Sich klar werden

“Anhaltend ist auch die Schwäche und Verwirrung innerhalb der politischen Linken. Von einer wahrhaft kommunistischen Partei kann in der BRD keine Rede sein. Vielleicht aber setzen sich doch allmählich diejenigen Kräfte durch, deren Klassenbewußtsein und ideologische Klarheit auf Seiten der Arbeiterklasse zu finden ist und die bereit und wieder imstande ist, sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten den Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin zuzuwenden und den modernen Revisionismus zu überwinden – die Kommunisten.“

Diese Schwäche und Verwirrung der “politischen Linken“ (hi hi hi) wird auch anhalten … und zwar bis von ihr nur noch “der Schatten eines leeren Gespenstes“ übrig ist.

Die sogenannte LINKE (also die Partei DIE LINKE) ist schon lange in der BRD und im Kapitalismus angekommen.

In ihrer Anschauung vertritt sie gegen den Sozialismus und die DDR eine extremere Position als selbst GRÜNE, FDP, SPD, CDU/CSU und NPD, die der DDR als Staat niemals ihre völkerrechtliche Legitimität abgesprochen haben; auch wenn es ihnen selbstverständlich stets darum gegangen war, den Staat DDR zu Fall zu bringen, was ihnen dann ja auch mit Hilfe von Gorbatschow, Gysi, Modrow — und ich zähle dazu auch Egon Krenz, der ja maßgeblich am Sturz von Erich und Margot Honecker beigetragen hatte und mit der “Meldung falscher Wahlergebnisse (zu Gunsten der SED) die demokratischen Wahlen in der DDR diskreditierte, was dann Mielke angekreidet wurde — den “jungen Rebellen um Wagenknecht & Co. innerhalb der Jugendorganisation FDJ der SED.

Wie kaum ein Zweiter delegitimiert DIE LINKE — allen voran Gysi und Wagenknecht — sowohl den Sozialismus in der DDR als auch die DDR selbst.

Bei solchen “sozialistischen“, “linken“ Freunden, braucht man keine Feinde mehr. “Heute braucht man keine Revolution mehr, um Veränderung herbeizuführen“, meinte Frau Wagenknecht in einer ‚Talkrunde‘! … womit sie sogar recht hat!, denn eine Revolution zielt ja gar nicht auf eine Veränderung innerhalb des kapitalistischen Systems, sondern auf den Umsturz und die Beseitigung dieses menschenfeindlichen Systems!

„6. Lenin zeigte schließlich, dass der „Ökonomismus“ keine zufällige Erscheinung in Russland ist, dass die „Ökonomisten“ Schrittmacher des bürgerlichen Einflusses in der Arbeiterklasse sind, dass sie in den westeuropäischen sozialdemokratischen Parteien Bundesgenossen in Gestalt der Revisionisten, der Anhänger des Opportunisten Bernstein, haben.
Im Westen erstarkte in der Sozialdemokratie immer mehr eine opportunistische Strömung, die unter der Flagge der „Freiheit der Kritik“ an Marx auftrat, die eine „Revision’“, das heißt Überprüfung der Marxschen Lehre forderte (daher der Name „Revisionismus“), die den Verzicht auf die Revolution, auf den Sozialismus, auf die Diktatur des Proletariats forderte.
 Lenin zeigte, dass die russischen „Ökonomisten“ dieselbe Linie des Verzichts auf den revolutionären Kampf, auf den Sozialismus, auf die Diktatur des Proletariats befolgten.“ – Geschichte der kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki), S. 47, Dietz Verlag Berlin 1955

Wer also auch immer, “den Verzicht auf die Revolution, auf den Sozialismus, auf die Diktatur des Proletariats fordert“, ist weder “links“, noch ’sozialistisch‘, ‚Marxistisch-Leninistisch‘, sondern ein gemeiner Verräter an der Arbeiterklasse, denn:

„Der wirtschaftliche Kampf der Arbeiter gegen die Unternehmer und die Regierung ist ein gewerkschaftlicher Kampf für bessere Bedingungen des Verkaufs der Arbeitskraft an die Kapitalisten,
die Arbeiter wollen aber nicht nur für bessere Bedingungen des Verkaufs ihrer Arbeitskraft an die Kapitalisten kämpfen, sondern auch für die Beseitigung des kapitalistischen Systems selbst, das sie dazu verdammt, ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten verkaufen zu müssen und sich ausbeuten zu lassen.
Die Arbeiter können aber den Kampf gegen den Kapitalismus, den Kampf für den Sozialismus nicht entfalten, solange der Zarismus (heute der “Parlamentarismus“), der Kettenhund des Kapitalismus, der Arbeiterbewegung im Wege steht.
Daher besteht die nächste Aufgabe der Partei und der Arbeiterklasse darin, den Zarismus (heute den “Parlamentarismus“) aus dem Wege zu räumen und dadurch den Weg zum Sozialismus zu bahnen. …
… [Aber] eine solche Propaganda (nämlich “den Verzicht auf die Revolution, auf den Sozialismus, auf die Diktatur des Proletariats“) [zu] betreiben, bedeutet, auf die Vernichtung der Partei hinarbeiten,
das heißt die Arbeiterklasse ohne Partei belassen,
das heißt die Arbeiterklasse ungerüstet lassen.
Aber die Arbeiterklasse ungerüstet lassen
– zu einer Zeit, wo sie solchen Feinden gegenübersteht wie dem mit allen Kampfmitteln bewaffneten Zarismus (heute der “Parlamentarismus“) und der auf moderne Art organisierten Bourgeoisie, die ihre Partei hat, die den Kampf gegen die Arbeiterklasse leitet –
heißt die Arbeiterklasse verraten.“
 — ebd.

