Walter Hollitscher: Plädoyer für eine herrliche Zukunft

über Walter Hollitscher: Plädoyer für eine herrliche Zukunft

Walter Hollitscher: Plädoyer für eine herrliche Zukunft

HollitscherAls Prof. Dr. Walter Hollitscher seine Gedanken zur Entwicklung im Universum niederschrieb, lag halb Europa in Trümmern. Die Nacht des Faschismus war überwunden. In einem Teil Deutschland, in der Sowjetischen Besatzungszone, hatte die Arbeiterklasse die Macht übernommen, die Kapitalherren, Bankiers und Großgrundbesitzer enteignet, und begonnen, die Zukunft in die eigenen Hände zunehmen. Großer Optimismus beseelte die fortschrittlichsten Kräfte der Gesellschaft, die Kommunisten. Und es gab nicht wenige, die nun dankbar in die Hand der Hilfe einschlugen, die ihnen von der Sowjetunion gereicht wurde. Ausgerechnet von Menschen, denen die Deutschen mit ihrem barbarischen Überfall nicht nur das Land verwüstet, sondern oft sogar das Liebste im Leben geraubt hatten, die Familie, das Zuhause und die Freunde. Ein großes Umdenken hatte begonnen: voller Widersprüchlichkeiten, aber doch auch voller Enthusiasmus. Es war eine Zeit des Lernens. Das bewegte nun den österreichischen Philosophen Walter Hollitscher in seinem Nachdenken über die Zukunft der Menschheit…

IN NATUR UND MENSCHHEITSGESCHICHTE
GEHT ES DIALEKTISCH ZU

von Walter Hollitscher

Vortext

Es ist nun an der Zeit, das Fazit aus der uns bisher bekann­ten Entwicklungsgeschichte des Universums zu ziehen. Es war Aufgabe und Anspruch der Theorien, die wir vortrugen, den tatsächlichen Ablauf der objektiven Ereignisse widerzuspiegeln. Ist dieser Widerspiegelungsprozeß gelungen, so müssen den Theorien ähnliche Eigentümlichkeiten zukommen, wie den Tatsachen, die sie abbilden. Geht es in der Welt dialektisch zu, dann wird es auch in einer richtigen Theorie von der Welt dialektisch zugehen müssen. Der „objektiven Dialektik“ der materiellen Vorgänge wird die „subjektive Dialektik“ ihrer Ge­dankenabbilder in unserem Kopfe entsprechen müssen.

Was ist nun unter dieser objektiven Dialektik zu verstehen?

Die allgemeinsten Bewegungsgesetze der Materie im Univer­sum – dies ist die objektive Dialektik. Die Bewegungsgesetze eines materiellen Universums, das unabhängig davon, ob wir seiner bewußt werden oder nicht, unabhängig von unserem Bewußtsein existiert, das aus Körpern, aus Strahlen, kurz aus all den objektiven Gebilden besteht, die von den Wissen­schaften erforscht werden. Mit dieser These von der Materia­lität der bewußtseinsunabhängigen Außenwelt steht die wissen­schaftliche Weltauffassung, steht der dialektische Materialismus in einem durchaus unversöhnlichen Gegensatz zu allen Formen des Idealismus, der die Welt als „absolute Idee“, als „Komplex von Empfindungen“ und dergleichen mystifiziert.

Es geht um eine wissenschaftliche Weltanschauung

Der dialektische Materialismus hat – wie dies unsere Gesamtdarstellung klarmachen mußte – die wissenschaftliche Auffas­sung zum Grundsatz erhoben, daß die Empfindungen, Gefühle, Vorstellungen und das menschliche Bewußtsein spät erwor­bene Eigentümlichkeiten der hochentwickelten Materie sind: Funktionen von Nervensystemen und Gehirnen, welche die außerhalb ihrer selbst gelegenen Umweltvorgänge und die Er­eignisse im Innern ihrer Körper widerspiegeln. Das Bewußtsein ist also eine sekundäre Eigentümlichkeit der Materie, die erst sehr spät im Laufe ihrer Entwicklung auftritt. Dies leugnen, heißt das Ergebnis aller Wissenschaft leugnen.

