Zum Nachdenken!

***… dass Menschen mit einer unstillbaren Sehnsucht nach einem gütigen – bzw strafenden Vater – eher an Gott glauben als andere, die die Realität besser erleben durften*** !!!

Da kann ich Ihnen nur recht geben!

Nun ist aber eine – wie auch immer in diesem Zusammenhang verstandene – “Sehnsucht“ nicht ‚angeboren‘, sondern wurde und wird vom Gesellschaftlichen Sein bestimmt (kulturell, philosophisch, religiös bedingt). On es einem gefällt oder nicht: Darauf werden wir Menschen nun einmal ZUNÄCHST drauf abgerichtet, dressiert und konditioniert – Neusprech: ’sozialisiert‘!

Nach meiner kurzen Lebenserfahrung eines Menschen, der ohne Vater aufgewachsen ist, hatte auch ich diese “unstillbare Sehnsucht“ => bei mir allerdings ’nach einem *gütigen*, sich um mich kümmenrden Vaters … und, aber dem wurde ich mir viel später in meinem Leben bewusst: auch eines “strafenden“ — im Sinne von korrigiernden Vaters, der mich durch Aufklärung vor Fehlern hätte bewahren ’sollen‘.

Ich hatte dabei sogar “Glück“ – was halt so als Glück‘ bezeichnet wird: Mit fünf Jahren bekam ich einen “Vater“ (was als Stiefvater bezeichnet wird), der mir mit Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Annahme und Liebe begegnet ist. Und obwohl er dazu nur wenig Zeit hatte – Arbeit und so – ist er mir 23 Jahre meines Lebens stets und wirklich immer so begegnet. Insofern kann ich schon behaupten, “doch noch einen *gütigen* Vater haben zu dürfen.“ … der mich allerdings weder psychisch noch physisch je bestraft hat!

Ich denke jedoch, dass die Theorie ***eher an Gott glauben als andere, die die Realität besser erleben durften*** sehr wage ist, denn, wodurch auch immer verursacht, “glaube ich an *Gott* und zwar unabhängig davon, ob ich die Realität besser oder schlechter, “gut“ oder “böse“ erlebt habe. 

Ich wage mich zu sagen: Dieser — doch sehr wage, groteske, absurde und fern jeder Wirklichkeit zu bezeichnende — Glaube an Gott, ist, – jedenfalls für mich eine Art “Konstante meines sich stets bewegenden, sich ständig ändernden Lebens.“

Irgendwie hat mir “dieser“ *Glaube* einen “Halt“ gegeben: In den Leiden, Krankheiten, Unglücken und Katastrophen meines Lebens, genauso wie im Glück, der Gesundheit und dem “Wohlstand“, ***die mir “zuteil“ wurden***; der “Ungerechtigkeit“ und “Gerechtigkeit“ oder der Tatsache, dass der Mensch den Menschen weiterhin ausbeutet, ihn unterdrückt, betrügt, verführt und Kriege führt, um absurde Interessen durchzusetzen.

Und obwohl ich den DIAMAT von Karl Marx und Friedrich Engels – aus der sich die marxistisch-leninistische Philosophie herauskristallisierte – als Wahrheit ansehe und für wahr halte und sogar weiß!!!, dass es keine einzige Gottheit, irgendwelche Engel oder Dämonen gibt — außer dem, was als Leben und Tod “bezeichnet“ wird,
“glaube“ ich weiter an “Gott“, 
was für mich allerdings nur eine Metapher oder in der “Sprache“ der Geometrie und Mathematik: ein Abstraktum für das *Seiende-Sein* (Spinoza), יהוה Jaóhu = Gegenwart, gegenwärtiges Sein (Pentateuch), das Sein ὁ λόγος ho logos = einem philosophischen Prinzip oder die Materie ist.

By the way!

Andreas W. Poldrack Ein dreister Artikel, wenn man bedenkt, dass die konventionelle Landwirtschaft noch rund 58 Ernten hat … :-/

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=75132

Georg Löding
So ein Unsinn schon wieder. Hört sich wie die Vorhersagen des *Club of Rome* in den 1970er Jahren an.

By the way.

Ich habe in meinem Erholungsurlaub in der Dominikanischen Republik ein Gewächshaus erfunden, das auf einer Grundfläche von 1,3 Quadratmeter und einer Höhe von 140 cm (1,40 m) 750 kg Lebensmittel als Ertrag pro Pflanz-Saison liefern kann. Je nach Pflanze dauert eine solche Saison zwischen drei und fünf Monate — ich werde also im Folgenden zwei Saisons pro Jahr annehmen => ein Ernteertrag von 1.500 kg (1,5 Tonnen) pro Jahr.

[Bei Zwiebeln liegt der Ertrag dabei beim doppelten wie bei Kartoffeln; d.h. pro Jahr können entweder drei Tonnen Zwiebeln oder 1,5 Tonnen Kartoffeln geerntet werden.]

Wird das gleiche Gewächshaus auf eine Höhe von 140 Meter gebracht, so können 150.000 kg oder 150 Tonnen Lebensmittel auf derselben Grundfläche pro Jahr geerntet werden.

Der durchschnittliche Kalorienbedarf eines Menschen pro Tag liegt zwischen 1.600 und 2.500 kcal.
Ich rechne mit 2.500 kcal = dies entspricht einem Kilogramm Toastbrot am Tag.
=> 2.500 kcal x 365 = 912.500 kcal/p.a. bzw. 365 kg Toastbrote pro Jahr.

=> 1.500 / 365 = 4,1 => mit dieser kleinen Erfindung können also vier Menschen das ganze Jahr über mit dem Bedarf an Kalorien versorgt werden.