“Von einer wahrhaft kommunistischen Partei kann in der BRD keine Rede sein.“

Diese Feststellung ist richtig! Denn in keinem der Partei-Statuten kommunistischer Parteien in der BRD, findet sich das Hauptanliegen Lenins!: die Arbeiter wollen aber nicht nur für bessere Bedingungen des Verkaufs ihrer Arbeitskraft an die Kapitalisten kämpfen, sondern auch für die Beseitigung des kapitalistischen Systems selbst, das sie dazu verdammt, ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten verkaufen zu müssen und sich ausbeuten zu lassen.
Aber die Beschränkung der Aufgaben der Arbeiterklasse auf den wirtschaftlichen Kampf gegen die Unternehmer und die Regierung, wobei man sowohl die Unternehmer als auch die Regierung unversehrt lässt, bedeutet nichts anderes, als die Arbeiter zu ewiger Sklaverei zu verurteilen.
 – ebd.

Lieber Genosse Sascha (N.G.),
liebe Genossinnen und Genossen,

es wird uns nichts anderes übrigbleiben, als

a.) eine Online-Zeitung (siehe “Lenin: Was tun?“ !) und

b.) eine neue kommunistische Partei zu gründen!

Denn, dass sich vielleicht aber doch allmählich diejenigen Kräfte durchsetzen, deren Klassenbewußtsein und ideologische Klarheit auf Seiten der Arbeiterklasse zu finden ist und die bereit und wieder imstande ist, sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten den Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin zuzuwenden und den modernen Revisionismus zu überwinden, halte ich für Wunschdenken!
Im Grunde ist dies doch nichts anderes, als der fruchtlose Versuch den Revisionismus verändern zu wollen, was so ähnlich ist, wie den Kapitalismus verändern zu wollen!

=> Mir ist noch wichtig, darauf hinzuweisen, dass ich den gewerkschaftliche Kampf — auch den sozialistische Kampf — bessere Bedingungen innerhalb des kapitalistischen Systems herauszuhandeln — keinesfalls ablehnend gegenüberstehe! Das ist wichtig und richtig; kann und darf doch ‚deshalb‘ nicht der Inhalt dessen sein, die kapitalistische Sklaverei “zu rechtfertigen“ und zu erhalten!
Ein solcher gewerkschaftlicher und sozialistischer Kampf hat sich dem eigentlichen Kampf – nämlich des Umsturzes und der Beseitigung des kapitalistischen Ausbeuter- und Sklavenhalter-Systems – unterzuordnen!!!

Der gewerkschaftliche und sozialistische Kampf für bessere Bedingungen innerhalb des Systems “höherer Sklaverei“ ist und darf niemals Selbstzweck sein oder werden, denn dies bedeutet nichts anderes als die bedingungslose Kapitulation gegenüber des die Menschen unterdrückenden Ausbeuter-Systems!

Und nochmals zum Menschengemachten Klimawandel!

Aufgrund der im allgemeinen veröffentlichten Daten bin ich bisher davon ausgegangen, dass die Luft mit 0,04 Vol.% = 400 ppm (parts per million) angefüllt ist.

Andreas Jung hatte dem widersprochen und behauptet es seien bezogen auf Methan  — ich bezog das auf das CO2 — nur ppb (parts per billion [amerikanischer Schreibweise: also parts per Milliarde].

Zunächst dachte ich Andreas Jung müsse einem Irrtum aufgesessen sein: Denn 0,04 Vol.% sind 400 ppm und nicht ppb. “Wie kommt er nur dazu, zu behaupten, dass der Anteil des CO2 nur 400 ppb sind“, fragte ich mich fälschlicherweise.

“Kann ich das widerlegen oder begründen?“, fragte ich mich weiter.

Und ich habe mir das “Zahlen-“- und “Datenmaterial“ aus dem Internet genommen und entsprechend geordnet.

Dabei ist folgendes Ergebnis herausgekommen:

Volumen der Luft: V = 4/3 π r³ [Höhe über NN = 10 km]

A.) Erdradius mit Lufthülle

r …………… r ……….. . r ………   π  ……. 4/3 
6381  x  6381    x    6381   x    3,14   x   1,33 = 1.088.315.571.788 km³

B.) Erdradius ohne Lufthülle

6371  x  6371    x    6371   x    3,14   x   1,33 = 1.083.206.916.845  km³

A.) – B.) = 5.108.654.942,61 km³

1 km³ = 1.000 m x 1.000 m x 1.000 m

= 5.108.654.942.606.500.000 m³

angegeben werden 0,04% CO2 in der Luft Vol% CO2 =0,04%

5.108.654.942.606.500.000 m³ x 0,04 % = 2.043.461.977.042.600 m³

„Ein Liter CO2 wiegt 1,96 Gramm. Demnach hat ein Kilogramm CO2 ein Volumen von 509 Litern.“ also rund 0,5 m³