Die Welt ist erkennbar und veränderbar!

Allerdings vermag dieses Bewußtsein des Menschen, das selbst eine hochentwickelte Funktion der Materie ist, alle ma­teriellen Vorgänge des Universums und ihre Gesetzmäßigkeiten objektiv widerzuspiegeln. Nicht in passiver Beschaulichkeit, sondern durch aktive, tätige Auseinandersetzung mit seiner Umwelt gelangt der Mensch zur Erkenntnis der Wirklichkeit, steigert sie, nähert er sich relativ, in zunehmendem Maße, der objektiven Wahrheit. Unsere Fertigkeit, die Naturkräfte zu beherrschen, und unsere erst seit Marx‘ Zeiten gewonnene Fähigkeit, auch die Gesellschaftsvorgänge in bewußter poli­tischer Revolutionierung und sozialistischer Planung umzu­gestalten, erweist unwiderleglich, daß unsere Erkenntnisse der Natur- und Gesellschaftswirklichkeit angemessen sind.

Die vier Grundzüge der Dialektik

Betrachtet man diese materielle Wirklichkeit in ihrer Ver­änderung und Bewegung, so erkennt man an ihr allgemeine Bewegungsgesetzlichkeiten. Sie wurden von Stalin als die „vier Grundzüge der Dialektik“ formuliert. Und sie besagen:

„1. Im Gegensatz zur Metaphysik betrachtet die Dialektik die Natur nicht als zufällige Anhäufung von Dingen, von Er­scheinungen, die voneinander losgelöst, voneinander isoliert und voneinander nicht abhängig wären, sondern als zusam­menhängendes einheitliches Ganzes, wobei die Dinge, die Erscheinungen miteinander organisch verbunden sind, von­einander abhängen und einander bedingen.
2. Im Gegensatz zur Metaphysik betrachtet die Dialektik die Natur nicht als einen Zustand der Ruhe und Unbeweglich­keit, des Stillstands und der Unveränderlichkeit, sondern als Zustand unaufhörlicher Bewegung und Veränderung, unaufhörlicher Erneuerung und Entwicklung, in welchem immer irgend etwas zugrunde geht und sich überlebt.
3. Im Gegensatz zur Metaphysik betrachtet die Dialektik den Entwicklungsprozeß nicht als einfachen \Vachstumspro­zeß, in welchem quantitative Veränderungen nicht zu qualitativen Veränderungen führen, sondern als eine Ent­wicklung, die von unbedeutenden und verborgenen quan­titativen Veränderungen zu sichtbaren Veränderungen, zu grundlegenden Veränderungen, zu qualitativen V erände­rungen übergeht, in welcher die qualitativen Veränderun­gen nicht allmählich, sondern rasch, plötzlich, in Gestalt eines sprunghaften Übergangs von dem einen Zustand zu dem anderen Zustand eintreten, nicht zufällig, sondern ge­setzmäßig, als Ergebnis der Ansammlung unmerklicher und allmählicher quantitativer Veränderungen.
4. Im Gegensatz zur Metaphysik geht die Dialektik davon aus, daß den Naturdingen, den Naturerscheinungen innere Widersprüche eigen sind, denn sie alle haben ihre negative und positive Seite, ihre Vergangenheit und Zukunft, ihr Ablebendes und sich Entwickelndes, daß der Kampf dieser Gegensätze, der Kampf zwischen Altem und Neuem, zwi­schen Absterbendem und neu Entstehendem, zwischen Ab­lebendem und sich Entwickelndem, den inneren Gehalt des Entwicklungsprozesses, den inneren Gehalt des Umschla­gens quantitativer Veränderungen in qualitative bildet.“