Der Bedarf je Pflanzenart an Wasser, (Sonnen-) Energie und Nährstoffen bleibt dabei vollkommen – also absolut – gleich.
Was wegfällt ist die intensive Bodenbearbeitung (Pflügen und Eggen), die ja u.a. ein Hauptgrund der Errosion der fruchtbaren Böden darstellt.

Nun leben bereits um die 10 Milliarden Menschen auf und in diesem Paradies der Pflanzen, Tiere und Menschen, welches Erde genannt wird. Das bedeutet, dass 3,25 Milliarden Quadratmeter (2,5 Milliarden x 1,3 m²) erforderlich sind, um mit diesem Gewächshaus (welches 2,5 Milliarden mal produziert, aufgestellt und betrieben werden muß) die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.

3,25 Milliarden Quadratmeter = 325.000 Hektar = 3.250 km² — was rund der vierfachen (3,65-fachen) Fläche Berlins entspricht. Würde ein solches Gewächshaus jedoch 140 Meter hoch gebaut, wären nur noch 32,5 km² erforderlich. Verteilte man diese Gewächshaüser auf 1.000 Standorte, nähme jeder Standort eine Fläche von 0,0325 km² = 32.500 m² = 3,25 Hektar ein. Jedes dieser Gewächshausgebäude würde somit 180 Meter lang und breit sein. Zum Vergleich das Empire State Buiding hat eine Grundfläche von 100 x 100 Meter.

Es ist also totaler Quatsch und Unsinn — selbst wenn auf der bisherigen Anbaufläche wegen der Errosion der Böden nur noch 60 Jahre geerntet werden kann — daß der Großteil der Menschheit in 60 Jahren verhungern wird!

N’Logo – also klar – ist doch wohl Eines!
Die “klassische“ Landwirtschaft ist (mit meiner Erfindung) so überholt, wie Pferd und Wagen oder die Windmühlen, die drei Jahrhunderte das Getreide zu Mehl verarbeitet haben bis von Menschen erfundene Maschinen diese Aufgabe übernommen haben.

Und mit der Einführung meiner Erfindung, muss der “klassische“ Landwirt doch keinesfalls verschwinden! Er könnte und kann diese Erfindung nutzen, um uns weiter mit Lebensmittlen zu versorgen

— allerdings, ohne sich Jahr für Jahr weiter zu verschulden, weil er ständig größer Traktoren benötigt und dennoch einen 12-stündigen Arbeitstag hat, der ihm am Ende des Jahres ein real zur Verfügung stehendes Einkommen unter Hartz IV. Satz einbringt —

Mit meiner Erfindung könnte ein Landwirt hier in Europa bei einem vierstündigen Arbeitstag = 20 Stunden Woche den siebenfachen Ertrag x 2 = 14-fachen Ertrag an Lebensmitteln produzieren, wie bisher … und käme damit gleichzeitig aus der Schuldenfalle, in der er gefangen ist, heraus!

Noch ein letztes Wort zu meiner Erfindung:

Ich muß leider vermuten, daß, bevor meine Erfindung hier auch nur auf Gehör stößt, die VR-China und die DVR-Korea und Kuba diese Technologie umsetzen werden.

Das ist so schade, wie ich es traurig finde — denn schließlich empfinde ich mich immer noch als Deutscher, der sich dem Wohlstand der hier lebenden Menschen “verpflichtet fühlt“ und von Herzen *GLAUBT*:
Wenn es uns gut geht, dann kann es auch anderen nicht schlecht ergehen!
aber ganz offensichtlich “braucht unser Land“ — dessen Infrastruktur genauso verfällt, wie in den USA, und dessen Breitbandausbau Internet bereits ZEHN Jahre hinter Albanien und 20 Jahre hinter den USA und 40 Jahre hinter China und Indien zurückhängt — sowieso keine Erfinder wie mich mehr!

Mittlerweile hat es Deutschland vom Erfinder zum Kopierer anderer Volkswirtschaften geschafft.

Die BRD ist kein Staat

… wird von vielen Menschen behauptet, die der sogenannten  Reichsbürgerbewegung angehören würden und das Deutsche Reich wiederherstellen wollen.

Ich hatte zu den Menschen der verschiedensten Gruppen, die unter die offiziöse Bezeichnung Reichsbürger fallen, eigene Kontakte; sprich: ich habe mich mit ihnen getroffen, die Hand gegeben und mich mit ihnen unterhalten.
Und obwohl ich ihrer Ideologie und Weltanschauung nicht zustimme, ist vieles von dem, was sie aussagen, schlichtweg die Wahrheit. Zu dieser Wahrheit gehört u.a. die Tatsache, daß die BRD kein Staat ist.
Diese Tatsache habe ich aber auch selber bei meinen Recherchen (ErforschungErhebungErmittlungFeststellungNachforschungPrüfung,  
Umfrage,   Untersuchung)  vor neun Jahren herausgefunden.

Die Aussage und Feststellung: Die BRD ist kein Staat ist wahr!

Begründung:

A.)
Es kann nicht vorausgesetzt werden, daß jeder weiß, was ein Staat ist. Eine recht gute Zusammenfassung liefert WIKIPEDIA:

Nach der Drei-Elemente-Lehre (auch Drei-Elementen-Lehre  genannt) von Georg Jellinek ist der Staat ein soziales Gebilde, dessen konstituierende Merkmale ein von Grenzen  umgebenes Territorium (Staatsgebiet), eine darauf als Kernbevölkerung ansässige Gruppe von Menschen (Staatsvolk) sowie eine auf diesem Gebiet herrschende  Staatsgewalt  kennzeichnen. Im Staatsrecht existiert keine allgemein gültige Definition des Begriffs Staat. Georg Jellinek hat in seiner rechtswissenschaft-lichen Definition[1] den Staat als „die mit ursprünglicher Herrschaftsmacht ausgerüstete Körperschaft  eines sesshaften Volkes (Gebietskörperschaft)“ umschrieben.[2] Die Definition von Jellinek begründet die staatlichen Merkmale in drei Elementen:

Liegt eines dieser Merkmale nicht vor, so wird nach   herrschender Lehre (u. a. im deutschen  Rechtskreis  die Allgemeine Staatslehre) nicht von einem Staat gesprochen.

