Ja? Was denn nun, Henne oder Ei?

Das Sprechen beherrschen heißt, seine Gedanken so vollkommen wie möglich, nicht nur den Hauptinhalt, sondern auch ihre feinsten Schattierungen mitteilen zu können. Mit anderen Worten, das Sprechen beherrschen heißt, für einen anderen völlig verständlich sprechen.

B.M. Teplow: Psychologie. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1957, S.142-145.

Ich denke, dass wir uns wohl darüber einig sind, daß Marx, Engels, Lenin und Stalin (u.v.a.m.) das Sprechen beherrscht haben und ihre Gedanken so vollkommen wie möglich mitgeteilt haben.

Und obwohl sie für andere völlig verständlich gesprochen und darüber hinaus geschrieben haben, wobei sie ihre Sätze und Texte kritisch hinterfragten und (teilweise sehr oft) überarbeitet haben, so daß sie schließlich den Denkgesetzen der Logik genügten, scheint es mir, dass selber Menschen, die wesentlich mehr von Marx, Engels, Lenin und Stalin gelesen (und/oder) sogar studiert haben als ich, nicht verstanden haben, was sie doch so vorzüglich geschrieben und völlig verständlich gesprochen haben.

Es liegt also nich bloß am Sprechenden oder Schreibenden selber, ob sie verstanden werden oder nicht.

Ein religiös oder ideologisch ‚geprägter‘ Mensch, der entweder „Gottheiten“ (oder eine Gottheit) oder eine(n) Idee, Idealismus zur Grundannahme hat, kann – meiner Ansicht nach – egal wie vollkommen verständlich Marx, Engels, Lenin und Stalin (u.v.a.m.) gesprochen und geschrieben haben, nicht begreifen, nicht nachvollziehen und nicht verstehen.

Die Erkenntnisse des Marxismus bleiben solchen Menschen ein Buch mit Sieben Siegeln, genauso wie es jedem „Christen“, „Juden“ oder „Muslim“ geht, der die ‚Bibel‘, den ‚Tanach‘ oder den ‚Koran‘ wortwörtlich zu begreifen versucht.

Im Hinduismus, Konfuzianismus, Taoismus, Jainismus und Buddhismus ist es ähnlich, bzw. gleich und selbst die „griechische“ Philosophie des Materialismus, die Sokrates, Plato und Aristoteles und dessen Schüler Alexander der Große vertraten, stellen irgendeinen Idealismus, ob er nun als Idee, Geist oder Metaphysik bezeichnet werden mag, ALS Voraussetz- ung des SEINS voran! …

… und dies, obwohl jedes geschlechtsreife Menschenpaar unterschiedlichen Geschlechts sehr wohl wissend ist, wenn sie Sex miteinander haben, daß dabei ein Kind „entstehen“ kann.

Dem Grunde nach, weiß also jeder geschlechtsreife Mensch männlichen oder weiblichen Geschlechts, daß, wenn sie sich paaren, ein neuer Mensch entsteht:
Das eigene Sein des Menschen BEWEIST ihm also bereits, daß es ohne ihn keine Nachkommen, kein „Folge-Sein“ GEBEN kann!: Zunächst muss also etwas Da-Sein!

Folglich — und das haben eben nun einmal Marx und Engels richtig ERKANNT — geht jedes Sein aus einem „davorliegenden“ Sein hervorwelches das ‚Sein‘, welches „danach“ kommt, „bestimmt“!!! Plumpt geschrieben: Marx hat die logisch falsche Frage: „Was war zuerst da: Henne oder Ei?“ vollum-fänglich beantwortet:

Denn die „Frage“: „Was war zuerst da: Henne oder Ei?“, ist genauso absurd-blödsinnig, wie die Frage, ob meine drei Frauen und zehn Kinder plus die fünf Vollwaisen und zehn Halbwaisen, denen ich Überleben und Ausbildung ermöglicht habe, Vor meinem Dasein in der Welt gewesen wären, obwohl sie alle nach meiner Existenz das Leben erblickt haben!

