Für die Kriege der USA fehlt nie das Geld

Für die Kriege der USA fehlt nie das Geld!

So, die „offiziellen“ Zahlen.
Schaut man genauer hin, dann hat das BRD-Regime selbstverständlich die den USA entstandenen Kosten von 104 Milliarden bezahlt.

MERKE!

Die USA bezahlen ihre Kriege nicht selbst, sie lassen sie immer von ihren Vasallen bezahlen.

Dein LEBEN für unsere Kriege! Mach‘ mit! Sei auch eine Heldin!

CDU-Rassismus

Das ist Rassismus, der sich auf das biologische Geschlecht eines Menschen beruft.

Fani Kaplan, auch Fanny, Fanni oder Fanja, 1890-1918; sie war eine russische Anarchistin und Sozialrevolutionärin, die heute vor allem für ihr Attentat auf Lenin bekannt ist, das sie 1918 begangen haben soll.
Fani Kaplan 1890-1918  © picture alliance / Heritage Images

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Anmerkung

Moritz Borchard
(*6. Januar 1868 in Berlin; † 6. Januar 1948 in Buenos Aires).
Seit 1906 Chefarzt der Chirurgie des Rudolf-Virchow-Krankenhauses und von 1919 bis 1933 der Chirurgische Abteilung am Krankenhaus Moabit in Berlin. Er wurde von Kaiser Wilhelm zum Geheimrat ernannt.

Georg David Klemperer
(*10. Mai 1865; gestorben am 25. Dezember 1946)
Chefarzt im Krankenhaus Moabit von 1906 bis 1933; bedeutender Internist

Frère Roger Schutz
(französisch frère‚ Bruder; *12. Mai 1915; †16. August 2005 in Taizé) war Gründer und erster Prior (Vorsteher eines Klosters oder dessen Stellvertreter, wenn das Kloster von einem Abt geleitet wird) der ökumenischen Communauté de Taizé. Bedeutender Ordensgründer und religiöser Heiliger des Christentums des 20. Jahrhunderts.

717 Tonnen Gold jährlich

https://de.wikipedia.org/wiki/Papua-Neuguinea
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wilhelms-Land
https://de.wikipedia.org/wiki/Gold/Tabellen_und_Grafiken

Ost-Papua-Neuguinea 1884 bis 1919
Norden: Kaiser-Wilhelms-Land; Süden: Britische Krone
West-Papua-Neuguinea: Niederlande ab 1828 bis 1. Mai 1963

Ergänzung / Fortsetzung

An bettinamaerz23 23/01/2025 um 18:03 & Irgendwann sind Sommerferien 23/01/2025 um 17:07/23/01/2025 um 18:45

Mit den 5 % des BIPs für die Kriegsrüstung war und ist Frau Dr. Alice Weidel (AfD) NICHT einverstanden. Das ist eine dieser typischen Lügen, die die Bordell-Journaille mit ihren Maulhuren und Pressestrichern über sie verbreitet.

Außerdem wären 5 % des BIPs keine 240 Milliarden sondern NUR 212 Milliarden Euro. Dabei muß aber immer bedacht werden, daß es sich dabei um  nominale Zahlenangaben handelt, die jedoch real gerade einmal – wenn überhaupt – 121 Milliarden Euro darstellen.

Der Wiederaufbau für die Yuhyänekräne wird nicht von uns „Bunzel“ bezahlt. Das kann Rußland ganz alleine und ist da nicht auf Hilfe von Außen angewiesen.

Danach kann die Großoffensive Rußlands gegen das BRD-Regime gestartet werden. Logischerweise macht das eine Besetzung Osteuropas sowie Österreichs und der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien erforderlich. Im Gegensatz zum „Deutsch-Russischen“-Krieg, der am 21. Juni 1941 begonnen hat und am 8. Mai 1945 durch die Bedingungslose Kapitulation der Streitkräfte des Militärbündnisses, welches den NAMEN *Deutsches Reich* führt, unterbrochen wurde, wird das russische Militär diesmal das gesamte – verbliebene – Territorium Deutschlands besetzen.

Danach werden wir eine Nationalversammlung einberufen können, um unserem VERFASSUNGS-STAAT Deutschland, der 1849 konstituiert wurde, eine neue Legislative, Exekutive und Judikative zu geben und unseren Staat zu einer Demokratischen Volksrepublik zu machen.

Ein ECHTER demokratischer Staat, in dem NICHT die Legislative die Exekutive (also die Regierung) oder die Judikative wählt, sondern das Volk direkt die Regierung wählt und sich die Legislative (das Parlament) AUSSCHLIESSLICH um die Gesetzgebung kümmert und die Regierung MIT der Judikativen gemeinsam kontrolliert.
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„Das überdimensionale Monster, die Maschine des völkermordenden Imperiums, dessen Motor durch selbst gedruckte bunte Scheine am laufen gehalten wird, kann nur gestoppt werden, wenn da einer kommt und dem Motor sein Futter verweigert.

Es handelt sich um einen Grund-Irrtum, daß die bunten Scheine das System am Laufen halten. Das ist bloß Mittel zum Zweck. Es ist überhaupt nichts gegen diese bunten Scheine einzuwenden. Diese bunten Scheine sind eine sehr gute Sache! Nur der Mißbrauch ist ein Übel.

Wenn da einer käme, der „dem Motor sein Futter (die bunten Scheine) verweigert“, hätten wir in spätestens sechs Wochen Bürgerkrieg und in drei Monaten mindestens 50 Millionen Hungertote allein in Deutschland.

Es hat NIE ein „deutsches Kaiserreich“ gegeben. Dieses sogenannte „deutsche Kaiserreich“ war nicht einmal ein Staat!

Auf dem GEBIET, das „DEUTSCHES REICH“ genannt wurde, gab es 26 Einzelstaaten, die 1870 ein MILITÄRBÜNDNIS geschlossen hatten, welches den NAMEN *Deutsches Reich* führt. Es ist ein Militärbündnis, aber kein Staat. Oder ist etwa die NATO ein Staat? Dieses Militärbündnis existiert noch immer. LEIDER! und zum Schaden Deutschlands!

Das Idiotentum lässt grüßen

Von der Bordell-Journaille des BRD-Regimes war nichts anderes zu erwarten.

Am lustigsten war allerdings dies hier:

„Die FRANKFURTER RUNDSCHAU kritisiert Trumps fehlende Strategie: Wie will er Migranten abschieben, ohne Wirtschaft und Rechtsstaat zu gefährden? Wie Strafzölle ohne Inflation? Die Märkte reagierten bereits skeptisch – diesmal sei man auf ihn vorbereitet.“

Verblödeter geht es nicht mehr!

Aus Illegalen macht dies Käseblatt Migranten.

Die Maulhuren und Pressestricher dieses Schmierenblattes haben auch nicht begriffen, daß jeder Staat aber auch Migranten jederzeit abschieben darf!

Nur die eigenen Staatsbürger und Immigranten dürfen nicht abgeschoben werden. Mit der Abschiebung von Illegalen und LEGALEN Migranten kann weder die Wirtschaft noch der Rechtsstaat eines Landes gefährdet werden.

Statt nun aber die ganze Blödheit dieser Medien-Urknall-Köpfe nicht auch noch am Voll-Pfosten aufzuhängen und wenigstens über Wirtschaft das Maul nicht aufzureißen, fragen die sich, wie es Strafzölle ohne Inflation geben könne.

Das ist UNFASSBAR und an Idiotentum
nicht mehr zu überbieten.

Da hilft nicht einmal ein Grundkurs in Volkswirtschaft mehr. Da ist wirklich Hopfen und Malz total verloren! Ich frage mich, wer so einen Irrsinn überhaupt noch kauft.

Zölle verhindern Inflation
und können eine solche
sogar beenden.

Famoser US-Staatsstreich à la carte

„Uuuund so weiter.

Ich habe mir die Einweihungsfeier und die Einweihungsrede des Amtsinhabers des AMTES des US-PRÄSIDENTEN Donald John Trump einen Tag nach dem  Gesetzlichen Feiertag der USA [Martin Luther King Jr. Day], der am dritten Montag im Januar eines Jahres begangen wird, angeschaut und angehört.

Ganz zufällig war dieser gesetzliche Feiertag dieses Jahr just am 20. Januar 2025 passend zur Einführung von Donald John Trump in das Amt des US-Präsidenten. Was es doch alles für Zufälle gibt. 

Präsident Trumps Rede folgte dem bewährten Schema, welches auch seine Wahlkampfreden auszeichnete. Für alle seine Freunde hatte er jeweils ein passendes Geschenk bereit, die er teilweise sehr gefühlsstark überreichte.

Er meint, was er sagt und tut es auch. Das ist eine wirkliche Stärke dieses Menschen, den vor allem seine Gegner unterschätzen, während sich seine Freunde auf ihn verlassen können. Im Deutschen sagt man dazu: „Er ist eine ehrliche Haut und hält nicht hinterm Berg.“ Und zwar sowohl, was Freunde als auch Feinde betrifft.

Für seine Feinde, die – das muß jedem von der ganzen Logik her klar sein – die inneren und äußeren Feinde der USA sind, hatte er natürlich keine Geschenke, sondern sehr klare Worte, wie er mit ihnen umgehen und sie kämpfen wird, um sie zu Fall zu bringen und ihnen seinen Willen, den er als den Willen der USA begreift, aufzuzwingen.

Mit der Rede gegen die inneren und äußeren Feinde der USA hat er nun nicht nur mehr nominal die Wahl gewonnen. Denen, die ihn nicht gewählt haben, dürfte das noch immer Bauchschmerzen bereiten. Er hat das in viele Teile sehr zerrissene Völkchen der USA und damit „den STAAT selbst“ *wieder vereinigt* und *mit sich selbst versöhnt*. Meiner historischen Kenntnis nach, ist das bisher nur einem gelungen, nämlich Adolf Hitler. Der Preis und das Ergebnis dürfte selbst auf bb bekannt sein.

Ich spreche übrigens nicht davon, ob es einem gefällt oder nicht zusagt. Das ist einfach eine Analyse ohne jegliche Wertung.

Die inneren Feinde der USA hat er nur sehr beiläufig erwähnt. Den Begriff „Deep State“ hat er natürlich vermieden und sie offen beim Namen genannt. Regierungsbehörden, die ihre Kompetenz überschritten haben, eine Justiz, die sich exekutive Gewalt angemaßt hat. Das heißt, wörtlich oder im übertragenen Sinne, es werden Köpfe rollen. Sprich, Angestellte, Beamte und Richter in den verschiedenen Behörden werden ausgetauscht und mit Trump ergebenen Menschen ersetzt. Das nennt sich Staatsstreich, der durch die Legislative – also den Kongress (Senat und Repräsentantenhaus) – abgesichert wurde.

Von den äußeren Feinden der USA hat er diesmal nur die Drogenkartelle und China wörtlich erwähnt. Er hat darauf verzichtet, Europa und vor allem GERMANY zu erwähnen. Ein Territorium der USA, das seit Merkel einfach nicht mehr parieren will.

Noch einmal zum „Uuuund so weiter.“ Deutschland wurde von Trump erkoren, für die Vorhaben der USA der ZAHLMEISTER zu sein. Eigentlich finde sogar ich das gut. Endlich werden CDU, CDU, FDP, GRÜNE, LINKE und SPD in der Mottenkiste der Geschichte entsorgt. Zeit wurde es. Bezahlen müssen wir das trotzdem. Da gibt es halt keine Gnade vor Recht. Wer gegen die Regeln des Meisters verstößt, wird nun einmal bestraft.

Gott sei Dank gibt es genügend Zipfelmützenträger, denen der Bommel mittig über der Nase baumelt, damit sie besser schielen können.
Die werden niemals merken, was mit ihnen gespielt wird. Und wie sie sich über den Sieg Trumps wie die kleinen Kinder so schön freuen können! Herrlich.

Von der Bordell-Journaille hat natürlich hier auch keiner begriffen, was er damit auch nur gemeint haben könnte.

Volkslied

Dörfler verstehen dieses Lied wohl noch –
der Stadtmensch hat dazu wohl keinen Zugang mehr

Wir hassen die Sorgen und jagen sie gar!
Der Himmel verspricht uns ein fröhliches Jahr.

Der Januar von Norden die Erde zerspalt,
der Winter wird kräftig, das Wasser wird kalt.

Der Februar, der bringt uns die Fastnacht heraus,
da halten wir alle einen fröhlichen Schmaus.

Im Märzen der Bauer die Ochsen anspannt,
er pflüget, er dünget, er ackert das Land.

April dann bekleidet die Erde mit Klee,
bald gibet er Regen, bald gibet er Schnee.

Der Mai alle Wiesen mit Blumen schön schmückt:
Der Hansel seinem Liebchen ein Sträußchen zuschickt.

Im Juni, da stehet die Sonn am höchsten Stand,
dann dürsten die Menschen, das Vieh und das Land.

Der Juli wird wärmer, durch Sonne erhitzt,
darinnen entstehet viel Donner und Blitz.

August nun läßt sammeln in Scheunen die Frucht.
Da werden die Pilze in den Büschen gesucht.

September durchjaget der Jäger den Wald,
die Rehe erhascht er, sein Horn laut erschallt.

Oktober muß geben dem Wein seine Kraft,
daraus man erkeltert den fröhlichen Saft.

November hat Gänse und Schweine gemäst‘,
dann essen und trinken wir alle aufs best.

Dezember macht Felder und Fluren schneeweiß.
Das Jahr ist zu Ende, Gott ewig sei Preis.

Text: anonym aus den deutschsprachigen Regionen der österreichisch-ungarischen Monarchie, Anfang des 19. Jahrhunderts
Melodie: Fritz Neumeyer 1947 – (1900–1983) nach einer Melodie aus Polen

Wozu tue ich mir das an? ;)

Was mir meine Ex so alles zusendet:

Fake-Honige: Insiderinfo eines Imkers

Kürzlich unterhielt ich mich mit einem lokalen Imker, der wirklich gute Honige seiner Bienen anbietet und über viel Gesundheitswissen verfügt. Dieser erzählte mir, dass es mittlerweile einen Weg gibt, mittels der Künstlichen Intelligenz Reissirup derart genetisch zu verändern, dass er im Aussehen, Geschmack und in seiner ganzen molekularen Struktur dem Honig gleicht!

Mit anderen Worten: solch ein modifizierter Reissirup sei vom echten Honig nicht zu unterscheiden. Nach seinen weiteren Aussagen würden solche „Honige“ aus China die hiesigen Supermärkte erobern.

Das ist echt erschreckend! Für mich noch ein Grund mehr nur noch direkt beim lokalen/regionalen Imker zu kaufen.

Tipps für Gesundheit & Selbsthilfe
👉 https://t.me/bestmoeglichegesundheit

Und was kommt als „Antwort“? Wieder einmal religiöses Zeugs:

Das sagt einer, der meint, das der Mensch die Schöpfung Gottes toppen könnte 😉

Merz will merzen gehen, merzen verursacht Schmerzen – kein Scherz!

… am liebsten mit meinen eigenen Stimmen, die ich nicht in eine Urne werfe, um dann vier Jahre lang stimmlos zu sein!

uhu יוחנן אליהו 17/01/2025 um 10:14

eckehardnyk 14/01/2025 um 04:54

Uhu, alles klaro. „Robert M. Matuschewski“ macht fast jeden Tag auf der tube Reklame für „sein“ Buch „Med in Djöermänie“, wobei er nicht müde wird, auf die marktmäßigen Importe aus den Staaten von Deutschen Erfindungen hinzuweisen. Darum ging es nur sekundär. Primär waren Deutsche zwar die besseren Erfinder, aber die versorgungstechnischen Voraussetzungen wurden erst als bessere Marktbedinungen in den Staaten geschaffen. Nicht unberechtigt redete man vom „etwas anderen Europa“, das ich niemals auf Australien oder Kanada bezogen gefunden habe.

Vielen Dank für (d)eine Antwort.

Auf YouTube höre ich mir fast nur Musik an und schaue mir Videos zur Geometrie und Mathematik an.
Selten schaue ich mir auch mal Dokumentationen über die Zeit von 1914 bis 1945 in Deutschland, den Ersten und Zweiten Weltkrieg oder die Große Oktoberrevolution und die Sowjetunion an. Das hat aber die letzten acht Jahre sehr nachgelassen, da es sich ständig um die gleichen „politisch-ideologischen Verzerrungen“ handelt, die ich schon zur Genüge aus den Medien der BRD, bzw. der anglo-amerikanischen Bordell-Journaille kenne, die einem eine „Heute-ist-Alles-Besser-Gesellschaft“  vermarkten (sollen und müssen!).
Satire-Unterhaltung wie die eines Claudius Fabig mit seiner Sendung „Robert Matuschewski“ sehe ich mir – seit Pispers nicht mehr auftritt – gar nicht mehr an.

Deinen Satz: aber die versorgungstechnischen Voraussetzungen wurden erst als bessere Marktbedingungen in den Staaten geschaffen.“ verstehe ich nicht.

Welche „Voraussetzungen“ sind zu verstehen?
Was sind die „versorgungstechnische Voraussetzungen“ [gewesen], die geschaffen wurden? Was sind „bessere Marktbedingungen in den Staaten“ [gewesen]? Für mich ergibt der ganze Satz keinen Sinn.

„Aus den Vereinigten Staaten kommend gibt es „Revolutionen“ bei uns, ohne dass ein Tropfen Blut vergossen wird. Das liegt hauptsächlich an den vielen Erfindern und Eltern von Erfindern, die dorthin ausgewandert sind und dort bessere Bedingungen vorgefunden haben, ihre Ideen für die Welt auf Brauchbarkeit hin zu entwickeln und anschließend auch zu vermarkten. „Amerika – du hast es besser!“ soll Goethe ausgerufen haben. Mit mehr Understatement könnten wir sagen: *Amerika – das etwas andere Europa*.

Aus den Vereinigten Staaten kommende „Revolutionen“ GAB ES NIE und GIBT ES NICHTauch nicht bei unsUnd daß bei diesen „Revolutionen“ kein Tropfen Blut vergossen wurde oder vergossen werden wird, ist eine Geschichte für die Märchenstunde. Diese Geschichte aber würde ich nicht einmal meinen zehn Kindern und vier Enkeln auftischen.

Das sind nämlich keine „Revolutionen“, sondern vielmehr Markt-Eroberungen, um Waren – von denen viele überhaupt nicht benötigt werden – auf fremden Märkten verkaufen zu können. Anschließend wird den auf diesem Wege zerstörten Gemeinwesen und Staaten sein ideologischer Schwindel und Betrug mit GEWALT aufgezwungen. Das geht so lange weiter, bis ein so erobertes Gebiet völlig blutleer ist. Ihm wird bis in die Knochen hinein das Mark ausgesaugt.

Zurück bleibt ein Volk der Zipfelmützenträger, denen jedoch selbst die Zipfelmütze und der Bommel, der einst an ihr baumelte, genommen wurde.

Et voilà, schaut nur her: Das ganze Große Volk der Zipfelmützenträger, denen der Bommel einst mittig über der Nase baumelte, trägt jetzt des Kaisers neue Kleidung!

Das läßt sich dann auch noch Windmühlen andrehen, damit es nicht im Winter frieren muß. Ja, es kauft sogar Solar-Panels. Die Sonne scheint von Oktober bis März total intensiv. Überhaupt sind das ganze Jahr fast keine Wolken am Himmel zu sehen. Es regnet hier so gut wie niemals!

… auf der Reise, manchmal laut und manchmal leise geht die Reise

Mitgemacht oder Widerstand geleistet?

Jetzt stelle ich schon mal die Uhr. Es bleibt abzuwarten, wann diesem Arzt die Approbation entzogen wird. Dies wird mit welchen fadenscheinigen „Begründungen“ auch immer geschehen. Danach werden ihm Prozesse vor Gericht gemacht werden.

Trotzdem! Ich hoffe, sein Brief macht Schule.
Auch all die anderen Ärzte, die nicht mitgemacht haben, sich jedoch aus verständlichen Gründen [die Abhängigkeit vom Job] bedeckt hielten und noch halten, fassen endlich den Mut und durchbrechen das Schweigen. Das SCHWEIGEN ist es nämlich, das den Verbrechern ihre Gewalt gibt.

Was ist bloß los mit diesem Land?

  1. ist ein Land, in dem 84,5 Millionen Menschen leben
  2. weist eine komplexe Massengesellschaft aus
  3. es ist eine Gesellschaft, die dicht gedrängt auf einer Siedlungsfläche von 3,4 Millionen Hektar lebt. Das entspricht 34.000 km². Um all diese Menschen zu versorgen gibt es 1,8 Millionen Hektar Verkehrsflächen (18.000 km²).
    • Dies bedeutet, daß auf einem Quadratkilometer durchschnittlich 2.485 Menschen leben. Auf Dörfern oder kleinen Gemeinden leben selbstverständlich weniger Menschen und in den Städten wesentlich mehr pro km². Auf St. Pauli, ein Stadtteil von Hamburg-Altona mit einer Fläche von 260 Hektar (2,6 km²) leben beispielsweise 20.000 Menschen. Das entspricht 7.692 Menschen pro km².
    • Ein Quadratkilometer hat eine Fläche von 1.000.000 m². Mit anderen Worten, steht jedem Einwohner eine Siedlungsfläche von rund 400 Quadratmeter zur Verfügung.
    • Bei Lebewesen, die zu den Säugetieren zählen – wie der Mensch – löst eine solche Enge einen erheblichen Dichtestreß aus. Dies muß zu einer gewaltigen – ich sage: gewalttätigen – Reizüberflutung führen.
  4. Deutschland ist multikulturell und multiethnisch. Damit können Ureinwohner fast genauso wenig mit umgehen, wie mit der Enge ihres Siedlungsgebietes.
  5. Von der Gesamtfläche her ist Deutschland nach wie vor ein Forst- und Land-Wirtschaftliches Gebiet. Rund 85 % des Landes wird so genutzt.
  6. Deutschland ist eine a) Handels- und Dienstleistungs- und b) Industrie-Nation.
  7. Um eine solche Menschen-Farm zu betreiben, bedarf es riesige Mengen an Lebens- und Nahrungsmittel. Schier unvorstellbare Mengen an Rohstoffen, um aus denen Bekleidung, Brennmaterial und eine unüberschaubare Anzahl von Dingen herstellen zu können.
    • Doch vor allem wird eines benötigt, nämlich, die menschliche Arbeitskraft! Ohne die läuft nun einmal gar nichts. Egal, wie viele automatische Maschinen, Roboter oder AI-Programmen der Mensch auch erfinden mag. Ohne ihn ist der Ofen ganz schnell aus.
    • Aber auch ohne Energie, die der Mensch nur aus Rohstoffen, die er auf der Erde vorfindet, erzeugen kann, läuft nicht. Auch nicht im Lande der Zipfelmützen-Träger, die den Bommel mittig über der Nase baumeln lassen. Gar nichts!
  8. Diese Energie fällt leider nicht vom Himmel, wie die Äpfel vom Baum. Da müssen Millionen von Menschen zusammenarbeiten. Rohstoffe aus aller Welt müssen herbeigeschafft werden. Riesige Anlagen mit gigantisch großen Maschinen müssen gebaut werden. Und allein schon das, erfordert große Energiemengen, die auch erst mal erzeugt werden müssen.
    • Deutschland braucht rund 13.000 Petajoule [PJ] (3.600 TWh) Energie pro Jahr.
      Das sind etwa 36.000.000 Gigawattstunden [GWh] oder 36.000.000.000.000 = 36 Billionen Kilowattstunden [kWh].

