Der Wert des Menschen

Dr. Hans-Albrecht Bischoff (damals 60), Direktor und Leiter des sozialpolitischen Referats bei der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik AG BASF in Ludwigshafen äußerte sich 1975 über den Wert der arbeitenden Menschen:

„Der Mensch ist vom Betrieb nicht als Mensch, sondern als Funktion gefragt. Der Mensch als solcher ist für den Betrieb nichts, die Funktion, die er ausüben kann, alles. Ganze Berufe fallen weg, und die Menschen, die sie ausüben, werden überflüssig, wenn sie nicht anders nutzbar sind: umgeschult oder ungelernt…

Da sie innerer Teil eines Ganzen, des Betriebes sind, sind sie ersetzbarer Teil und – von der Kehrseite gesehen – Ersatzteile. Ersatzteile müssen griffbereit, daher eingeordnet, gekennzeichnet, katalogisiert sein, eine Nummer tragen. Das Wesentliche und Wichtige an ihnen ist die Nummer, die angibt, wie sie als Ersatzteil verwendet werden können. Ein Mensch aber, dessen Wichtigstes, dessen Wesensmerkmal für den Betrieb die Nummer ist, die er trägt, ist selber Nummer.“

Hervorzuheben ist hier vor allem die Denkweise eines Faschisten, die auf fatale Art mit Äußerungen übereinstimmt, wie sie von Politikern und Journalisten in der BRD auch in der Gegenwart oft zu hören waren. Sind nicht auch Leute wie Schwab, Gates und andere aus demselben braunen Schweinestall hervorgegangen…?

Sascha's Welt

Rote SeitenEiner der ersten Beiträge dieses Blogs erschien bereits im Jahre 2010. Er resultierte aus einer denkwürdigen Begegnung mit Dr. Kurt Gossweiler, einem der bedeutendsten Historiker unserer Zeit. Viele Jahre lang nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion, wo er zuletzt als Lehrer an der Antifa-Schule tätig war, hatte sich Kurt mit der Entstehung des Faschismus in Deutschland beschäftigt, hatte seine ökonomischen Wurzel und Erscheinungsformen erforscht und sein Wesen akribisch seziert. Doch damit nicht genug – Kurt Gossweiler brachte sein bedeutendstes Werk im Jahre 2002 heraus: „Die Taubenfußchronik – oder die Chruschtschowiade“ Bd. I (1953-1964) und Bd. II (1957-1976). Zuerst wohl mehr ahnend als wissend, notierte er die Ereignisse in der internationalen Politik und stellte sehr bald fest, daß sich mit Chruschtschow ein Antikommunist in die Reihen der Kommunistischen Partei der Sowjetunion eingeschlichen hatte. Hier nun rückblickend ein kurzer Beitrag vom 30. April 2010.

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Manfred Liebscher: Ungesühnte Verbrechen

Sascha's Welt

LiebscherIn seinem im Jahre 2002 erschienenen Buch „Im Paradies der Erinnerungen“ hält Manfred Liebscher Rückblick auf eine längst vergangene, aber dennoch nicht vergessene – auf eine unvergeßliche Zeit: sein Leben in der DDR. Manfred Liebscher war ein fröhlicher, optimistischer Mensch. Er war mit Herz und Verstand ein Kommunist, wie man ihn sich nur vorstellen konnte. Viele Jahre seines Berufsleben verbrachte der gelernte Kriminalist über den Akten, untersuchte Zusammenhänge, verglich Tathergänge und Indizien von Verbrechen, die von deutschen Faschisten während der Nazizeit begangen wurden. Bis dann nach 1990 die Machthaber der BRD ihn wissen ließen, daß seine Arbeit, seine außergewöhnlichen kriminalistische Fähigkeiten, sein „Spürsinn“ und Talent im heutigen Staat nicht mehr gebraucht würden. So schrieb Manfred nun einiges von dem auf, was er erlebt hatte. Ja, für die meisten Menschen, man kann durchaus sagen, für über 90 % der DDR-Bürger dürfte ihr Heimatland DDR ein Paradies gewesen sein. Das klingt zwar…

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