40.869.239.540.852 kg CO2 x 0,5 m³ = 20.434.619.770.426 m³

Nun hat die Luft ein Volumen von 5.108.654.942.606.500.000 m³ 
das Volumen des CO2 beträgt 20.434.619.770.426 m³

5.108.654.942.606.500.000 m³ / 20.434.619.770.426 m³

=> gerundet = 250.000,00

1/250.000 = 0,0004% Volumenanteil

Die Atmosphäre hat eine Masse von 5,15 x 1015 t
= 5.150.000.000.000.000 Tonnen = 5.150.000 Gt

5.150.000 Gt / 41 Gt = ~125.600 => 1/125.600 = ~0,0008% Masse-Anteil

Wie da 300 ppm oder gar 400 ppm herkommen sollen, bliebe dann aber ein physikalisches Rätsel, da ja nur vier ppm CO2 – 0,0004 % Volumenanteil (4 ppm) physikalisch in der Luft sein können.

Tatsächlich gibt es aber nur 40,87 Gt CO2 in der Luft = 0,0004 % (4 ppm [parts per million = Teile pro Millionen])

Durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe gelangen >36 Gt CO2 p.a. In die Luft, die nach kurzer Zeit vom Regen ausgewaschen werden.

Wenden wir uns nun dem “wichtigsten“ Treibhausgas, nämlich dem Wasserdampf H2O zu.

In der Atmosphäre soll es 13.000 km³ H2O 

13.000 km³ = 13.000 x 1.000 x 1.000 x 1.000 = 13.000.000.000.000 m³

13.000.000.000.000 x eine Tonne = 13.000.000.000.000 t H2O

eine Milliarde Tonnen entsprechen einer Gt / 1.000.000.000
= 13.000 Gt H2O

Die Atmosphäre hat eine Masse von 5.150.000.000.000.000 Tonnen = 5.150.000 Gt

5.150.000 Gt
/ 13.000 Gt H2O in der Luft

= 396,15

wir runden auf 400 auf
1/400 = 0,0025% H2O Masse-Anteil

Verhältnis Volumen: H2O : CO2 = 0,0025 / 0,0004 = 6,25

Verhältnis Masse: H2O : CO2 = 13.000 Gt / 41 Gt = 317

Also wenn der Treibhauseffekt für die globale Erwärmung von Luft und Wasser “verantwortlich“ ist, dann hat das Wasser in der Luft darauf einen 2.000-fach größeren Effekt als CO2, weil sich das Wasser in der Luft
16 mal im Jahr austauscht — CO2 aber innerhalb eines Jahres ausgeregnet wird — 

Der angegebene Wert des CO2 ist 0,04 Vol.% – tatsächlich ist er um 100-mal geringer, nämlich nur 0,0004% Vol.% und beträgt nicht einmal den 125.000-stel Teil (41 Gt) der Masse der Atmosphäre (5.150.000 Gt) !!!

Andreas Jung hat also mit seiner Behauptung recht: 
Von einer Milliarde Teilen pro m³ Luft gibt es gerade mal 400 CO2-Moleküle und keine 40.000!!!

Allerdings gibt es im pro m³ Luft 126.800 H2O-Moleküle!

Was hat nun einen größeren Einfluß auf den “Treibhauseffekt“: CO2=400 Anteile oder H2O = 126.800 Anteile pro m³ ???

CO2 der Schwindel mit Zahlen

Dogmatismus, Revisionismus, Opportunismus ….

Für mich ist beunruhigend, wie schnell denjenigen, die in bestimmten Fragen eine sehr prinzipielle und dogmatische Haltung haben, des Sektierertums verdächtigt werden und ihnen unterstellt wird, alle anderen als blöd, reaktionär usw. zu klassifizieren.

Dogmatismus?

Das Proletariat ist diejenige Klasse der Gesellschaft, welche ihren Lebensunterhalt einzig und allein aus dem Verkauf ihrer Arbeit und nicht aus dem Profit irgendeines Kapitals zieht; deren Wohl und Wehe, deren Leben und Tod, deren ganze Existenz von der Nachfrage nach Arbeit, also von dem Wechsel der guten und schlechten Geschäftszeiten, von den Schwankungen einer zügellosen Konkurrenz abhängt. Das Proletariat oder die Klasse der Proletarier ist, mit einem Worte, die arbeitende Klasse… – Friedrich Engels

Dem Sozialismus geht es also um die Abschaffung dieser Ausbeutung und Abhängigkeit des Menschen durch den Menschen, so wie es den Anhängern des Abolitionismus um die Aufhebung der Sklaverei geht – und nicht bloß um eine „Verbesserung der Zustände, in denen die Sklaven zubringen!“

Revisionismus:

1. Lenin zeigte, dass die Ablenkung der Arbeiterklasse vom allgemeinpolitischen Kampf gegen den Zarismus und die Beschränkung ihrer Aufgaben auf den wirtschaftlichen Kampf gegen die Unternehmer und die Regierung, wobei man sowohl die Unternehmer als auch die Regierung unversehrt lässt, nichts anderes bedeuten, als die Arbeiter zu ewiger Sklaverei zu verurteilen. Der wirtschaftliche Kampf der Arbeiter gegen die Unternehmer und die Regierung ist ein tradeunionistischer [gewerkschaftlicher] Kampf für bessere Bedingungen des Verkaufs der Arbeitskraft an die Kapitalisten, die Arbeiter wollen aber nicht nur für bessere Bedingungen des Verkaufs ihrer Arbeitskraft an die Kapitalisten kämpfen, sondern auch für die Beseitigung des kapitalistischen Systems selbst, das sie dazu verdammt, ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten verkaufen zu müssen und sich ausbeuten zu lassen. Die Arbeiter können aber den Kampf gegen den Kapitalismus, den Kampf für den Sozialismus nicht entfalten, solange der Zarismus, der Kettenhund des Kapitalismus, der Arbeiterbewegung im Wege steht. Daher besteht die nächste Aufgabe der Partei und der Arbeiterklasse darin, den Zarismus aus dem Wege zu räumen und dadurch den Weg zum Sozialismus zu bahnen.

2. Lenin zeigte, dass die Verherrlichung des spontanen Prozesses der Arbeiterbewegung und die Verneinung der führenden Rolle der Partei, die Beschränkung ihrer Rolle auf die eines Registrators der Ereignisse, nichts anderes bedeutet, als „Nachtrabpolitik“ („Chwostismus“) zu predigen, die Verwandlung der Partei in einen Nachtrab des spontanen Prozesses zu propagieren, in eine passive Kraft der Bewegung, zu nichts anderem fähig, als dem spontanen Prozess zuzusehen und sich auf den Lauf der Dinge zu verlassen.

Eine solche Propaganda betreiben, bedeutet, auf die Vernichtung der Partei hinarbeiten, das heißt die Arbeiterklasse ohne Partei belassen, das heißt die Arbeiterklasse ungerüstet lassen.                                                                                                 Aber die Arbeiterklasse ungerüstet lassen – zu einer Zeit, wo sie solchen Feinden gegenübersteht wie dem mit allen Kampfmitteln bewaffneten Zarismus und der auf moderne Art organisierten Bourgeoisie, die ihre Partei hat, die den Kampf gegen die Arbeiterklasse leitet – heißt die Arbeiterklasse verraten.

3. Lenin zeigte, dass die Anbetung der Spontanität der Arbeiterbewegung und die Herabminderung der Rolle der Bewusstheit, die Herabminderung der Rolle des sozialistischen Bewusstseins, der sozialistischen Theorie, nichts anderes bedeutet,
als erstens, die Arbeiter, die sich zur Bewusstheit wie zum Licht hingezogen fühlen, zu verhöhnen,

zweitens, die Theorie in den Augen der Partei zu entwerten, das heißt jene Waffe zu entwerten, mit deren Hilfe sie die Gegenwart erkennt und die Zukunft voraussieht,
und drittens, völlig und endgültig in den Sumpf des Opportunismus hinabzusinken.

„Ohne revolutionäre Theorie“, sagte Lenin, „kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben … Die Rolle des Vorkämpfers kann nur eine Partei erfüllen, die von einer fortgeschrittenen Theorie geleitet wird.“ (Lenin, Was tun?, S.55 und 56.)

4. Lenin zeigte, dass die „Ökonomisten“ die Arbeiterklasse dadurch betrügen, dass sie behaupten, die sozialistische Ideologie könne der spontanen Bewegung der Arbeiterklasse entspringen, denn in Wirklichkeit entspringt die sozialistische Ideologie nicht der spontanen Bewegung, sondern der Wissenschaft. Dadurch, dass die „Ökonomisten“ die Notwendigkeit verneinen, das sozialistische Bewusstsein in die Arbeiterklasse hineinzutragen, machen sie der bürgerlichen Ideologie den Weg frei, erleichtern sie es, diese Ideologie in die Arbeiterklasse hineinzutragen und in ihr zu verwurzeln – folglich begraben sie die Idee der Vereinigung der Arbeiterbewegung mit dem Sozialismus, helfen sie der Bourgeoisie.
„Jede Anbetung der Spontaneität der Arbeiterbewegung“, sagte Lenin, „jede Herabminderung der Rolle des ,bewussten Elementes’, der Rolle der Sozialdemokratie, bedeutet zugleich – ganz unabhängig davon, ob derjenige, der diese Rolle herabmindert, es wünscht oder nicht – die Stärkung des Einflusses der bürgerlichen Ideologie auf die Arbeiter.“ (Ebenda, S.11.)

Und ferner:
„Die Frage kann nur so stehen: bürgerliche oder sozialistische Ideologie. Ein Mittelding gibt es hier nicht … Darum bedeutet jede Herabminderung der sozialistischen Ideologie, jedes Abschwenken von ihr zugleich eine Stärkung der bürgerlichen Ideologie.“ (Ebenda, S.72/73.)

5. Alle diese Fehler der „Ökonomisten“ zusammenfassend, kam Lenin zu der Schlussfolgerung, dass die „Ökonomisten“ keine Partei der sozialen Revolution, die die Arbeiterklasse vom Kapitalismus befreit, sondern eine Partei „sozialer Reformen“ haben wollen, die die Aufrechterhaltung der Herrschaft des Kapitalismus voraussetzt, dass die „Ökonomisten“ infolgedessen Reformisten sind, die die ureigensten Interessen des Proletariats verraten.