      Der Verbrauch ist allerdings von 13.178 PJ (2018) auf 10.629 PJ (2023) zurückgegangen. Ein Minus von 2.549 PJ oder minus 19,34 %. Gleichzeitig sank die Eigenproduktion von 3.915 PJ (2018) auf 3.404 PJ (2023). Ein Minus von 511 PJ oder minus 13 %.
    • Der Endenergieverbrauch betrug 9.508 PJ (2018) und ist auf 8.163 PJ (2023) gesunken. Minus 1.345 PJ, bzw. minus 14,15 %
Angaben in Petajoule (PJ) Werte gerundetJahr.2018Jahr.2023VeränderungVeränderung %
Verbrauch13.17810.629-2.549-19,34
davon Eigenproduktion3.915 (29,70 %)3.404 (32,03 %)-511
(20,05 %)
-13,00
Wasser, Wind, Solar1.8232.069+246+13,49
in Prozent46,56 %60,78 %
Import (Einfuhr)13.4519.392-4.059-30,18
Export (Ausfuhr)4.2012.131-2.070-49,27
Endenergieverbrauch 9.5088.163-1.345-14,15
a) Bergbau, Verarb. Gewerbe2.6292.245-384-14,60
b) Gewerbe, Handel, Dienstl1.2521.131-121-9,66
a) + b)3.8813.376-505-13,01
-1.34540,82 %41,36 %37,55 %
9.5088.163
c) Private Haushalte2.4012.275-126-5,25
d) Verkehr2.7762.511-265-9,55
c) und d)5.1774.786-391-7,55
-1.34554,45 %58,63 %29,07 %
https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/2023/11/awt_2023_d.pdf

Meine Bekenntnisse

Alles Prima im Land der Zipfelmützenträger

Das zerrissene Land

 Gert Ewen Ungar  AllgemeinZeitgeschehen  12. Januar 2025

In wenigen Wochen findet in Deutschland die vorgezogene Bundestagswahl statt. Die Ampel-Koalition ist im Streit über den Bundeshaushalt zerbrochen, Bundeskanzler Scholz hat die Vertrauensfrage gestellt und wie gewünscht verloren. Der Weg zu Neuwahlen ist frei.

Deutschland steht vor enormen Problemen, die das Potential haben, die deutsche Gesellschaft zu zerreißen. Die deutsche Wirtschaft liegt am Boden, die etablierten Parteien bekennen sich zur weiteren Unterstützung der Ukraine und wollen am Sanktionsregime gegen Russland festhalten. Gleichzeitig soll massiv in die Aufrüstung Deutschlands investiert werden. Das wird ohne massive Einschnitte, ohne das Absenken des Lebensstandards in Deutschland nicht möglich sein. Darüber müssen sich die Wähler im Klaren sein. Nach der Wahl wird massiv gekürzt.

Reichstag – Wiki Commons

Was in Deutschland bisher noch gar nicht thematisiert wird, ist der Umstand, dass der Westen den Krieg in der Ukraine verliert. Die USA werden sich aus dem Konflikt zurückziehen und ihn zu einem europäischen Problem machen,  mit dem sie nichts zu tun haben. An den Kosten für den Wiederaufbau werden sie sich nicht beteiligen. Diese Aufgabe haben die USA der EU zugedacht. Sie soll zu diesem Zweck die eigene Währung ruinieren und das eingefrorene russische Vermögen für den ukrainischen Wiederaufbau verwenden. Wenn es in Brüssel noch ein Minimum an Restverstand gibt, wird man von diesem Schritt absehen, denn ihm wohnt ein destruktives Potential inne, das sich gegen den Euro richten wird. Die Frage, die sich dann stellt, ist aber, wer zahlt für die Ukraine?

Deutschland wird dabei die Hauptlast zu tragen haben, denn Deutschland ist mit seiner Unterstützungspolitik bei Ablehnung aller Diplomatie zentral verantwortlich für die umfassende Zerstörung der Ukraine. An diese Argumentation darf man sich in Deutschland ruhig schonmal gewöhnen. Den Deutschen wird erneut Hass entgegen schlagen – allen voran aus der Ukraine.

Dessen ungeachtet flüchten sich die etablierten Parteien in ein Weiter-so. Viel Hoffnung auf echte politische Veränderungen lag zuletzt auf den jungen Parteien BSW und AfD. Allerdings haben beide inzwischen gezeigt, dass auch sie im Ideologischen steckenbleiben.

Das BSW wiederholt in Thüringen den Fehler, den Wählerwillen der Politik-Karriere Einzelner unterzuordnen. Trotz Bekenntnis zu einem „fairen Umgang mit der AfD“ stimmte das BSW dann im sächsischen Landtag gegen einen AfD-Antrag zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine – obwohl das BSW im Kern ähnliche Forderungen erhebt.

Zur Begründung hieß es, die AfD würde sich im Bund für höhere Rüstungsausgaben einsetzen. Konkret bedeutet das, dass das BSW gegen AfD-Anträge stimmt, weil die AfD in anderen Bereichen eine andere politische Auffassung vertritt als das BSW.

Es bleibt auch mit dem BSW in der deutschen Parteienlandschaft alles so wie es war. Lösungen werden verhindert, wenn der Lösungsvorschlag vom politischen Gegner gemacht wurde. Das BSW zementiert damit die herrschenden Verhältnisse.

Viel Zustimmung hat das BSW zudem durch eine Einlassung von Parteigründerin Sahra Wagenknecht eingebüßt. Wagenknecht biederte sich dem Mainstream und dem herrschenden Narrativ an. Sie nannte Putin einen Verbrecher. Über die Gründe für diesen Rückgriff auf primitiven Populismus lässt sich viel spekulieren, doch ganz unabhängig davon machen all die Vorgänge deutlich, dass das BSW als echte Alternative zu den etablierten Parteien ausfällt. Die Vertreter des BSW machen schlicht nichts anders. Die politischen Strategien des BSW kennt der aus eben diesem Grund Politik verdrossene Bundesbürger in und auswendig.

Die AfD macht es etwas anders, allerdings nicht besser. In einem Gespräch mit Elon Musk bekennt sich Alice Weidel zum kapitalistischen Libertarismus. Den Staat will sie massiv beschränken, freie Märkte und das Unternehmertum sollen zu Wohlstand führen. 

Ich lebe in Russland und ich kann allen Libertären in Deutschland versichern, die kapitalistische Schockstrategie unter Jelzin in den 90er Jahren möchten die Russen nicht wiederholen. Man erinnert sich im Gegenteil mit Schrecken an die Zeit. Der in Deutschland als autoritär geframte Putin genießt in Russland unter anderem deswegen so hohes Ansehen, weil er den rohkapitalistischen Durchmarsch und den damit verbundenen Ausverkauf Russlands unter Jelzin beendet hat.

In Russland führte Jelzins Politik zu schweren gesellschaftlichen Verwerfungen, zu staatlichem Zerfall, zum Rückgang der durchschnittlichen Lebenserwartung, zu einem enormen Ausmaß an Armut während auf der anderen Seite des ökonomischen Spektrums eine Oligarchenkaste entstand, die jenseits jeglicher demokratischer Legitimation aufgrund ihrer Wirtschaftsmacht Politik steuerte. Von Hayeks feuchtester Traum wurde in Russland für eine historische Millisekunde schreckliche Wirklichkeit.

Wahnsinn ist ja bekanntlich, immer wieder das Gleiche zu tun, aber andere Ergebnisse zu erhoffen. In Deutschland wird der Rückbau des Staates und die Vorfahrt des Marktes kein im Kern anderes Resultat zu Tage fördern als es das in Russland getan hat. Überall dort, wo sich libertäre Ideen durchsetzen, ist das Ergebnis gleich: die Gesellschaft verarmt, Demokratie wird zurückgebaut, eine finanzstarke Elite bestimmt die Politik. 

Der von Weidel und vielen AfD-Anhängern so verhasste Sozialismus, war historisch übrigens der Versuch eine Antwort auf die Tatsache zu formulieren, dass ungeregelter Kapitalismus ins Elend führt. Über die Richtigkeit der Antwort kann man streiten, über die zugrunde liegende Fragestellung jedoch nicht: wie lassen sich die zerstörerischen Effekte des Kapitalismus verhindern oder zumindest eingrenzen? In der Auseinandersetzung wird der historische Ablauf regelmäßig unterschlagen.  Die Vertreter der AfD greifen im Gegenteil zum Sozialismus-Bashing, so wie die Altparteien zum AfD-Bashing greifen.

Ganz abgesehen davon, dass auch die AfD aufgrund ihrer ideologischen Ausrichtung nicht über das Potential verfügt, die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands zu lösen, teilt sie ein Defizit mit allen anderen Parteien. Sie ist nicht in der Lage Einheit zu stiften. Das machte zuletzt die Rede Weidels auf dem AfD-Parteitag deutlich, auf dem sie zur Kanzlerkandidatin gekürt wurde. Sie will nicht einigen, sondern nur die Stoßrichtung umkehren, Windräder abreißen, Professoren entlassen, kurz ihr Ding durchziehen. Psychologisch ist dieses Sinnen auf Rache nach all dem AfD-Bashing der letzten Jahre verständlich, politisch klug und dem Land dienlich ist es nicht.

Auch mit wachsenden politischen Einfluss der AfD bleibt Deutschland ein gesellschaftlich tief zerrissenes, gespaltenes Land. Es mag sich die gesellschaftliche Windrichtung ändern, aber eine nationale Einheit, aus der heraus sich die fundamentalen Probleme Deutschlands lösen lassen, wird die AfD ebenso wenig schmieden können, wie es die etablierten Parteien konnten. Die AfD verfügt ebenso wenig wie alle anderen Parteien über eine die Deutschen einende Idee. 

Konkret heißt das, man kann am 23. Februar erneut aus einer großen Zahl an Parteien diejenige auswählen, die den eigenen Geschmack am besten bedient. Aber tatsächliche gesellschaftliche Veränderung ist in Deutschland weiterhin nicht wählbar. Das Konzept eines in seiner Vielfalt und Unterschiedlichkeit geeinten Volkes, dem Politik zu dienen hat, hat schlicht keine der zur Wahl stehenden Parteien im Programm. Die Parteien setzen im Gegenteil weiter auf gesellschaftliche  Fragmentierung. Es bleibt in Deutschland daher auch nach der Wahl alles wie es ist.

SPD, CDU und andere NAZIS

Als die Sozialdemokraten und Liberalen im EU-Parlament 2019 gemeinsam mit allen Rechten dafür stimmten, dass „Kommunisten und Nazis dasselbe seien“, wussten sie da, dass sie für die AfD und Musk Wahlkampf machen würden?

Damit Sie wissen, von Wem diese Behauptungen der Frau Weidel kommen. Von den deutschen Nazis: SPD und FDP. In diesem Fall, handelt sich es um keine Verwechslung. Die West-SPD besteht ausnahmslos aus Nazikriegsverbrechern und deren Brut. Das wußten wir in der DDR schon seit 1949. Kommunisten lehnten schon damals ziemlich massiv die Vereinigung zur SED ab. Aber so konnten die Nazis aus der SPD, friedlich neutralisiert werden. Im Nachhinein hat sich das zwar als Fehler erwiesen, aber der Weg an sich war gut.

Das ist auch die Bedingung, Kommunisten nachhaltig zu verfolgen. Im Namen des Faschismus.

Mit Nazi-Faschisten redet man nicht, das ist Zeitverschwendung.

sascha313

sascha313 10 Januar 2025, 19:01

Geschichtsfälscher

Dr. Kurt Pätzold: Der außenpolitische Größenwahn der Faschisten und die Totalitarismus-Doktrin

Prof.Dr. Kurt Pätzold (1930-2016)
Prof.Dr. Kurt Pätzold (1930-2016)

Das außenpolitische Maximalprogramm des Faschismus hatte Adolf Hitler in dem Buch „Mein Kampf“, das bis zur Übergabe der Macht an die Faschisten in Deutschland in Hunderttausenden von Exemplaren gedruckt und verbreitet worden war, unmißverständlich formuliert. Demnach sollten Österreich als selbständiger Staat ausgelöscht und sein Territorium dem deutschen Reich einverleibt, Polen und der Tschechoslowakei erhebliche Gebietsteile entrissen, Frankreich in einem „letzten Entscheidungskampf mit deutscherseits größten Schußzielen“ verkleinert und in eine zweitrangige Macht Europas verwandelt, der sowjetische Staat zerschlagen und von der „Liste der europäischen Staaten gestrichen“ werden. Das faschistische Großdeutsche Reich, das mit 250 Millionen Herrenmenschen Europa und die Welt sich untertan gemacht hätte – das war die Zukunftsvision des nationalsozialistischen Führer. [69] Subjektiv war dieses imperialistische Projekt Ausdruck uferlosen nationalistischen Größenwahns, objektiv überstieg es alle politischen, ökonomischen und militärischen Möglichkeiten der herrschenden Klasse in Deutschland. (…)

Vergleicht man diese Eroberungswünsche und Annexionsziele Hitlers mit denen des designierten USA-Präsidenten Trump, so wird die verblüffende Ähnlichkeit beider überdeutlich: Eroberung des Panamakanals, Einverleibung Kanadas und Okkupation Grönlands… und es ist nicht abzusehen, ob damit der Hunger nach fremdem Reichtum gestillt sein könnte. Schon schien es so, als ob der USA-Imperialismus auch die Ukraine und Georgien unter seine Fuchtel bringt, bei Syrien ist man sich da noch nicht so sicher. Und alles das zum Schutz der westlichen „Freiheit“ vor dem angeblich „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“ der Russen auf die Ukraine und Europa und ein angebliches „Sicherheitsbedürfnis“ der USA! Doch die Lage an der Ostfront ist alles andere als erfreulich: über eine Million tote Ukrainer, riesige Verluste an Waffen und Munition, Dutzende Milliarden sinnlos verpulverter Gelder, nicht zuletzt aus dem Haushalt der BRD, brennende Abrams- und Leopard-Panzer, und immer noch zu Hunderten desertierende und sterbende ukrainische Soldaten… Das ist die Bilanz der Agonie des westlichen Imperialismus!

Der Faschismus und die Kriegsgefahr

An der Jahreswende 1933/34 beschäftigten sich in Moskau eine Reihe von internationalen und innersowjetischen Gremien mit der Lage, die durch den Sieg des Faschismus in Deutschland entstanden war. Die XIII. Tagung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (28. November bis 12. Dezember 1933), auf der die Thesen „Faschismus die Kriegsgefahr und die Aufgaben der kommunistischen Parteien“ beschlossen wurden, charakterisierte den Faschismus als „die offene terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ [100]

Faschismus – die Definition

Diese Definition der faschistischen Diktatur, des Faschismus an der Macht, beruhte auf der Theorie des Marxismus-Leninismus und langjährigen Erfahrungen des Klassenkampfes in mehreren europäischen Ländern. Denn schon als der Faschismus in Italien und später in Ungarn siegen konnte, hatten sich die leitenden Gremien der Kommunistischen Internationale und ihrer einzelnen Sektionen wiederholt mit dieser neuartigen Herrschaftsform der Ausbeuterklassen beschäftigt. (…) Es war kein Zufall, daß diejenigen, die sich im täglichen Kampf dem Faschismus am entschlossensten entgegenstellten, auch seine schärfste theoretische Analyse liefern konnten, die bis heute – dreieinhalb Jahrzehnte später – nicht übertroffen wurde. (…)

Gegen bürgerlich-liberale Dummheiten!

Die Definition der Komintern grenzte sich weiter auch von jene idealistischen Ideologen, vorwiegend bürgerlich-liberaler Prägung, ab, die im Faschismus lediglich eine moralische Verfallserscheinung der menschlichen Gesellschaft erblickten, eine Zusammenrottung von Verbrechern, Gewalttätigen, Deklassierten und Entwurzelten, des „Untermenschentums“, und die von dieser Sicht her einzig zu dem Appell gelangten, es müsse gegen die Hitlerfaschisten eine Abwehrfront der Anständigen gebildet werden, die vor allem durch Aufklärung über die drohenden Gefahren zustande kommen könnte.

Was wurde eindeutig klargestellt?

Mit der Charakteristik der Komintern wurde vor allem klargestellt, daß der Faschismus eine politische und ideologische Erscheinung des späten Kapitalismus darstellt und daß die faschistische Diktatur nicht aus dem Kapitalismus herausführe, ihm keine Antithese entgegenstelle, sondern seine historisch überholte und geschwächte Herrschaft gerade zu bewahren und zu festigen suche. Der Faschismus, so verdeutlichte die Definition des Exekutivkomitees, würde von den rektionärsten Elementen des Monopolkapitals gefördert, großgezogen und an die Macht gebracht. Damit war zugleich klargestellt, daß der Faschismus und die Möglichkeit und Wirklichkeit seines zeitweiligen Sieges nicht nur diesem oder jenem imperilaistischen Staat drohen könne, sondern die Tendenz zur offenen terroristischen Diktatur mehr oder weniger ausgeprägt, mehr oder weniger entwickelt in allen imperialistischen Ländern vorhanden sei.

Das imperialistische Wesen des Faschismus

Der Verzicht auf die traditionellen Mittel, mit denen sich imperialistische Diktaturen bislang getarnt hatten, war jedoch nicht gleichbedeutend mit der Vernachlässigung jeder Tarnung. Auch die faschistische Diktatur, sollte sie funktionieren, konnte ihr imperialistisches Wesen nicht offen zur Schau stellen. Gerade die Beseitigung der bürgerlich-parlamentarischen Herrschaftsmethoden, die mit Wahlen und Abstimmungen, Parlamentsdebatten und -beschlüssen, einem buntschillernden Parteien- und Organisationsleben, der Presse- und Publikationsfreiheit den täuschenden Eindruck verursachten, als könne das Volk frei denken, wählen, sich organisieren, direkt oder indirekt entscheiden, konnte ohne geeignete Formen des Ersatzes nicht erfolgen. Daher versuchten die faschistischen Machthaber durch einen riesigen Aufwand an sozialer und nationaler Demagogie, der mit einem möglichst geringen Aufwand an materieller Korruption effektvoll gekoppelt wurde, die Klassennatur dieses Staatswesens zu verbergen.

Der Faschismus wurde entlarvt

Die soziale Entlarvung des Faschismus wurde damit zu einer wesentlichen Voraussetzung für die Formierung einer breiten antifaschistischen Front. Die Anerkennung eines Zusammenhanges von Kapitalismus und Faschismus war an sich nicht neu. Sie konnte schon vor 1933 auch in Veröffentlichungen der Sozialdemokratie und auch in solchen aus bürgerlicher Quelle angetroffen werden. Doch in diesen Darstellungen wurde in der Regel die Tatsache falsch gedeutet, daß der Faschismus auf dem Wege zur Macht von den verschiedensten Angehörigen der Kapitalistenklasse materiell und ideell gefördert wurde.

Die Sponsoren der Nazis

Die schon damals bekannte Tatsache, daß zu den Geldgebern der NSDAP sowohl die Finanzgewaltigen Fritz Thyssen und Emil Kirdorf gehörten, aber auch – im Vergleich zuden beiden Schwerindustriellen – zwergenhafte Kapitalisten wie etwa der sächsische Textilfabrikant Mutschmann oder der Besitzer der Pianofabrik Bechstein, verleitete manche Gegner des Faschismus dazu, es als eine Frage allein des individuellen Bekenntnisses oder gar der persönlichen Sympathie und damit des geschichtlichen Zufalls aufzufassen, ob sich einzelne Vertreter des Großbürgertums zum Faschismus bekannten oder nicht. Gegenüber dieser subjektivistischen Geschichtsdeutung betonte die Definition der Komintern, daß der Faschismus nicht eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe von Kapitalisten vertrete, sondern deren extrem reaktionären und imperialistischen Flügel. (…)

Hauptfeind des Faschismus – die sozialistische Sowjetunion

Die Hervorhebung der Tatsache, daß mit dem Faschismus die Diktatur der gesellschaftlich reaktionärsten Kräfte errichtet wird, machte zugleich deutlich, daß die faschistischen Staaten die schärfsten Feinde des gesellschaftlichen Fortschritts und seiner staatlichen Manifestation, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, darstellten. Die marxistische Analyse des Faschismus enthüllte damit den historischen Platz dieser staatlichen Systeme, die nach innen und außen Bollwerke und Aufmarschbasis gegen den Kommunismus sein wollten und beabsichtigten, die geschichtliche Entwicklung gewissermaßen einfrieren zu lassen, nachdem sie auf den Zeitpunkt vor dem 7. November 1917 zurückgedreht worden war. Die faschistischen Mächte bedrohten vor allem den ersten sozialistischen Staat der Erde mit Krieg.


Der Russenhaß und die Angst vor dem Kommunismus…

So sehr der Faschismus eine reaktionäre, aggressive Antwort auf die Oktoberrevolution und die allgemeine Krise der kapitalistischen Gesellschaft war, so wenig erschöpfte sich seine Aggressivität im Antikommunismus und Antisowjetismus. Die Komintern kennzeichnete deshalb die faschistischen Diktaturen schlechthin als die Macht der am meisten chauvinistischen und aggressiven Kräfte, womit ausgesprochen war, daß von diesen Staaten nicht nur der Sowjetunion Gefahr drohe. Damit enthielt die marxistische Definition des Faschismus auch eine Warnung an diejenigen Staaten, in denen das Finanzkapital seine Diktatur mit nichtfaschistischen Methoden ausübte, sich nicht in einer eingebildeten Sicherheit zu wiegen.