Gemäß der Erklärung der Stichwortkonkordanz des ‚Konkordantes Neues Testament‘ (KONKORDANTER VERLAG PFORZHEIM, 5. Auflage, 1980, ISBN 3-88475-000-3, Seite 535) zum Begriff Nation im Griechischen έθνος   (ethnos) genannt, ist eine Nation eine Gemeinschaft [von Menschen, die] durch gemeinsame Regierung und gemeinsames Vaterland geeinigt [ist].

Im Griechischen wird Staat zwar als κράτος (kratos) ‚Zustand‘, ‚Verfassung‘ [eines Gemeinwesens] oder πολιτεία (politeía) ‚Staatsform, Staat, Nation, Stadt‘ bezeichnet, aber zum allgemeinen Verständnis können die Begriffe Staat und Nation wechselseitig synonym verwendet werden, also: Staat = Nation.

Ein Völkerrechtssubjekt ist ein Rechtssubjekt  im  Völkerrecht, also ein Träger völkerrechtlicher Rechte und Pflichten, dessen Verhalten unmittelbar durch das Völkerrecht geregelt wird.[1]

Originäre (geborene) Völkerrechtssubjekte. Ihnen haftet ihre Völkerrechtsfähigkeit aus sich selbst heraus an.

Zu differenzieren sind dabei originäre staatliche Völkerrechtssubjekte:

Staaten (im völkerrechtlichen Sinne)

originäre nichtstaatliche Völkerrechtssubjekte:

Internationales Komitee vom Roten Kreuz
Heiliger Stuhl
Souveräner Malteser-Ritterorden

Derivative (gekorene) Völkerrechtssubjekte.

Sie leiten ihre Völkerrechtsfähigkeit aus der Rechtsfähigkeit ihrer Gründungssubjekte ab. Es handelt sich hierbei insbesondere um die Internationalen Organisationen wie die Vereinten Nationen.
Auch die 
Europäische Union besitzt seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Völkerrechtspersönlichkeit internationaler Organisationen gilt nur gegenüber ihren Mitgliedern und solchen Nicht-Mitgliedern, die diese ausdrücklich anerkannt haben.
Des Weiteren können Bundesstaaten ihren jeweiligen Gliedstaaten – bei denen es sich zwar in staatsrechtlicher, aber nicht in völkerrechtlicher Hinsicht um originäre Rechtssubjekte handelt – die Befugnis verleihen, in begrenztem Umfang am Völkerrechtsverkehr teilzunehmen. [https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerrechtssubjekt]

Keine einzige der verschiedenen Definitionen  (DarlegungDeutungErklärungErläuterungKonkretisierung, Worterklärung, Worterläuterung; (umgangssprachlich) Klarlegung; (Logik) Explikation; (Philosophie)   Determination) trifft auf die BRD als Staat zu!

B.)
Gegen die Annahme, dass die BRD ein Staat wäre, sprechen aber auch viele andere Tatsachen, als die da wären:

  1. Auf der Nationalversammlung der deutschen Völker in der Pauluskirche zu Frankfurt am Main am 28. März 1849 hat
    Die deutsche verfassunggebende Nationalversammlung die Reichsverfassung beschlossen und verkündigt.
    Diese Verfassung wurde im Reichsgesetzblatt 16tes Stück am 28. April 1849 zu Frankfurt a. M. ausgegeben
    [veröffentlicht, öffentlich bekannt gegeben].
    Durch diesen Akt des Selbstbestimmungsrechts des Völker wurde ein originäres Völkerrechtssubjekt konstituiert (‚ins Leben gerufen‘) und der Staat DEUTSCHLAND gegründet
    Siehe dazu: Abschnitt I. Artikel I. § 4 Satz 1b und Abschnitt II. Artikel I. § 6 Satz 1 der Verfassung Deutschlands: Deutschland

    Weder diese Verfassung noch die Konstituierung des originären Völkerrechtssubjekt des Staates Deutschland wurde von den damaligen Gewalt-Inhabern => dies waren die Vasallen des Papstes/des Heiligen Stuhl/der Kirche, die sich Könige, Herzöge und Fürsten oder Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe schimpfen durften, hingenommen!

    Die von den deutschen Völkern gewählten und berufenen Gesandten der deutschen verfassungsgebenden Nationalversammlung wurden auf alle erdenkliche – bereits aus der INQUISITION bekannten und praktizierten Methoden – verfemt, verfolgt, eingekerkert, gefoltert und ERMORDET! Ebenso erging es allen Unterstützern und Wählern der deutschen Völker, die ihre zur Nationalversammlung berufenen Gesandten weiter unterstützten und am Selbstbestimmungsrecht der Völker fest hielten!

    In übertragener Bedeutung für all diese Millionen namenloser Deutschen, die dieser grausamen Barbarei zum Opfer fielen, will ich Karl Marxund den Sohn von Johann Carl Friedrich Gauß— den bis heute größten Geometriker und Mathematiker der gesamten Menschheits-Geschichte — aus zweiter Ehe EUGEN GAUß beispielhaft nennen.