6. Lenin zeigte schließlich, dass der „Ökonomismus“ keine zufällige Erscheinung in Russland ist, dass die „Ökonomisten“ Schrittmacher des bürgerlichen Einflusses in der Arbeiterklasse sind, dass sie in den westeuropäischen sozialdemokratischen Parteien Bundesgenossen in Gestalt der Revisionisten, der Anhänger des Opportunisten Bernstein, haben. Im Westen erstarkte in der Sozialdemokratie immer mehr eine opportunistische Strömung, die unter der Flagge der „Freiheit der Kritik“ an Marx auftrat, die eine „Revision’“, das heißt Überprüfung der Marxschen Lehre forderte (daher der Name „Revisionismus“), die den Verzicht auf die Revolution, auf den Sozialismus, auf die Diktatur des Proletariats forderte. Lenin zeigte, dass die russischen „Ökonomisten“ dieselbe Linie des Verzichts auf den revolutionären Kampf, auf den Sozialismus, auf die Diktatur des Proletariats befolgten. – Geschichte der kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki), S. 47, Dietz Verlag Berlin 1955

Was nicht gewollt war …

Erklärung der Regierung der UdSSR über die Gewährung der Souveränität an die Deutsche Demokratische Republik

vom 25. März 1954

Die Regierung der Sowjetunion läßt sich unbeirrt von dem Bestreben leiten, zur Regelung des Deutschlandproblems in Übereinstimmung mit den Interessen der Festigung des Friedens und der Sicherung der nationalen Wiedervereinigung Deutschlands auf demokratischer Grundlage beizutragen.

Diesen Zielen sollen praktische Maßnahmen zur Annäherung Ost- und Westdeutschlands, die Durchführung freier gesamtdeutscher Wahlen und der Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland dienen.

Ungeachtet der Bemühungen der Sowjetunion wurden auf der vor kurzem durchgeführten Berliner Konferenz der Außenminister der vier Mächte keine Schritte zur Wiederherstellung der nationalen Einheit Deutschlands und zum Abschluß eines Friedensvertrages unternommen.

Angesichts dieser Lage und im Ergebnis von Verhandlungen der Sowjetregierung mit der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik hält es die Regierung der Sowjetunion für notwendig, schon jetzt, vor der Vereinigung Deutschlands und dem Abschluß eines Friedensvertrages, weitere Schritte zu unternehmen, die den Interessen des deutschen Volkes entgegenkommen, und zwar:

1. Die Sowjetunion nimmt mit der Deutschen Demokratischen Republik die gleichen Beziehungen auf wie mit anderen souveränen Staaten.

Die Deutsche Demokratische Republik wird die Freiheit besitzen, nach eigenem Ermessen über ihre inneren und äußeren Angelegenheiten einschließlich der Frage der Beziehungen zu Westdeutschland zu entscheiden.

2. Die Sowjetunion behält in der Deutschen Demokratischen Republik die Funktionen, die mit der Gewährleistung der Sicherheit in Zusammenhang stehen und sich aus den Verpflichtungen ergeben, die der Sowjetunion aus den Viermächteabkommen erwachsen.

Die Sowjetregierung hat die Erklärung der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik zur Kenntnis genommen, daß sie die Verpflichtungen einhalten wird, die sich für die Deutsche Demokratische Republik aus dem Potsdamer Abkommen über die Entwicklung Deutschlands als eines demokratischen und friedliebenden Staates ergeben, sowie die Verpflichtungen, die mit dem zeitweiligen Aufenthalt sowjetischer Truppen auf dem Gebiet der DDR in Zusammenhang stehen.

3. Die Überwachung der Tätigkeit der staatlichen Organe der Deutschen Demokratischen Republik, die bisher vom Hohen Kommissar der Sowjetunion in Deutschland wahrgenommen wurde, wird aufgehoben.

In Übereinstimmung damit werden die Funktionen des Hohen Kommissars der Sowjetunion in Deutschland auf den Kreis der Fragen beschränkt, die mit der oben genannten Gewährleistung der Sicherheit und mit der Aufrechterhaltung der entsprechenden Verbindungen mit den Vertretern der Besatzungsbehörden der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs in den Fragen gesamtdeutschen Charakters in Zusammenhang stehen und die sich aus den vereinbarten Beschlüssen der vier Mächte über Deutschland ergeben.

Die Regierung der Sowjetunion ist der Ansicht, daß das Bestehen des „Besatzungsstatuts“, das von den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich für Westdeutschland festgelegt wurde, nicht nur mit den demokratischen Prinzipien und den nationalen Rechten des deutschen Volkes unvereinbar ist, sondern unter den gegenwärtigen Verhältnissen, da es die Annäherung zwischen Ost- und Westdeutschland erschwert, auch eines der Haupthindernisse auf dem Wege zur nationalen Wiedervereinigung Deutschlands ist.

Sieg oder Niederlage? Freiheit oder Sklaverei? Sozialismus oder Kapitalismus?

Sieg oder Niederlage?

Freiheit oder Sklaverei?

Sozialismus oder Kapitalismus?

‚To achieve victory we must mass our forces at the hub of all power and movement. The enemy’s center of gravity.‘

Um den Sieg zu erringen, ist es erforderlich, unsere Kräfte auf die Nabe aller Stärke und Beweglichkeit zu fokussieren: Dem Schwerpunkt des Gegners.