Eine Handlungsanweisung für die Arbeiterklasse

Diese Grundzüge der Dialektik, die durch Stalin ihre klas­sische Formulierung gefunden haben und unabdingliche Grund­sätze unseres Wissens um Natur und Gesellschaft darstellen, sind nicht bloß ein Fazit dessen, was wir erkannt haben, sondern auch eine methodische Anweisung für jegliche Wissenschaft. Beachtet man sie, so wird man der Natur und der Geschichte gerecht zu werden vermögen. Sie stellen keinen mit Dogmen gefüllten Wissenssarkophag dar, aus dem man auspacken könnte, was man noch nicht weiß. Sie sind das Ergebnis ver­gangener und Leitregeln künftiger Forschungsarbeit, die mit gründlichster Genauigkeit und unter ständiger praktischer Überprüfung betrieben werden muß. Sie sichern den Forscher gegen den Geist der Unwissenschaftlichkeit, der auch noch heute viele Köpfe beherrscht und bedroht. Der dialektische Materialismus ist somit eine parteiergreifende Weltanschauung. Er ist die Weltanschauung der marxistisch-leninistischen Partei der Arbeiterklasse.

Wissenschaftliches Denken in für Natur und Gesellschaft

Wer die Dialektik der Natur und der Geschichte begriffen hat, wird nicht mehr ein Opfer jener kosmogonischen Aber­gläubigkeiten werden, denen zufolge vor zwei Milliarden Jahren das Weltall, sozusagen mit einem großen Knall, aus dem Nichts entstanden ist. Er wird sich nicht von jenen Leuten ver­führen lassen, welche die Entstehung des Lebens entweder einem Wunderakt oder einem Zufall zuschreiben wollen und die natürliche Gesetzlichkeit seines Zustandekommens ver­leugnen. Er wird in der Entstehung der Arten kein Werk überirdischer Vorsehung suchen, sondern sich durch die von Mitsehurin und Lyssenko erneuerten Lehren Darwins führen lassen.

Er wird nicht eine Kluft zwischen dem Organismus und seiner Umwelt finden, wo deren enge Wechselbeziehung das Wesen des Lebens ausmacht und keine unabänderlichen Erbsubstanzen postulieren, da sich ihm mit Lyssenko das Ver­erben als allgemeinste Lebensleistung darstellt. Er wird als Psychologe nicht mit „Seelen“ kommunizieren, sondern von Pawlow und seinen Schülern die materiellen Grundlagen der psychischen Funktionen erfahren. Und er wird den Menschen, der sich durch seine Arbeit erschaffen hat, nicht durch gute oder böse Geister geschaffen sein lassen.

Für Wahrheit und Klarheit in unserer Zeit

So ist der Geist der Wissenschaft ein Geist der Partei­ergreifung, der Parteiergreifung für die Wahrheit und Klarheit und gegen jede künstliche Finsternis; für den Fortschritt und gegen die Apostel des Rückfalls in die Barbarei, und für den Frieden, der die Voraussetzung zur Entfesselung der materiellen und geistigen Produktivkräfte der Menschen darstellt und gegen den Krieg, von dem nur diejenigen etwas zu erhoffen haben, die sich dem Fortschritt entgegenstemmen.

Die Wissenschaft von der Entwicklung im Universum han­delt in ihrem größten Teil von einer langen Entwicklungsver­gangenheit. Jedoch die Erforschung der Vergangenheit von Natur und Menschheitsgeschichte steht im Dienst der Gegenwart. Sie bereitet die herrliche Zukunft vor, die das Men­schengeschlecht zu erschaffen im Begriff ist.

Quelle:
Walter Hollitscher „Die Entwicklung im Universum“. Aufbau Verlag Berlin, 1951, S.139-142.
Siehe auch:
Alfred-Klahr-Gesellschaft: Walter Hollitscher (1911–1986)
De Gryuter: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Bd.34, Heft 5.