  2.  Nachdem die Vasallen des Papstes — den Staat Deutschland ganz praktisch vernichtet hatten, indem sie die Gesandten der deutschen Völker verfemt, verfolgt, eingekerkert, gefoltert und ERMORDET hatten! von denen nur wenige eine „erfolgreiche Flucht gelang; erfolgreich“ im Sinne von Überlebt! —
    organisierte Fürst von Bismarck im Auftrag der “Evangelisch-Lutherische-Kirche“, die seit 500 Jahren im Bündnis mit ROM steht ein Militärbündnis  von 26 selbständigen deutschen STAATEN! … und provozierte mit seiner *Emser Depesche* einen Krieg mit der REPUBLIK Frankreich, die mal wieder alldieweil von einem ‚Monarchen‘ „regiert“ wurde!

    Frankreich verlor diesen von Langer-Hand geplanten und vorbereiteten Krieg und musste an die deutschen Vasallen des Papstes Land und Leute abtreten und „als Entschädigung“ 1.792,1 Tonnen Gold zahlen!  All überall bimmelten die Glocken im Deutschen Reich und all überall ***im Reich*** wurden die im Mittelalter nicht fertiggestellten Kirchengebäude – wie der Kölner Dom – vollendet und überall Kirchengebäude erneuert oder ganz neu errichtet; während dessen die Kapitalistische BANKEN- und PRODUKTIONS-Industrie in Deutschland „Urständ“ feierte!

  3. Dies ging 40 kurze Jahre *erfolgreich* weiter:
    Namibia, Tansania, Burundi, Ruanda und Uganda, Togo und Kamerun in Afrika, die heutig genannte Marshal-Inseln und Neu-Papua-Guinea im Pazifik „fielen“ dem *REICH* zum Opfer! und wurden GNADENLOS — selbstverständlich mit dem Segen der Kirche
     ausgeraubt und geplündert!

Fortsetzung folgt am 18 Januar 2019

Verkehrte Ansichten

@ Mari On Maier

 

Die Nachfrage hängt nicht vom ‚Geld‘ ab, das einem zugeteilt oder nicht zugeteilt wird! Die Nachfrage nach den Dingen, Gütern oder Waren, die wir Menschen zum Überleben benötigen, sind natürlich-biologisch bedingt!
 
Falsch ist: *Wenn das Essen in der Tonne landet, hat das keinen Einfluss auf die Nachfrage.*
Denn die Nachfrage ist allein davon abhängig, was der Mensch zum Überleben benötigt.
 
Und — obwohl es sich paradox anhören muss — wird durch das Essen, welches in der Tonne landet, die Nachfrage erhöht!
 

Der Beweis für diese meine Behauptung liegt in der Praxis!

Wenn ich heute ein Brot mit einem Gewicht von einem Kilogramm kaufe, was ich jedoch heute gar nicht verzehren kann und davon eben nur einen Teil verbrauche (sagen wir 150 g pro Tag), dann sind die restlichen 4/7 Teile des Brotes am Beginn des vierten Tages verdorben, weil sich auf und im Brot für den Menschen giftige Pilze gebildet haben, so daß ich – wenn ich mich nicht vergiften will – 600 g Brot wegwerfen muss. [Abfall, der auch nicht weiter – etwa als Tierfutter weiterverarbeitet – werden darf, sondern höchstens als Düngemittel oder zur Verbrennung, um Strom damit herzustellen, taugt!]
 
Obwohl ich also rein theoretisch nach dem Kauf eines Brotes von einem Kilo sieben Tage keine Nachfrage habe, muss ich bereits nach drei Tagen ein neues Brot Nachfragen!
 
Falsch ist auch die Aussage: *Der Konsument konsumiert an seinem Bedarf vorbei.*
Niemand kann mehr konsumieren als es seinem Bedarf entspricht. Ist der Bedarf befriedigt, kann niemand darüber hinaus weiter konsumieren. Ist jedoch der konsumierte Bedarf verbraucht, entsteht automatisch – ob man will oder nicht – ein erneuter Bedarf, der eine erneute Nachfrage auslöst.
 
Richtig ist vielmehr: Der Konsument kauft an seinem Bedarf vorbei! und muß aus vielerlei und unterschiedlichen Gründe den überflüssig gekauften Bedarf *in die Tonne treten* – also wegwerfen! Womit er gleichzeitig die Nachfrage erhöht.
 
*Es werden Wohlstandsbedürfnisse geweckt. Die Überflussbedürfnisse halten die Nachfrage konstant.*
 
Auch das ist vollkommen falsch!
Die Bedürfnisse sind natürlich-biologisch Bereits Vorhanden und müssen nicht zusätzlich geweckt werden!
Diese Bedürfnisse allein erhalten die Nachfrage „konstant“ und je mehr Menschen es gibt, um so größer wird automatisch die Nachfrage nach den Bedürfnis befriedigenden Gütern!
 
*Durch Wegwerfen von Lebensmitteln konsumentenseitig wird das Angebot nicht verknappt.*
 
Dieser Satz ist eine Tautologie! Mehr noch: Es handelt sich um eine unlogische Aussage! Denn Angebote können sich nur dadurch verknappen, wenn es für diese keinen Bedarf und damit gar keine Nachfrage gibt! Nur wenn Angebote auf keinen Bedarf und damit auf keine Nachfrage mehr stoßen, verringert sich das Angebot und zwar solange bis niemand auf ein Angebot mehr eingeht!
 
Dazu ein praktisches Beispiel:
Unter der absurden Annahme, dass 82 Mio. Einwohner in unserem Land täglich pro Kopf einen Bedarf von 100 g Fleisch hätten, so müsste in einem Jahr ein Angebot von 2,99 Mio. Tonnen Fleisch als Angebot vorliegen.
Tatsächlich werden jedoch durchschnittlich pro Kopf und Tag 165 g Fleisch ‚konsumiert‘, womit sich der Bedarf an Fleisch auf 4,92 Mio. Tonnen beläuft.
Das heißt, es muss ein Angebot von 5 Mio. Tonnen vorhanden sein, dass dann auf eine Nachfrage von 5 Mio. Tonnen trifft. Oder umgekehrt! Es gibt eine Nachfrage nach 5 Mio Tonnen Fleisch, die durch ein Angebot von 5 Mio Tonnen befriedigt werden können.
 