  • Jedoch ist diese Warnung wie die gesamte wissenschaftliche Beurteilung des Faschismus vom Bürgertum der Westmächte nicht verstanden worden. Das hatte seine soziale Wurzel darin, daß deren Politiker und Ideologen in den faschistischen Diktaturen vor allem nur Verteidiger des Kapitalismus, in den faschistischen Staaten also gesicherte Bastionen ihrer Welt und Bundesgenossen im Kampf gegen die sozialistische Welt sahen. Für diese Auffassung, in der sich auch die Hoffnung ausdrückte, den Hitlerfaschismus als Vorreiter der antisowjetischen Politik im eigenen Interesse einsetzen zu können, haben die Völker der Westmächte, in erster Linie Franzosen, Belgier und Niederländer, schwer büßen müssen.

Der „verlorene Haufe“ der kleinbürgerlichen Nazi-Anhänger

Die kommunistische Faschismusdefinition bot eine klare Unterscheidung des sozialen Wesens dieser Diktatur und der klassenmäßigen Zusammensetzung ihrer Massenbasis. Der kleinbürgerliche und lumpenproletarische Mitglieder- und Wähleranhang der Faschisten wurde als eine notwendige Bedingung für das Emporkommen der faschistischen Bewegung aufgefaßt, aber dieser – wie sich nach dem Januar 1933 und besonders im Kriege zeigte – verlorene Haufe wurde nicht für das wirkliche Wesen des Faschismus genommen. Obwohl die Behauptung, wonach der Faschismus ein Aufstand des Kleinbürgertums gewesen sei, durch die Geschichte – in Deutschland besonders durch die Ereignisse des 30. Juni 1934 – widerlegt wurde, erwies sich diese Fehldeutung als außerordentlich zählebig. Sie hat sich in der bürgerlichen Literatur aber nur deshalb bis auf den heutigen Tag behaupten können, weil dafür ein dringendes politisches Bedürfnis vorlag.

Wer waren die Kräfte im Hintergrund?

Die These vom kleinbürgerlichen Faschismus diente dazu, die Mitläufer der NSDAP zu bestrafen und die gesellschaftlichen Kräfte im Dunkel und ungeschoren zu lassen, die für das Aufkommen und den Sieg des Faschismus wirklich vor der Geschichte verantwortlich sind. Im Interesse dieser Verdunkelung zugunsten des deutschen Imperialismus wurde in der bürgerlichen und auch in der sozialdemokratischen Literatur in den letzten Jahren selbst schon der Begriff Faschismus möglichst vermieden oder allenfalls auf die italienischen Verhältnisse angewandt, aus denen er historisch-sprachlich hervorgegangen ist.

Vertuschungen durch die bürgerliche Geschichtsschreibung

Diese Verfahrensweise bedeutet zugleich ein indirektes Eingeständnis, daß die marxistische Faschismustheorie sich mehr und mehr durchsetzt. Ihr sucht die bürgerliche Historiographie bewußt auch dadurch entgegenzutreten, daß sie vom „Reich Adolf Hitlers“, von der „NS-Zeit“, vom „Dritten Reich“ oder ironisierend vom „Tausendjährigen Reich“ spricht oder Termini wie „NS-Staat“, ,,Polizeistaat“, ,,KZ-Staat“‘ und ähnliche verwendet. Soweit sich diese Bezeichnungen nicht überhaupt als inhaltsleer erweisen, heben sie lediglich einzelne Seiten des Repressivapparates des faschistischen Staates hervor und können keinen gerechtfertigten Anspruch auf eine wissenschaftliche Charakteristik geltend machen.


Totalitarismus – ein neues Vehikel der Geschichtsfälschung

Indessen hat sich in den fast fünfundzwanzig Jahren nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus eine Fälschung in den Vordergrund geschoben, die nicht mehr nur von dem aus der Vergangenheit herrührenden Fechtfertigungsbedürfnis sozialer Schichten, Gruppen und Personen diktiert ist, sondern ganz auf das offensiv-antikommunistische Hauptanliegen der bürgerlichen Historiographie ausgerichtet ist. An die Stelle einer wirklichen Analyse des Zusammenhangs zwischen Imperialismus und Faschismus wurde die Konstruktion eines erfundenen Zusammenhangs von Faschismus und Kommunismus gesetzt. Als Vehikel dieser Geschichtsfälschung benutzt die bürgerliche Historiographie den Begriff des „Totalitarismus“, von dem behauptet wird, daß er auf dem Wege der wissenschaftlichen Abstraktion, der Hervorhebung des angeblich Gemeinsamen von Kommunismus und Faschismus, gewonnen sei.

Ein riesiger geistiger Betrugsversuch

In Wirklichkeit wird aus der bloßen Tatsache, daß es sich nicht um bürgerlich-parlamentarische Zustände handelt, eine historische Wesensverwandtschaft gemacht, die von dem konträren gesellschaftlichen Platz und den unvereinbaren geschichtlichen Zielen bewußt absieht. Das Wort „Totalitarismus“ (wie seine Verwandten „totalitäre Bewegungen“, „totalitäre Ideologien“, „totalitäre Staaten“ und ähnliche) ist wissenschaftlich leer, denn es entstand aus der haltlosen Gleichsetzung von Revolution und Konterrevolution und zielt darauf, die Revolution dadurch zu kompromittieren, daß ihr die verbrecherischen Ziele und Methoden der Konterrevolution unterschoben werden. Kein geistiger Betrugsversuch der imperialistischen Geschichtsschreibung wurde mit einem derart großen materiellen Aufwand und personellen Aufgebot betrieben wie dieser.

Die kommunistenfeindlichen westdeutschen Historiker

In Westdeutschland haben nahezu alle Universitätshistoriker der neuesten Geschichte dazu ihren Beitrag geleistet, die ehemaligen offenen Faschisten wie die profaschistischen Konservativen und deren Schüler, die sich gern als unabhängige, von keiner in den Hitlerfaschismus zurückreichenden politischen Vergangenheit belastete Denker ausgeben. Sie alle helfen dabei, Einsichten und Empfindungen des Antifaschismus dem Antikommunismus dienstbar zu machen.

Eine hilfreiche Definition im Kampf um Demokratie und Sozialismus

Die unmittelbare praktisch-politische Bedeutung der Faschismusdefinition, wie sie vom Exekutivkomitee der Komintern im Dezember 1933 beschlossen wurde, bestand darin, daß sie den wichtigen theoretischen Ansatz für die genaue Bestimmung der strategischen Zielsetzung und auch für eine Überprüfung der taktischen Mittel bot, die von den kommunistischen Parteien Westeuropas im Kampf um Demokratie und Sozialismus eingesetzt werden mußten. Während die zunehmende Stabilisierung des Faschismus in Deutschland noch unterschätzt und eine baldige Wendung zugunsten der Kräfte des deutschen Antifaschismus für möglich gehalten wurde, gaben die Mitglieder des Exekutivkomitees eine völlig richtige Einschätzung der Gefährlichkeit des Regimes nach außen.

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Der Kampf der Sowjetunion um die Erhaltung des Weltfriedens

Von Deutschland, wo die extreme Kriegspartei zur Macht gelangt sei, so stellten auch der sowjetische Ministerpräsident Molotow und der sowjetische Außenminister Litwinow in ihren Berichten vor der Jahrestagung des Zentralexekutivkomitees der UdSSR (28./29. Dezember 1933) fest, gehe die Hauptkriegsgefahr in Europa aus. [101] Durch die Vernichtung der bürgerlichen Demokratie in Deutschland sei die Menschheit näher an einen Krieg um die Neuaufteilung der Welt herangerückt. Unter diesen Bedingungen verschmolz der Kampf der Kommunisten gegen die faschistischen Bewegungen und Diktaturen mit dem Ringen um die Erhaltung des Weltfriedens.

Wie wichtig sind Friedensverträge?

Die Regierung der UdSSR suchte seit 1933 ihre Möglichkeiten zu nutzen, um die Kriegsgefahr zu mildern und zu beseitigen und die potentiellen Aggressoren international einzukreisen. In einem Beschluß des Zentralkomitces der KPdSU wurde im Dezember 1933 erstmals erwogen, dem Völkerbund beizutreten. Die sowjetische Regierung erhielt den Auftrag, weiterhin für ein System der kollektiven Sicherheit zu wirken. Als Vorstufe und Bestandteil sollten zwei- und mehrseitige Abkommen angestrebt werden, die zur gegenseitigen Hilfeleistung gegen Aggressoren verpflichteten. [102]

Zeitgewinn zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft

Gleichzeitig mußte sich die sowjetische Politik nach dem Sieg des Faschismus in Deutschland auf die Möglichkeit einstellen, daß es den faschistischen Staaten gelingen könnte, einen neuen Weltkrieg zu entfesseln und die UdSSR in diesen Krieg hineinzuziehen. Es wurden Maßnahmen getroffen, um die Verteidigungskraft des ersten sozialistischen Staates der Welt zu erhöhen. Der Aufbau der Schwerindustrie wurde mit Vorrang weitergeführt, um die Grundlage für die materiell-technische Ausrüstung einer starken Armee zu schaffen.

Im Januar 1934 hörten die Delegierten des XVII. Parteitages der KPdSU im Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, den J. W. Stalin erstattete, die Worte: „Es geht offensichtlich einem neuen Krieg entgegen.“ [103] Zugleich sagte der Bericht das Fiasko der imperialistischen Eroberungspläne voraus und kündigte an, daß ein derartiger Krieg zum Sturz der Herrschaft des Kapitals in einer Reihe von Ländern Europas und Asiens führen werde [104]

[69] Vgl. Adolf Hitler, Mein Kampf, Bd. 2, München 1927.

[100] Vor dieser Tagung hatte sich das Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale bereits im Frühjahr mit der politischen Lage in Deutschland befaßt und am 1. April 1933 einen Beschluß angenommen. Die Thesen des Dezember-Plenums vgl. Hans Dziuba, Die Kommunistische Internationale, Bd. 2: Auswahl von Dokumenten und Reden vom 6. Weltkongreß bis zur Auflösung der Kommunistischen Internationale (1928-1943), Berlin 1956, S.266/271f.

[101] Vgl. Wolfgang Ruge, Die Hilfe der Sowjetunion im nationalen Kampf des deutschen Volkes in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. In: ZfG, Sonderheft 1962, S. 236.

[102] Vgl. Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Berlin 1960, S. 598 etc.

[103] Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU (b), 26. Januar 1934. In: J. Stalin, Werke, Bd. 13, S. 260.

[104] Ebenda, S. 263f.

Quelle: Prof. Dr. Kurt Pätzold, Anfänge der faschistischen Außenpolitik. In: E. Paterna et al. Deutschland 1933-1939, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin, 1969, S. 79-96 (gekürzt und mit Zwischenüberschriften versehen.)

Siehe auch:

Kurt Gossweiler: Was ist Antifaschismus? Welche Bedeutung hat er heute?

Die Totalitarismuslüge — Oder: War Hitler ein „Linker“?

als pdf-Datei: Die Totalitarismus-Lüge

(Danke an den tg-Kanal t.me/MarxEngelsLeninStalin für die freundliche Unterstützung!)

Karma is a Bitch

uhu יוחנן אליהו 11/01/2025 um 04:34

03:28 palina —

Das war ein ganz allgemeiner Abschiedsgruß von mir, weil mein Körper „dramatisch“ abgebaut und sich der Zustand meiner Lunge weiter sehr verschlechtert hat. Da zähle ich aufgrund meiner Erfahrung in der Menschenpflege 1-und-1 zusammen und komme zu dem Ergebnis: Lange macht mein Herz das nicht mehr mit.

Das kann natürlich noch Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre dauern. Aber da stecke ich drin. Und doch denke ich: „Eher Monate als Jahre.“ Und da wollte ich mich einfach rechtzeitig von euch verabschiedet haben. Weil ihr mir wichtig seid und ich euch mag.

Aber bei deiner sehr schlecht ausgebildeten Empathie, der du ja besonders Bettina März gegenüber einen sehr starken Ausdruck verleihst, verstehe ich selbstverständlich dein frigides „LOL“.

Aber du hast ja – Karma is a bitch – noch ein paar hunderttausend Inkarnation vor dir, um deine Frigidität loszuwerden. Such dir doch bitte bei deiner nächste Inkarnation bloß einen sexuell sehr aktiven Partner, der dich mit den nötigen Hormonen versorgt, die ein Weibchen nur durch das Sperma eines Männchens erhalten kann. Oder komme das nächste Mal als Männchen zur Welt, damit du die Weibchen damit beglücken kannst. Bitch-Karma wird dir dann sicherlich so 323.913 Inkarnationen gutschreiben.

VOR SIEBEN JAHREN GESCHRIEBEN

Der Mensch ist keine Gleichung. Daher braucht niemand eine Seele in irgendeine – zudem absurde – Gleichung einzubeziehen. Gleichungen benötigen wir ausschließlich in der Geometrie, bzw. Mathematik.

Als ein solcher ist er ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Der Mensch ist die einzige bis heute überlebende Art der Gattung Homo.

Als Mensch ist er nicht, sondern hat Leben, einen Körper mit Trieben und Empfindungen und ist mit Geschmack-, Riech-, Tast-, Hör- und Seh- sowie dem Sprach- und Denksinn ausgestattet.

Die Seele ist eine Erfindung der falschen, wahnsinnig und krank machenden Organisation, die sich selbst “Kirche” nennt.

Den Unsinn von der Seele haben alle religiösen Organisationen, die sich christliche Kirchen nennen, übernommen. Sie postulieren auch das Böse Sein des Menschen, wenn auch schweigend. Außerdem setzen sie die grundsätzliche Schuldigkeit des Menschen voraus für ihren gefährlichen und den Tod bringenden Kult.

So läuft der Hase

Es freut mich, daß du weißt, wie der Hase läuft!

Ich weiß nicht, ob du schon mal bei einer Jagd dabei warst. Ich noch nicht. Ich kenne das nur aus Videos. Es ist schwieriger, als ich dachte. Ein Reh, einen Hirsch, ein Wildschwein oder einen Hasen zu erjagen ist gar nicht so leicht.

Dann gibt es noch das Sprichwort: „Viele Hunde sind des Hasen Tot“. „Viele“ deutet an, daß noch nicht gewußt wird, wie viele Hunde es benötigt, um den Hasen durch die Hunde so zu ermüden, damit der Jäger ihn auch erschießen kann. Deshalb nehmen die Jäger immer eine ganz Meute von Hunden zur Jagd mit. Der Hase wird nämlich von den Hunden nie gefasst. Aber irgendwann ist er einfach zu ermüdet von der Flucht. Dann kommt die Stunde des Jägers. Was tut ein Jäger? Er liegt auf der Lauer. Dafür braucht es ein Engelsgeduld.

So sehe ich es mit der angeblichen Demokratie.
Das schöne Haus der guten DEMOKRATIE wurde von (Wild)Schweinen („Animal Farm“) besetzt. Linke, Mittige, Rechte, mal in der [Pseudo-]Regierung mit ihren Medien, mal in der [Schein-]Opposition und deren „Alternativ-Medien“. Dem Trog näher als die Hunde dem Freßnapf. Und doch alles Hasen. Immer auf der Flucht. Der Flucht vor der WAHRHEIT. Obwohl die ja bekanntlich nackt unterwegs ist, wird sie gefürchtet. Warum? Sie ist eine Mächtige JÄGERIN. Sie hat ein großes Hunderudel um sich und die Geduld eines Esels. Ihre Geduld wird als Schwäche angesehen. Das stört die Wahrheit nicht. Denn sie wird von der Größten MACHT auf Erden begleitet. Der WEISHEIT, die voller LIEBE ist, die sie wunderbar behütet und mit der sie bekleidet ist.

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Muss Deutschland vor Trump zittern?

Ich bin – ja, was bin ich denn?

"Schizophrenie ist eine psychische[*1] Störung, die durch Halluzinationen, Wahnvorstellungen, desorganisiertes Denken und Verhalten sowie flache oder unangemessene Affekte gekennzeichnet ist. Die Symptome entwickeln sich allmählich und beginnen typischerweise im jungen Erwachsenenalter und verschwinden nie."
Symptome: Halluzinationen, Wahnvorstellungen, desorganisiertes Denken und Verhalten, flacher oder unangemessener Affekt. - Wikipedia

[*1] mit dem Ausdruck "psychische" liegen Wikipedia und all die anderen "Experten" selbstverständlich vollkommen daneben. Denn es gibt ja gar keine "Psyche" ("Seele") - das ist eine Begriff des Aberglaubens, der Religion und idealistischen Philosophien. Aberglauben, Religionen und idealistischen Philosophien ist eines gemeinsam. In all ihren Denksystemen, die durchaus eine nicht zu bestreitende Logik aufweisen, kommt ein stringenter Dualismus vor.

Dualismus
"Bezeichnung für jede Doktrin, die zwei irreduzible (nicht aufeinander rückführbare, reduzierbare) und unabhängige Prinzipien oder Realitäten zulässt. In der Philosophie wird zum Beispiel unterschieden zwischen dem Sinnlichen und dem Intelligiblen, Natur und Technik, Materie und Geist oder Gut und Böse." - Philosophie Magazin; Philomagazin Verlag GmbH

Das stellt die Vertreter des Dualismus und ihre "Opfer" vor unlösbare Denk-Aufgaben. Sie stehen vor Fragen, deren Antworten und Aussagen teilweise derart hohl und unlogisch sind, daß man sich nur noch vor den Kopf fassen kann.

Fragen wie: "Was war zuerst da: Die Henne oder das Ei?"
Erklärungen wie: "Cogito ergo sum ich denke, also bin ich."
- René Descartes
Oder Immanuel Kants Blödsinn von der "selbstverschuldeten Unmündigkeit".

Mein Weg neigt sich dem Ende zu

Ansonsten habe ich mir vorgenommen noch Freunde in China, Nordkorea, Vietnam, Bali und Südafrika zu besuchen. Danach möchte ich den Rest meines Lebensabends auf meiner Farm in Afrika verbringen. Das geht ja heute fix mit dem Flugzeug. So viel Spaß muß noch drin sein. Außerdem hat ja meine Freude am Leben nicht abgenommen!

Ein Muß zum Lesen

Renten 2025

Ich habe fast den Verdacht, unsere Jugend muß sich die Rente direkt abholen. Bewaffnet, wie scheint.

international:

Daggi beim Arabischunterricht. Ich muss lachen. In Bayern, nach dem Schwimmhalleneinsturz, gab es zeitweise einen schönen arabischen Witz:

Allehallebadeohnedach – auf Deutsch: Freibad zum Preis vom Hallenbad

Im Arabischen und nicht nur dort, fotografiert und veröffentlicht man keine Frauen in Unterwäsche. Nutten schon gar nicht. Das würde übrigens etwa 80% der „Frauen“ im Reich betreffen, die jedes Büro/Geschäft/Gaststätte/ Bar/Markt/Stadtbummel zu einem Strich umfunktionieren. Auf der Suche nach einem Posten und Beschäler. Der Beschäler ist einer der Samenspender bei einer lieblosen Befruchtung. Also, Mittel zum Zweck.

Dem Gerichtsmediziner obliegt dann die Qual, festzustellen, welcher Beschäler die meisten Prozente erzielte. Demokratie mit Aussperrung von Wahlteilnehmern. Wir reden von einer weiblichen Form der „Demokratie“, die uns sehr an den Reichstag ab 1933 erinnert.

Tassen im Schrank?

Ich muß sogar vermuten, daß es gar keinen Schrank gibt.

Ich habe nämlich gehört, daß die Zipfelmützenträger in Schilda wohnen – also echte Schildbürger sind – die bis auf den heutigen Tag das Licht in Säcke schütten und dann mit der KNECHT WAGEN das viele Licht im Schubkarren zum Rathaus schieben, um es dort abzuladen, damit es die Ratsherr*innen erleuchte.🤪

Eine echte Zipfelmützenträgerin erkennt man übrigens daran, daß der Bommel immer mittig über der Nase baumelt, da es sich sonst so schlecht schielen lässt.

Pan-African News Wire

https://panafricannews.blogspot.com/2025/01/abbay-dam-construction-reaches-97.html

Rohstoff-KRIEG

uhu יוחנן אליהו

uhu יוחנן אליהו 06/01/2025 um 02:43

Eine verführerische Rede

Joseph Goebbels, Rede im Berliner Sportpalast, 18. Februar 1943

Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen!

Es ist jetzt knapp drei Wochen her, daß ich das letztemal bei Gelegenheit der Verlesung der Proklamation des Führers zum Zehnjahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen und zum deutschen Volke gesprochen habe. Die Krise, in der sich unsere Ostfront augenblicklich befindet, stand damals auf dem Höhepunkt. Wir hatten uns im Zeichen des harten Unglücksschlages, von dem die Nation im Kampf um die Wolga betroffen wurde, am 30. Januar dieses Jahres zusammengefunden zu einer Kundgebung der Einheit, der Geschlossenheit, aber auch der festen Willenskraft, mit den Schwierigkeiten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahre vor uns auftürmt, fertig zu werden.

Es war für mich und wohl auch für Sie alle erschütternd, einige Tage später zu vernehmen, daß die letzten heldenhaften Kämpfer von Stalingrad, in dieser Stunde durch die Ätherwellen mit uns verbunden, an unserer erhebenden Sportpalastkundgebung teilgenommen haben. Sie funkten in ihrem Schlußbericht, daß sie die Proklamation des Führers vernommen und vielleicht zum letzten Male in ihrem Leben mit uns zusammen mit erhobenen Händen die Nationalhymnen gesungen hätten. Welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser großen Zeit! Welche Verpflichtung aber schließt diese Haltung auch für uns alle, insbesondere für die ganze deutsche Heimat in sich ein! Stalingrad war und ist der große Alarmruf des Schicksals an die deutsche Nation. Ein Volk, das die Stärke besitzt, ein solches Unglück zu ertragen und auch zu überwinden, ja, daraus noch zusätzliche Kraft zu schöpfen, ist unbesiegbar. Das Gedächtnis an die Helden von Stalingrad soll also auch heute bei meiner Rede vor Ihnen und vor dem deutschen Volke eine tiefe Verpflichtung für mich und für uns alle sein.