— Karl Von Clausewitz —

„Das Fundament der nicht-religiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen.

Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat.

Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen.

Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Gesellschaft. Dieser Staat, diese Gesellschaft produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind.

Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr encyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur, ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund.

Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt.

Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist.

Sie ist das Opium des Volks.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammerthales, dessen Heiligenschein die Religion ist.“

Karl Marx:Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie;

in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f;

Vorbemerkung.

Mein nachfolgender Text setzt ein großes Wissen voraus, welches den Schülern in der Schule vermittelt werden müsste und auf das jeder Mensch in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft einen Anspruch hat.

Dass die BRD daran kein Interesse hat noch haben kann, ist mir sehr verständlich.

Nichts desto trotz halte ich es für einen Skandal, den Menschen willentlich dumm zu halten und ihm dann noch von einem Immanuel Kant — dem Urheber des “deutschen“ Rassismus — eine selbstverschuldete Unmündigkeit vorzuwerfen!

Wir sind eine einzige Menschheit!

Der Mensch ist ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae) und ist die einzige überlebende Art der Gattung Homo.

Die Menschheit unterscheidet sich äußerlich-körperlich in Form, Größe, Gewicht und Farbe des Körpers eines Menschen. Dieser ist immer gleich, jedoch nicht derselbe. Daraus wurde — wie bei der Haustier-Züchtung — auch der Mensch in “Rassen“ gezüchtet und entsprechend eingeteilt.

Die Menschheit unterscheidet sich innerlich-körperlich nur noch in Größe und Gewicht der Organe: sie sind gleich! Die einzige Ausnahme bildet hier das Organ Blut — ein „flüssiges Organ„: welches in vier Blutgruppen, zwei Rhesus-Faktoren und dem Kell-Cellano-System in aktuell 30 Blutgruppensystem eingeteilt ist. Außerdem gibt es der Form nach runde und sichelförmige Blutzellen.

Dann unterscheidet sich die Menschheit — in jeder Gruppe (‚Rasse‚) von Menschen — noch in den “klassischen“ Temperamenten: Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker, und Sanguiniker, also einer zunächst als “angeborene“ Verhaltensstile beurteilte Art und Weise, wie ein Lebewesen agiert und reagiert.

Verhaltensweisen, die jeder Mensch fähig ist, willentlich zu verändern oder ganz abzustellen und davon unabhängig zu werden! [Meist kommt hier die Ausrede, dass “man dafür ‚ja‘ gar keine Zeit hat!“ oder: „Niemand kann über seinen Schatten springen!„]

Tja, und wie bei jedem Säugetier auch, unterscheiden sich die Menschen im Geschlecht, was nur eine einzige Bedeutung hat: nämlich uns vermehren zu können, wie alle anderen Säuger auch!

Nun habe ich geschrieben: „Wir sind eine Menschheit“ — und hoffe, dass die Ausführung oben, hinlänglich bewiesen hat, daß wir alle Menschen sind! So unterschiedlich und doch gleich!

Eigentlich liegt das so klar zutage, dass es schwerlich jemand in Abrede stellen wird, will er sich nicht vor aller Welt lächerlich machen und als Idiot dastehen.

Die Tatsachen des Lebens belegen jedoch nicht nur, dass es in Abrede gestellt wird, sondern sie beweisen es! Es muss dafür wenigstens eine Ursache und verschiedene Gründe geben, dass die Wirklichkeit — vor allem die Wahrheit, dass wir alle Menschen sind — derart in Abrede gestellt wird!

Denn es kann sich dabei weder um einen Zufall noch um eine Laune der Natur handeln und vom Himmel ist das auch nicht gefallen:

Schicksal, Fatum, מזל [mazal] (Unvermeidlich), قدر [qadar] (Bestimmung), قسمة [qisma] (Los) oder etwa कर्म [karman] (Karma) oder Gott [*A] (Gottheiten), die einem einen Platz zugewiesen haben, können zwar nicht von vornherein ausgeschlossen werden, jedoch kann auch ein eher ungebildeter Mensch schon aufgrund seiner eigenen Lebenserfahrungen feststellen, dass es sich dabei um wirklich nicht ernstzunehmenden Unsinn handelt. In der deutschen Sprache heißt eine solche Spinnerei Aberglaube!

[*A “Gott“ bedeutet tatsächlich: Platz-Zuweiser!]

Offenkundig unterscheiden sich die Menschen also nicht nur in ihrer biologischen Natur, sondern auch darin, welche Vorstellungen der Mensch über sein eigenes Sein hat!

Diese (meist) falschen Vorstellungen des einzelnen Menschen, aber auch ganzer Massen-Gesellschaften, wurden und werden im Denken der Menschen seit vielen tausenden von Jahren, mittels der Sprache(n) erzeugt!

DENN das DENKEN des Menschen ist kein „Selbstgänger„:

Es entsteht nicht aus dem Nichts!

Es wird zunächst — bei uns Menschen — vom Muttertier an den Säugling vermittelt!!!

Die Grundlage, wie und was der Mensch zunächst denkt, ist die menschliche Sprache — sowohl emotional als auch verbal und konkret körperlich, welche er erlernt!