Erst kommt das Sein!!! … und daraus hat sich alles weitere entwickelt!
Das Sein ist das Primat — und hat das Primat inne!!!
OHNE Sein KEIN Werden! Ohne Sein KEIN Bewusstsein – ob es falsch oder richtig ist!

„Die Lehre von Karl Marx ist ewig, weil sie wahr ist.“ – Lenin

Damit ist Marx nicht Zeuge der heutigen Zeit, sondern ein zeitloser Zeuge der Wahrheit.!!!

Nun kann – wie es Pontius Pilatus getan hat – gefragt werden: „Was ist Wahrheit?“

Und je nach „Denkschule“ — also, ob der Mensch vom Idealismus oder vom Materialismus her ‚denkt‘ — ist die Beantwortung dieser Frage so unterschiedlich, wie sie gegensätzlich ist.

Die von der Kirche entwickelte Religion geht vom Idealismus aus:
„Gedanken (*Geist*, *Idee*) => Worte (*Sprache*) => Werke (*Sein*)“

Der von Marx und Engels [wiederentdeckte] Materialismus geht hingegen vom Sein (*der Materie*) aus, welches das Bewusstsein bestimmt, das über die Sprache entsteht, wodurch sich das Denken entwickelt.

Das Sein, also die Materie, existiert außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein; das Bewusstsein existiert jedoch nicht außerhalb und unabhäng vom Sein, also der Materie.

»… die einzige „Eigenschaft“ der Materie, an deren Anerkennung der philosophische Materialismus gebunden ist, ist die Eigenschaft, objektive Realität zu sein, außerhalb unseres Bewusstseins zu existieren.« [*1]

»Ideelles ist das, was im Bewusstsein existiert, vom Bewusstsein hervorgebracht wird, was „subjektiv-real“ existiert, weil das Bewußtsein immer an ein Subjekt gebunden ist.« [*2]

[*1] W. I. Lenin: Materialisus und Empiriokritizismus. In Werke, Bd. 14, S. 260

[*2] Staatsbürgerkunde, Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie; ausgearbeitet von einem Kollektiv der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED, © Dietz Verlag Berlin 1983, S. 72

Als ich heute – 24.06.2019 – meine Tochter (6) zum Kindergarten gebracht hatte und anschließend einen Kaffee trank, sah ich auf dem Papierkorb einen Aufkleber:

Wer dem Patriotismus folgt,
Wird im Faschismus Verrecken!!!

Erlebnisse vom Tage

„Die Lehre von Karl Marx ist ewig, weil sie wahr ist.“ – Lenin
Damit ist Marx nicht Zeuge der heutigen Zeit, sondern ein zeitloser Zeuge der Wahrheit.
 
Nun kann – wie es Pontius Pilatus getan hat – gefragt werden: „Was ist Wahrheit?“
 
Und je nach „Denkschule“ — also, ob der Mensch vom Idealismus oder vom Materialismus her ‚denkt‘ — ist die Beantwortung dieser Frage so unterschiedlich, wie sie gegensätzlich ist.
 
Die von der Kirche entwickelte Religion geht vom Idealismus aus:
„Gedanken (*Geist*, *Idee*) => Worte (*Sprache*) => Werke (*Sein*)“
 
Der von Marx und Engels [wiederentdeckte] Materialismus geht hingegen vom Sein (*der Materie*) aus, welches das Bewusstsein bestimmt, das über die Sprache entsteht, wodurch sich das Denken entwickelt.
 