Ich weiß nicht, wie viele Millionen Menschen, über die Ätherwellen mit uns verbunden, heute abend an der Front und in der Heimat an dieser Kundgebung teilnehmen und meine Zuhörer sind. Ich möchte zu Ihnen allen aus tiefstem Herzen zum tiefsten Herzen sprechen. Ich glaube, das ganze deutsche Volk ist mit heißer Leidenschaft bei der Sache, die ich Ihnen heute abend vorzutragen habe. Ich will deshalb meine Ausführungen auch mit dem ganzen heiligen Ernst und dem offenen Freimut, den die Stunde von uns erfordert, ausstatten. Das im Nationalsozialismus erzogene, geschulte und disziplinierte deutsche Volk kann die volle Wahrheit vertragen. Es weiß, wie ernst es um die Lage des Reiches bestellt ist, und seine Führung kann es deshalb gerade auch auffordern, aus der Bedrängtheit der Situation die nötigen harten, ja auch härtesten Folgerungen zu ziehen.

Wir Deutschen sind gewappnet gegen Schwäche und Anfälligkeit, und Schläge und Unglücksfälle des Krieges verleihen uns nur zusätzliche Kraft, feste Entschlossenheit und eine seelische und kämpferische Aktivität, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hindernisse mit revolutionärem Elan zu überwinden.

Es ist jetzt nicht der Augenblick, danach zu fragen, wie alles gekommen ist. Das wird einer späteren Rechenschaftslegung überlassen bleiben, die in voller Offenheit erfolgen soll und dem deutschen Volk und der Weltöffentlichkeit zeigen wird, daß das Unglück, das uns in den letzten Wochen betroffen hat, seine tiefe, schicksalhafte Bedeutung besitzt. Das große Heldenopfer, das unsere Soldaten in Stalingrad brachten, ist für die ganze Ostfront von einer ausschlaggebenden geschichtlichen Bedeutung gewesen. Es war nicht umsonst. Warum, das wird die Zukunft beweisen!

Wenn ich nunmehr über die jüngste Vergangenheit hinaus den Blick wieder nach vorne lenke, so tue ich das mit voller Absicht.

Die Stunde drängt!

Sie läßt keine Zeit mehr offen für fruchtlose Debatten. Wir müssen handeln, und zwar unverzüglich, schnell und gründlich, so wie es seit jeher nationalsozialistische Art gewesen ist.

Von ihrem Anfang an ist die Bewegung in den vielen Krisen, die sie durchzustehen und durchzukämpfen hatte, so verfahren. Und auch der nationalsozialistische Staat hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auftauchte, ihr mit entschlossener Willenskraft entgegengeworfen. Wir gleichen nicht dem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu sehen. Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie kühl und rücksichtslos abzumessen und ihr dann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlußkraft entgegenzutreten. Erst dann entwickelten wir als Bewegung und als Volk immer auch unsere höchsten Tugenden, nämlich einen wilden und entschlossenen Willen, die Gefahr zu brechen und zu bannen, eine Stärke des Charakters, die alle Hindernisse überwindet, zähe Verbissenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und ein ehernes Herz, das gegen alle inneren und äußeren Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute sein. Ich habe die Aufgabe, Ihnen ein ungeschminktes Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen für das Handeln der deutschen Führung, aber auch für das Handeln des deutschen Volkes zu ziehen.

Wir durchleben im Osten augenblicklich eine schwere militärische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig größere Ausmaße angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art der Anlage, so doch in ihrem Umfang der des vergangenen Winters. Über ihre Ursachen wird später einmal zu sprechen sein. Heute bleibt uns nichts anderes übrig, als ihr Vorhandensein festzustellen und die Mittel und Wege zu überprüfen und anzuwenden bzw. einzuschlagen, die zu ihrer Behebung führen. Es hat deshalb auch gar keinen Zweck, diese Belastung selbst zu bestreiten. Ich bin mir zu gut dazu, Ihnen ein täuschendes Bild der Lage zu geben, das nur zu falschen Folgerungen führen könnte und geeignet wäre, das deutsche Volk in eine Sicherheit seiner Lebensführung und seines Handelns einzuwiegen, die der gegenwärtigen Situation durchaus unangepaßt wäre.

Der Ansturm der Steppe gegen unseren ehrwürdigen Kontinent ist in diesem Winter mit einer Wucht losgebrochen, die alle menschlichen und geschichtlichen Vorstellungen in den Schatten stellt. Die deutsche Wehrmacht bildet dagegen mit ihren Verbündeten den einzigen überhaupt in Frage kommenden Schutzwall. Der Führer hat schon in seiner Proklamation zum 30. Januar mit ernsten und eindringlichen Worten die Frage aufgeworfen, was aus Deutschland und aus Europa geworden wäre, wenn am 30. Januar 1933 statt der nationalsozialistischen Bewegung ein bürgerliches oder ein demokratisches Regime die Macht übernommen hätte! Welche Gefahren wären dann, schneller als wir es damals ahnen konnten, über das Reich hereingebrochen, und welche Abwehrkräfte hätten uns noch zur Verfügung gestanden, um ihnen zu begegnen? Zehn Jahre Nationalsozialismus haben genügt, das deutsche Volk über den Ernst der schicksalhaften Problematik, die aus dem östlichen Bolschewismus entspringt, vollkommen aufzuklären. Man wird jetzt auch verstehen, warum wir unsere Nürnberger Parteitage so oft unter das Signum des Kampfes gegen den Bolschewismus gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem deutschen Volk und vor der Weltöffentlichkeit, um die von einer Willens- und Geisteslähmung ohnegleichen befallene abendländische Menschheit zum Erwachen zu bringen und ihr die Augen zu öffnen für die grauenerregenden geschichtlichen Gefahren, die aus dem Vorhandensein des östlichen Bolschewismus erwachsen, der ein Volk von fast 200 Millionen dem jüdischen Terror dienstbar gemacht hatte und es zum Angriffskrieg gegen Europa vorbereitete.

Als der Führer die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 1941 im Osten zum Angriff antreten ließ, waren wir uns alle im klaren darüber, daß damit überhaupt der entscheidende Kampf dieses gigantischen Weltringens anbrach. Wir wußten, welche Gefahren und Schwierigkeiten er für uns mit sich bringen würde. Wir waren uns aber auch klar darüber, daß die Gefahren und Schwierigkeiten bei längerem Zuwarten nur wachsen, niemals aber abnehmen könnten.

Es war zwei Minuten vor zwölf!

Ein weiteres Zögern hätte leicht zur Vernichtung des Reiches und zur vollkommenen Bolschewisierung des europäischen Kontinents geführt.

Es ist verständlich, daß wir bei den groß angelegten Tarnungs- und Bluffmanövern des bolschewistischen Regimes das Kriegspotential der Sowjetunion nicht richtig eingeschätzt haben. Erst jetzt offenbart es sich uns in seiner ganzen wilden Größe. Dementsprechend ist auch der Kampf, den unsere Soldaten im Osten zu bestehen haben, über alle menschlichen Vorstellungen hinaus hart, schwer und gefährlich. Er erfordert die Aufbietung unserer ganzen nationalen Kraft. Hier ist eine Bedrohung des Reiches und des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. Würden wir in diesem Kampf versagen, so verspielten wir damit überhaupt unsere geschichtliche Mission. Alles, was wir bisher aufgebaut und geleistet haben, verblaßt angesichts der gigantischen Aufgabe, die hier der deutschen Wehrmacht unmittelbar und dem deutschen Volke mittelbar gestellt ist.

Ich wende mich in meinen Ausführungen zuerst an die Weltöffentlichkeit und proklamiere ihr gegenüber drei Thesen unseres Kampfes gegen die bolschewistische Gefahr im Osten.

Die erste dieser Thesen lautet: Wäre die deutsche Wehrmacht nicht in der Lage, die Gefahr aus dem Osten zu brechen, so wäre damit das Reich und in kurzer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen.

Die zweite dieser Thesen lautet: Die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk allein besitzen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine grundlegende Rettung Europas aus dieser Bedrohung durchzuführen.

Die dritte dieser Thesen lautet: Gefahr ist im Verzuge. Es muß schnell und gründlich gehandelt werden, sonst ist es zu spät.

Zur ersten These habe ich im einzelnen zu bemerken: Der Bolschewismus hat seit jeher ganz offen das Ziel proklamiert, nicht nur Europa, sondern die ganze Welt zu revolutionieren und sie in ein bolschewistisches Chaos zu stürzen. Dieses Ziel ist seit Beginn der bolschewistischen Sowjetunion seitens des Kreml ideologisch vertreten und praktisch verfochten worden. Es ist klar, daß Stalin und die anderen Sowjetgrößen, je mehr sie glauben, sich der Verwirklichung ihrer weltzerstörerischen Absichten zu nähern, um so mehr auch bestrebt sind, diese zu tarnen und zu verschleiern. Das kann uns nicht beirren. Wir gehören nicht zu jenen furchtsamen Gemütern, die wie das hypnotisierte Kaninchen auf die Schlange schauen, bis sie es verschlingt. Wir wollen die Gefahr rechtzeitig erkennen und ihr auch rechtzeitig mit wirksamen Mitteln entgegentreten. Wir durchschauen nicht nur die Ideologie, sondern auch die Praktiken des Bolschewismus, denn wir haben uns schon einmal mit ihnen, und zwar mit denkbar größtem Erfolg, auf innerpolitischem Felde auseinandergesetzt. Uns kann der Kreml nichts vormachen. Wir haben in einem vierzehnjährigem Kampf vor der Machtübernahme und in einem zehnjährigem Kampf nach der Machtübernahme seine Absichten und infamen Weltbetrugsmanöver demaskiert.

Das Ziel des Bolschewismus ist die Weltrevolution der Juden.

Sie wollen das Chaos über das Reich und über Europa hereinführen, um in der daraus entstehenden Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung der Völker ihre internationale, bolschewistisch verschleierte kapitalistische Tyrannei aufzurichten. (Die Menge gibt ihrer Entrüstung durch laute Pfui-Rufe Ausdruck.)

Was das für das deutsche Volk bedeuten würde, braucht nicht näher erläutert zu werden. Es würde mit der Bolschewisierung des Reiches eine Liquidierung unserer gesamten Intelligenz- und Führungsschicht und als Folge davon die Überführung der arbeitenden Massen in die bolschewistisch-jüdische Sklaverei nach sich ziehen. Man sucht in Moskau Zwangsarbeitsbataillone, wie der Führer in seiner Proklamation zum 30. Januar schon sagte, für die sibirischen Tundren. Der Aufstand der Steppe macht sich vor unseren Fronten bereit, und der Ansturm des Ostens, der in täglich sich steigender Stärke gegen unsere Linien anbrandet, ist nichts anderes als die versuchte Wiederholung der geschichtlichen Verheerungen, die früher schon so oft unseren Erdteil gefährdet haben.

Damit aber ist auch eine unmittelbare akute Lebensbedrohung für alle europäischen Mächte gegeben. Man soll nicht glauben, daß der Bolschewismus, hätte er die Gelegenheit, seinen Siegeszug über das Reich anzutreten, irgendwo an unseren Grenzen haltmachen würde. Er treibt eine Aggressionspolitik und Aggressionskriegführung, die ausgesprochen auf die Bolschewisierung aller Länder und Völker ausgeht.

Papierene Erklärungen, die von seiten des Kreml oder als Garantieverpflichtungen von seiten Londons oder Washingtons gegen diese nicht zu bestreitenden Absichten abgegeben werden, imponieren uns nicht. Wir wissen, daß wir es im Osten mit einer infernalischen politischen Teufelei zu tun haben, die die sonst unter Menschen und Staaten üblichen Beziehungen nicht anerkennt. Wenn beispielsweise der englische Lord Beaverbrook erklärt, daß Europa dem Sowjetismus zur Führung überantwortet werden müsse, wenn ein maßgeblicher amerikanisch-jüdischer Journalist Brown diese These durch die zynische Verlautbarung ergänzt, daß eine Bolschewisierung Europas vielleicht überhaupt die Lösung unseres kontinentalen Problems darstellte, so wissen wir genau, was damit gemeint ist. (Beim Namen Beaverbrook erheben sich Pfui-Rufe, die sich zu lauten Mißfallenskundgebungen steigern.)

Die europäischen Mächte stehen hier vor ihrer entscheidenden Lebensfrage. Das Abendland ist in Gefahr. Ob ihre Regierungen und ihre Intelligenzschichten das einsehen wollen oder nicht, ist dabei gänzlich unerheblich.

Das deutsche Volk jedenfalls ist nicht gewillt, sich dieser Gefahr auch nur versuchsweise preiszugeben. Hinter den anstürmenden Sowjetdivisionen sehen wir schon die jüdischen Liquidationskommandos, hinter diesen aber erhebt sich der Terror, das Gespenst des Millionenhungers und einer vollkommenen Anarchie. Hier erweist sich wiederum das internationale Judentum als das teuflische Ferment der Dekomposition, das eine geradezu zynische Genugtuung dabei empfindet, die Welt in ihre tiefste Unordnung zu stürzen und damit den Untergang jahrtausendealter Kulturen, an denen es niemals einen inneren Anteil hatte, herbeizuführen. Wir wissen damit also, vor welcher geschichtlichen Aufgabe wir stehen. Eine zweitausendjährige Aufbauarbeit der abendländischen Menschheit ist in Gefahr. Man kann diese Gefahr gar nicht ernst genug schildern, aber es ist auch bezeichnend, daß, wenn man sie nur beim Namen nennt, das internationale Judentum in allen Ländern dagegen mit lärmenden Ausführungen Protest erhebt. So weit also ist es in Europa schon gekommen, daß man eine Gefahr nicht mehr eine Gefahr nennen darf, wenn sie eben vom Judentum ausgeht. Das aber hindert uns nicht daran, die dazu notwendigen Feststellungen zu treffen.

Wir haben niemals Angst vor den Juden gehabt und haben sie heute weniger denn je. (Aus der Versammlung wird spontan in stürmischen Rufen die Forderung laut: Juden raus!)

Wir haben das auch früher in unserem innerpolitischen Kampfe getan, als das kommunistische Judentum sich des demokratischen Judentums im ,“Berliner Tageblatt“ und in der ,“Vossischen Zeitung“ bediente, um eine Gefahr, die von Tag zu Tag drohender wurde, zu verniedlichen und zu bagatellisieren, um damit die von ihr bedrohten Teile unseres Volkes in Sicherheit einzuwiegen und ihre Abwehrkräfte einzuschläfern. Wir sähen, wenn wir dieser Gefahr nicht Herr würden, im Geiste schon das Gespenst des Hungers, des Elends und einer Millionenzwangsarbeit für das deutsche Volk heraufziehen, sähen den ehrwürdigsten Erdteil in seinen Grundfesten wanken und unter seinen Trümmern das geschichtliche Erbe der abendländischen Menschheit begraben. Das ist das Problem, vor dem wir stehen.

Meine zweite These lautet: Allein das Deutsche Reich mit seinen Verbündeten ist in der Lage, die eben geschilderte Gefahr zu bannen. Die europäischen Staaten einschließlich Englands behaupten, stark genug zu sein, einer Bolschewisierung des europäischen Kontinents, sollte sie einmal praktisch gegeben sein, rechtzeitig und wirksam entgegenzutreten. Diese Erklärung ist kindisch und verdient überhaupt keine Widerlegung.

Sollte die stärkste Militärmacht der Welt nicht in der Lage sein, die Drohung des Bolschewismus zu brechen, wer brächte dann noch die Kraft dazu auf?

(Stürmische Rufe aus der Menge: Niemand!)

Die neutralen europäischen Staaten besitzen weder das Potential noch die militärischen Machtmittel noch die geistige Einstellung ihrer Völker, um dem Bolschewismus auch nur den geringsten Widerstand entgegenzusetzen. Sie würden im Bedarfsfall von seinen motorisierten Roboterdivisionen in wenigen Tagen überfahren werden. In den Hauptstädten der mittleren und kleinen europäischen Staaten tröstet man sich mit der Absicht, man müsse sich gegen die bolschewistische Gefahr seelisch rüsten. (Heiterkeit.) Das erinnert verzweifelt an die Erklärungen der Mittelparteien aus dem Jahre 1932, daß der Kampf gegen den Kommunismus nur mit geistigen Waffen ausgefochten und gewonnen werden könne. Diese Behauptung war uns auch damals zu albern, als daß wir uns damit auseinandergesetzt hätten. Der östliche Bolschewismus ist nicht nur eine terroristische Lehre, sondern auch eine terroristische Praxis. Er verfolgt seine Ziele und Zwecke mit einer infernalischen Gründlichkeit, unter restloser Ausschöpfung seines inneren Potentials und ohne jede Rücksichtnahme auf Glück, Wohlstand und Frieden der von ihm unterjochten Völkerschaften.

Was wollten England und Amerika tun, wenn der europäische Kontinent im gröbsten Unglücksfall dem Bolschewismus in die Arme fiele? Will man Europa von London aus vielleicht einreden, daß eine solche Entwicklung an der Kanalgrenze haltmachen würde? Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, daß der Bolschewismus seine Fremdenlegionen auf dem Boden aller demokratischen Staaten bereits in den kommunistischen Parteien stehen hat. Keiner dieser Staaten kann von sich behaupten, gegen eine innere Bolschewisierung immun zu sein. Eine jüngst vorgenommene Nachwahl zum englischen Unterhaus ergab, daß der unabhängige, dh. kommunistische Kandidat in einem Wahlkreis, der bisher unumschränkte Domäne der Konservativen war, von insgesamt 22 371 Stimmen 10 741 erhielt, das heißt, daß die Rechtsparteien allein in diesem einen Kreise im Verlaufe von nur kurzer Zeit rund 10 000, also die Hälfte aller Wählerstimmen an die Kommunisten verloren, ein Beweis mehr dafür, daß die bolschewistische Gefahr auch in England gegeben ist und daß sie nicht dadurch gebannt wird, daß man sie nicht sehen will. Alle territorialen Verpflichtungen, die die Sowjetunion auf sich nimmt, besitzen in unseren Augen keinen effektiven Wert. Der Bolschewismus pflegt seine Grenzen auch ideologisch und nicht nur militärisch zu ziehen, und darin ist eben seine über die Grenzen der Völker hinwegspringende Gefahr gegeben. Die Welt hat also nicht die Wahl zwischen einem in seine alte Zersplitterung zurückfallenden und einem unter der Achsenführung sich neu ordnenden Europa, sondern nur die zwischen einem unter dem militärischen Schutz der Achse stehenden und einem bolschewistischen Europa.

Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, daß die lamentierenden Lords und Erzbischöfe in London überhaupt nicht einmal die Absicht haben, der bolschewistischen Gefahr, die bei einem weiteren Vordringen der Sowjetarmeen für die europäischen Staaten gegeben wäre, praktisch entgegenzutreten. Das Judentum hat die angelsächsischen Staaten geistig und politisch schon so tief durchdungen, daß sie diese Gefahr überhaupt nicht mehr sehen und wahr haben wollen. Wie es sich in der Sowjetunion bolschewistisch tarnt, so tarnt es sich in den angelsächsischen Staaten plutokratisch-kapitalistisch. Die Methoden der Mimikry sind bei der jüdischen Rasse bekannt. Sie geht seit jeher darauf aus, ihre Gastvölker einzuschläfern und damit ihre Abwehrkräfte gegen von ihr stammende akute und lebensgefährdende Bedrohungen zu lähmen. (Zurufe aus der Menge: Wir haben sie erlebt!)

Unsere Einsicht in diese Problematik hat uns schon früh die Erkenntnis vermittelt, daß das Zusammengehen zwischen internationaler Plutokratie und internationalem Bolschewismus durchaus keinen Widersinn, sondern einen tiefen und ursächlichen Sinn darstellt. Über unser Land hinweg reicht sich bereits das westeuropäische scheinzivilisierte Judentum und das Judentum des östlichen Gettos die Hände. Damit ist Europa in Todesgefahr.

Ich schmeichle mir nicht, mit diesen Ausführungen die öffentliche Meinung in den neutralen oder gar in den feindlichen Staaten alarmieren zu können. Das ist auch nicht ihr Zweck und ihre Absicht. Ich weiß, daß die englische Presse morgen mit einem wütenden Gekläff über mich herfallen wird, ich hätte angesichts unserer Belastung an der Ostfront die ersten Friedensfühler ausgestreckt. (Stürmisches Gelächter.) Davon kann überhaupt keine Rede sein.

In Deutschland denkt heute kein Mensch an einen faulen Kompromiß, das ganze Volk denkt nur an einen harten Krieg.

Ich beanspruche aber als ein verantwortlicher Sprecher des führenden Landes dieses Kontinents für mich das souveräne Recht, eine Gefahr eine Gefahr zu nennen, wenn sie nicht nur unser eigenes Land, sondern unseren ganzen Erdteil bedroht. Als Nationalsozialisten haben wir die Pflicht, Alarm zu schlagen gegen die versuchte Chaotisierung des europäischen Kontinents durch das internationale Judentum, das sich im Bolschewismus eine terroristische Militärmacht aufgebaut hat, deren Bedrohlichkeit überhaupt nicht überschätzt werden kann.

Die dritte These, die ich hier näher erläutern will, ist die, daß Gefahr unmittelbar im Verzuge ist. Die Lähmungserscheinungen der westeuropäischen Demokratien gegen ihre tödlichste Bedrohung sind herzbeklemmend. Das internationale Judentum fördert sie mit allen Kräften. Genau so, wie der Widerstand gegen den Kommunismus in unserem Kampf um die Macht in unserem eigenen Lande von den jüdischen Zeitungen künstlich eingeschläfert und nur durch den Nationalsozialismus wieder erweckt wurde, genau so ist das heute bei den anderen Völkern der Fall. Das Judentum erweist sich hier wieder einmal als die Inkarnation des Bösen, als plastischer Dämon des Verfalls und als Träger eines internationalen kulturzerstörerischen Chaos.

Man wird, um das hier nur zu erwähnen, in diesem Zusammenhang auch unsere konsequente Judenpolitik verstehen können.

Wir sehen im Judentum für jedes Land eine unmittelbare Gefahr gegeben. Wie andere Völker sich gegen diese Gefahr zur Wehr setzen, ist uns gleichgültig. Wie wir uns aber dagegen zur Wehr setzen, das ist unsere eigene Sache, in die wir keinerlei Einsprüche dulden.

Das Judentum stellt eine infektiöse Erscheinung dar, die ansteckend wirkt. Wenn das feindliche Ausland gegen unsere antijüdische Politik scheinheilig Protest einlegt und über unsere Maßnahmen gegen das Judentum heuchlerische Krokodilstränen vergießt, so kann uns das nicht daran hindern, das Notwendige zu tun. Deutschland jedenfalls hat nicht die Absicht, sich dieser Bedrohung zu beugen, sondern vielmehr die, ihr rechtzeitig und wenn nötig mit den radikalsten Gegenmaßnahmen entgegenzutreten. (Minutenlang ist der Minister durch laute Sprechchöre am Weiterreden gehindert.)