Diesem – ich sage bewusst: künstlich erzeugten – Bedarf standen im Jahr 2017:
 
57,9 Millionen getötete Schweine mit 5,45 Millionen Tonnen Fleisch;
3,5 Millionen getöteter Rinder mit einer Fleischmenge von 1,1 Millionen Tonnen;
600 Millionen Masthühner mit einer Fleischmenge von 0,97 Mio Tonnen;
16,3 Mio. Enten, 35,1 Mio. Puten, 0,575 Mio. Gänse,31,3 Mio. Legehennen und 2 Mio. Schafe, Lämmer, Ziegen und Pferde mit gesamt 0,6 Mio Tonnen Fleisch gegenüber.
 
Die gesamte Fleischproduktion belief sich also im Jahr 2017 allein in Deutschland auf 8,1 Mio Tonnen Fleisch von denen 5 Mio. Tonnen verkauft (“konsumiert“) wurden und von denen etwa 50% = 2,5 Mio. Tonnen “in der Tonne – also im Abfall – gelandet sind! [*1]
 
Das Angebot übertraf also die Nachfrage, bzw. den “Bedarf“ um das 3,24-fache, weshalb die Preise ‚auf den Bedarf“ = die Abnahme von Fleisch sich deutlich erhöht haben. Von 2017 auf 2018 um mindestens 30% und in vielen Fällen sogar um 50%, 75%, 100% und mehr Prozent!
Obwohl die Produzenten (die Bauern) der Tiere für den Verkauf ihrer Tiere *zur Schlachtung* überhaupt keinen Pfennig mehr verdient haben, da ihnen eine *Billig-Konkurrenz* aus der Ukraine und anderer ehemaliger “Ostblockstaaten“ gegenüber steht, die ein Kilo Fleisch unter zwei Euro verkaufen können und dann immer noch einen Gewinn von 0,1 bis 0,2 € pro kg Fleisch machen!
 
Das ist RICHTIG!!! ***Trotz Wegwerfgesellschaft ist genug für alle da.***
 
***Der Zugang zu Produktionsmitteln, auch Grund und Boden, ist in den Entwicklungsländern durch Machtkonfigurationen innerhalb der Länder und auch außerhalb boykottiert. Das ist das Grundübel für den Welthunger.***
 
Mir scheint es so, daß du die Begriffe und damit die Tatsachen durcheinander bringst.
Weder das Eine noch das Andere wird “boykottiert“!
 
Unter dem Kapitalistischen Regime herrscht eine VERKEHRTE Verteilung aller Dinge, die wir Menschen zum Überleben benötigen! WEIL sich im Kapitalismus nicht am BEDARF sondern am PROFIT allein orientiert werden MUß!!!
 
[*1] Angaben gemäß Statistisches Bundesamt: und von der ***Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt*** am 10. Februar 2018 veröffentlicht. https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schlachtzahlen-2017

Vom Urlaub aus der Karibik zurück

Meine Reise in die Karibik zur Dominikanischen Republik, die ein Staat auf der Insel Hispaniola im Atlantik ist, wurde mir von einem meiner acht Kinder geschenkt!
Bildergebnis für dominikanische republik karte
Die Reise sollte vom 1.1.2019 bis zum 22.1.2019 dauern. 

Obwohl ich ein flaues Gefühl dabei hatte, dieses Geschenk anzunehmen, habe ich im Vertrauen gegenüber dem Menschen, der mir dieses Geschenk gemacht hatte, das Geschenk angenommen und bin mit ihm gemeinsam auf diese Reise gegangen.

*Leider* wurde mein flaues Gefühl bereits am zweiten Tag bestätigt, denn ganz offensichtlich hatte der Schenker an sein Geschenk an mich damit innerliche Forderungen an mich verbunden, von denen er mir aber vor der Reise gar nichts mitgeteilt hatte.
Hätte ich nämlich von seinen innerlichen Forderungen an mich gewusst, müsste ich ihm mitgeteilt haben, daß ich weder dazu bereit bin, auf derartige Forderungen einzugehen noch solche Erwartungen an mich zur Zeit erfüllen kann!
Nach dem ich festgestellt hatte, dass ‚dochmit dem Geschenk Forderungen und Erwartungen an mich verbunden sind, bedankte ich mich in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar 2019 schriftlich für das Geschenk und teilte ihm aber mit, dass ich jedoch aus Gründen – die ich hier nicht breittreten werde – die weitere Reise nicht mit ihm fortsetze und bat ihn meinen Rückflug vorzuverlegen. Er setzte seine Reise dann auch ohne mich am 6. Januar fort. Ich blieb dann noch bis zum 10. Januar im selben Hostel und reiste langsam zum Flughafen zurück, von dem ich dann am 14. Januar nach Deutschland zurück geflogen bin.

Trotz des Gesagten war der Aufenthalt überwiegend wirklich ein Erholungsurlaub: Angenehme 25°C, eine durchweg schöne Landschaft bei 12 Stunden herrlichem Sonnenschein!
Und das Beste an dem Erholungsurlaub war, daß ich in Ruhe und ohne Streß mein Versprechen einhalten konnte, ein mir geschenktes Buch Auf der Suche nach dem Wunderbaren von Peter D. Ouspensky (1877-1947) zu lesen und ich mein eigenes Vorhaben die Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie gründlich zu studieren.