Eine Mutter kann dabei verbal dem Säugling mitteilen: „Ich liebe dich„, und ihm doch die Brust verweigern!

— oder es kann geschehen, wie es mir und hunderttausend anderen Menschen zwischen 1945 und 1969 angetan wurde, die in der BRD geboren wurden, dass unser NATUR-RECHT entzogen wird! Ich hatte “Glück“: nach meiner Geburt KÄMPFTE meine Mutter um mich drei Wochen lang … bis ein Richter ihr das Sorgerecht zugesprochen hat … andere “warteten vergeblich“ … oder “lernten ihre Mutter“ erst Jahre später kennen!

In dieser frühen Phase des Kindesalters übernimmt JEDER Mensch damit automatisch die jeweiligen Vorstellungeneiner gegebenen Gesellschaft als Wahrheit, die normalerweise erst in der Pubertät — wenn überhaupt — infrage gestellt wird!!!

Vollkommen unabhängig davon, ob nun ein Mensch in einer Kannibalen-Gesellschaft geboren wird, es sich dabei um eine “Philosophische“ (Hinduismus, Buddhismus), jüdische, christliche oder islamische – damit religiöse Gesellschaft handelt:

Das gesellschaftliche Sein, in welches ein Mensch hineingeboren wird, aufwächst und abgerichtet, dressiert und konditioniert (heute ‚vornehm‘ Sozialisierung genannt) wird, bestimmt — zunächst — das Bewusstsein des Menschen! – Karl Marx

Da ist aber auch noch das sogenannte “Geheimnis des Lebens„:

Ohne die anderen Menschen, KANN ICH gar nicht überleben!
Aber ohne alle die anderen “ICHS“, kann auch die Menschheit nicht überleben!

Bedauerlicherweise hat sich die Ideologie des Kapitalismus unter den Menschen ausgebreitet!

Was ist denn die Ideologie des Kapitalismus?

Diese Ideologie rechtfertigt durch Religion und Philosophie: DIE AUSBEUTUNG des MENSCHEN durch den MENSCHEN — also: meiner Kinder, meiner Frau, meines Mannes, meines Bruders, Vaters, meiner Mutter und Schwester: also DER GESAMTEN MENSCHHEIT !!! —

Diese Ideologie lehrt, dass es in Ordnung ist, wenn wenige Menschen die Mehrheit aller Menschen zu ihrem eigenen Vorteil ausbeuten darf …

Ich habe ein EIGENTUM: nämlich meinen KÖRPER! Die Ideologie des Kapitalismus lehrt das Eigentum weniger Menschen über die Menschheit!

Dagegen stelle ich die Wahrheit!

Dieser Körper gehört allein mir!

Darüber darf kein anderer Mensch verfügen! Verträge, die etwas anderes abbedingen: SIND BETRUG! und beruhen auf ERPRESSUNG!
DARAN IST KEIN MENSCH gebunden, weil niemand an einen “Vertrag“ gebunden sein kann, der durch Betrug und Erpressung zustande gekommen ist!

FREILICH: auch ich weiß, wie schwierig es ist, wenn der einzelne Mensch versucht, dieses NATUR-RECHT durchzusetzen!!!

Nicht jeder Mensch ist fähig, durchzustehen, was ich erfahren habe.
Nicht jeder ist bereit, dafür Vorteile aufzugeben oder Verzicht zu üben.

Dennoch: Es lohnt sich für die Freiheit der Menschheit auf jede nur erdenkliche Art zu kämpfen [*]: Das tun die Kapitalisten ja auch! — ob der einzelne Mensch dabei dieselben Mittel anwenden soll (?):

DIES BLEIBT jedem Menschen selber überlassen!!!

[* Anmerkung: Damit ist freilich weder Mord, Folter oder Versklavung zu verstehen. Nicht, dass irgendwelche Deppen meinen, dies so verstehen zu müssen!]

 

Es ist richtig, daß die anarchosyndikalistische Gewerkschaft “Confederación Nacional del Trabajo“ (CNT) bis zur blutigen Niederschlagung der Spanischen Republik 1939 einen großen Einfluß auf die spanische Arbeiterklasse hatte. In seiner Auseinandersetzung mit dem Revisionismus stellte Lenin bereits 1908 fest:

„Auf dem Gebiet der Politik hat der Revisionismus versucht, nun wirklich die Grundlage des Marxismus, nämlich die Lehre vom Klassenkampf, zu revidieren. Politische Freiheit, Demokratie, allgemeines Wahlrecht entzögen dem Klassenkampf den Boden, sagte man uns, und dadurch werde der alte Satz des ,Kommunistischen Manifests‘: die Arbeiter haben kein Vaterland – unrichtig. In der Demokratie dürfte man da ja der ,Wille der Mehrheit‘ herrsche, weder den Staat als Organ der Klassenherrschaft betrachten, noch auf Bündnisse mit der fortschrittlichen, sozialreformerischen Bourgeoisie gegen die Reaktionäre verzichten.