In der DDR hatte der Sozialismus gesiegt. Die Erwartungen Walter Hollitschers hatten sich erfüllt. Zeitgenössische Urteile weisen Hollitscher als den „eifrigste(n) und erfolgreichste(n) marxistische(n) Volksbildner, den wir in Österreich haben“ (Tagebuch, Mai 1961) und „Prototyp des mit der revolutionären Arbeiterbewegung engstens verbundenen Intellektuellen“ (Josef Rhemann, in: Volksstimme, 25.11.1989) aus. Für sein internationalistisches Wirken erhielt er den Leninpreis und die Regierung der DDR zeichnete ihn mit dem Orden „Großer Stern der Völkerfreundschaft in Gold“ aus. Außerdem verlieh ihm die Karl-Marx-Universität die Ehrendoktorwürde.

Damit diese Vision von Walter Hollitscher erneut Wirklichkeit werden kann, bedarf es einer wissenschaftlichen Denkweise. „Meine Kritik“, schreibt Walter Hollitscher im Vorwort zu seinem Büchlein, „galt den Fortschaftsfeinden und Dunkelmännern.“ Oder um es für die heutige Zeit klar und deutlich zu sagen: den Ewiggestrigen, die immer noch die „Marktwirtschaft“ verteidigen, diesen Hilfswilligen des Kapitalismus, diesen Feinden des Sozialismus und der ganzen Bande antikommunistischer Demagogen und Verbreitern irgendwelcher Religionen und Urknalltheorien. Die Welt ist in Bewegung, alles wird sich weiterentwicklen. Und schließlich ist der Antistalinismus das Haupthindernis für die Einheit aller Kommunisten und die Vereinigung der Arbeiterklasse im Kampf um Frieden und Sozialismus. Das ist damit gemeint:

Der Sozialismus bietet eine herrliche Zukunft,
vom Menschen erschaffen!

Was ist mit dir los?

Hast du gar nichts zu sagen?

Hast gar nichts mitzuteilen?

Sind alle deine Frage bereits beantwortet?

Hast du keine Erwartungen, ‚Wünsche‚, ‚Hoffnungen‚ mehr?

Ist dir im Grunde alles nur noch egal?

Nein! Ganz sicher weiß ich nicht bescheid – wie sollte auch gerade ich?

Ich bin schließlich auch bloß ein Mensch unter zehn Milliarden anderer Menschen!

Ich habe nie begriffen — von ‚verstehen‚ gar nicht zu reden!

***wie es überhaupt möglich ist und geschehen konnte,

daß ICH heute 20.985 Tage alt geworden bin — am 3. Dezember werde ich 21.000 Tage alt!!!***

21.000 Tage !!!

… und niemals habe ich gehungert!
… bei über tausend Menschen weiblichen Geschlechts gewesen, um gegen Bezahlung Sex zu bekommen;
… drei Menschen weiblichen Geschlechts ‚geehelicht‘:

vier wunderbare Kinder aus erster Ehe!
Das fünfte Kind mit Weibchen No. 2 – sie hat sich halt mit unserem Kind vergiftet … (denk darüber, was du zu denken darüber halt meinen musst!)
fünf wunderbare Kinder aus dritter Ehe!

Unser drittes Kind – Ehe Nr. 1 – ist am 13.10.1995 ELENDIG neben ihrer Mama  gegen 6°° Uhr an MALARIA VERRECKT. „Jede Hilfe“ — so heißt es — “kam ‚leider‘ zu spät!“

So! An meinem 21.000 Tag nach meiner Geburt! habe ich acht Kinder! Zwei WEITERE sind meine sogenannten „Stief“ …

… nicht bloß „geliked“, sondern auch kommentiert und „geteilt“.
Aus dem „Marketing“ (zum Beispiel Zeitungsanzeigen/Brief-Werbung) weiß ich, daß es nicht so sehr um das Lesen geht, sondern um die ‚Wahrnehmung‘ und bei 100 Wahrnehmungen es zu 3 % Bestellungen kommt — eine „Faustregel“.
Wenn nun dein Artikel 70-mal geteilt wird, bedeutet es, daß mindestens 2.300 Menschen auf den Artikel ‚aufmerksam‘ wurden, woraus sich statistisch eine ‚Wahrnehmung‘ bei mehr als 20.000 Menschen berechnen lässt.
Das darf nicht unterschätzt werden. Frei aus dem Gedächtnis:
Lenin schrieb, daß auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam gemacht werden muß.