Alles ist gut, WEIL ich und du GUT SIND !!!

erkannt wird, dass

ICH und 

DU und

WIR ALLE

GUTES SEIN SIND!

Ich bin ein guter Mensch!
Du bist ein guter Mensch!
Wir sind gute Menschen!

Bedauerlicherweise kann sich mit Menschen, die dem irren religiösen oder philosophischen Wahn verfallen sind, dass der Mensch von Natur aus ein böses — und damit ein schuldiges und leidendes — Sein wäredarüber nicht unterhalten werden:

Mit solchen Menschen ist nicht gut Kirschen essen!

Und dies, obwohl das meist gedruckte Buch und auch das meistgelesenste Buch der Welt – die Bibel –  in der behauptet, festgestellt und bewiesen ist, daß der Mensch ein GUTES-SEIN ist, “glauben“ = „vertrauen“ selbst die meisten Menschen, die sich als Christen bezeichnen, dieser allgemeinen WAHRHEIT nicht!

Die allgemeine in unserem Kulturkreis behauptete Aussage ist doch wohl:

„Gott ist Liebe!“ „Gott ist der Schöpfer allen Seins“! …

… und dann soll diese Liebe „den Menschen ALS Böses und damit als schuldiges oder leidendes Sein“ hervorgebracht haben! ???

Das ist doch IRRSINNIGER WAHNWITZ!!! der zu einer Schizophrenieim Denkenführen muss!!!

Selbst ohne einen religiösen Hintergrund — in dem ich nun einmal selber „christlich“ in meinem Denken abgerichtet, dressiert und konditioniert (nennt sich ’sozialisiert‘) wurde! — ::

Alles was IST, ist ein Gut!!! Wie kann ein Gut schlecht sein?

Mit anderen Worten: Wie kann ein Gut — wie der Mensch — nur ‚glaubenSchlecht-Sein zu können???


Was ist denn ‚schlecht‚ an irgendeinem Menschen???
Was ist daran ‚böse‘, ein Mensch zu sein???

Etwa, weil er als Gut – als Gutes-Sein überhaupt da ist = existiert???

Ich füge hier einen Ausführung von Augustinus aus dem  Jahre 400 an:
(Die Kirche und die Christen haben seine Ausführungen bedauerlicherweise aus ihren Überlegungen verbannt.)

Alle Geschöpfe sind aus der Schöpferhand Gottes als wesentlich gut hervorgegangen

sie sind jedoch einer Verschlechterung fähig, weil sie nicht absolut gut sind.


Auch wenn Augustinus sich damit grundsätzlich irrt: denn es gibt keinen Schöpfer, sondern nur das Sein, welches das Bewusstsein bestimmt!, so hat er dennoch richtig erfasst:

Das Gute und Böse an den Geschöpfen bedingt sich in gewissem Sinn: das Böse setzt immer etwas Gutes voraus.

Weil also der Schöpfer aller Wesen [= also das materielle Sein = das Seiende Sein – Spinoza, Bibel und Evangelium]ohne Ausnahme unendlich gut ist, darum sind auch alle [geschaffenen] Wesen gut; aber weil sie nicht wie ihr Schöpfer[= also das materielle Sein = das Seiende Sein – Spinoza, Bibel und Evangelium] unendlich und unwandelbar gut sind, darum kann das Gute an ihnen auch abnehmen oder zunehmen. ( => „weil nun einmal ALLES in Bewegung ist!“ )

Nimmt aber das Gute ab, so ist das etwas Böses; doch soviel auch von dem Guten abnimmt, etwas [Gutes] muß doch immer noch zurückbleiben, solange das Wesen selbst noch vorhanden, ist; denn sonst könnte es ja seine Wesenheit nicht behalten.

Mag nämlich ein Wesen sein wie nur immer und mag es noch so unscheinbar sein, so kann doch das Gute, das in ihm kraft seiner Eigenschaft als Wesen wohnt, nur dann vernichtet werden, wenn das Wesen selbst vernichtet wird.

Mit Recht wird gewiß ein unverdorbenes Wesen gerühmt; ist es aber auch noch unverderblich, so daß es einer Verderbnis überhaupt nicht ausgesetzt ist, so verdient es ohne Zweifel noch viel mehr Ruhm.

Wird es aber einmal verdorben, so ist seine Verderbnis darum etwas Böses, weil sie es um irgendeinGut bringt. Würde sie es nämlich um kein Gut bringen, so wäre sie ja nicht schädlich; sie ist aber in Wirklichkeit schädlich, folglich nimmt sie ein Gut weg.

Solange also ein Wesen noch dem Verderben ausgesetzt ist, besitzt es ein Gut, dessen es beraubt werden kann, und wenn darum von einem Wesen etwas übrig bleibt, was schließlich überhaupt nicht mehr verdorben werden kann, so ist es offenbar ein unverderbliches Wesen und es gelangt zu diesem so großen Gut gerade durch die Verderbnis.

Wenn aber die Möglichkeit der Verderbnis nicht aufhört, so hört das Wesen gewiß auch nicht auf, ein Gut zu besitzen, dessen es die Verderbnis berauben kann.

[Erst durch die zerstörende Arbeit der Verderbnis wird klar, welch gewaltiges Gut das seiner Natur nach unverderbliche Wesen der Menschenseele ist.]

Hat aber einmal die Verderbnis das Wesen voll und ganz zernichtet, so ist bloß deshalb nichts Gutes mehr an ihm, weil überhaupt keine Wesenheit mehr da ist.

Darum kann die Verderbnis das Gute nicht vernichten, außer sie vernichtet das Wesen selbst.

Jedes Wesen ist somit etwas Gutes, und zwar ein großes Gut, wenn es nicht verdorben werden kann, nur ein kleines aber dann, wenn dies möglich ist; doch [auch in diesem Falle]
kann nur törichter Unverstand in Abrede stellen, daß es etwas Gutes ist.