Im Zeichen all dieser Überlegungen steht die militärische Belastung des Reiches im Osten. Der Krieg der mechanisierten Roboter gegen Deutschland und gegen Europa ist auf seinen Höhepunkt gestiegen. Das deutsche Volk erfüllt mit seinen Achsenpartnern im wahrsten Sinne des Wortes eine europäische Mission, wenn es dieser unmittelbaren und ernsten Lebensbedrohung mit den Waffen entgegentritt. Wir lassen uns nicht durch das Geschrei des internationalen Judentums in aller Welt in der mutigen und aufrechten Fortführung des gigantischen Kampfes gegen diese Weltpest beirren. Er kann und darf nur mit Sieg enden. (Laute Zwischenrufe ertönen: „Deutsche Männer, ans Gewehr“, „deutsche Frauen an die Arbeit!“)

Das Ringen um Stalingrad wurde in seiner tragischen Verwicklung geradezu zu einem Symbol dieses heroischen, männlichen Widerstandes gegen den Aufruhr der Steppe. Es hatte deshalb nicht nur eine militärische, sondern auch eine geistige und seelische Bedeutung für das deutsche Volk von tiefstgreifender Wirkung. Erst hier sind uns unsere Augen für die aus diesem Kriege erwachsende Problematik vollkommen geöffnet worden. Wir wollen jetzt gar nichts mehr von falschen Hoffnungen und Illusionen hören. Wir wollen den Tatsachen, und wenn sie noch so hart und grausam sind, mutig in die Augen schauen. Denn jedesmal noch hat es sich in der Geschichte unserer Partei und unseres Staates erwiesen, daß eine erkannte Gefahr bald schon auch eine gebannte Gefahr ist. Im Zeichen dieses heroischen Widerstandes stehen unsere weiteren schwersten Abwehrkämpfe im Osten. Sie beanspruchen unseren Soldaten und ihre Waffen in einem Umfange, der uns bei allen bisherigen Feldzügen vollkommen unbekannt gewesen ist. Im Osten tobt ein Krieg ohne Gnade. Der Führer hat ihn richtig charakterisiert, als er erklärte, es werden aus ihm nicht Sieger und Besiegte, sondern nur noch Überlebende und Vernichtete hervorgehen.

Das deutsche Volk hat das ganz klar erkannt. Mit seinem gesunden Instinkt hat es sich auf eigene Weise einen Weg durch das Gestrüpp der tagesaktuell bedingten geistigen und seelischen Schwierigkeiten dieses Krieges gebahnt. Wir wissen heute genau, daß der Blitzkrieg des Polen- und Westfeldzuges für den Osten nur noch eine bedingte Gültigkeit hat. Hier kämpft die deutsche Nation um ihr Alles. Wir sind in diesem Kampf zu der Erkenntnis gekommen, daß das deutsche Volk hier seine heiligsten Güter, seine Familien, seine Frauen und seine Kinder, die Schönheit und Unberührtheit seiner Landschaft, seine Städte und Dörfer, das zweitausendjährige Erbe seiner Kultur und alles, was uns das Leben lebenswert macht, zu verteidigen hat.

Für diese Schätze unseres reichen Volkstums hat der Bolschewismus natürlich nicht das geringste Verständnis, und er würde auch im Bedarfsfalle darauf nicht die geringste Rücksicht nehmen. Er tut das ja nicht einmal seinem eigenen Volke gegenüber. Die Sowjetunion hat das bolschewistische Kriegspotential seit 25 Jahren in einem Umfange ausgeschöpft, der für uns gänzlich unvorstellbar war und deshalb von uns auch falsch eingeschätzt wurde. Das terroristische Judentum hat sich in Rußland 200 Millionen Menschen dienstbar gemacht, dabei seine zynischen Methoden und Praktiken mit der stumpfen Zähigkeit der russischen Rasse vermählt, die deshalb eine um so größere Gefahr für die europäischen Kulturvölker darstellt. Im Osten wird ein ganzes Volk zum Kampf gezwungen. Hier werden Männer, Frauen, ja Kinder nicht nur in die Rüstungsfabriken, sondern auch in den Krieg getrieben.

Zweihundert Millionen stehen uns hier teils unter dem Terror der GPU., teils befangen in einer teuflischen Anschauung, mit wilder Stumpfheit gegenüber. Die Massen von Panzern, die in diesem Winter unsere östliche Front berennen, sind das Ergebnis eines fünfundzwanzigjährigen sozialen Unglücks und Elends des bolschewistischen Volkes. Dagegen müssen wir mit entsprechenden Gegenmaßnahmen antreten, wenn wir nicht das Spiel als verloren aufgeben wollen.

Ich gebe meiner festen Überzeugung Ausdruck, daß wir die bolschewistische Gefahr auf die Dauer nur niederringen können, wenn wir ihr, wenn auch nicht mit gleichen, so doch mit gleichwertigen Methoden entgegentreten. Die deutsche Nation steht damit vor der ernstesten Frage dieses Krieges, nämlich der, die Entschlossenheit aufzubringen, alles einzusetzen, um alles, was sie besitzt, zu erhalten, und alles, was sie zum späteren Leben nötig hat, dazuzugewinnen.

Es geht also nicht mehr darum, heute einen hohen Lebensstandard auf Kosten unserer Verteidigungskraft gegen den Osten aufrechtzuerhalten, es geht vielmehr darum, unsere Verteidigungskraft zu stärken auf Kosten eines nicht mehr zeitgemäßen hohen Lebensstandards Das hat durchaus nichts mit Nachahmung bolschewistischer Methoden zu tun. Wir haben auch früher im Kampf gegen die Kommunistische Partei andere Methoden angewandt, als wir sie gegen die bürgerlichen Parteien anwandten. Denn hier trat uns ein Gegner gegenüber, der anders angefaßt werden mußte, wenn man mit ihm fertig werden wollte. Er bediente sich des Terrors, um die nationalsozialistische Bewegung niederzuschlagen. Terror aber wird nicht mit geistigen Argumenten, sondern nur mit Gegenterror gebrochen.

Die geistige Bedrohung, die der Bolschewismus darstellt, ist bekannt; sie wird auch im neutralen Ausland nicht bestritten. Über die geistige Bedrohung hinaus aber stellt er nun für uns und Europa eine unmittelbare militärische Bedrohung dar. Ihr nur mit geistigen Argumenten entgegentreten zu wollen, würde bei den Kreml-Gewaltigen wahrscheinlich stürmische Heiterkeit auslösen. Wir sind nicht so dumm und so kurzsichtig, den Kampf gegen den Bolschewismus mit derartig unzulänglichen Mitteln auch nur zu versuchen. Wir wollen auch nicht auf uns das Wort angewandt sehen, daß nur die allergrößten Kälber sich ihre Metzger selber wählen. Wir sind entschlossen, unser Leben mit allen Mitteln zu verteidigen ohne Rücksicht darauf, ob die uns umgebende Welt die Notwendigkeit dieses Kampfes einsieht oder nicht.

Der totale Krieg also ist das Gebot der Stunde.

Es muß jetzt zu Ende sein mit den bürgerlichen Zimperlichkeiten, die auch in diesem Schicksalskampf nach dem Grundsatz verfahren wollen: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß! (Jeder Satz des Ministers wird von wachsendem Beifall und stärkster Zustimmung begleitet.) Die Gefahr, vor der wir stehen, ist riesengroß. Riesengroß müssen deshalb auch die Anstrengungen sein, mit denen wir ihr entgegentreten. Es ist also jetzt die Stunde gekommen, die Glacéhandschuhe auszuziehen und die Faust zu bandagieren. (Wie ein einziger Schrei erbebt sich ein orkanartiger Beifall. Sprechchöre von den Galerien und Rängen bestätigen die volle Zustimmung der Menge.)

Es geht nicht mehr an, das Kriegspotential nicht nur unseres eigenen Landes, sondern der uns zur Verfügung stehenden bedeutenden Teile Europas nur flüchtig und an der Oberfläche auszuschöpfen. Es muß ganz zur Ausschöpfung gelangen, und zwar so schnell und so gründlich, als das organisatorisch und sachlich überhaupt nur denkbar ist. Hier wäre eine falsche Rücksichtnahme vollkommen fehl am Orte. Europas Zukunft hängt von unserem Kampf im Osten ab. Wir stehen zu seinem Schutze bereit. Das deutsche Volk stellt sein kostbarstes nationales Blut für diesen Kampf zur Verfügung. Der übrige Teil Europas sollte hierfür wenigstens seine Arbeit zur Verfügung stellen. Wer diesen Kampf im übrigen Europa heute noch nicht versteht, wird uns morgen auf den Knien danken, daß wir ihn mutig und unbeirrt auf uns genommen haben.

Es ärgert uns nicht einmal, wenn unsere Feinde im Ausland behaupten, die Maßnahmen, die wir jetzt zur Totalisierung des Krieges durchführten, kämen denen des Bolschewismus ziemlich nahe. Scheinheilig erklären sie, daraus müsse man also folgern, daß sich unter diesen Umständen der Kampf gegen den Bolschewismus überhaupt erübrige.

Es geht hier nicht um die Methode, mit der man den Bolschewismus zu Boden schlägt sondern um das Ziel, nämlich um die Beseitigung der Gefahr. (Minutenlanger Beifall.)

Die Frage ist also nicht die, ob die Methoden, die wir anwenden, gut oder schlecht sind, sondern ob sie zum Erfolge führen. Jedenfalls sind wir als nationalsozialistische Volksführung jetzt zu allem entschlossen. Wir packen zu, ohne Rücksicht auf die Einsprüche des einen oder des anderen. (Zuruf: Sofort!)

Wir wollen nicht im Interesse der Aufrechterhaltung eines hohen, manchmal fast friedensmäßigen inneren Lebensstandards für eine bestimmte Volksschicht das deutsche Kriegspotential schwächen und damit unsere Kriegführung gefährden. Im Gegenteil, wir verzichten freiwillig auf einen bedeutenden Teil dieses Lebensstandards, um das Kriegspotential so schnell und so gründlich wie möglich zu erhöhen.

Im übrigen herrscht darüber, wie mir aus ungezählten Briefen aus der Heimat und Zustimmungskundgebungen von der Front mitgeteilt wird, im ganzen deutschen Volke überhaupt nur eine Meinung. Jedermann weiß, daß dieser Krieg, wenn wir ihn verlören, uns alle vernichten würde. Und darum ist das Volk mit seiner Führung entschlossen, nunmehr zur radikalsten Selbsthilfe zu greifen. Die breiten arbeitenden Massen unseres Volkes machen der Regierung nicht zum Vorwurf, daß sie zu rücksichtslos, sondern höchstens, daß sie zu rücksichtsvoll vorgeht. Man frage landauf, landab das deutsche Volk, man wird überall nur die eine Antwort erhalten: Das Radikalste ist heute eben radikal, und das Totalste ist heute eben total genug, um den Sieg zu erringen. Darum ist die totale Kriegführung eine Sache des ganzen deutschen Volkes. Niemand kann sich auch nur mit einem Schein von Berechtigung an ihren Forderungen vorbeidrücken.

Als ich in meiner Rede vom 30. Januar von dieser Stelle aus den totalen Krieg proklamierte, schwollen mir aus den um mich versammelten Menschenmassen Orkane der Zustimmung zu. Ich kann also feststellen, daß die Führung sich in ihren Maßnahmen in vollkommener Übereinstimmung mit dem ganzen deutschen Volk in der Heimat und an der Front befindet. Das Volk will alle, auch die schwersten Belastungen auf sich nehmen und ist bereit, jedes Opfer zu bringen, wenn damit dem großen Ziel des Sieges gedient wird. (Lebhafte Zurufe.)

Die Voraussetzung dazu aber ist selbstverständlich die, daß die Lasten gerecht verteilt werden. Es darf nicht geduldet werden, daß der weitaus größte Teil des Volkes die ganze Bürde des Krieges trägt, und ein kleiner passiver Teil sich an den Lasten und an der Verantwortung des Krieges vorbeizudrücken versucht. Die Maßnahmen, die wir getroffen haben und noch treffen müssen, werden deshalb vom Geiste einer nationalsozialistischen Gerechtigkeit erfüllt sein.

Wir nehmen keine Rücksicht auf Stand und Beruf!

Arm und reich und hoch und niedrig müssen in gleicher Weise beansprucht werden. Jedermann wird in dieser ernstesten Phase unseres Schicksalskampfes zur Erfüllung seiner Pflicht der Nation gegenüber angehalten, wenn nötig, gezwungen werden. Wir wissen uns auch dabei in voller Übereinstimmung mit dem nationalen Willen unseres Volkes. Wir wollen lieber zuviel als zu wenig Kraft zur Erringung des Sieges anwenden. Noch niemals ist ein Krieg in der Geschichte der Völker verlorengegangen, weil die Führung zuviel Soldaten und Waffen hatte. Sehr viele aber gingen verloren, weil das Umgekehrte der Fall war.

Ich habe schon in der Öffentlichkeit erklärt, daß die kriegsentscheidende Aufgabe der Gegenwart darin besteht, dem Führer durch einschneidendste Maßnahmen in der Heimat eine operative Reserve bereitzustellen, die ihm die Möglichkeit gibt, im kommenden Frühjahr und Sommer die Offensive aufs neue aufzunehmen und den Versuch zu machen, dem sowjetischen Bolschewismus den entscheidenden Schlag zu versetzen. Je mehr wir dem Führer an Kraft in die Hand geben, um so vernichtender wird dieser Schlag sein. Es ist also nicht mehr angebracht, unzeitgemäßen Friedensvorstellungen zu huldigen. Das deutsche Volk hat alle Veranlassung, nur an den Krieg zu denken. Das trägt nicht zu seiner Verlängerung, sondern nur zu seiner Beschleunigung bei. Der totalste und radikalste Krieg ist auch der kürzeste. Wir müssen im Osten wieder offensiv werden! Wir müssen dazu die nötigen Kräfte, die im Lande noch im reichen Maße vorhanden sind, mobilisieren, und zwar nicht nur auf organisatorische, sondern auch auf improvisatorische Weise. Ein umständliches bürokratisches Verfahren führt hier nur langsam zum Ziel. Die Stunde aber drängt; Eile ist ihr Gebot. Auch früher im Kampf der nationalsozialistischen Bewegung gegen den demokratischen Staat haben wir nicht nach einem schwerfälligen Verfahren gearbeitet. Auch damals lebten wir oft von der Hand in den Mund und trieben unsere politische Strategie als System der ewig sich wiederholenden Aushilfen. Das muß heute wieder der Fall sein.

Es ist also an der Zeit, den Säumigen Beine zu machen. Sie müssen aus ihrer bequemen Ruhe aufgerüttelt werden. Wir können nicht warten, bis sie von selbst zur Besinnung kommen und es dann vielleicht zu spät ist. Es muß wie ein

Alarmruf durch das ganze Volk

gehen. Eine Arbeit von Millionen Händen hat einzusetzen, und zwar landauf, landab. Die Maßnahmen, die wir bereits getroffen haben und noch treffen müssen und die ich im weiteren Teil meiner Ausführungen des näheren erläutern werde, sind einschneidend für das gesamte private und öffentliche Leben. Die Opfer, die der einzelne Bürger dabei zu bringen hat, sind manchmal schwer; aber sie bedeuten nur wenig den Opfern gegenüber, die er bringen müßte, wenn er sich zu diesen Opfern weigerte und damit das größte nationale Unglück über unser Volk heraufbeschwörte. Es ist besser, zur rechten Zeit einen Schnitt zu tun, als zuzuwarten und die Krankheit sich erst richtig festsetzen zu lassen. Man darf aber dem Operateur, der den Schnitt tut, nicht in den Arm fallen oder ihn gar wegen Körperverletzung anklagen. Er schneidet nicht, um zu töten, sondern um das Leben des Patienten zu retten.

Wiederum muß ich hier betonen, daß, je schwerer die Opfer sind, die das deutsche Volk zu bringen hat, um so dringender die Forderung erhoben werden muß, daß sie gerecht verteilt werden. Das will auch das Volk. Niemand sträubt sich heute gegen die Übernahme von auch schwersten Kriegslasten. Aber es muß natürlich auf jeden aufreizend wirken, wenn gewisse Leute immer wieder versuchen, sich an den Lasten überhaupt vorbeizudrücken. Die nationalsozialistische Staatsführung hat die moralische, aber auch staatspolitische Pflicht, solchen Versuchen mannhaft, wenn nötig mit drakonischen Strafen entgegenzutreten. Schonung wäre hier vollkommen fehl am Platze und würde allmählich zu einer Verwirrung der Gefühle und Ansichten unseres Volkes führen, die eine schwere Gefährdung unserer öffentlichen Kriegsmoral nach sich ziehen müßte.

Wir sind somit auch gezwungen, eine Reihe von Maßnahmen zu treffen, die zwar für die Kriegführung an sich nicht von lebenswichtiger Bedeutung sind, die aber für die Aufrechterhaltung der Kriegsmoral in der Heimat und an der Front erforderlich erscheinen. Auch die Optik des Krieges, dh. das äußere Bild der Kriegführung ist im vierten Kriegsjahr von ausschlaggebender Wichtigkeit.

Die Front hat angesichts der übermenschlichen Opfer, die sie täglich zu bringen hat, ein elementares Anrecht darauf, daß auch nicht ein einziger in der Heimat das Recht für sich in Anspruch nimmt, am Kriege und seinen Pflichten vorbeizuleben. Aber nicht nur die Front fordert das, sondern auch der weitaus überwiegende anständige Teil der Heimat. Die Fleißigen besitzen einen Anspruch darauf, daß, wenn sie zehn und zwölf und manchmal vierzehn Stunden täglich arbeiten, sich direkt neben ihnen nicht die Faulenzer räkeln und gar noch die anderen für dumm und nicht raffiniert genug halten. Die Heimat muß in ihrer Gesamtheit sauber und intakt bleiben. Nichts darf ihr kriegsgemäßes Bild trüben.

Es sind deshalb eine Reihe von Maßnahmen getroffen worden, die dieser neuen Optik des Krieges Rechnung tragen. Wir haben beispielsweise die Schließung der Bars und Nachtlokale angeordnet. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es heute noch Menschen gibt, die ihre Kriegspflichten voll erfüllen und gleichzeitig bis tief in die Nacht in Amüsierlokalen herumsitzen. Ich muß daraus nur folgern, daß sie es mit ihren Kriegspflichten nicht allzu genau nehmen. Wir haben diese Amüsierlokale geschlossen, weil sie anfingen, uns lästig zu fallen, und das Bild des Krieges trübten. Wir verfolgen damit durchaus keine muckerischen Ziele. Nach dem Kriege wollen wir gern wieder nach dem Grundsatz verfahren: Leben und leben lassen. Während des Krieges aber gilt der Grundsatz: Kämpfen und kämpfen lassen!

Auch Luxusrestaurants, deren Aufwand in keinem Verhältnis zum erzielten Effekt steht, sind der Schließung verfallen. Es mag sein, daß der eine oder der andere auch während des Krieges noch in der Pflege des Magens eine Hauptaufgabe sieht. Auf ihn können wir dabei keine Rücksicht nehmen. Wenn an der Front unsere kämpfenden Truppen vom Grenadier bis zum Generalfeldmarschall aus der Feldküche essen, so glaube ich, ist es nicht zu viel verlangt, wenn wir in der Heimat jeden zwingen, wenigstens auf die elementarsten Gebote des Gemeinschaftsdenkens Rücksicht zu nehmen. Feinschmecker wollen wir wieder nach dem Kriege werden. Heute haben wir Wichtigeres zu tun, als den Magen zu pflegen. Auch ungezählte Luxus- und Repräsentationsgeschäfte sind mittlerweile zur Auflösung gekommen. Sie waren für das kaufende Publikum vielfach ein ständiger Stein des Anstoßes. Zu kaufen gab es dort praktisch kaum noch etwas, höchstens einmal, wenn man hier und da statt mit Geld, mit Butter oder mit Eiern bezahlte. Was haben Geschäfte für einen Zweck, die keine Waren mehr verkaufen und nur elektrisches Licht, Heizung und menschliche Arbeitskraft verbrauchen, die uns anderswo, vor allem in der Rüstungsproduktion, an allen Ecken und Enden fehlen.

Man wende hier nicht ein, die Aufrechterhaltung eines holden Friedensscheines imponiere dem Auslande.

Dem Ausland imponiert nur ein deutscher Sieg!

Wenn wir gesiegt haben, wird jedermann unser Freund sein wollen. Würden wir aber einmal unterliegen, so könnten wir unsere Freunde an den Fingern einer Hand abzählen. Wir haben deshalb mit diesen falschen Illusionen, die das Kriegsbild verwischen, Schluß gemacht. Wir werden die Menschen, die dort untätig in den leeren Geschäften herumstanden, einer nutzbringenderen Tätigkeit in der öffentlichen Kriegswirtschaft zuführen. Dieser Prozeß ist eben im Gange und wird bis zum 15. März abgeschlossen sein. Er stellt natürlich eine riesige Umorganisation unseres ganzen wirtschaftlichen Lebens dar. Wir gehen dabei nicht planlos vor. Wir wollen auch niemanden zu Unrecht anklagen oder Tadel und Vorwurf nach allen Seiten verteilen. Wir tun lediglich das, was notwendig ist. Das aber tun wir schnell und gründlich.

Wir wollen lieber ein paar Jahre geflickte Kleider tragen, als einen Zustand heraufbeschwören, in dem unser Volk ein paar Jahrhunderte in Lumpen herumlaufen müßte. Was sollen heute noch Modesalons, die Licht, Heizung und menschliche Arbeitskraft verbrauchen. Sie werden nach dem Kriege, wenn wir wieder Zeit und Lust dazu haben, neu erstehen. Was sollen Frisiersalons, in denen ein Schönheitskult gepflegt wird, der ungeheuer viel Zeit und Arbeitskraft beansprucht, der für den Frieden zwar sehr schön und angenehm, für den Krieg aber überflüssig ist. Unsere Frauen und Mädchen werden einmal unseren siegreich heimkehrenden Soldaten auch ohne friedensmäßige Aufmachung gefallen.