Das Sein, also die Materie, existiert außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein; das Bewusstsein existiert jedoch nicht außerhalb und unabhäng vom Sein, also der Materie.
»… die einzige „Eigenschaft“ der Materie, an deren Anerkennung der philosophische Materialismus gebunden ist, ist die Eigenschaft, objektive Realität zu sein, außerhalb unseres Bewusstseins zu existieren.« [*1]
»Ideelles ist das, was im Bewusstsein existiert, vom Bewusstsein hervorgebracht wird, was „subjektiv-real“ existiert, weil das Bewußtsein immer an ein Subjekt gebunden ist.« [*2]
[*1] W. I. Lenin: Materialisus und Empiriokritizismus. In Werke, Bd. 14, S. 260
 
[*2] Staatsbürgerkunde, Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie; ausgearbeitet von einem Kollektiv der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED, © Dietz Verlag Berlin 1983, S. 72

Als ich heute – 24.06.2019 – meine Tochter (6) zum Kindergarten gebracht hatte und anschließend einen Kaffee trank, sah ich auf dem Papierkorb einen Aufkleber:

***Wer dem Patriotismus folgt,
Wird im Faschismus Verrecken!!!***

Ich formuliere diese WAHRHEIT kurz um!

*Wer dem Kapitalismus zu Diensten ist,
wird ein Schaf, welches dem Wolf in den RACHEN des Patriotismus folgt 
und im Faschismus auf der Schlachtbank VERRECKT!!!*

Fleisch-FRESSER und Vegetarier oder Veganer

KÖNNEN NIEMALS und NICHT IN DER NATUR KOEXISTIEREN:

DENN: 
Sie sind gegenseitigt von einander “abhängig“!

Der Fleischfresser — Karnivor — “reißt“ keine ***sogenannten*** “starken und gesunden Tiere“:

BIOLOGISCH JAGEN DIE Karnivoren in der Natur AUSSCHLIEßLICH Nicht-Überlebensfähige, “schwache“ und “kranke“ Lebewesen!

Bruchstück No. 4

Bruchstück IV. Philosophische Schrullen

Plato: „Wiedererinnerung der immateriellen Seele an früher bereits »geschauter Ideen.«

Thomas von Aquin: »Teilhabe am Licht des göttlichen Verstandes«

René Descartes: „Der menschliche Verstand besitzt »von Natur aus angeborene Ideen.«
„Cogito ergo sum = »Ich denke also bin ich.«

David Hume: „Die Bewußtseinsinhalte stammen aus der Sinneserfahrung: »Erkennen ist Wahrnehmung.«

Immanuel Kant: „Das menschliche Erkenntnisvermögen ist ein den Menschen fertig gegebenes Instrument.

»Ich denke also bin ich.« Dieser Satz – diese alberne wie lächerliche Idee und Auffassung vom SEIN, scheint so unschlagbar einleuchtend für alle Idealisten, die die Gedanken und Ideen, die Vorstellungen, das Denken und das Bewußtsein zum Herrn über das SEIN erheben.
Mit anderen Worten ausgedrückt: »An sich gibt es gar kein Sein; vielmehr wäre das Sein nichts als selbst eine Idee oder Vorstellung, die bloß existiert, solange eine Seele oder ein Geist oder sogar beides sich in einem Körper aufhält oder solange Menschen Ideen, Vorstellungen, Gedanken haben oder geradezu mit ihren sinnlichen Wahrnehmungen, dem Denken oder dem Bewußtsen das Sein erschaffen würden.«

Diese – und ich bezeichne sie auch so – WAHNVORSTELLUNGEN können – gott-sei-es-getrommelt-und-gepfiffen – jedoch allesamt PRAKTISCH widerlegt werden. Vorweg! Diese irrsinnigen Wahnvorstellungen können – und das ist das fröhliche daran – sowohl aus sich selbst heraus als auch durch die PRAXIS widerlegt werden!