Und wie beim Lernen, ist auch beim Aufmerksamkeit-Machen die Mutter aller Erfolge, die stetige Wiederholung, weil das menschliche Gehirn – in dem Bereich, wo das Denken und damit die Bewusstheit (das Bewusstsein) <i>entsteht</i> – nur einen Bruchteil all der Informationen, die über die Sinnesorgane ständig auf den Menschen einströmen, „verarbeiten“ kann.

Beispiele.

Wenn ein „ungeübter“ Hörer, sich irgendeinen Vortrag (über was auch immer) einmal anhören sollte, bekommt er vom Vortrag — und der Redner muß dann auch noch ein guter Rhetoriker sein — kaum ein Prozent mit.
Bei einem „geübten“ Hörer sind es dann bis zu drei Prozent und selbst „Profi-Hörer“ (zu denen ich gehöre) kommen meist nicht über 5 % hinaus (als „Meister-Hörer“ komme sogar ich nur selten auf 10 %).

Beim Sehen, worüber in unserer Kultur der größte manipulative Einfluß ausübt wird, ist es noch „fataler“! Da kommt <i>im Denken, im Bewusstsein</i> fast gar nichts von an; da bildet das <i>“visuelle Gedächtnis“</i> quasi eine ‚eigene Welt‘, die durch das Denken/das Bewusstsein so gut wie gar nicht ‚kontrolliert‘ – von ’steuern‘ ganz zu schweigen! – wird.

Lesen bildet! *Zum ‚Guten‘, wie zum ‚Schlechten’*!
Allerdings ist diese Tätigkeit ein noch schwerer zu handhabender ‚abstrakter‘ Prozeß als die Mathematik! :::

Denn die Mathematik (griechisch: Die Kunst des Denken-Lernens) ist relativ einfach!
Dort gibt es kein „ist„, sondern nur ein „gleich„:
1 + 1 = 2 (1 PLUS 1 GLEICH 2), wobei diese „Ziffern“ ja nichts anderes als Abstrakta sind, die jedoch einen unglaublich praktischen Nutzen haben!

Beim „Schreiben“ und „Lesengibt es jedoch dieses „ist“

… und keinem Hiob, Krishna, Josef, Mose, Jesaja, Euklid, Pythagoras, Sokrates, Plato, Gautama, Konfuzius, Alexander, Jesus, Paulus, Augustinus, Mohamed … Humboldt, Gauß, Marx, Engels noch LENIN, ist es gelungen, dieses FALSCHE IST“ — eine besondere Form der „Magie“ des Absurden und Irrealen aus den „Köpfen der Menschen“  zu bekommen!

Ich will jetzt auch mal ‚meinen‘!

Der Mensch hat es geschafft, Raketen zu bauen, mit denen er in einem Leben bis an den „Rand“ unseres Sonnensystems reisen und zurück auf die Erde gelangen kann. Die Dauer einer solchen Reise beträgt rund 60 Jahre mit heutigen Möglichkeiten. Ich setze eine entsprechende Ausbildung und genügend Vorräte voraus. Ein solcher Mensch startet also im Alter von 20 Jahren, überlebt und kehrt dann nach 60 Jahren auf die Erde zurück – während er selbstverständlich in ständigem Funkkontakt mit uns Menschen auf der Erde hält!

Und das ist ja keine „Theorie“!!!

und dennoch soll ich ‚glauben‘, daß es keine Erde, keine Welt der Menschen ohne ***Ausbeutung des Menschen durch den Menschen***, ***ohne Steuern und Abgaben***, ***ohne all die so sinnlosen wie absurden Kriege*** geben kann!!! ???