In den öffentlichen Ämtern wird in Zukunft etwas schneller und unbürokratischer gearbeitet werden. Es ergibt durchaus kein gutes Bild, wenn dort nach achtstündiger Arbeitszeit auf die Minute genau Schluß gemacht wird. Nicht das Volk ist für die Ämter, sondern die Ämter sind für das Volk da. Man arbeite also solange, bis die Arbeit erledigt ist. Das ist das Gebot des Krieges. Wenn der Führer das kann, so werden auch die Diener des Staates das können. Ist für eine längere Arbeitszeit nicht genügend Arbeit da, so gibt man 10 oder 20 oder 30 Prozent der Mitarbeiter an die kriegswichtige Wirtschaft ab und stellt damit wieder eine entsprechende Anzahl Männer für die Front frei. Das gilt für alle Dienststellen in der Heimat. Vielleicht wird gerade dadurch auch die Arbeit in den Ämtern etwas schneller und etwas weniger schwerfällig vor sich gehen. Wir müssen im Kriege lernen, nicht nur gründlich, sondern auch prompt zu arbeiten. Der Soldat an der Front hat auch nicht wochenlang Zeit, sich eine Maßnahme zu überlegen, sie von Hand zu Hand weiterzugeben oder in den Akten verstauben zu lassen. Er muß sofort handeln, weil er sonst sein Leben verliert. Wir in der Heimat verlieren zwar durch schwerfälliges Arbeiten nicht unser eigenes Leben, aber wir gefährden damit auf die Dauer das Leben unseres Volkes.

Auch alberne Arbeiten, die mit dem Krieg überhaupt nichts zu tun haben, müssen bei Industrie und Verwaltung abgestellt werden. Vieles, was im Frieden schön und erstrebenswert war, wirkt im Kriege nur lächerlich. Wenn sich beispielsweise, wie mir berichtet wurde, eine Reihe von Stellen wochenlang mit der Frage beschäftigen, ob man das Wort Akkumulator durch das Wort Sammler ersetzen solle, und darüber sogar umfangreiche Aktenvorgänge anlegen, so habe ich den Eindruck, und ich glaube, das deutsche Volk teilt diesen, daß Personen, die sich im Kriege mit solchen Kindereien beschäftigen, nicht ganz ausgelastet sind und zweckmäßigerweise in eine Munitionsfabrik gesteckt oder an die Front geschickt würden.

Überhaupt müssen alle, die im Dienste des Volkes tätig sind, dem Volke in der Arbeit sowohl wie in der äußeren und inneren Haltung stets ein leuchtendes Beispiel geben.

Auch an Kleinigkeiten entzündet sich manchmal der öffentliche Unmut. Es ist beispielsweise aufreizend, wenn junge Männer und Frauen morgens um 9 Uhr in Berlin durch den Tiergarten reiten und dabei vielleicht einer Arbeiterfrau begegnen, die eine zehnstündige Nachtschicht hinter sich hat und zu Hause drei oder vier oder fünf Kinder betreuen muß. Das Bild einer wie im vollen Frieden vorbeigaloppierenden Kavalkade kann in der Seele dieser braven Arbeiterfrau nur Bitterkeit erregen. Ich habe deshalb das Reiten auf öffentlichen Straßen und Plätzen der Reichshauptstadt für die Dauer des Krieges verboten. Ich trage auch damit, glaube ich, den psychologischen Forderungen des Krieges Rechnung und wohl auch den Forderungen der Rücksichtnahme auf die Front. Der Soldat, der für ein paar Tage von der Ostfront nach Hause in Urlaub fährt und vielleicht in Berlin einen Tag Pause macht, wird durch den Anblick eines solchen Schauspiels einen ganz falschen Eindruck von der Reichshauptstadt bekommen. Er sieht ja nicht die in den Rüstungsfabriken täglich zwölf, vierzehn und manchmal sechzehn Stunden werkenden Hunderttausende fleißiger und anständiger Arbeiter und Arbeiterrinnen, sondern eine fröhliche Reitgesellschaft. Man kann sich denken, welche Eindrücke aus der Heimat er an die Front weitervermittelt. Überhaupt muß jeder es sich zu einem selbstverständlichen Gebot der Kriegsmoral machen, auf die berechtigten Forderungen des arbeitenden und kämpfenden Volkes die größte Rücksicht zu nehmen. Wir sind keine Spielverderber, aber wir lassen uns auch nicht das Spiel verderben.

Wenn beispielsweise gewisse Männer und Frauen sich wochenlang in den Kurorten herumräkeln, sich dort Gerüchte zutratschen und schwer Kriegsversehrten und Arbeitern and Arbeiterinnen, die nach einjährigem, hartem Einsatz Anspruch auf Urlaub haben, den Platz wegnehmen, so ist das unerträglich und deshalb abgestellt worden. Der Krieg ist nicht die richtige Zeit für einen gewissen Amüsierpöbel. Unsere Freude ist bis zu seinem Ende die Arbeit und der Kampf, darin finden wir unsere tiefe innere Genugtuung. Wer das nicht aus eigenem Pflichtgefühl versteht, der muß zu diesem Pflichtgefühl erzogen, wenn nötig auch gezwungen werden. Hier hilft nur hartes Durchgreifen.

Es macht zB. auf das Volk keinen guten Eindruck, wenn wir mit einer Riesenpropaganda die Parole ausgeben: ,,Räder müssen rollen für den Sieg!”, das ganze Volk daraus die Folgerung zieht und keine unnützen Reisen antritt, dagegen arbeitslose Vergnügungsreisende dadurch nur mehr Platz in der Eisenbahn bekommen. Die Eisenbahn dient heute kriegswichtigen Transporten und kriegsnotwendigen Geschäftsreisen.

Urlaub hat nur der zu beanspruchen, der sonst in seiner Arbeits- oder Kampfkraft schwer gefährdet würde. Der Führer hat seit Beginn des Krieges und lange vorher nicht einen Tag Urlaub gehabt. Wenn also der erste Mann im Staate seine Pflicht so ernst und so verantwortungsvoll auffaßt, dann muß das für jeden Bürger und jede Bürgerin des Staates eine stumme, aber doch unüberhörbare Aufforderung sein, sich auch danach zu richten.

Die Regierung tut andererseits alles, um dem arbeitenden Volke in dieser schweren Zeit die nötigen Entspannungsmöglichkeiten zu erhalten. Theater, Kinos, Musiksäle bleiben voll im Betrieb. Der Rundfunk wird bestrebt sein, sein Programm noch zu erweitern und zu vervollkommnen. Wir haben durchaus nicht die Absicht, über unser Volk eine graue Winterstimmung heraufzubeschwören. Was dem Volke dient, was seine Kampf- und Arbeitskraft erhält, stählt und vermehrt, das ist gut und kriegswichtig. Das Gegenteil ist abzuschaffen. Ich habe deshalb als Ausgleich gegen die eben geschilderten Maßnahmen angeordnet, daß die geistigen und seelischen Erholungsstätten des Volkes nicht vermindert, sondern vermehrt werden. Soweit sie unseren Kriegsanstrengungen nicht schaden, sondern sie fördern, müssen sie auch von Seiten der Staats- und Volksführung eine entsprechende Förderung erfahren.

Das gilt auch für den Sport.

Der Sport ist heute keine Angelegenheit bevorzugter Kreise, sondern eine Angelegenheit des ganzen Volkes. Uk.-Stellungen sind auf dem Sportgebiet gänzlich sinnlos. Der Sport hat ja die Aufgabe, die Körperkraft zu stählen, doch wohl in der Hauptsache zu dem Zweck, sie wenigstens in der schlimmsten Notzeit des Volkes zum Einsatz zu bringen.

Das alles will auch die Front. Das fordert mit stürmischer Zustimmung das ganze deutsche Volk. Es will jetzt nichts mehr hören von kriegsunwichtiger Betriebsamkeit und ähnlichen Wichtigtuereien, die nur Zeit und Aufwand erfordern. Es will nichts mehr hören von einem überspannten umständlichen Fragebogenunwesen für jeden Unsinn. Es will sich nicht in tausend Kleinigkeiten verzetteln, die für den Frieden vielleicht wichtig waren, für den Krieg aber keine Bedeutung besitzen. Es braucht auch nicht unter dauernder Erinnerung an das schwere Opfer unserer Soldaten in Stalingrad an seine Pflicht gemahnt zu werden. Es weiß, was es zu tun und was es zu lassen hat. Es will eine spartanische Lebensführung für alle, für hoch und niedrig, und arm und reich. So wie der Führer dem ganzen Volke ein Beispiel gibt, so muß das ganze Volk in allen seinen Schichten sich dieses Beispiel auch zum Vorbild nehmen. Wenn er nur Arbeit und Sorgen kennt, so wollen wir ihm Arbeit und Sorgen nicht allein überlassen, sondern den Teil, den wir ihm abnehmen können, auch auf uns nehmen.

Die Zeit, die wir heute durchleben, hat in ihrer ganzen Anlage für jeden echten Nationalsozialisten eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Kampzeit. Da und immer haben wir so gehandelt. Wir sind immer mit dem Volke durch dick und dünn gegangen, und darum ist das Volk uns auch auf allen Wegen gefolgt. Wir haben immer mit dem Volke gemeinsam alle Lasten getragen, und deshalb schienen uns die Lasten nicht schwer, sondern leicht zu sein. Das Volk will geführt werden. Noch niemals gab es in der Geschichte ein Beispiel dafür, daß in einer kritischen Stunde des nationalen Lebens das Volk einer tapferen und entschlossenen Führung die Gefolgschaft versagt hätte.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auch über einige praktische Maßnahmen des totalen Krieges, die wir bereits getroffen haben, ein paar Worte verlieren.

Das Problem, um das es sich dabei handelt, heißt: Freimachung von Soldaten für die Front, Freimachung von Arbeitern und Arbeiterinnen für die Rüstungswirtschaft. Diesen beiden Zielen müssen alle anderen Bedürfnisse untergeordnet werden, selbst auf Kosten unseres sozialen Lebensniveaus während des Krieges. Das soll nicht eine endgültige Stabilisierung unseres Lebensstandards darstellen, sondern gilt nur als Mittel zur Erreichung des Zweckes, nämlich des eines totalen Sieges.

Es müssen im Rahmen dieser Aktion Hunderttausende von Uk.-Stellungen in der Heimat aufgehoben werden. Diese Uk.-Stellungen waren bisher notwendig, weil wir nicht ausreichend Fach- und Schlüsselkräfte zur Verfügung hatten, die die durch Aufhebung der Uk.-Stellungen leer werdenden Plätze besetzen konnten. Es ist der Sinn der getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen, die dafür benötigten Arbeitskräfte zu mobilisieren. Darum geht unser Appell an die noch außerhalb der Kriegswirtschaft stehenden Männer und die bisher noch außerhalb des Arbeitsprozesses stehenden Frauen. Sie werden sich diesem Appell nicht versagen wollen und auch nicht versagen können. Die Arbeitspflicht für Frauen ist sehr weitschichtig gefaßt worden Das heißt aber nicht, daß nur diejenigen, die im Gesetz genannt worden sind, arbeiten dürfen. Jeder ist uns willkommen, und je mehr sich für den großen Umschichtungsprozeß in der inneren Wirtschaft zur Verfügung stellen, um so mehr Soldaten können wir für die Front freimachen.

Unsere Feinde behaupten, die deutschen Frauen seien nicht in der Lage, den Mann in der Kriegswirtschaft zu ersetzen. Das mag für bestimmte schwere körperliche Arbeiten unserer Kriegsfertigung zutreffen. Darüber hinaus aber bin ich der Überzeugung, daß die deutsche Frau fest entschlossen ist, den Platz, den der Mann, der an die Front geht, freimacht, in kürzester Frist voll auszufüllen. Wir brauchen uns da gar nicht auf bolschewistische Beispiele zu berufen. Auch in der deutschen Kriegswirtschaft sind seit Jahren schon Millionen bester deutscher Frauen mit größtem Erfolg tätig, und sie warten mit Ungeduld darauf, daß ihre Reihen baldigst durch neuen Zuzug vermehrt und ergänzt werden. Alle die, die sich für diese Arbeit zur Verfügung stellen, erfüllen damit nur eine Dankespflicht der Front gegenüber. Hunderttausende sind schon gekommen, hunderttausende werden noch kommen. In kürzester Zeit hoffen wir damit Armeen von Arbeitskräften freizumachen, die ihrerseits wieder Armeen von kämpfenden Frontsoldaten freistellen werden.

Ich müßte mich sehr in den deutschen Frauen täuschen, wenn ich annehmen sollte, daß sie den hiermit an sie ergehenden Appell überhören wollten. Sie werden sich nicht in engherzigster Weise an das Gesetz anklammern oder gar noch versuchen, durch seine Maschen zu entschlüpfen. Im übrigen würden die wenigen, die solche Absichten verfolgen, damit bei uns nicht landen. Ärztliche Atteste werden statt der aufgerufenen Arbeitskraft nicht als vollwertig angenommen. Auch eine etwaige Alibi-Arbeit, die man sich beim Mann oder beim Schwager oder bei einem guten Bekannten verschafft, um sich unbeaufsichtigt weiter an der Arbeit vorbeidrücken zu können, wird von uns mit entsprechenden Gegenmaßnahmen beantwortet werden. Die wenigen, die solche Pläne verfolgen, können sich damit in der öffentlichen Wertung nur selbst erledigen. Das Volk wird ihnen die größte Verachtung zollen. Niemand verlangt, daß eine Frau, die dazu nicht die nötigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt, in die schwere Fertigung einer Panzerfabrik geht. Es gibt aber eine Unmenge von Fertigungen auch in der Kriegsindustrie, die ohne allzu starke körperliche Anstrengung geleistet werden können und für die sich eine Frau, auch wenn sie aus bevorzugten Kreisen stammt, ruhig zur Verfügung stellen kann. Niemand ist dafür zu gut, und wir haben ja nur die Wahl, hier etwas Ganzes zu tun oder das Ganze zu verlieren.

Es wäre auch angebracht, daß Frauen, die Dienstpersonal beschäftigen, jetzt schon diese Frage einer Überprüfung unterzögen. Man kann sehr wohl sich selbst dem Haushalt und den Kindern widmen und sein Dienstmädchen freigeben oder den Haushalt und die Kinder dem Dienstmädchen oder der NSV. überantworten und sich selbst zur Arbeit melden. Allerdings ist dann das Leben nicht mehr so gemütlich wie im Frieden. Aber wir leben ja auch nicht im Frieden, sondern im Kriege. Gemütlich werden wir es uns wieder machen, wenn wir den Sieg in Händen haben.

Jetzt aber müssen wir für den Sieg unter weitestgehender Aufopferung unserer Bequemlichkeit kämpfen.

Auch und gerade die Kriegerfrauen werden das verstehen. Sie werden es für ihre höchste Verpflichtung halten, ihren Männern draußen an der Front dadurch zur Seite zu treten, daß sie sich einer kriegswichtigen Arbeit zur Verfügung stellen. Das betrifft vor allem die Landwirtschaft. Die Frauen der Landarbeiter haben hier ein gutes Beispiel zu geben. Es gilt für alle Männer und Frauen der Grundsatz, daß es für niemanden angebracht ist, im Kriege sogar noch weniger zu tun als im Frieden; die Arbeit muß auf allen Gebieten vermehrt werden.

Man darf übrigens nicht den Fehler machen, alles, was jetzt nötig ist, auf die Regierung zu schieben. Die Regierung kann nur die großen Rahmengesetze schaffen. Den Rahmengesetzen Leben und Inhalt zu geben, ist Aufgabe des arbeitenden Volkes; und zwar soll das unter der befeuernden Führung der Partei geschehen. Schnelles Handeln ist hier erstes Gebot.

Über die gesetzliche Verpflichtung hinaus also gilt jetzt die

Parole: Freiwillige vor!

Hier appelliere ich vor allem als Berliner Gauleiter an meine Berliner Mitbürgerinnen. Sie haben im Verlaufe dieses Krieges schon so viele edle Beispiele einer tapferen Lebensgesinnung gegeben, daß sie sich gewiß auch dieser Forderung gegenüber nicht beschämen lassen wollen. Sie haben sich durch ihre praktische Lebensart, sowie durch die Frische ihrer Lebensauffassung auch im Kriege in der ganzen Welt einen guten Namen erworben. Diesen guten Namen gilt es jetzt durch eine großzügige Handlungsweise zu erhalten und zu verstärken. Wenn ich also meine Berliner Mitbürgerinnen aufrufe, sich schnell, prompt und ohne viel Einwendungen einer kriegswichtigen Arbeit zur Verfügung zu stellen, so weiß ich, daß alle diesem Appell Folge leisten werden. Wir wollen jetzt nicht über die Schwere der Zeit klagen oder uns einander etwas vorräsonnieren, wir wollen, wie das nicht nur Berliner, sondern deutsche Art ist, zupacken, handeln, die Initiative ergreifen, selbst etwas tun und nicht alles den anderen zu tun überlassen.

Welche deutsche Frau wollte es übers Herz bringen, sich einem solchen Appell, den ich vor allem für die kämpfende Front an die deutsche Frauenwelt richte, zu entziehen? Wer wollte jetzt eine spießige Bequemlichkeit über das nationale Pflichtgebot stellen? Wer wollte jetzt noch angesichts der schweren Bedrohung, der wir alle ausgesetzt sind, an seine egoistischen privaten Bedürfnisse denken und nicht an die über alledem stehenden Notwendigkeiten des Krieges?

Ich weise mit Verachtung den Vorwurf, den uns unsere Feinde machen, zurück, daß das eine Nachahmung des Bolschewismus sei. Wir wollen den Bolschewismus nicht nachahmen, wir wollen ihn besiegen, und zwar mit Mitteln und Methoden, die ihm gewachsen sind. Die deutsche Frau wird das am ehesten verstehen, denn sie hat längst erkannt, daß der Krieg, den heute unsere Männer führen, ein Krieg vor allem zum Schutze ihrer Kinder ist. Ihr heiligstes Gut wird also in diesem Kriege durch den Einsatz des kostbarsten Blutes unseres Volkes beschirmt. Mit diesem Kampf der Männer muß die deutsche Frau auch nach außen hin spontan ihre Solidarität bekunden. Sie muß sich lieber morgen als übermorgen in die Reihen der Millionen schaffender Angestellten und Arbeiterinnen einreihen und das Heer der arbeitenden Heimat auch durch ihre eigene Person vermehren. Es muß wie ein Strom der Bereitschaft durch das deutsche Volk gehen. Ich erwarte, daß sich nun ungezählte Frauen und vor allem auch Männer, die bisher noch keine kriegswichtige Arbeit taten, bei den Meldestellen melden. Wer sich schnell gibt, der gibt sich doppelt.

Daneben vollziehen sich großzügige Zusammenlegungen in unserer allgemeinen Wirtschaft.

Ich weiß, daß große Teile unseres Volkes dabei schwere Opfer bringen müssen. Ich habe Verständnis für diese Opfer, und die Volksführung ist bemüht, diese auf ein Mindestmaß zu beschränken. Aber ein gewisser Rest wird übrigbleiben, der getragen werden muß. Nach dem Kriege werden wir das, was wir heute auflösen, größer und schöner denn je wieder neu aufbauen, und der Staat wird dazu seine helfende Hand leihen.

Ich wende mich in diesem Zusammenhang eindringlich gegen die Behauptung, daß mit unseren Maßnahmen eine Stillegung des Mittelstandes oder eine Monopolisierung unserer Wirtschaft bezweckt würde. Nach dem Kriege wird der Mittelstand sofort wieder in größtem Umfange wirtschaftlich and sozial wiederhergestellt.

Die augenblicklichen Maßnahmen sind ausschließlich Notmaßnahmen für die Kriegszwecke und Kriegsbedürfnisse. Sie streben nicht eine strukturelle Veränderung der Wirtschaft an, sondern sind lediglich auf das Ziel ausgerichtet, den Sieg so schnell und so gründlich wie möglich erkämpfen zu helfen. Denn hier liegt der weg zum Siege.

Ich streite nicht ab, daß uns auch angesichts der Durchführung der eben geschilderten Maßnahmen noch sorgenvolle Wochen bevorstehen. Aber damit schaffen wir jetzt endgültig Luft. Wir stellen diese Maßnahmen auf die Aktionen des kommenden Sommers ein und begeben uns heute, ohne den Drohungen und Großsprechereien des Feindes irgendeine Beachtung zu schenken, an die Arbeit. Ich bin glücklich, dieses Programm des Sieges (stürmischer Beifall) einem deutschen Volke vortragen zu dürfen, das diese Maßnahmen nicht nur willig auf sich nimmt, sondern sie fordert, und zwar dringender, als das je im Verlaufe dieses Krieges der Fall gewesen ist. Das Volk will, daß durchgreifend und schnell gehandelt wird. Es ist Zeit! Wir müssen den Augenblick und die Stunde nützen, damit wir vor kommenden Überraschungen gesichert sind.

Wir haben uns in den vergangenen Jahren oft in unseren Zeitungen und Reden auf das friderizianische Beispiel berufen. Wir hatten gar keine Berechtigung dazu. Friedrich II. stand im Dritten Schlesischen Krieg zeitweilig mit fünf Millionen Preußen, wie Schlieffen berechnet, 90 Millionen Europäern gegenüber. Und schon im zweiten der sieben höllischen Jahre erlitt er eine Niederlage, die den ganzen preußischen Staat ins Wanken brachte. Er hat niemals genug Soldaten und Waffen gehabt, um seine Schlachten ohne größtes Risiko zu schlagen. Er trieb seine Strategie immer als ein System der Aushilfen. Aber er verfolgte dabei den Grundsatz, den Feind anzugreifen, wo sich ihm eine Gelegenheit dazu bot, und ihn zu schlagen, wo er sich ihm stellte. Daß er Niederlagen erlitt, ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist vielmehr, daß der große König in allen Schicksalsschlägen ungebrochen blieb, daß er unerschütterlich das schwankende Kriegsglück auf sich nahm und sein ehernes Herz jede Gefahr überwand. Am Ende der sieben Jahre stand er, 51jährig, ein zahnloser, gichtkranker und von tausend Schmerzen gepeinigter Greis, doch als Sieger auf dem verwüsteten Schlachtfeld. Was haben wir denn dem entgegenzusetzen?! Höchstens nur den Willen und die Entschlußkraft, es ihm, wenn die Stunde das gebietet, gleichzutun, wie er unerschütterlich zu bleiben in allen Fügungen des Schicksals, wie er den Sieg auch unter den ungünstigsten Umständen herbeizuzwingen, und niemals an der großen Sache, die wir verfechten, zu verzweifeln.

Ich gebe meiner tiefen Überzeugung Ausdruck, daß das deutsche Volk durch den tragischen Schicksalsschlag von Stalingrad innerlich auf das tiefste geläutert worden ist. Es hat dem Krieg in sein hartes und erbarmungsloses Antlitz hineingeschaut. Es weiß nun die grausame Wahrheit und ist entschlossen, mit dem Führer durch dick und dünn zu gehen.