Die Menschen – und zwar unabhängig davon, wo sie leben – haben für die wahrnehmbaren Dinge verschiedene Laute entwickelt. Diese Dinge mögen je nach Ort in unterschiedlichen Lauten, Symbolen, Zeichen und Buchstaben ausgedrückt werden, dennoch findet sich nirgends auf der Welt, daß dasselbe Ding unterschiedlich bezeichnet wird! Selbst in sogenannten „Primitiv-Kulturen“ wird das Wort / der Begriff Wasser [ob es schon in den vielfältigen menschlichen Sprachen anders lautet (water, aqua, amazi, majim) heißt], nicht und nirgends als Stein, Mehl, Baum, Sonne oder Mond aufgefasst. Jedes Ding hat seine eineindeutige Bezeichnung. Wenn ich Schwein sage, ist damit eben keine Kartoffel gemeint und niemand wird an eine Kartoffel denken, wenn ich Schwein sage.
Selbst unter den Menschen, die andere Menschen als Lebensmittel ansehen und diese jagen, töten, schlachten und dann roh, gekocht, geröstet, getrocknet oder sonstwie zubereiten, wie der Mensch von den übrigen Lebewesen unterschieden. Dort heißt dann der Mensch, der gejagt wird u. a. Lang-Schwein, Nasen-Schwein – aber eben nur in Bezug auf andere Menschen, die als Lebensmittel gejagt und getötet werden. In der eigenen Gruppe ist der Mensch selbst jedoch Mensch und wird keineswegs als Langschwein bezeichnet!

Ich sollte hier eine Zwischenmerkung einfügen. Bereits im Alter von drei Jahren war mir klar und bewußt, dass ich ein Sein Bin! Ich bin! Ich existiere wirklich! Ich bin keine Idee! Natürlich konnte ich dies damals weder sprachlich noch schriftlich formulieren, aber ich habe die Dinge schon damals nicht mit Lebewesen – also in diesem Fall mit anderen Menschen und Tieren verwechselt.
Die „Kultur“ oder Gesellschaft mit ihrer sonderbaren Religion, in die ich nun einmal hineigeboren wurde, hat mir dann später mein Sein „als von Gott gegeben und gewollt erklärt“. Mir wurde erzählt, „vermittelt“ und “gelehrt“, DASS ich ein schlechtes und damit böses und schuldiges Sein bin, welches einer „Befreiung und Erlösung bedarf, die NUR von Außerhalb kommt. Ein gewisser Jesus, der von Gott gesandt worden sei, habe diese Befreiung und Erlösung ANSTELLE meiner SELBER bewirkt: Ich muß nur daran glauben, um an dieser Befreiung und Erlösung teilnehmen zu können! Was natürlich totaler Humbug ist, wie ich aber erst viele Jahrzehnte – und das auch nur langsam – begriffen habe.
Im Alter von 13 Jahren fing ich mit dem Lesen der Bibel an. Alle dort festgehaltenen Aussagen widersprechen jedoch den religiösen oder ideologisch-philosophischen Aussagen, mit denen ich bereits indoktriniert war.
Ich lese die Bibel nun seit 44 Jahren: Was dort „als Informationen“ für die Nachwelt aufbewahrt wurde und vielerlei Interpretationen ausgeliefert ist und sogar dreist gefälscht wurde, deckt sich für mich sehr auffällig mit dem Dialektischen Materialismus, den Marx und Engels formuliert haben und der von Lenin, Stalin und anderen weiterentwickelt wurde. Die marxistisch-leninistische Philosophie deckt sich in vielem mit dem, was bereits vor tausenden von Jahren dort festgehalten wurde: Vor allem die materialistische Sichtweise auf die Welt, aus der ideele und religiöse Konzepte konstruiert wurden, um den Menschen an der Nase herumführen zu können und aus dem alles philosophische umgedeutet oder verbannt wurde. Aus Umdenken/Umsinnen wurde: Buße tun gemacht!
Zum Verständnis wie ich darüber denke, dünkt es mir, klarzustellen, dass weder die Bibel oder sonstige ‚uralte Schriften‘ ursprünglich religiöser Natur, sondern philosophischer waren und zur Bewahrung und Übermittlung fundamentaler Wahrheiten und Erkenntnisse verfasst wurden, die sich – und das ist das Kriterium – praktisch, also real und unter allen möglichen verschiedenen Bedingungen jederzeit wiederholt werden können.
Es ist eben KEINE Idee oder Vorstellung, dass ALLE „lebendigen Dinge“ zur Fortpflanzung zwei GLEICHE Zellen benötigen, die deshalb trotzdem unterschiedlich aussehen können.