Unbestreitbar liefen diese Einwände der Revisionisten auf ein ziemlich geschlossenes System von Anschauungen hinaus – nämlich auf die längst bekannten bürgerlich-liberalen Anschauungen. Die Liberalen haben stets gesagt, Klassen und Klassenteilung würden durch den bürgerlichen Parlamentarismus aufgehoben, da unterschiedslos alle Bürger das Stimmrecht, das recht der Mitwirkung an den Staatsgeschäften besäßen.“ Und Lenin kam zu der Schlußfolgerung:

„Die ganze geschichte Europas in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts, die ganze Geschichte der russischen Revolution zu Anfang des 20.Jahrhunderts [gemeint ist 1907] zeigt mit aller Deutlichkeit, wie widersinnig solche Ansichten sind. Unter der Freiheit des ,demokratischen‘ Kapitalismus werden die ökonomischen Unterschiede nicht geringer, sondern größer und tiefer.“ (W.I.Lenin: Marxismus und Revisionismus. LEW, Bd.15, S.17-28)

Und Lenin hatte völlig recht, als er feststellte, daß dieser „Revisionismus von links“ sich ebenfalls dem Marxismus anpaßt, indem er ihn „korrigiert“.

Die Sowjetunion, als sozialistisches Land, hat 1936 sehr wohl fest an der Seite des spanischen Volkes gestanden und die Arbeiterklasse im Kampf gegen das faschistische Franco-Regime unterstützt. Gleichwohl taten das auch die Internationalen Brigaden.

Sicherlich mag auch Souchy gewisse Verdienste im Kampf gegen das Franco-Regime gehabt haben. Aber wer von den Anarchisten gibt schon gerne zu, im Grunde auf der Seite der Bourgeoisie gestanden zu haben.

Als konsequenter Marxist hat Stalin natürlich ganz im Sinne Lenins gehandelt, der schon im Jahre 1912 das liquidatorische Gesindel aus der Partei warf. Ohne die Trennung der Bolschewiki von den Menschewiki wäre die Oktoberrevolution gescheitert. Aber gescheitert ist der Kampf gegen Franco 1939 nicht deswegen, sondern weil u.a. auch die deutschen Faschisten das Franco-Regime unterstützten und Trotzki der Sowjetunion öffentlich in den Rücken fiel. Damit verriet er eben auch seine spanische Anhängerschaft.

Wat dat schon wedder, Materie? Gibbet dat eijendlisch?

»Die Materie ist eine philosophische Kategorie zur Bezeichnung der objektiven Realität, die dem Menschen in seinem Empfinden gegeben ist, die von unseren Empfindungen kopiert, fotografiert, abgebildet wird und unabhängig von ihnen existiert.« [*1]
 
Friedrich Engels in »Dialektik der Natur«:
»Die Materie als solche hat noch niemand gesehen oder erfahren, sondern immer nur die wirklich existierenden Stoffe und Bewegungsformen. »… Worte wie Materie und Bewegung sind nichts als Abkürzungen, in die wir viele verschiedene sinnlich wahrnehmbare Dinge zusammenfassen nach ihren gemeinsamen Eigenschaften.« [*2]
 
“Die wesentliche Eigenschaft, die allen Erscheinungsformen der materiellen Welt gemeinsam ist und sie trotz der qualitativen Unterschiede alle verbindet, ist die Eigenschaft, dass sie unabhängig und außerhalb des menschlichen Bewusstseins existiert.
 
Materie im Sinne des dialektischen und historischen Materialismus sind demnach nicht nur stoffliche Körper mit mechanischen Eigenschaften, sondern die ganze mannigfaltige materielle Welt in allen ihren qualitativ verschiedenen Formen mit beliebigen physikalischen, chemischen, biologischen oder auch sozialen Eigenschaften.“ [*3]
 
»Die Frage, ob der Begriff Materie anzuerkennen oder abzulehnen ist, ist die Frage, ob der Mensch dem Zeugnis seiner Sinnesorgane vertrauen soll, ist die Frage nach der Quelle unserer Erkenntnis…« [*4]
 
»… die einzige ‚Eigenschaft‘ der Materie, an deren Anerkennung der philosophische Materialismus gebunden ist, ist die Eigenschaft, objektive Realität zu sein, außerhalb unseres Bewußtseins zu existieren.« [*5]
 
[*1 ] W.I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus von 1909 in: Werke Bd. 14, S. 124
 
[*2] MEW, Bd.20, S. 503
 
[*3] Staatsbürgerkunde, Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie, Dietz Verlag Berlin 1983, S. 70
 
[*4] W.I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus von 1909 in: Werke Bd. 14, S. 124
 
[*5] W.I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus von 1909 in: Werke Bd. 14, S. 260
 
Alle Zitate entnommen aus: Staatsbürgerkunde, Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie, Dietz Verlag Berlin 1983, das von einem Kollektiv der Akademie der Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED ausgearbeitet wurde

Worum es wirklich geht!

KAPITALISMUS: Die Aufrechterhaltung der seit vielen tausend Jahren bestehenden Sklaverei. Wer gezwungen ist, seine Arbeitskraft verkaufen zu müssen, damit er überleben kann, ist ein Sklave.

SOZIALISMUS: Die Abschaffung der seit vielen tausend Jahren währenden Sklaverei.

Beides steht sich wie Licht und Dunkelheit, wie Gut und Böse, Feuer und Wasser unversöhnlich gegenüber: 
Ein Kompromiss ist unmöglich; denn entweder ist ein Mensch Sklave oder er ist ein Freier. Dazwischen gibt es nichts.