Bin ich bescheuert, oder was? – gemacht?

DAS MACHE ICH NICHT MIT. Punkt!

Vielmehr soll ich den absurd und wahnsinnig denkenden Menschen und ihren Religionen GLAUBEN — auch noch!!! — schenken!, oder wie oder was???
daß das „doch alles bloß eine *Utopie* wäre!!!

Ja, für wie BESCHEUERT werde ich eigentlich angesehen und gehalten!?

Wenn der Mensch MILLIARDEN von Kriegstoten, Witwen, Witwer, Waisen, Krüppel ohne Augen und Ohren, Füße und Beine, Hände und Arme;
wenn er auf der eine Seite MEHR LEBENSMITTEL pro Jahr produziert, als !!! ZWANZIG MILLIARDEN Menschen überhaupt essen können und dennoch Jahr für Jahr MILLIONEN von Meschen durch die Kriege und durch den HUNGERTOD VERNICHTET werden!!! …

… dann IST es also Utopie, diesen IRREN WAHN zu beenden???

WIE BLÖDE kann der Mensch nur abgerichtet werden!

WIE VIEL SCHEIßE MUß in sein Gehirn geschissen worden sein, daß er sich eine derartige PERVERSION seines Lebens gefallen lässt!??

Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος. 2οὗτος ἦν ἐν ἀρχῇ πρὸς τὸν θεόν. (En arche en ho logos kai ho logos en pros thon theon) Im Anfang war das LOGOS und das Logos existiert als das Sein im Seienden Sein. (religiös ‚übersetzt‘: *Im Anfang war das Wort und das Wort war mit/bei Gott.*) – Johannes 1:1 [Codex Tischendorf]

Erkenntnistheoretisch gibt dieser Satz das philosophische Prinzip des Materialismus wieder!

 

Unterschiede

„Zeit mal über den Kommunismus zu reden. Was Kommunismus ist? Nun – im Idealfall: Sozialismus, den man sehr sehr ernst genommen hat, praktisch aber eher so ernst wie die katholische Kirche das Christentum. Und ähnlich fremdartig sind dann auch die praktischen Ergebnisse: der Parteiführer ersetzt den Zar, die Partei den Adel: nahtlos.“
 
Sorry, lieber Der Eifelphilosoph!
 
Kommunismus ist nicht Sozialismus.
Sozialismus ist eine Wissenschaft, um den Kommunismus = die Gesellschaft ohne Klassen zu ermöglichen.
 
Der Sozialismus nimmt den Kommunismus ernst und kann daher mit der Kirche, die das Christentum noch nie ernst genommen hat, verglichen werden. Das Christentum ist eine ideelle (metaphysische) Philosophie, weshalb sie ‚Religion‘ genannt wird, die von der Kirche erfunden wurde.
 
Der Kommunismus ist jedoch weder ‚Philosophie‘ noch ‚Religion‘, sondern eine Gesellschaft, in der es keine Klassen mehr gibt:
 
Er ist eine Gesellschaft, in der die Hierarchie
/// ἱεραρχία (hierarchia), [ἱερός (hieros, „heilig“) und ἀρχή (archē, „Führung, Herrschaft“)] ///
zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten aufgelöst ist.
 
Sie ist eine Gesellschaft, in der es weder Ausbeuter noch Ausgebeutete; weder Unterdrücker noch Unterdrückte gibt.
 
Eine ’sozialistische‘ Gesellschaft ist jedoch von ihrem Wesen her, eine Gesellschaft, in der die ehemals Ausgebeuteten und Unterdrückten — also die gewaltige Mehrheit aller Menschen — die ehemaligen Unterdrücker (eine im Grunde verschwindend kleine Minderheit) — zwar keineswegs ausbeuten!!! — aber ebenfalls unterdrücken! und zwar unterdrücken müssen!
 