Eine lebendige Zelle benötigt zur Befruchtung eine andere gleichen Zelle, deren beide Programme/Informationen sich ergänzen, damit ein neues lebendiges Ding daraus entstehen kann.

Gibt es das Sein oder nicht. Gemäß der Erkenntnsi der Philosophie des Judentums (welches ja eine Religion ist), handelt es sich bei der Beantwortung dieser Frage immer darum, ob es ein SEIN gibt oder das Sein bloß eine Idee ist. Das Judentum – nicht religiös verstanden – wie auch andere Erkenntnisse anderer Philosophie, gehen von der Wirklichkeit des tatsächlich Vorhanden aus!!! Das Meer, die Tiere und pflanzen existieren tatsächlich, sie sind real vorhanden und beweisen es durch ihre Existenz, also ihrem eigenen Sein! sowie die wahrnehmbaren und jederzeit und an jedem Ort wiederholbaren „Möglichkeiten“ der Fortpflanzung der lebendigen Dinge … aber vor allem an den sich daraus folgenden Ergebnissen, die ständig wiederholt werden können.

Die praktische Widerlegung des „Cogito ergo sum = »Ich denke also bin ich.«“

Kein Mensch kommt mit einer Sprache zur Welt. Sprache ist aber die Vorraussetzung das Denken zu erlernen.
Der Mensch kommt mit der Fähigkeit das Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen, das Krabeln, Gehen und Laufen, das Sprechen, Denken und Bewusstsein zu erlernen!

Dazu müssen im Gehirn neuronale Verknüpfungen und Netzwerke entstehen. Ohne diese kann ein Mensch niemals denken. Und dennoch handelt es doch ganz offenkundig auch bei einem Menschen, der das Denken noch nicht erlernt hat, eineindeutig um einen Menschen! Der Mensch IST also, auch wenn er das Denken noch gar nicht erlernt hat. Und ohne jeden Zweifel IST der Mensch, der des Denkens verlustig geht (Demenz, Unfall, Krankheiten), ein Mensch.

Ich bin auch wenn ich nicht denken oder nicht mehr denken kann!

Das Kriterium, dass ICH BIN, ist meine Existenz als Sein, und nicht ob ich denken, sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken, gehen, sprechen oder koten, urinieren, essen oder trinken kann.

 

Cogito ergo sum

Cogito ergo sum (eigentl. lateinisch ego cogito, ergo sum, „Ich denke, also bin ich.“) ist der erste Grundsatz des Philosophen René Descartes, den er nach radikalen Zweifeln an der eigenen Erkenntnisfähigkeit als nicht weiter kritisierbares Fundament (lat. fundamentum inconcussum, „unerschütterliches Fundament“) in seinem Werk Meditationes de prima philosophia (1641) formuliert und methodisch begründet: 

Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“ Von diesem Fundament aus versucht Descartes dann, die Erkenntnisfähigkeit wieder aufzubauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cogito_ergo_sum

„Ich denke, also bin ich.“

Ist ein solches „Denken“ nicht irre???

Ich bin, IST Voraussetzung zum Denken!!!

OHNE SEIN IST kein Denken VORSTELLBAR!!!

ERST kommt das Sein … danach kommt das „Denken“ !!!

Das SEIN ist die Voraussetzung
ÜBERHAUPT “denken“ zu können!

Vivo ergo sum

Ego sum qui sum

Ich lebe, also bin ich

Ich Bin, der Ich Bin ⇒ Ich Bin Ich ⇔ Ich lebe, also bin ich Ich

Ich lebe Ich Bin

Ich lebe = Ich bin Ich Bin = Ich lebe

xF(x)

Menschen F(Menschen)

Alle Menschen leben

M = Menschen (Mankind); L = Leben (Life)

x(M(x) => L(x))

Für alle Dinge x gilt: wenn das Prädikat M auf x zutrifft, so trifft auch das Prädikat L auf x zu.

Oder: Alle M sind L.