Wird aber das Wesen durch Verderbnis zerstört, dann bleibt auch die Verderbnis nicht zurück, weil ja kein Wesen mehr da ist, an dem es haften könnte.

Wenn es also nichts gäbe, was gut ist, dann gäbe es darum auch nichts, was man böse nennen könnte.

Ein Gut jedoch, das von jedem Bösen frei ist, ist ein vollkommenes Gut; das Gut jedoch, dem etwas Böses anhaftet, bleibt trotzdem ein Gut, wenn auch ein verderbtes oder wenigstens verderbliches.
Wo aber einmal gar nichts Gutes mehr vorhanden ist, da kann es auch nichts Böses mehr geben.

Aus dieser Tatsache ergibt sich eine merkwürdige Tatsache: Weil jegliches Wesen in seiner Eigenschaft als solches etwas Gutes ist, so erscheint der Satz: „Ein böses Wesen ist nur ein fehlerhaftes Wesen“ nichts anderes zu bedeuten als daß dasjenige böse ist, was gut ist, und zwar daß nur das böse ist, was gut ist; denn jegliches Wesen ist ja etwas Gutes und kein Ding wäre böse, wenn eben das Ding, das böse ist, kein Wesen wäre.

Es kann also böse nur etwas sein, was gut ist. Mag diese Behauptung auch sonderbar erscheinen, der eben gezogene folgerichtige Schluß zwingt uns unvermeidlich zu dieser Behauptung.

Dabei müssen wir uns davor hüten, daß sich nicht jenes Propheten-Urteil gegen uns richtet, wo es heißt:
„Wehe denen, die das, was gut ist, böse und das, was böse ist, gut nennen, welche die Finsternis Licht und das Licht Finsternis heißen, die das Süße bitter und das Bittere süß nennen!“ Vgl. Is. 5,20.

Der Herr aber sagt: „Ein böser Mensch holt aus dem bösen Schatz seines Herzens Böses hervor.“ Vgl. Matth. 12,35.

Was ist aber ein böser Mensch anders als ein böses Wesen, da ja auch der Mensch ein Wesen ist? Wenn ferner der Mensch in seiner Eigenschaft als Wesen etwas Gutes ist, was ist denn dann ein böser Mensch anders als ein böses Gutes?

Wenn wir indes diese beiden Begriffe auseinander halten, so finden wir, daß er nicht wegen seiner Eigenschaft als Mensch etwas Böses ist und nicht deshalb etwas Gutes, weil er schlecht ist, sondern daß er wegen seiner Eigenschaft als Mensch etwas Gutes ist und etwas Böses deshalb, weil er schlecht ist.

Jeder also, der sagt: „Es ist etwas Böses, ein Mensch zu sein“, oder: ,,Es ist etwas Gutes, schlecht zu sein“, der fällt unter jenen prophetischen Spruch:

„Wehe denen, die das, was gut ist, böse und das, was böse ist, gut nennen!“:
denn so einer beschuldigt ein Werk Gottes [des SEINS als solches!!!], den Menschen, und lobt das Laster des Menschen, die Ungerechtigkeit.

Jegliches Wesen, auch ein fehlerhaftes, ist demnach gut, insoweit es ein Wesen ist, böse aber nur, insoweit es fehlerhaft ist.

Diesen einander so entgegengesetzten Begriffen, böse und gut, gegenüber läßt uns demnach der Grundsatz der Logik im Stiche, es könnten sich an keinem Ding zur gleichen Zeit gegensätzliche Eigenschaften finden; es könne z. B. niemals ein und dieselbe Luft finster und dunkel, die nämliche Speise oder der gleiche Trank zugleich bitter und süß, kein Körper da, wo er weiß ist, auch schwarz und dort, wo er mißgestaltet ist, zugleich auch wohlgebaut sein.
Und ähnlich findet man es bei vielen, ja fast bei allen Gegensätzen: an ein und demselben Gegenstand können sie nicht zugleich nebeneinander bestehen.

Während es aber nun kein Mensch bezweifelt, daß gut und böse Gegensätze sind, so können sie doch nicht bloß zugleich miteinander bestehen, nein, noch mehr: das Böse kann überhaupt nicht ohne das Gute und nur am Guten bestehen, während umgekehrt das Gute seinerseits recht wohl ohne das Böse bestehen kann.

Es kann z.B. ein Mensch oder ein Engel nicht [wesentlich] ungerecht sein; ungerecht aber kann er anderseits doch [per accidens] wieder nur als Mensch oder als Engel sein:

und zwar ist es etwas Gutes, daß er ein Mensch und daß er ein Engel ist, etwas Böses aber, daß er ungerecht ist.

Und diese beiden Gegensätze bestehen bis zu dem Grade gleichzeitig, daß überhaupt nichts Böses möglich wäre, wenn nicht etwas Gutes vorhanden wäre, an dem das Böse sein kann. Denn die Verderbnis könnte sich nicht geltend machen und hätte auch keinen Ausgangspunkt, wenn es nicht etwas gäbe, was von der Verderbnis ergriffen werden könnte; denn nur wo etwas Gutes ist, kann auch etwas verdorben werden; das Wesen der Verderbnis besteht nämlich in nichts anderem, als in der Beseitigung des Guten.

Von dem Guten also hat das Böse seinen Ausgang genommen und nur am Guten ist das Böse möglich.

Es gab auch sonst keine Quelle, aus der irgendein böses Wesen hätte hervorgehen können; denn gäbe es eine solche, so wäre sie ja in ihrer Eigenschaft als Wesen gut:

und zwar wäre sie entweder ein unverderbliches Wesen und als solches ein großes Gut oder sie wäre ein verderbliches Wesen; aber auch als solches müßte sie gut sein, denn nur durch das Verderbnis eben dieses Guten könnte ihm das Verderben schaden.

