürlich im Osten“. — „Und wo steht der Mond?“ — Ich: „Na, da oben – das siehst du doch!“
Und dann erzählte er mir ganz sonderbare Dinge über die Erde, die Sonne und den Mond — klar! habe ich das damals gar nicht verstanden, aber ich habe ihm jedes Wort geglaubt. ***Da war dieses komische Etwas – was „Liebe“ genannt wird*** – „mit aller seiner Kraft, mit seiner ganzen Seele und aus den Tiefen seines Herzens“ hat er mir Wahrheiten von der Wirklichkeit mitgeteilt, die ich ihm sofort glaubte … wenn ich sie auch erst 30 Jahre später „begriffen“ habe.

All die Jahre danach „ließ er mich laufen“, *um meinen ‚eigenen‘ Weg zu finden* (???) — und von Zeit zu Zeit hatte er in diesen Jahren auch sich hier und da die Zeit nehmen können, um sich mit mir zu unterhalten – aber mich stets „wirklich allein gelassen“, wenn es darum ging, daß ich etwas entscheiden musste!
„Erinnere dich, was ich dir gesagt habe! *Du – nur du MUSST – und auch du nur KANNST FÜR dich Entscheidungen treffen!!!* — Ich kann dir nichts weiter geben, als den Rat, zu überlegen, ob du dem Hänschen folgst, der ins Wasser springt oder dem Hans, der sich von der Eisenbahnbrücke in die Tiefe stürzt — mein Rat an dich ist eindeutig: Springe NICHT den Hänschen und Hansen der Welt nach! ABER! Du mußt dich Selber entscheiden!

Während meiner Pubertät hat er mich nicht über die menschliche Sexualität aufgeklärt — aus meiner Sicht heute, hätte er das tun müssen!

Aber das ist nebensächlich, denn während dieser Zeit meines Lebens lehrte er mich zwei viel ntscheidendere Dinge;
„Georg! Wer Frauen schlägt, der schlägt auch kleine Kinder!“ — PAUSE — … solltest du jemals Frauen schlagen, dann wirst *auch du* kleine Kinder schlagen! … wer jedoch *sein Eigen Fleisch und Blut* schlägt
und !!!SEINE EIGENE GEWALT!!! gegen seine Mutter, seine Frau und Kinder ERHEBT, der ist damit und bleibt auf ewig VERFLUCHT! …
… Georg! DU MUSST deinen Jähzorn unter Kontrolle bringen!
Zorn und Wut dürfen dich nicht beherrschen!
Du mußt Zorn, Wut und Rache beherrschen!
… Wenn du das nicht lernst, dann wirst du nicht nur dich selber ruinieren, SONDERN das Leben von vielen Menschen ausrotten – möglicherweise das Leben von mehr Menschen ALS Hitler, Churchill, Roosevelt, Truman zusammen ERMORDEN konnten!!!
Solltest du den Weg der MÖRDER Churchill, Eisenhower, Hitler, Kennedy, Roosevelt, Truman, Adenauer oder Brandt einschlagen, dann werde ich dich mit meinen eigenen Händen erwürgen … denn ich will nicht, daß du als Massenmörder – mit meinem heiligen Familiennamen gesegnet, den ich dir erteilt habe – in die Geschichte eingehst.“

——————————————————–

So! Und jetzt mal Budda bei die Fisch!

Ich bin doch schon echt alt mit meinen 58 Jahren, oder???
– OKÄI! Sascha ist mit 68 Jahren älter als ich, auch die gute Hanna Fleiss weit über 70 Jahre – und du roprin — gemäß meiner Textanalyse zu deinen Kommentaren — auch schon mindesrtens in den sechziger Jahren deines Lebens!
Ein paar hundert Nutten und Huren habe ich gevögelt – geschätzt etwas mehr als tausend Menschen weibichenGeschlechts -; 250.000,- in den Casinos von Hamburg verzockt, einen kleinen Teil der Welt bereist — drei Ehefrauen geschwängert, zehn Kinder mit diesen gehabt, sechs angenommene Waisen, zwei angenommene Kinder, eine tote Ehefrau, drei tote Kinder – vier Enkel, Habe Kerker, Folter, Lager und Gefängnisse „durchgemacht“ und Zig-Millionen Umsätze gemacht …
DAFÜR muss ich mich nicht schämen! Dafür muß ich mir weder Schuld noch Sünde einreden lassen!!!

***Nimm sieben Brote und wirf diese in einen Fluß — auf 7×7-Wegen kehrt das Leben zurück!***, steht in der Bibel.

Diese METAPHER „beschreibt“ im Kern, was alle Völker und den von ihnen gemachten Kulturen und Religionen FORDERN!Mensch! habe VERTRAUEN in das LEBEN, welches du HAST!!!

Karl Marx: „Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf.“

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