(Wie ein Meer erhebt sich die begeisterte Menge und nicht endenwollende Sprechchöre „Führer befiehl, wir folgen dir!“, „Heil unserem Führer!“ hindern den Minister minutenlang am Weiterreden.)

An unserer Seite stehen treue und zuverlässige Bundesgenossen. Das italienische Volk wird mit uns unter der Führung seines großen Duce unbeirrt den Weg zum Siege fortsetzen. Die faschistische Lehre hat es reif für alle großen Schicksalsproben gemacht. (In diesem Augenblick bringt die Menge der italienischen Abordnung, die vom Mitglied des Faschistischen Großrates, Exzellenz Alfieri, geführt wird, eine stürmische Kundgebung, für die Alfieri mit großer Herzlichkeit dankt.) In Ostasien fügt das tapfere japanische Schlag auf Schlag zu. (Erneuter herzlicher Beifall.) Drei Welt- und Großmächte zusammen mit ihren Verbündeten führen den Kampf gegen die plutokratische Tyrannei und die bolschewistische Bedrohung. Was kann uns geschehen, wenn wir uns den harten Proben dieses Krieges unterziehen! An der Sicherheit unseres Sieges gibt es bei uns keinen Zweifel. Während unsere Fronten im Osten ihre gigantischen Abwehrschlachten gegen den Ansturm der Steppe schlagen, rast der Krieg unserer U-Boote über die Weltmeere. Der feindliche Tonnageraum erleidet Einbußen, die auch durch künstlich noch so hochgeschraubte Ersatz- und Neubauten bei weitem nicht wieder wettgemacht werden können. Im übrigen aber wird der Feind uns kennenlernen! Das deutsche Volk ist entschlossen, dem Führer dazu unter Aufbietung all seiner Energien die nötige Möglichkeit zu verschaffen.

In diesen Tagen hat sich die englische und amerikanische Presse sehr ausgiebig mit der Haltung des deutschen Volkes in der gegenwärtigen Krise befaßt. Die Engländer kennen das deutsche Volk nach Ihren Angebereien bekanntlich viel besser, als wir, seine eigene Führung. Sie geben uns scheinheilig Ratschläge, was wir zu tun und zu lassen hätten, immer in der irrigen Ansicht, das deutsche Volk von heute gleiche dem deutschen Volk vom November 1918, das auf ihre Verführungskünste hereinfiel. Ich habe es nicht nötig, gegen diese Annahme den Gegenbeweis zu führen. Der Gegenbeweis wird vom kämpfenden und arbeitenden deutschen Volke jeden Tag aufs Neue erhärtet.

Ich möchte aber zur Steuer der Wahrheit an euch, meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen, eine Reihe von Fragen richten, die Ihr mir nach bestem Wissen und Gewissen beantworten müßt. Als mir meine Zuhörer auf meine Forderungen vom 30. Januar spontan ihre Zustimmung bekundeten, behauptete die englische Presse am anderen Tag, das sei ein Propagandatheater gewesen und entspreche in keiner Weise der wahren Stimmung des deutschen Volkes. (Spontane Rufe: Pfui! Lüge! Sie sollen nur herkommen! Die werden uns kennenlernen!) Ich habe heute zu dieser Versammlung nun einen Ausschnitt des deutschen Volkes im besten Sinne des Wortes eingeladen. (Die Aufzählung des Ministers wird von stürmischen Kundgebungen begleitet, die sich in einem nicht endenwollenden Beifall und stärkster Zustimmung für die im Sportpalast anwesenden Vertreter der Wehrmacht kundtun.) Vor mir sitzen reihenweise deutsche Verwundete von der Ostfront, Bein- und Armamputierte, mit zerschossenen Gliedern, Kriegsblinde, die mit ihren Rote-Kreuz-Schwestern gekommen sind, Männer in der Blüte ihrer Jahre, die vor sich ihre Krücken zu stehen haben. Dazwischen zähle ich an die fünfzig Träger des Eichenlaubes und des Ritterkreuzes, eine glänzende Abordnung unserer kämpfenden Front. Hinter ihnen erhebt sich ein Block von Rüstungsarbeitern und -arbeiterinnen aus den Berliner Panzerwerken. Wieder hinter ihnen sitzen Männer aus der Parteiorganisation, Soldaten aus der kämpfenden Wehrmacht, Ärzte, Wissenschaftler, Künstler, Ingenieure und Architekten, Lehrer, Beamte und Angestellte aus den Ämtern und Büros, eine stolze Vertreterschaft unseres geistigen Lebens in all seinen Schichtungen, dem das Reich gerade jetzt im Kriege Wunder der Erfindung und des menschlichen Genies verdankt. Über das ganze Rund des Sportpalastes verteilt sehe ich Tausende von deutschen Frauen. Die Jugend ist hier vertreten und das Greisenalter. Kein Stand, kein Beruf und kein Lebensjahr blieb bei der Einladung unberücksichtigt. Ich kann also mit Fug und Recht sagen: Was hier vor mir sitzt, ist ein Ausschnitt aus dem ganzen deutschen Volk an der Front und in der Heimat. (Der Sportpalast erlebt im Augenblick dieser Fragenstellung eine Kundgebung, wie sie selbst diese alte Kampfstätte des Nationalsozialismus nur an besonderen Höhepunkten nationalen Geschehens erlebt hat. Die Masse springt wie elektrisiert von ihren Plätzen. Wie ein Orkan braust ein vieltausendstimmiges Ja durch das weite Rund. Was die Teilnehmer dieser Kundgebung erleben, ist eine Volksabstimmung und Willensäußerung, wie sie spontaner keinen Ausdruck finden kann.)

Ihr also, meine Zuhörer, repräsentiert in diesem Augenblick die Nation. Und an euch möchte ich zehn Fragen richten, die Ihr mir mit dem deutschen Volke vor der ganzen Welt, insbesondere aber vor unseren Feinden, die uns auch an ihrem Rundfunk zuhören, beantworten sollt. (Nur mit Mühe kann sich der Minister für die nun folgenden Fragen Gehör verschaffen. Die Masse befindet sich in einem Zustand äußerster Hochstimmung. Messerscharf fallen die einzelnen Fragen. Jeder einzelne fühlt sich persönlich angesprochen. Mit letzter Anteilnahme und Begeisterung gibt die Masse auf jede einzelne Frage die Antwort. Der Sportpalast hallt wider von einem einzigen Schrei der Zustimmung.)

Die Antwort der Nation

Die Engländer behaupten, das deutsche Volk habe den Glauben an den Sieg verloren.

Ich frage euch: Glaubt ihr mit dem Führer und mit uns an den endgültigen totalen Sieg des deutschen Volkes?

Ich frage euch: Seid ihr entschlossen, dem Führer in der Erkämpfung des Sieges durch dick und dünn und unter Aufnahme auch der schwersten persönlichen Belastungen zu folgen?

Zweitens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk ist des Kampfes müde.

Ich frage euch: Seid ihr bereit, mit dem Führer als Phalanx der Heimat hinter der kämpfenden Wehrmacht stehend diesen Kampf mit wilder Entschlossenheit und unbeirrt durch alle Schicksalsfügungen fortzusetzen, bis der Sieg in unseren Händen ist?

Drittens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk hat keine Lust mehr, sich der überhand nehmenden Kriegsarbeit, die die Regierung von ihm fordert, zu unterziehen.

Ich frage euch: Seid ihr und ist das deutsche Volk entschlossen, wenn der Führer es befiehlt, zehn, zwölf, und wenn nötig vierzehn und sechzehn Stunden täglich zu arbeiten und das Letzte herzugeben für den Sieg?

Viertens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk wehrt sich gegen die totalen Kriegsmaßnahmen der Regierung. Es will nicht den totalen Krieg, sondern die Kapitulation. (Zurufe: Niemals! Niemals ! Niemals !)

Ich frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?

Fünftens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk hat sein Vertrauen zum Führer verloren.

Ich frage euch: Ist euer Vertrauen zum Führer heute größer, gläubiger und unerschütterlicher denn je? Ist eure Bereitschaft, ihm auf allen seinen Wegen zu folgen und alles zu tun, was nötig ist, um den Krieg zum siegreichen Ende zu führen, eine absolute und uneingeschränkte?

(Die Menge erhebt sich wie ein Mann. Die Begeisterung der Masse entlädt sich in einer Kundgebung nicht dagewesenen Ausmaßes. Vieltausendstimmige Sprechchöre brausen durch die Halle: „Führer befiehl, wir folgen!“ Eine nicht abebbende Woge von Heilrufen auf den Führer braust auf. Wie auf ein Kommando erheben sich nun die Fahnen und Standarten, höchster Ausdruck des weihevollen Augenblicks, in dem die Masse dem Führer huldigt.)

Ich frage euch als sechstes: Seid ihr bereit, von nun ab eure ganze Kraft einzusetzen und der Ostfront die Menschen und Waffen zur Verfügung zu stellen, die sie braucht, um dem Bolschewismus den tödlichen Schlag zu versetzen?

Ich frage euch siebentens: Gelobt ihr mit heiligem Eid der Front, daß die Heimat mit starker Moral hinter ihr steht und ihr alles geben wird, was sie nötig hat, um den Sieg zu erkämpfen?

Ich frage euch achtens: Wollt ihr, insbesondere ihr Frauen selbst, daß die Regierung dafür sorgt, daß auch die deutsche Frau ihre ganze Kraft der Kriegführung zur Verfügung stellt und überall da, wo es nur möglich ist, einspringt, um Männer für die Front frei zu machen und damit ihren Männern an der Front zu helfen?

Ich frage euch neuntens: Billigt ihr, wenn nötig, die radikalsten Maßnahmen gegen einen kleinen Kreis von Drückebergern und Schiebern, die mitten im Kriege Frieden spielen und die Not des Volkes zu eigensüchtigen Zwecken ausnutzen wollen? Seid Ihr damit einverstanden, daß, wer sich am Krieg vergeht, den Kopf verliert?

Ich frage euch zehntens und zuletzt: Wollt ihr, daß, wie das nationalsozialistische Parteiprogramm es gebietet, gerade im Kriege gleiche Rechte und gleiche Pflichten vorherrschen, daß die Heimat die schweren Belastungen des Krieges solidarisch auf ihre Schultern nimmt und daß sie für hoch und niedrig und arm und reich in gleicher Weise verteilt werden?

Ich habe euch gefragt; ihr habt mir eure Antwort gegeben. Ihr seid ein Stück Volk, durch euren Mund hat sich damit die Stellungnahme des deutschen Volkes manifestiert. Ihr habt unseren Feinden das zugerufen, was sie wissen müssen, damit sie sich keinen Illusionen und falschen Vorstellungen hingeben.

Somit sind wir, wie von der ersten Stunde unserer Macht an und durch all die zehn Jahre hindurch, fest und brüderlich mit dem deutschen Volk vereint. Der mächtigste Bundesgenosse, den es auf dieser Welt gibt, das Volk selbst, steht hinter uns und ist entschlossen, mit dem Führer, koste es was es wolle, und unter Aufnahme auch der schwersten Opfer den Sieg kämpfend zu erstreiten. Welche Macht der Welt könnte uns jetzt noch hindern, alles das durchzusetzen und zu erfüllen, was wir uns als Ziel gesteckt haben. Jetzt wird und muß es uns gelingen! Ich stehe hier vor euch nicht nur als Sprecher der Regierung, sondern auch als Sprecher des Volkes. Um mich herum sitzen meine alten Freunde aus der Partei, die hohe Ämter in der Führung von Volk und Staat bekleiden. Neben mir sitzt Parteigenosse Speer, der vom Führer den geschichtlichen Auftrag erhalten hat, die deutsche Rüstungswirtschaft zu mobilisieren und der Front Waffen in Hülle und Fülle zu liefern. Neben mir sitzt Parteigenosse Dr. Ley, der vom Führer den Auftrag erhalten hat, die Führung der deutschen Arbeiterschaft durchzuführen und sie in unermüdlichem Einsatz für ihre Kriegspflichten zu schulen und zu erziehen. Wir fühlen uns verbunden mit unserem Parteigenossen Sauckel, der vom Führer den Auftrag erhalten hat, ungezählte Hunderttausende von Arbeitskräften ins Reich zu bringen, die einen Zuschuß an die nationale Wirtschaft darstellen, der vom Feind überhaupt nicht eingeholt werden kann. Darüber hinaus sind mit uns vereinigt alle Führer der Partei, der Wehrmacht und des Staates.

Wir alle, Kinder unseres Volkes, zusammengeschweißt mit dem Volke in der größten Schicksalsstunde unserer nationalen Geschichte, wir geloben euch, wir geloben der Front, und wir geloben dem Führer, daß wir die Heimat zu einem Willensblock zusammenschweißen wollen, auf den sich der Führer und seine kämpfenden Soldaten unbedingt und blindlings verlassen können. Wir verpflichten uns, in unserem Leben und Arbeiten alles zu tun, was zum Siege nötig ist. Unsere Herzen wollen wir erfüllen mit jener politischen Leidenschaft, die uns immer in den großen Kampfzeiten der Partei und des Staates wie ein ewig brennendes Feuer verzehrte. Nie wollen wir in diesem Kriege jener falschen und scheinheiligen Objektivitätsduselei verfallen, der die deutsche Nation in ihrer Geschichte schon so viel Unglück zu verdanken hat.

Als dieser Krieg begann, haben wir unsere Augen einzig und allein auf die Nation gerichtet. Was ihr und ihrem Lebenskampf dient, das ist gut und muß erhalten und gefördert werden. Was ihr und ihrem Lebenskampfe schadet, das ist schlecht und muß beseitigt und abgeschnitten werden. Mit heißem Herzen und kühlem Kopf wollen wir an die Bewältigung der großen Probleme dieses Zeitabschnittes des Krieges herantreten. Wir beschreiten damit den Weg zum endgültigen Sieg. Er liegt begründet im Glauben an den Führer. So stelle ich denn an diesem Abend der ganzen Nation noch einmal ihre große Pflicht vor Augen.

Der Führer erwartet von uns eine Leistung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Wir wollen uns seiner Forderung nicht versagen. Wie wir stolz auf ihn sind, so soll er stolz auf uns sein können.

In den größten Krisen und Erschütterungen des nationalen Lebens erst bewähren sich die wahren Männer, aber auch die wahren Frauen. Da hat man nicht mehr das Recht, vom schwachen Geschlecht zu sprechen, da beweisen beide Geschlechter die gleiche Kampfentschlossenheit und Seelenstärke. Die Nation ist zu allem bereit. Der Führer hat befohlen, wir werden ihm folgen. Wenn wir je treu und unverbrüchlich an den Sieg geglaubt haben, dann in dieser Stunde der nationalen Besinnung und der inneren Aufrichtung. Wir sehen ihn greifbar nahe vor uns liegen; wir müssen nur zufassen. Wir müssen nur die Entschlußkraft aufbringen, alles andere seinem Dienst unterzuordnen. Das ist das Gebot der Stunde. Und darum lautet die Parole:

Nun Volk steh‘ auf und Sturm brich los!

(Die letzten Worte des Ministers gehen in nicht endenwollenden stürmischen Beifallskundgebungen unter.)

Hier nach: Kundgebung der NSDAP, Gau Berlin, im Berliner Sportpalast, Joseph Goebbels, 18. Februar 1943, Auszug aus der Rundfunkübertragung, DRA-Nr. 2600052.

Geld

Islam-ANGST als Mittel zum Zweck

Europa will keinen Frieden

Die F.-USA

Die Faschistenkolonie-USA und die Uiguren. Ich gehe davon aus, unsere Chinesischen Genossen wissen das. Sie sind, erstens besser organisiert und zweitens, bedeutend klüger als die strotzdummen USFaschistenkolonisten. Faschisten sind wegen ihrer unwirtschaftlichen, sehr eingeschränkten Infrastruktur, unfähig, Eroberungskriege zu gewinnen. Da nützen auch deren Achsenmächte – Kooperationen wenig. Die sind logistisch, extrem leicht zu stören. Das ist auch der Grund, warum eine kapitalistische Infrastruktur abgelöst wird von einer sozialistischen. Zweifelsfrei ist der Kapitalismus eine Art – Entwicklungsmotor in Bezug auf Technologien. Aber nur bis zu gewissen Grenzen. Das System ist aber unfähig, diese neuen Entwicklungen, zeitnah umzusetzen. Mit der Umsetzung alter Technologien entstehen aber gleichzeitig neue; auch in Bezug zur Logistik. In erster Linie scheitert der Kapitalist an der Bereitstellung der personellen Infrastruktur. Da hilft auch kein „KI“. Die wird immerhin auch von Menschen programmiert. KI wird von Kapitalisten und Verbrechern benutzt, um ihr Versagen auf Andere, wenn es geht – keine Personen (Haftbarkeit), zu schieben. So nach der Methode: „Ihr Antrag dauert etwas länger. Der KI hat einen unerklärbaren Fehler verursacht.“

Der Sinn des Lebens ist …

… ja, was ist denn der Sinn des Lebens?

Es sollte von den „Sinnen des Lebens“ gesprochen werden. Denn unter den vielen Völkern und ihren sinnstiftenden Philosophien und Religionen, welche letztendlich die verschiedenen und sehr unterschiedlichen Kulturen hervorbrachten, ist mal dieses und mal jenes der „Sinn des Lebens“.

Sinn des Lebens“ ist im Grunde nichts weiter als sich das Leben, das Dasein – vor allem das Dasein als Menschenaffe der Gattung Homo der Art Mensch – irgendwie aus einer anderen Sphäre als der Materie herzuleiten. Es ist der klägliche Versuch, sich die Welt aus einer überirdischen Dimension heraus zu erklären.

Hierzu gehören die sonderbarsten Vorstellungen von Ahnen-Geistern, Göttern ohne Zahl, guten und schlechten Geistern, Engeln und Dämonen, Elfen und Feen und was es noch für Fabelwesen gibt, die sich der Mensch so alle ausgedacht hat.

Die Idee vom Schicksal, von einer einzigen Gottheit, die alles erschaffen hätte und den Mensch errette sowie die absurde Vorstellung, eines außerhalb und unabhängig von der Materie agierenden und alles bestimmenden Bewußtseins und wir haben das beste Suppen-Rezept der Welt für das leckere Marasmus-Gericht aus der cuisine raffinée des Pluralismus mit der Köchin Dualismus als chef de cuisine an der Spitze.

Als Würzmittel – Maggi darf einfach nicht fehlen. Wir fügen die Magie hinzu. Der Zaubertrank der Ideen von „Gut und Böse“, dem „Ich“, der „Seele“ und dem „Geist“ kommt dazu. Et voilà!
Den WAHNSINN, der uns schließlich aufgetischt wird und der „Sinn des Lebens“ genannt wird, dürfen wir dann auslöffeln. Der lässt sich auch wie eine Bratwurst in warmer Semmel wunderbar verkaufen. Ich weiß gar nicht, was mehr Profite einbringt. Krieg oder dieser Wahnsinn.

Ich und mein Körper

Deutschland ist …

Deutschland ist …

ja, was ist denn Deutschland?

… ja, was ist denn der Sinn des Lebens?

Es sollte von den „Sinnen des Lebens“ gesprochen werden. Denn unter den vielen Völkern und ihren sinnstiftenden Philosophien und Religionen, welche letztendlich die verschiedenen und sehr unterschiedlichen Kulturen hervorbrachten, ist mal dieses und mal jenes der „Sinn des Lebens“.

Sinn des Lebens“ ist im Grunde nichts weiter als sich das Leben, das Dasein – vor allem das Dasein als Menschenaffe der Gattung Homo der Art Mensch – irgendwie aus einer anderen Sphäre als der Materie herzuleiten. Es ist der klägliche Versuch, sich die Welt aus einer überirdischen Dimension heraus zu erklären.

Hierzu gehören die sonderbarsten Vorstellungen von Ahnen-Geistern, Göttern ohne Zahl, guten und schlechten Geistern, Engeln und Dämonen, Elfen und Feen und was es noch für Fabelwesen gibt, die sich der Mensch so alle ausgedacht hat.

Die Idee vom Schicksal, von einer einzigen Gottheit, die alles erschaffen hätte und den Mensch errette sowie die absurde Vorstellung, eines außerhalb und unabhängig von der Materie agierenden und alles bestimmende Bewußtseins und wir haben das beste Suppen-Rezept der Welt für das leckere Marasmus-Gericht aus der cuisine raffinée des Pluralismus mit der Köchin Dualismus als chef de cuisine an der Spitze.

Als Würzmittel – Maggi darf einfach nicht fehlen. Wir fügen die Magie hinzu. Den Zaubertrank der Ideen von „Gut und Böse“, dem „Ich“, der „Seele“ und dem „Geist“ kommt dazu. Et voilà! Der WAHNSINN, der dann „Sinn des Lebens“ genannt wird, verkauft sich wie eine Bratwurst in warmer Semmel.

Meine Heilung vor 41 Jahren

Es gibt keine Worte in irgendeiner menschlichen Sprache, die das beschreiben können, was ich während dieses Zustandes erlebte. Menschen sagen dazu „Wunder“ oder: „Ich habe Gott geschaut!“

Natürlich gibt es keinen Gott, weshalb es ja schon ausgeschlossen ist, daß man einen sehen könnte. Die „Philosophen“, die sagen: „Gott ist tot.“ irren sich! Denn Gott, der nicht existiert, lebt ja nicht und kann schon deshalb gar nicht sterben. Also reden sie Unfug.

Gute Nacht, Freunde

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[1] Ansgar von Bremen (* 801 in der Picardie; † 3. Februar 865 in Bremen; war ein Benediktinermönch, galt lange als Erzbischof von Hamburg und Bremen  und Missionsbischof für Skandinavien. „Apostel des Nordens“ — WIKIPEDIA
https://de.wikipedia.org/wiki/Ansgar_von_Bremen

Hahn, Henne, Küken und Ei

uhu יוחנן אליהו 26/12/2024 um 09:37

Thom Ram schrieb am 25/12/2024 um 18:17

Du hast mich zum Lachen gebracht. Danke.
Daß du dir eine kindliche Logik – keine kindische – bewahrt hast, freut mich sehr.

Herrlich: „Warum? Ich erkläre es dir. Ohne Ei keine Henne. Darum. Seufz.“

Niemand wird wohl die wahre Aussage *Ohne Ei keine Henne* bestreiten, oder?