Wenn wir somit sagen, das Böse sei aus dem Guten hervorgegangen, so möge man jedoch nicht glauben, dies widerstreite dem Ausspruch des Herrn: ,,Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen.“

Freilich kann man, wie die [ewige] Wahrheit sagt, keine Trauben von den Dornen pflücken, weil eben an einem Dornstrauch keine Traube wachsen kann. Doch können gar wohl, wie wir sehen, auf guten Erdreich sowohl Weinstöcke als auch Dornen gedeihen.

Ebenso kann kein schlechter Wille wie ein schlechter Baum gute Früchte, d.h. gute Werke vollbringen.

Dagegen kann gar wohl aus dem [an sich] guten Wesen des Menschen ein guter und auch ein schlechter Wille hervorgehen und es gibt durchaus keine andere Quelle, aus der uranfänglich der böse Wille entspringen könnte, als das [an sich] gute Wesen der Engel und Menschen. Das hat denn auch der Herr selbst dort, wo er von dem Baum und seinen Früchten sprach, ganz deutlich gezeigt; sagt er ja doch: „Entweder laßt den Baum gut sein und auch seine Früchte gut oder laßt den Baum schlecht sein und auch seine Früchte schlecht!“ Damit weist er doch zu Genüge darauf hin, daß zwar an einem guten Baum keine schlechten und an einem schlechten Baum keine guten Früchte gedeihen können, daß aber dagegen ausdemErdreichselbst,von dem er sprach, beiderlei Bäume wachsen können.

Matth. 7,18. Ebd. 7,16.

Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a :

Was also dir selber verhaßt ist, dass tue auch deinem Nächsten nicht an.

Das ist das ganze Gesetz; der Rest ist Kommentar und Auslegung.


 

Fragen eines guten Freundes

hallo Georg, mich würde sehr deine Stellungsnahme dazu interessieren:
https://youtu.be/ISNSFD8AJ8c
gehört mir mein haus ? – leider nein
Tragt Euch bitte hier ein: https://www.helping-experts.com – Wir werden hier für jeden Interessenten die Möglichkeit bieten, mehr Wissen zu erlangen und tief…
youtube.com

Gesehen von Neo Supertramp am 16:39

Georg:

Das ist sehr schwierig.
Aber ein paar Bemerkungen zu dem Vortrag.

Das Recht ist eine Philosophie und wurde vom Imperium Romanum (Römisches Reich) ‚ersonnen‚ und von der Kirche weiterentwickelt.

Die Sprecherin weist richtigerweise daraufhin, dass eine (“natürliche“ oder “juristische“ (Firmen) Person eine SACHE des Rechts — damit “Gegenstandder Philosophie Recht ist.

Von dieser Philosophie wurde der Mensch zu einer “natürlichen PERSON“also einer Rechts-Sache GEMACHT => Rechtssubjekt: Subjekt von lat. ’subiectum‘ „Subjekt“ entlehnt. Zusammengesetzt aus sub „unter“ und iacere „werfen“.

Das biologische und natürliche Lebewesen Mensch – ein höheres Säugetier, welches zu den Menschenaffen, einem Lebewesen, das zu den Primaten zählt, wurde also von der Philosophie Recht „unterworfen“:

Sein gutes natürliches Sein ist mithin zum Gegenstand einer ‚Ideologie‘ namens “Recht“ konstruiert worden.

Nun gilt aber für alle “Sachen“ und “Dinge“ – ganz unabhängig vom Geschwafel der Sekte der Juristen – dass sie keine “Eigentümer“ oder “Besitzer“ von irgendetwas sein können, weil sie weder “philosophisch“ noch “religiös“ gesehen ’so etwas‘ wie ein “Recht“ haben können:

Es “wohnt“ den Dingen und Sachen kein “Recht“ bei.

Das (möglicherweise) dabei verwirrende ist, dass auch den Lebewesen – in unserem Fall – den Menschen und anderen Tieren auch kein “Recht“ ‚anhängt‘, da dies bedeuten würde, dass das “Recht“ ein außerhalb der Materie existierendes Sein wäre.

Außerhalb der Materie gibt es aber kein ‚weiteres‘ Sein, welches „die Materie bestimmen“ kann:

Einzig und allein „bestimmt die Materie das Bewusstsein“!

Kurz: Die Sprecherin hat recht, dass DINGE, SACHEN (Rechtsachen), PERSONEN keine Eigentümer oder Besitzer sein können!

Nur der Mensch “kann“ Eigentümer oder Besitzer sein!

Aber: Wie soll denn ein Mensch, der sich weder selber erworben noch befreit hat, überhaupt erkennen, dass er nur sein eigener Besitzer und Eigentümer über sich und seinen Körper sein kann???

Doch um dies alles “erklären“ zu können, müsste ich eigentlich ein zweites Buch schreiben und wohl auch Vorträge halten …

Mein erstes Buch — eigentlich nur eine Sammlung von 12 Aufsätzen, in denen ich meine Sicht der Dinge zum Ausdruck brachte, steht kostenfrei seit fünf Jahren als PDF im Internet.

Ironisch/Sarkastisch: Von allen, die ‚mein Buch‘ heruntergeladen und vielleicht auch gelesen haben: Ich habe nur ein Feedback bekommen.

Was soll ich dazu “denken“ oder “empfinden“?

Und was soll ich davon halten, dass meine Ausführungen sogar “zitiert“ werden, ohne zu nennen, worauf sich solche Leute “berufen“ und meine eigenen Gedanken für die ihren ausgeben???