Dies geschieht aber aus reiner Notwendigkeit, die ihnen die ehemaligen Ausbeuter aufgezwungen haben:
 
Die (ehemaligen) Ausbeuter müssen unterdrückt werden! Weil sonst die ehemaligen Unterdrücker und Ausbeuter ganz automatisch wieder die Gewalt ergreifen würden!
 
Entweder unterdrücken die Unterdrücker und Ausbeuter die Ausgebeuteten und Unterdrückten und beuten sie weiter aus
oder die vormals Ausgebeuteten und Unterdrückten unterdrücken ihre ehemaligen „Herrlichkeiten und Dämlichkeiten“.
 
Der Kapitalismus muß die Mehrheit der Menschen wie jedes andere ‚Vieh‘ halten, unterdrücken und ausbeuten, weil das sein eigenes „Wesen“ ist:

Er LEBT von der Lüge ***über*** den Menschen, den er nur als Subjekt und Mittel eines nicht definierten Zwecks ansehen kann!
Er lebt davon, daß er die Menschen
— wie jeder Schweine-Hirte seine Schweine — hält, abrichtet, dressiert, unterdrückt und ausbeutet und schließlich schlachtet!
 
*Schlachten, Schlachtung* = Ziel des Schweinehirten.
*KRIEG!* = Ziel der Kapitalisten-Hirten.
 
Wie der Schweinehalter von der Schlachtung seiner Schweine lebt,
so lebt der Kapitalist vom Krieg, der die Menschen dahin schlachtet – freilich, ohne daß die Menschen den geschlachteten Menschen direkt fressen! Das wäre viel zu offensichtlich! Also geschieht dieser ganze PERVERSE Vorgang — von Ausnahmen abgesehen — indirekt!
 
***Wir sind ja schließlich keine Kannibalen!***
 
— obgleich allein in unserem Land jedes Jahr 58 Millionen Schweine, 3,5 Millionen Kühe, 600 Millionen Hühner, 16,3 Mio. Enten, 35,1 Mio. Puten und 575.000 Gänse und zwei Millionen Schafe, Lämmer, Ziegen und Pferden getötet und dem menschlichen Verzehr zugeführt werden.
[Quelle: Albert-Schweizer-Stiftung]
 
— obwohl jeder, der Fleisch zu sich nimmt, ein Kannibale ist:
*Kannibale: von Karnivoren (Einzahl: Karnivore; aus lateinisch caro, carnis ‚Fleisch‘; zu vorare ‚fressen‘, ‚verschlingen‘)*
 
Und ganz ähnlich ‚lebt‘ der praktizierte Sozialismus allein davon, daß er den Kapitalismus und seine *unfreiwilligen Helfer und Helfershelfer* unterdrückt:
 
Denn der Sozialismus „kann ja nicht aus seiner Haut heraus“, weil er die höchste menschlich entwickelte Ethik, die Demokratie und Gleichheit aller Menschen beinhaltet, die ihm den MORD, bzw. die Vernichtung des Menschen, der dem Kapitalismus anheimgefallen ist, grundsätzlich verbietet!
 
Den Kapitalisten „plagen“ solche Überlegungen oder ‚Gewissenskonflikte‘ nicht: Er handelt und denkt wie der Schweinehalter: ***Meine Schweine. Mein Wasser und Futter im Pferch. Dann die Schlachtung.***
 
=> „Aus ‚meinem‘ GELD habe ich dann KAPITAL gemacht!“
 
=> „Mit dem Stock, um eine Frucht (vom Baum) niederzuziehen, die nicht mit den Händen gefasst werden kann, sehen wir die Aneignung eines Artikels (eines Dings) zum Zweck der Erwerbung eines anderen und entdecken so – den Ursprung des Kapitals.“
– R. Torrens: *An Essay on the production of Wealth etc. p. 70, 71. Zitiert von Karl Marx in: *DAS KAPITALl* III. Abschnitt ‚Die Produktion des absoluten Mehrwerts‘, Fünftes Kapitel „Arbeitsprozeß und Verwertungsprozeß“ — WERKE, Band 23, Seite 199