Doch um diese „Frage“ geht es nicht.
Die Frage, die gestellt ist, lautet nämlich:
„Was war *zuerst* da: Henne oder Ei?“
Sie lautet eben nicht:
Gibt es Ei ohne Henne?“ oder „Gibt es Henne ohne Ei?“
Denn die Antwort lautet immer: „Nein!“

— Bald zwar nicht mehr, weil Eier heute im Labor
künstlich hergestellt werden können. —

Aus einem Ei KANN ein *Huhn* schlüpfen, muß es aber gar nicht. Milliarden von täglich gelegten Eiern beweisen, daß überhaupt nur sehr wenige Hühner überhaupt aus Eiern schlüpfen.

Das aus einem Ei geschlüpfte *Huhn* kann männlichen oder weiblichen Geschlechts sein. Das Huhn, welches aus dem Ei schlüpft, nennt sich Küken. In diesem Stadium der Entwicklung eines *Huhns*, ist es aber weder Hahn noch Henne.

Wenn alles gut geht, entwickeln sich in den Eiern die Küken. Das dauert etwa 21 Tage. Aus den Küken entwickeln sich dann Hähne und Hennen. Das dauert rund 20 Wochen. Die Henne fangen irgendwann Eier zu legen an. Hochleistungshennen legen in ihrer kurzen Lebenszeit von knapp 52 Wochen rund 300 Eier. Aus diesen Eiern schlüpft freilich nicht ein einziges Küken. Schließlich fehlt ein geschlechtsreifer Hahn, der die Eier erstmal befruchten muß.

Eigentlich ja sogar zwei, nämlich Hahn und Henne, die beide geschlechtsreif sein müssen.

Aber, wie oben angedeutet, deine Kindergarten-Logik hat auch mich verblüfft.

Hoffentlich gibt es auf Bali Hühnerei zum Frühstück.
Falls nicht, kaufe ich frische Eier vorher noch in China ein, bevor ich mich in den Flieger nach Bali begebe. Ich wünsche dir einen schönen Jahresausklang. So long. Bis bald.

noch immer.

The Principle of Charity: Assume the Best Interpretation of People’s Arguments – Effectiviology

Quelle: The Principle of Charity: Assume the Best Interpretation of People’s Arguments – Effectiviology

Die HETZE gegen die DDR will nicht aufhören

Weihnachten 2024

Da feiert sie, die Christenheit wieder ihr Fest.

Das Fest der Geburt ihres Erlösers Jesus. Das Jesuskind. Einen Juden, den sie sich zum Erlöser erkoren hat. Was eine Anmaßung! Ihr Erlöser. Unser Erlöser. Fragst du sie: „Von was er euch denn erlöst?“, können sie dir aber keine Antwort darauf geben. Sie wissen es schlicht nicht!

Aber wie könnten sie es auch wissen?
Sie wissen ja nicht einmal, wann er geboren wurde [3. Oktober vor 2031 Jahren, also 7 vor Chr.], geschweige denn, wann er – ihr angeblicher Erlöser – hingerichtet wurde. Erzählen einem was von einem Freitag – „Karfreitag“ (Kummer-Freitag) – obwohl es ein Mittwoch, Mittwoch, 3. April 30 des gregorianischen Kalenders oder 14. Nissan, 3790 י״ד נִיסָן תש״צ des jüdischen Kalenders gewesen ist.

Vermarkten ihn als Stifter einer Weltreligion.
Ihn, einen Rabbiner (Lehrer, Guru), Gelehrten und Philosophen. Sie haben ihn zu einer Märchenfigur entwürdigt. Und ihren Erlöser zu einem Weihnachtsmann entwertet, der als Hase zu Ostern die Eier legt, gemacht.

Bethlehem בית לחם بيت لحم das Haus des Lebens, ist in eine Hütte des Todes verwandelt. Denn vor 2031 Jahren wurden in Bethlehem und Umgebung alle Säuglinge, Babys und Kleinkinder mit dem Schwert ermordet. Israel macht das heute einfacher und effektiver mit Raketen. Bombt Gaza in Schutt und Asche.

Israel planiert die Olivenhaine mit Bulldozern und ebnet sie ein. Nun können dort fanatische und abgrundtief rassistische Siedler ihre Häuser bauen. Mit dem GELD, welches diejenigen geben, die heute ihren jüdischen Messias feiern, den sie in Christus umgetauft haben. Daß es den Christen und den Juden da nicht gemeinsam die Schamröte ins Gesicht treibt.

Aber wie auch? Schon ihre Väter schauten zu, als die katholischen Christen in Polen massakriert wurden. Als die europäischen Juden in die Vernichtungslager und Vergasungsanlagen getrieben wurden, hat ja auch alle Welt geschwiegen. Die Welt, die heute – alle Jahre wieder – ihren vermeintlichen Erlöser feiert.

Bethlehem בית לחם بيت لحم

Na, Huhn oder Ei?

„Sicherlich hast du schon mal gehört, dass Gedanken unsere Realität erschaffen und auch Gefühle eine nicht unerhebliche Rolle dabei spielen. Vielleicht hast du auch schon bemerkt, dass wir in einer Spiegelwelt leben und uns das Außen lediglich das widerspiegelt, was wir innerlich aussenden?

Laß dich nicht vom Terror verblenden – behalte einen klaren Kopf

In Deutschland ist das anders. In diesem Moment, in dem ich das schreibe, zeigt das russische Fernsehen eine Trauerveranstaltung in Magdeburg. Hunderte seien gekommen, sagt der Moderator, die Kamera schwenkt über die Menschenmenge und dann auf Alice Weidel, die an einem Pult steht, auf dem das Logo ihrer Partei zu sehen ist. Es gibt offensichtlich keine gemeinsame Veranstaltung.

Das ist der große Unterschied. In Deutschland wird das traurige Ereignis sofort politisch instrumentalisiert. Nicht nur von der AfD – von allen. Fabio de Masi vom BSW beispielsweise hat unmittelbar einen Tweet veröffentlicht, der eine Verbindung des Täters zur AfD suggeriert. Andere standen diesem fragwürdigen Verhalten, das Attentat für Attacken gegen den politischen Gegner zu nutzen, in nichts nach. In Deutschland wird alles sofort politisiert.

Dort geht es um die Klärung einer abstrakten Schuldfrage. Welche Partei, welche Ideologie, welche Weltsicht ist für die Tragödie zur Verantwortung zu ziehen. Die Diskussion ist ohne Empathie und nicht in der Lage, etwas zu seelischen Heilung beizutragen. Ein Innehalten, wie es in Russland stattfand, gibt es in Deutschland nicht. Das ist ungesund für eine Gesellschaft. 

Das alles findet zudem in einem Klima der gegenseitigen Ausgrenzung statt. in einer Atmosphäre, in der man nach Gründen für Parteiverbote sucht. Am Ende des Prozesses der Verarbeitung stand in Russland eine geeinte Nation. In Deutschland steht am Ende des Prozesses eine noch tiefer gespaltene Gesellschaft. In Deutschland erreicht der Terror sein Ziel, in Russland bisher nicht.

Afrika wird geplündert

Da ging mir das Herz auf

Was für ein aufklärender, heller und schöner Beitrag vor Weihnachten! Da entzündet sich sogar mir, der ich mit Weihnachten nichts zu tun haben will, die Weihnachtskerze im Herzen.

Land ohne Eigenschaften

 Gert Ewen Ungar  AllgemeinZeitgeschehen  22. Dezember 2024

Am 19. Dezember hat Russlands Präsident Putin unter dem Titel „Die Ergebnisse des Jahres“ die jährliche große Pressekonferenz abgehalten, die gleichzeitig auch den Charakter einer Bürgersprechstunde hat. Schon in den Wochen vor dem Event können sich die Bürger mit ihren Anliegen und Problemen an ein eigens dafür eingerichtetes Call-Center wenden. Viele Probleme werden bereits im Vorfeld gelöst. Über 2 Millionen Kontakte gab es in diesem Jahr in Form von Anrufen, SMS oder über das Internet.

Wiki Commons

Putin nimmt nicht nur zu Problemen Stellung, die Russland und seine Bürger betreffen, sondern äußert sich auch zu Russlands geopolitischer Stellung in der Welt. Unter journalistischen Aspekten kommt man an der Veranstaltung nicht vorbei.

Auch die Tagesschau berichtet. Sie titelt „Wie Putin die Welt sieht“ und leitet den Beitrag mit den Worten „Immer vor Weihnachten veranstaltet Russlands Präsident Putin eine Fragerunde“ ein.  Der Teaser illustriert ein zentrales Problem Deutschlands. Weihnachten ist in Russland nämlich erst im Januar.

Aus russischer Sicht ist der Teaser schlicht falsch. Das wichtige Fest ist hier Neujahr, Weihnachten kommt später und hat zudem nicht die Bedeutung, die es in Deutschland hat.  Das macht aber auf ein Problem aufmerksam. Das Problem ist nicht, wie Putin die Welt sieht, sondern wie man in Deutschland auf die Welt blickt – mit einem stark verzerrenden deutschen Filter vor den Augen.

Der Unterschied ist zudem, dass man sich in Russland der Begrenztheit der eigenen Sicht durchaus bewusst ist. Man spricht von der russischen Welt, der russischen Zivilisation. Die erstreckt sich zwar über einen weiten geographischen Raum, ist aber nicht endlos. Außerhalb der russischen Zivilisation gibt es andere Zivilisationen mit eigenen Wertesystemen, eigenen Traditionen, eigener Identität und einem sich daraus ableitenden Recht auf So-Sein, auf Existenz und Souveränität.

In Deutschland ist das anders. Da hält man die eigene Sicht für universell. Sie wird in einer Weise für allgemeingültig gehalten, dass der Redaktion der Tagesschau aus Mangel an interkultureller Kompetenz grobe Patzer unterlaufen. Die große Pressekonferenz Putins findet nicht vor Weihnachten, sondern zum Jahresende vor den Neujahrsfeierlichkeiten statt.

Was sich in diesem Patzer äußert, ist eine  Selbstvergessenheit Deutschlands. Deutschland ist als Gesellschaft mit sich selbst nur sehr unzureichend bekannt. Vor allem die regionalen Grenzen ihrer Reichweite und die historische Bedingtheit ihrer Werte werden kaum reflektiert. In Deutschland neigt man daher zu einer bizarren Form des Internationalismus. So, wie es in Deutschland ist, so hat es überall zu sein. Der Grund dafür ist, dass man die eigene Kultur und ihre Grenzen nur unzureichend kennt.

LGBT-Bewegung und Gay-Prides beispielsweise sind westliche Ausprägungen einer dortigen Sicht auf Sexualität, die in Deutschland nochmal einen eigenen Charakter angenommen haben. In diesem Charakter drückt sich etwas spezifisch Deutsches aus. Einen universellen Wert repräsentieren sie nicht.

Der Christopher Street Day und öffentliche BDSM-Festivals wie die in Berlin stattfindende Folsom-Europe sind Teil deutscher Kultur. Das kann man pflegen, man kann stolz darauf sein, oder eben auch nicht. Zum Export sind sie ungeeignet. Für einen Teil der Deutschen sind sie gleichbedeutend mit Freiheit. Für den Rest der Welt aber nicht. Man sollte respektieren, dass in den allermeisten Regionen der Welt eine Gay-Pride nach Berliner oder Kölner Vorbild für nicht erstrebenswert gehalten wird. Das geht aber nur, wenn man die dort postulierten Werte als historisch gewachsen und regional begrenzt anerkennt.

Das gilt auch für andere Bereiche. Frauenrechte beispielsweise. Emanzipation wird in Deutschland in der Weise umgesetzt, dass Frauen mit begrenzter Qualifikation in höchste Ämter befördert werden – aus Gründen eines merkwürdigen Verständnisses von Geschlechtergerechtigkeit. Das kann man machen, aber es ist selbstverständlich kein universeller Wert. Im Gegenteil nimmt man diese Praxis im Ausland mit großer Irritation zur Kenntnis. Diese Auslegung des Begriffs „Gleichberechtigung“ ist typisch deutsch und kein Modell für die Welt, denn sie produziert schädliche Effekte.

Auch die deutsche Unterordnung eigener Interessen unter die Interessen des Hegemons verbunden mit den damit einher gehenden kognitiven Dissonanzen sind Ausdruck einer spezifisch deutschen Kultur. Das Messen mit zweierlei Maß, in dem sich eine ethische Zerrissenheit ausdrückt, ist für die deutsche Gesellschaft kennzeichnend. Der unterschiedliche Wert von Leben je nach Herkunft und der damit verbundene Rassismus sind typisch deutsch.

Das man das außerhalb Deutschlands für keinen erstrebenswerten Maßstab hält, versteht sich eigentlich von selbst. Um das als Deutscher zu verstehen, müsste es aber zuerst umfassend reflektiert werden. Es gibt dafür in Deutschland keine breite Plattform.

Es gibt in Deutschland natürlich Menschen, die um den Widerspruch wissen und dagegen ankämpfen, aber sie sind in der Minderheit, weden zudem umfassden Kampagnen gegen sie ausgesetzt. Die deutschen Regierungen ignorieren diesen negativen Aspekt deutscher Kultur nicht nur, sondern vertiefen ihn noch.

Unmittelbar verbunden ist diese typisch deutsche Toleranz gegenüber tiefer kognitiver Dissonanz mit einer ebenfalls die deutsche Gesellschaft kennzeichnenden Unfähigkeit zur Gewichtung. Auch das ist inzwischen Teil deutscher Kultur.

Zahlenmäßig kleine Minderheiten werden in den Blick genommen. Durch Gesetze sollen sie vor Diskriminierung geschützt werden, während gleichzeitig die Zahl der ökonomisch Diskriminierten täglich wächst. Die Obdachlosigkeit hat in Deutschland erschreckende Ausmaße angenommen, aber es passiert nichts von Relevanz, um den Zustand zu ändern. Dafür ist jede Stellenausschreibung mit dem Hinweis (m/w/d) zu versehen. Bei Unterlassung ist mit Strafe zu rechnen. Weltenrettung auf deutsch.

Deutschland wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass es mit seiner Ignoranz gegenüber wachsender Armut gegen die Menschenrechte verstößt. Auch darüber wird in Deutschland nicht diskutiert. Man hält den Blick auf die Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang gerichtet, deren Elend man zu sehen glaubt, während man am Elend vor der eigenen Haustür achtlos vorübergeht. Die sich darin äußernde Empathielosigkeit und der Mangel an Solidarität sind meines Erachtens ebenfalls ein Teil deutscher Kultur. Die ökonomische Ausgrenzung, das Erzeugen von Armut ist eine tief in der deutschen Geschichte verwurzelte Praxis der systematischen Missachtung der Menschenrechte. Es gab für lediglich 40 Jahre eine regionale Ausnahme.

Paradox ist in dem Zusammenhang, dass eine Diskussion über den Begriff „Heimat“ oder die Frage nach dem Bestimmenden des Deutsch-Seins als rechts und völkisch verbrämt witd. Dabei wäre eine solche Auseinandersetzung dringend notwendig auch wenn sie niemals abgeschlossen werden kann. Deutschland ist wohl die einzige Gesellschaft der Welt, in der es als anrüchig gilt, sich diskursiv über sich selbst und seine Werte zu versichern. Typisch deutsch.

Das deutsche Problem ist folglich, die eigene Kultur und die damit einhergehende eigene Begrenztheit nicht zu kennen. Man hält sich für eigenschaftslos im Sinne eines universellen Globalismus. Weil man sich aber nur unzureichend kennt, treten Deutsche nach außen gern mit dem Anspruch auf, universelle und allgültige Werte zu vertreten. 

Die deutsche Gesellschaft hält die eigene, sehr kleine Welt für Ausdruck der Vielfalt. Dabei findet echte Vielfalt vor allem außerhalb Deutschlands statt. Aber mit der Kenntnisnahem dieser echten Vielfalt der Kulturen und Zivilisationen der Welt, tut man sich in Deutschland äußert schwer. Die Berichterstattung der Tagesschau ist dafür ebenso tägliches Beispiel wie das gegenüber anderen Kulturen völlig unsensible und bevormundende Auftreten deutscher Politiker im Ausland.

Hochverrat

Tja, der Hochverrat am Marxismus-Leninismus in der Sowjetunion wurde sehr ausgeklügelt und behutsam durchgeführt. Die Revisionisten und „Reformer“ haben sich Zeit gelassen. Sie haben nicht zuerst den Schlußstein (Scheitelstein) im Rippengewölbe der Kuppel entfernt, was das Gebäude sofort zum Einsturz gebracht hätte. Sie sind geschickt und planvoll vorgegangen. Sie haben zunächst den untersten Eckstein auf dem Fundament aus der Wand herausgebrochen. So wurde dafür gesorgt, daß der ganze Bau erst ganz allmählich in sich zusammenfallen mußte.

In einem geflügelten Sprichwort heißt es: „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen!“ Das ist zwar eine lächerliche, aber sehr geeignete Lüge, um die Leute noch dümmer zu machen. Dummheit ist ein Unkraut der Menschheit. Sie ist nichts anderes als ein Mangel an logischem Denken. Gegen die Dummheit gibt es jedoch den Unkrautvernichter namens LOGIK.

Logik war ein zentrales Unterrichtsfach in der Sowjetunion. Nicht lange nach der Ermordung von Stalin wurde dieses Fach aus dem Lehrplan der Schulen gestrichen. Und wo die Logik fehlt, da breitet sich das Unkraut des Idealismus ganz schnell wieder aus. Das urbargemachte und bestellte Land verwahrlost. Auf den schönsten, aber vernachlässigten Feldern der Welt gedeihen dann wieder Gestrüpp und Dornengewächse. Durchaus schön anzusehen, wenn sie blühen. Doch nur als Brennmaterial zu gebrauchen. „Dornen und Disteln, faulende Bäume, die abgehauen und ins Feuer geworfen werden“, nennt der Philosoph Jesus dieses Unkraut des Idealismus. (A)

(A) Siehe die (metaphorischen) bildhaften Gleichnisse in: (Matthäus 3.10) (Matthäus 7.17) (Matthäus 12.33)  (Johannes 15.2) (Johannes 15.6) 

Gestern wurde in Wologda offiziell ein neues Stalin-Denkmal eröffnet.

Das Erscheinen neuer Stalin-Denkmäler in Russland ist historisch unvermeidlich. schreibt der Oberst zu Recht.

Gestern wurde in Chabarowsk zu Ehren des Tschekistentags ein Denkmal für den Gründer der Tscheka, Felix Edmundowitsch Dserschinski, enthüllt.

Der Tag wird kommen und er wird nach Lubjanka zurückkehren.

Die Russen geben Herrn Putin starke Signale. Nicht nur die Russen. Auch Sozialisten und Kommunisten anderer Länder. Die sollen nun helfen, die Opposition, die sich auch in seiner Partei befindet, zu schwächen. Ihnen hilft jetzt der Westen direkt, in dem der Westen selbst die russische Opposition in Form diverser Unternehmer angreift. Damit findet eine Machtverschiebung innerhalb Rußlands statt. Die ist sehr zu begrüßen. Es geht insgesamt um den sozialistischen Weg Rußlands.
Im Grunde hat das Bündnis Rußland, China, Nordkorea, Vietnam, Laos, Iran, Kuba, Venezuela, große Teile Afrikas, Asiens und Amerikas, nur so die Gelegenheit, den Klassenfeind umfassend zu schlagen.
Hybrider Krieg ist eine Propagandaerfindung des Westens. Praktisch führt der Westen in Form alter völkermörderischer Kolonialisten, jetzt auch Faschisten, schon immer diese Art Sabotage und Terror. Die ist nicht neu. Selbst DDRBürger können davon ein Lied singen. Neu ist die Abwehr dieser alten Strategie. Bekanntlich haben sozialistische Staaten dafür eine recht griffige Struktur geschaffen. Stichwort Stasi/KGB usw.. Genau diese Struktur war auch der westliche/faschistische Hauptangriffspunkt der Vergangenheit. Sowohl mittels Propaganda, terroristisch als auch militärisch. Damit war das den sozialistischen Verteidigern nicht neu.

Zumal dieses Prinzip des Terrors bereits ab dem ersten Weltkrieg und der Beseitigung der Ergebnisse der Oktoberrevolution Gang und Gäbe waren und sind. Natürlich trifft es in diesen Auseinandersetzungen auch vermeintlich Unschuldige. Genau das, ist das Kalkül der faschistischen Terroristen weltweit. In den neu von faschistischen Kolonisten befallenen Ländern, müssen diese wirksamen Strukturen erst aufgebaut werden. Genosse Maduro nebst seiner Genossen, ist diesbezüglich auf einen guten Weg. Übrigens: So unschuldig ist man nicht, wenn man von Sicherheitsstrukturen sozialistischer Länder angesprochen wird. Eher ist man das Opfer persönlicher Nachlässigkeit gepaart mit Leichtgläubigkeit.

Klassenkampf ist eine ernste Sache. Das hat mit Hebeln und deren Wirkung zu tun. Während sich kleine Gruppen von kriminellen Faschisten recht schnell einig sind, haben die großen Gruppen der Leidtragenden, eher Verständigungsprobleme. Weil Einige mehr Leid tragen als Andere. Und genau auf diesem Prinzip, sind faschistische Diktaturen aufgebaut. Sie müssen nur die Einheit der Unterdrückten zerstören. Die neuen Faschisten gehen dabei strukturiert vor. Sie sprechen stets neu erfundene Menschengruppen an, die aus dem Großen und Ganzen, heraus zu lösen sind. Schon wenige Jahre später, sind den Diktatoren die Gruppen scheiß egal. Die sind Werkzeuge. So nach der Methode: Pack schlägt sich-Pack verträgt sich.

Proleten verfügen eigentlich über die Machtstrukturen. Die sind das Ziel der Faschisten. Ich rede von Gewerkschaften. Mit Nicken, Sternchen und Küßchen, ist aber der Klassenkampf nicht zugewinnen. In diesen Strukturen kann man aber das Maul aufmachen. In dem Zusammenhang, sind Medien in Form von Handys usw., wirkungsvolle Kampfmittel. Man muß sie nur dazu nutzen. Ihre Gegner wissen das. Deswegen die massenhaft Verbote usw.. Klassenkampf erfordert in jedem Fall, Ihr persönliches Engagement. Zeigen Sie den Nasen, wer Chef im Hause ist. Ohne Sie, haben diese Halunken nix zu Fressen und zu Saufen.

Rußland ist gut gegen den Feind gerüstet – Gott-sei-Dank!

„die die Hitzköpfe der NATO-Generäle abkühlen können.“

Es muß NATO-Politiker heißen! Generäle sind keine Hitzköpfe. Hitzköpfe werden nicht General. Auch nicht in der NATO.

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„Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“ (Matthäus 13,52)

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