Geschenke
Geh, schenke!
Ich FREUE mich sehr für dich!
Jetzt fehlt eigentlich „nur“ noch die Rente für die 20 Jahre(?) DDR-Arbeit, die dir die BRD illegal vorenthält.
Irgendwie muß es doch zu schaffen sein, daß für dich und die vielen hunderttausend anderen Geprellten eine Öffentlichkeit geschaffen wird, damit die BRD mit der Kohle rüberkommt, die euch zusteht.
Wenn ich doch nur wüßte, wie man die Zipfelmützenträger, die ich nicht mal mehr als Schildbürger lächerlich machen will, aufrüttelt und dazu bringen kann, für ihren Nächsten, ihre Schwestern und Brüder den stummen Mund zu öffnen …
Jeder Fremde, der mit seinen Problemen zehntausend Kilometer von hier entfernt hockt, scheint diesen Zipfelmützenträgern mehr am Herzen zu liegen als ihr eigenes Fleisch und Blut.
Manchmal bin ich, ob dieses gesellschaftlichen Zustandes, „gefühlsmäßig“ derart unten, daß ich versucht bin, in meiner hinter mir gelassenen Religion „Zuflucht“ zu suchen und in ein altes Kirchenlied einzustimmen:
„Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; […] Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit; […] Schaue die Zertrennung an, der kein Mensch sonst wehren kann; sammle, großer Menschenhirt, alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich, Herr.“
Freilich sind das kindische Träumereien, denn die Christenheit schläft ja nicht, sie ist tot, mausetot. Der kann nicht einmal mehr der Heilige Geist LEBEN einhauchen.
Aber doch ist es – warum auch immer – emotional tröstlich für mich, auf solches Liedgut zurückgreifen zu können.


Von der DDR mit der wirklich feinen Planwirtschaft, haben wir gelernt, uns über persönlich Erkämpftes zu freuen. Auch, wenn es mitunter etwas bescheiden ausfiel. Die kleinen Schritte ergeben ein großes Ziel. So nach der Methode: Wer den Pfennig nicht ehrt….Unsere Ausbildung hat uns aber handwerklich gesegnet. Und genau das ermöglicht es uns, Mittel besonders zielführend einzusetzen. Unsere neuen einheimischen Kollegen hier, bewundern unsere Effektivität dabei. Wir verschwenden nichts. Sind aber auch keine Müllsammler und endlos Aufbewahrer.
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Du wirst es mir nicht glauben. Mir standen heute wie bei den 350.-Eurobescheid der Besatzer, die Tränen in den Augen. Leider bin ich erst in Rente von einem SUV überfahren worden und nicht auf einem Arbeitsweg. Das macht das Leid doppelt schwer. Ein Glück hat das Ganze. Ich habe gewaltig Zeit, noch Bücher zu schreiben. Die werden aus Rache, noch röter und ehrlicher. Auch lauter.
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Doch, das glaub ich sofort! Da fällt eine Last von einem ab! Und das erzeugt Freude!
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