Bruchstücke von einer Reise auf die Karibikinsel Hispaniola

Bruchstücke von einer Reise auf die Karibikinsel Hispaniola

PDF kostenfrei zum Runterladen: Bruchstücke einer Reise

Castillo Mundo King:Dominikanische Republik, Sosua
https://www.tripadvisor.com/Attraction_Review-g317146-d5112518-Reviews-Castillo_Mundo_King-Sosua_Puerto_Plata_Province_Dominican_Republic.html#photos;aggregationId=&albumid=101&filter=7

 

Aus dem Inhalt:

Auf dieser Karibikinsel befinden sich die zwei Staaten Haiti und die Dominikanische Republik; letztere habe ich vom 01. Januar bis 13. Januar 2019 besucht. Nein, es war kein Urlaub, sondern bloße Erholung, in der ich mir die Zeit nahm drei Bücher zu lesen. Von Land und Leute habe ich nur wenig mitbekommen, außer, was ich von andren Reisen schon kannte:

Alle sind auch dort nur Menschen, die unter absurden Bedingungen überleben wollen.

Bruchstück I. Das Primat des Seins, das Primat der Materie

„Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.“ Karl Marx (1)

„Vom Staub[A] der Erde bist du genommen; dahin kehrst du zurück.“ Gen. 3

»Die Materie ist die außerhalb und unabhängig vom Bewußtsein existierende Realität, sie ist damit die letzte Quelle der Erkenntnis … die einzige ‚Eigenschaft‘ der Materie, an deren Anerkennung der philosophische Materialismus gebunden ist, ist die Eigenschaft. objektive Realität zu sein, außerhalb unseres Bewußtseins zu existieren.« Lenin (2)

Bruchstück II. Das Prinzip der Materie ist Bewegung

»Die Frage, ob der Begriff Materie anzuerkennen oder abzulehnen sei, ist die Frage, ob der Mensch dem Zeugnis seiner Sinnesorgane vertrauen soll, ist die Frage nach der Quelle unserer Erkenntnis«  Lenin (3))

Gedanken und Geh danken! Dieselben Laute, vollkommen ungleiches verstehen.

Das Prinzip der Materie ist also Bewegung!

בראשית Bereschit als Erste (Genesis 1:1); Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος En arche en ho logos „Im Anfang war der Logos (Evangelium Johannes 1:1): beide Ausdrücke umschreiben das Primat, nämlich, daß das Sein, die Materie der „Ursprung“ ist, nicht der Ursprung als solcher, sondern dass alles im Sein, in der Materie Ursprung hat, „ohne das nichts ist, was ist; was wahrnehmbar ist!“

Wahrnehmbar“: Verschiedene Stoffe ‚werden‘ gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, gefühlt und empfunden:

Bruchstück III. Bewegung ist die Eigenschaft der Materie

»Da „Materie“ und „Bewußtsein“ die umfassendsten, die letzten erkenntnistheoretischen Begriffe sind, kann hier ein allgemeiner Gattungsbegriff nicht mehr bestimmt werden«  Lenin

Bruchstück IV. Philosophische Schrullen

Plato: „Wiedererinnerung der immateriellen Seele an früher bereits »geschauter Ideen«“

Thomas von Aquin: »Teilhabe am Licht des göttlichen Verstandes«

René Descartes: „Der menschliche Verstand besitzt »von Natur aus angeborene Ideen.«“
„Cogito ergo sum = »Ich denke also bin ich.«“

David Hume: „Die Bewußtseinsinhalte stammen aus der Sinneserfahrung: »Erkennen ist Wahrnehmung.«“

Immanuel Kant „Das menschliche Erkenntnisvermögen ist ein den Menschen fertig gegebenes Instrument.“

»Ich denke also bin ich.« Dieser Satz – diese alberne wie lächerliche Idee und Auffassung vom SEIN, scheint so unschlagbar einleuchtend für alle Idealisten, die die Gedanken und Ideen, die Vorstellungen, das Denken und das Bewußtsein zum Herrn über das SEIN erheben.